| |
|
[
News-Hauptseite
] [ Glossar ] [
Suche ] [ Homepage
] |
|
| |
|
Medienrundschau:
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
News vom 14. - 21. Juli
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Zitat
des Monats:
Origineller
Heiratsantrag im Kino
"Wer seinen Heiratsantrag
gerne ausgefallen hat, dem empfehle ich folgenden Link:
www.der-besondere-heiratsantrag.de
Hier kannst du deinen
Heiratsantrag in den Vorspann eines bestimmten Kinos
integrieren. Das läuft dann so ab: Du lockst deine Liebste unter
einem Vorwand in das entsprechende Kino, und dann erscheint
zwischen der Werbung plötzlich das Dia mit deinem Heiratsantrag.
Das funktioniert bestimmt prima!
Was sagt die Jury?
: Abgedreht! Was kostet der Spaß?
: Find ich nicht so toll, so zwischen Marlboro-Werbung und
Gruselfilm-Trailer. Na ja...
: Geht auch als Film, nicht nur als Dia. Kostet dann etwas mehr
: ich hab's gemacht, und es war der absolute Brüller. Das Kino
hat getobt. Wir mussten aufstehen und uns küssen. Irre! Mein
Tipp: Eine gut besuchte Abendvorstellung nehmen, wo das Kino
schon bei der Werbung bis auf den letzten Platz besetzt ist. Das
schockt's voll!
: Wie niveaulos. Ich hätte abgelehnt.
: Das möchte ich sehen, vor einem solchen Publikum! Da sagt
keine Nein."
(aus: Bernhard Finkbeiner & Hans-Jörg
Brekle
"Frag Vati. Das Nachschlagewerk für alle Lebenslagen"
(2007, S.180f.)
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
PAWLIK, Michael (2007): Jemands Anfang in der Schwebe.
Luc Boltanski entwirft eine Soziologe der Abtreibung,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 20.07.
- Inhalt:
PAWLIK beschäftigt sich in seiner Rezension
des Buches
"Soziologie der Abtreibung" von Luc
BOLTANSKI vor allem mit dem postmodernen Ideal des projektgebundenen Kindes, das die Frucht einer weitgehenden Abkopplung der
Sexualität von der Zeugung ist, und die damit verbundene Sicht auf
die Abtreibung:
"Mit dem Ideal des
projektgebundenen Kindes scheint die Autonomierhetorik der
philosophischen und publizistischen Abtreibungsbefürworter sich
durchgesetzt zu haben. Wie Boltanski auf der Basis zahlreicher
Gespräche mit betroffenen Frauen darlegt, ist dem aber keineswegs
so.
(...).
Der Fötus (...) ist demnach in der Sicht derer, die über sein
Schicksal entscheiden, weder Person noch Nichtperson. An ihm bricht
sich die binäre Logik des Rechts. Boltanski hätl daher die
Abtreibung zwar einerseits für nicht legitimierbar, andererseits
aber auch für nicht strafbar."
|
|
| |
|
-
LAURIEN, Hanna-Renate (2007): Alarmruf in unserer pornographisierten
Gesellschaft.
Frisch und couragiert wie eh und je: Gegen Kulturrelativismus und
falsche Toleranz setzt Alice Schwarzer ihr Nein zur Frau als Ware,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 20.07.
- Inhalt:
LAURIEN begrüßt den neuen Konservatismus der
aus Alice SCHWARZERs Buch
"Die Antwort" spricht. Einzig das
Eintreten für ein Recht auf Abtreibung missfällt ihr:
"Immer geht es um die
Menschenwürde der Frau. Daher ist mir Schwarzers Stellungnahme für
ein Recht auf Abtreibung, für die Fristenlösung und gegen die bei
uns geltende Beratungslösung schwer begreiflich. Die Beratung ist
eine Chance, die Frau vom Zwang zur Abtreibung (Eltern, Kindesvater)
durch konkrete Hilfsangebote zu befreien. Und wenn Frau Schwarzer
nicht vom ungeborenen Kind, sondern vom Fötus spricht, dann kann ich
ihr nur anraten, bei Jürgen Habermas in die Schule zu gehen."
|
|
| |
|
-
ROELLECKE, Gerd (2007): Was Scheidungsväter von anderen Vätern
unterscheidet.
Gerhard Amendt beschreibt anhand von fünfzehn aufschlussreichen
Fallbeispielen, wie Männer die Trennung von ihren Kindern erleben,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 20.07.
- Inhalt:
ROELLECKE findet das Buch "Scheidungsväter" des
Antifeministen Gerhard AMENDT gut, obwohl "der Verfasser nicht
versucht, die Benachteiligung der Scheidungsväter im Vergleich zu
den Scheidungsmüttern statistisch zu untermauern." Man könne nach
der Lektüre "Scheidungen - auch die eigene - besser beurteilen".
|
|
| |
|
-
FRANZEN, Günter (2007): Schöne Aussichten.
Nach mehr als dreißig Jahren wurde im September vergangenen Jahres
das Frankfurter Institut für Sexualwissenschaft geschlossen. In den
Augen ihrer Parteigänger wurde die Einrichtung aus zweifelhaften
Motiven demontiert. Doch nur so viel ist sicher: Die Bedeutung dieser
Institution und ihrer Repräsentanten für die jüngere Geschichte der
Sexualität in Deutschland ist nicht zu unterschätzen,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 20.07.
- Inhalt:
Der 68er
Günter FRANZEN kritisiert auf den Seiten der Gegenwart, den
überzogenen Pluralismus, der im Zeichen der sexuellen Revolution
durch das Frankfurter Institut für Sexualforschung unter Martin
DANNENBERG & Volkmar SIGUSCH vorangetrieben wurde. FRANZEN erzählt
u.a. wie er noch in den 1960ern von seiner Mutter auf den "Weg zur
heterosexuellen Eindeutigkeit" gebracht wurde, den er bei den
heutigen Jugendlichen vermisst.
|
|
| |
|
-
FANIZADEH, Andreas (2007): Die Dandys der Negation.
Im Gespräch: Das neue Album der Band Tocotronic "Kapitulation"
sorgt vorab für Furore. Sänger Dirk von Lowtzow zu Fragen des guten
Geschmacks, zum "Triumph des Willens" und einer subversiven Poesie,
in: Freitag Nr.29 v. 20.07.
|
|
| |
|
-
AFP (2007): Rabenmutter im Land der Geburtenrekorde.
Eine französische Psychoanalytikerin nennt 40 Gründe, die gegen
Kinder sprechen,
in: Welt v. 20.07.
- Inhalt:
Die Welt druckt eine Meldung der Presseagentur AFP
ab, in der über das Buch
"No Kid" von
Corinne MAIER berichtet wird. Das Werk gegen die "demografische
Besessenheit" der Franzosen hat in Frankreich Aufsehen erregt.
|
|
| |
|
-
HOFMANN, Gunter (2007): Vom Hasen und Igel.
Vordenker (4): Meinhard Miegel hat die Krise des Sozialstaates
schon vor dreißig Jahren kommen sehen. Die Politiker, sagt er, zogen
damals keine Konsequenzen - und tun es auch heute nicht,
in: Die ZEIT Nr.30 v.
19.07.
|
|
| |
|
-
BUTTERWEGGE, Christoph (2007): Die neoliberalen Hosenträger.
Der Sozialstaat gilt einigen als zu teuer und schwerfällig. Doch er
ist kein unproduktiver Kostgänger der Wirtschaft, sondern die
Grundlage für deren Funktionieren,
in: Frankfurter
Rundschau v. 18.07.
- Inhalt:
"Die
neoliberale Wohlfahrtsstaatskritik verwechselt Ursache und Wirkung,
indem sie das angebliche Übermaß sozialer Sicherheit zum
Krisenauslöser erklärt. Denn es verhält sich genau umgekehrt:
Wirtschaftskrisen kann unser soziales Sicherungssystem nur schwer
verkraften, weil es einen hohen Beschäftigungsstand zur
Voraussetzung hat. Je weniger Menschen noch einen Arbeits- bzw.
Ausbildungsplatz haben und je stärker ihr Lohn- bzw.
Einkommensniveau, bedingt durch die nachlassende Kampfkraft der
Gewerkschaften, unter Druck gerät, umso niedriger fallen die
Beitragseinnahmen der Sozialversicherung aus, während erheblich mehr
Versicherte (häufiger) Gebrauch von deren Leistungszusagen machen
müssen. Statt solcher struktureller Zusammenhänge machen Neoliberale
das wachsende "Anspruchsdenken" der Bundesbürger/innen für die
"Krise des Sozialstaates" verantwortlich und empfehlen sozial
Benachteiligten mehr Selbstbeschränkung und den Verzicht auf
großzügige Transferleistungen. Sie sollen »den Gürtel enger
schnallen«, obwohl er längst kneift und andere die Hosenträger
anhaben",
kritisiert Christoph BUTTERWEGGE.
|
|
| |
|
-
BECKER, Peter von (2007): Mein Ort. Irgendwo.
In 270 Bänden um die Welt. "Lonely Planet"-Erfinder Tony Wheeler,
in: Tagesspiegel v. 18.07.
- Inhalt:
Peter von BECKER stellt den Verlag "Lonely
Planet" vor, der vor 35 Jahren gegründet wurde und seit 25
international erfolgreich ist:
"Der
internationale Erfolg begann für Wheelers Lonely Planet vor 25
Jahren mit dem englischen, jetzt in der aktuellen Ausgabe auch auf
Deutsch übersetzten, mehr als tausendseitigen Band über Indien. Der
war vor zwei Jahrzehnten auch meine Initialzündung. Noch heute kann
man da lernen, dass eine Stadt wie Kalkutta eben nicht nur ein
Monster aus Armut und Umweltverpestung ist, sondern ein Stück
Intellekt und Seele des Subkontinents, zudem mit »einigen der besten
Restaurants Indiens«. Wer also im Labyrinth der Wirklichkeit, das
auch Handys und Internet noch nicht gänzlich durchdringen, einen
Einstieg braucht,der hat ihn hier."
|
|
| |
|
-
KITTLAUS, Bernd (2007): Keine Atempause. Geschichte von morgen
wird heute gemacht.
Protokolle - Zeitgeist,
in:
berlinergazette.de v. 18.07.
|
|
| |
|
-
HÖGE, Helmut (2007): Na, wie habe ich mich verkauft?
Viele Singles setzen ihre Hoffnung auf das wachsende Angebot von
Partnersuchdiensten im Internet. Mit Romantik hat diese Art des
Kennenlernens jedoch wenig zu tun. Denn dort herrschen die Regeln des
Marktes: Prostituiere dich und bekomme deinen Lohn dafür,
in: TAZ v. 17.07.
- Anmerkungen:
Der 68er Helmut HÖGE hat bei Eva
ILLOUZ nachgelesen und übernimmt deren kulturpessimistischen
Töne.
Mit den gleichen Vorurteilen
hatten zuerst Heiratsanzeigen, dann seit den 1970er Jahren die
Kontaktanzeigen zu kämpfen.
HÖGE verknüpft seine Abneigung
gegen das Internet mit einer politischen Psychologie, als ob HÖGE
Partnersuchende zum neuen revolutionären Subjekt ausrufen möchte.
War da nicht mal was?
|
|
| |
|
-
-
HAIBACH, Philipp (2007): "Passte nicht zu der edlen Marke".
Vor 20 Jahren starb Jörg Fauser. Sein Freund Rainer Weiss
erinnert sich an den Frankfurter Ausnahmeschriftsteller,
in: Welt v. 17.07.
- Inhalt:
Rainer WEISS erläutert, warum Jörg FAUSER zu
seiner Zeit nicht zur Suhrkamp-Kultur passte:
"Welt: Sie waren damals bei Suhrkamp
beschäftigt und schreiben: »Die beiden Pole, Fauser und Suhrkamp,
waren zu weit voneinander entfernt.« Was stieß sie ab ?
Weiss: Fauser wurde damals ausschließlich als Unterhaltungsautor
verstanden, schlimmer noch: als schreibender Journalist. Ein
grässlicher Irrtum - aber damit war eine »Marke« kreiert, die zu
der edlen Marke Suhrkamp nicht passte. Fauser selbst wusste das
übrigens ganz genau."
-
SPIELMANN, Birgit (2007): "Er musste alles erforschen"
Gespräch mit Rainer Weiss über Jörg Fauser - ein Leben im
Extremen,
in: Hessischer Rundfunk Online v. 17.07.
|
|
| |
|
-
-
FAUSER, Jörg (2007): Der Unvollendete.
20 Jahre nach dem rätselhaften Tod von Jörg Fauser: Die taz
dokumentiert ein Stück aus seinem letzten, nie beendeten Roman "Die
Tournee",
in: TAZ v. 16.07.
-
FAUSER, Jörg (2007): Der Schimmel kommt durch,
in: Tagesspiegel v. 16.07.
- BARTELS, Gerrit (2007): Das große Format,
in: Tagesspiegel v. 16.07.
- Inhalt:
BARTELS beschreibt das Verhältnis des "Allesschreibers"
FAUSER zum Roman anhand seines Romanfragments "Die Tournee":
"»Er ist die Zusammenfassung all dessen, was man in den letzten
Monaten oder auch Jahren erfahren hat, womit man sich beschäftigt
hat, was einem im Kopf herumgeht«, gestand er 1985. »Der Roman ist
für mich die größte Selbstbestätigung, die ich kenne.«
Folglich sollte auch sein letzter, unvollendeter Roman, den er
Anfang 1987 begann, etwas Besonders werden (...). »Die Tournee«
heißt dieser Roman, den der Alexander Verlag jetzt neben einem
großen Reportagen- und Essayband zum 20. Todestag und als
Abschluss seiner gar nicht genug zu lobenden neunbändigen
Fauser-Werkausgabe veröffentlicht. Der Roman basiert auf der
Reportage »Die Wunder der Komödianten«, die 1986 in »Transatlantik«
erschien. Fauser begleitete eine Theatergruppe mit Doris Kunstmann
als Star auf einer Sommertournee durch Bäderorte, um das Leben und
Treiben, die bizarren Eigenheiten und das Elend des schon damals
vom Aussterben bedrohten deutschsprachigen Tourneetheaters zu
beschreiben".
-
Leseempfehlung
von
FAUSER-Biograf Matthias PENZEL:
KÖHLMEIER, Michael & Rainer WEISS (2007): Erinnerungen an Jörg
Fauser,
in: Frankfurter
Rundschau v. 16.07.
- Inhalt:
Der Schriftsteller KÖHLMEIER und der Lektor
WEISS über Jörg FAUSER und den Bachmann-Wettbewerb 1984 in
Klagenfurt
PENZEL: "Der Text beleuchtet wenig bis
nie beleuchtete Aspekte des Desasters von Klagenfurt".
|
|
| |
|
-
HÄGELER, Max (2007): CSU-Frauen stürzen sich auf "Emma"-Abos.
Deutschlands bekannteste Feministin, Alice Schwarzer, besucht in
Bayreuth die Frauenunion der Christsozialen - und erntet minutenlangen
Applaus. Die Berührungsängste schwinden: Schwarzer unterstützt Merkel
und kämpft für ein Kopftuchverbot,
in: TAZ v. 16.07.
|
|
| |
|
-
PIEL, Edgar (2007): Singles auf dem Vormarsch.
Volkes Stimme,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 15.07.
- Anmerkungen:
PIEL verkündet Halbwahrheiten über die
Entwicklung der Single-Haushalte in Deutschland.
Singles sind
einerseits auf dem Vormarsch, wenn es um
männliche Singles
und den Anstieg in Ostdeutschland geht. Sie sind jedoch auf dem
Rückzug, wenn es um
Singlefrauen
und Westdeutschland geht.
In der FAS-Grafik
wird nur der Zeitraum zwischen 1987 und 2007 betrachtet. Der
größte Strukturwandel in Sachen
Einpersonenhaushalte erfolgte
jedoch bereits vor 1990.
"Vor 20 Jahren wurden nur
24 Prozent aller Ein-Personenhaushalte von Singles im Alter zwischen
30 und 59 Jahren geführt, heute liegt der Anteil dieser Jahrgänge
bei 39 Prozent", verkündet PIEL.
Verschwiegen wird
jedoch, dass in diesem Zeitraum
vor allem die Singlemänner in diesen
Altersgruppen rasant zunahmen.
Im Buch
"Die Single-Lüge" werden die Mythen
und Fakten zur Entwicklung der Single-Haushalte aufgezeigt. Außerdem
wird erläutert, warum an einer schonungslosen Aufklärung der
Öffentlichkeit über die Singles kein Interesse besteht.
|
|
| |
|
-
MÖNCH, Regina (2007): Wie mobil ist der Mensch?
Kontrollverlust über das eigene Leben: Der Soziologe Norbert F.
Schneider beschreibt den hohen Preis beruflicher Mobilität für
Pendler, ihre Familien und die Unternehmen,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 15.07.
- Anmerkungen:
Regina MÖNCH berichtet über die
Forschungen von Norbert F. SCHNEIDER zu
Mobilität und Lebensform.
Wurde bis nach dem
Zusammenbruch der New Economy einzig über den Zusammenhang zwischen
Mobilität und beruflichem Aufstieg berichtet,
was single-generation.de bereits frühzeitig
kritisiert hatte (siehe auch
hier), werden nun Fern- bzw.
Wochenendbeziehungen auch im Zusammenhang mit dem Kampf gegen den
beruflichen Abstieg thematisiert, wie nun z.B. auch von MÖNCH:
"Das Gefühl, die Kontrolle über
das eigene Leben verloren zu haben, stellt sich bei jenen, die nicht
freiwillig pendeln, rascher und härter ein. Wer nur die Wahl
zwischen Arbeitslosigkeit und Mobilität hat, wird sich darauf
schlechter einstellen als ein junger Wissenschaftler, der sich
zwischen einem zeitlich begrenzten attraktiven Forschungsprojekt am
anderen Ort und seiner bisherigen Karriere entscheiden kann".
|
|
| |
|
-
WEIDERMANN, Volker (2007): Der Marbach-Cowboy.
Zu seinem zwanzigsten Todestag erscheint "Die Tournee", der letzte,
unvollendete Roman von Jörg Fauser,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 15.07.
- Inhalt:
Volker WEIDERMANN ("Lichtjahre")
gratuliert Alexander WEWERKA, der in seinem Alexander Verlag das
Werk des Schriftstellers
Jörg FAUSER in einer großartigen
Edition herausgegeben hat.
WEIDERMANN begrüßt
das Erscheinen des Roman-Fragments "Die Tournee", in dem
die Bonner Republik der 80er Jahre beschrieben wird. Nicht um die
Erfolgsgeschichte der 68er und ihrer Erben, den "Grünen", geht es FAUSER, sondern um die Kollateralschäden des Aufbruchs, der in die
Bobokratie mündete:
"von einer sanften Republik war
damals nicht die Rede. Vielleicht sind auch deshalb so viele von
ihnen tot oder als Psychowracks versackt oder isoliert am Ende des
Weltalls".
|
|
| |
|
-
-
PENZEL, Matthias (2007): Are there German writers whose work you
think should be better known in Germany?
20 Jahre tot: Jörg Fauser,
in: goon-magazine.de v. 14.07.
- Inhalt:
Der FAUSER-Biograf Matthias PENZEL über den
verkannten Schriftsteller Jörg FAUSER:
"Klar:
Ich, als Fauser-Biograph kenne nicht die Wahrheit, weiß nicht,
warum welches Werk und welches Leben in Erinnerung bleibt; weiß
eigentlich nur, dass es Gerechtigkeit nicht gibt. Höchstens Glück
und Zufälle. Und ich weiß noch etwas: Nachdem ich für die
Fauser-Biografie »Rebell im Cola-Hinterland« mit meinem
Co-Autor Ambros Waibel über hundert Leute nach ihrem Freund oder
Kollegen oder Angestellten Jörg Fauser befragt habe, darunter auch
Joschka Fischer, Wolf Wondratschek, CEOs der Verlagsbranche,
Informanten von Geheimdiensten, Redenschreiber für den
Bundeskanzler usw., nachdem ich Fausers Elegien, diese mit Herz
und Faust verfassten Artikel über vergessene Schriftsteller
gelesen habe, dieses ganze wilde Oeuvre eines Suchenden, der vor
allem immer wieder eine Haltung einnahm und vertrat, die Poeten
wie Autoren wie Leser bekräftigt hat (Helmut Krausser wie Benjamin
von Stuckrad-Barre, Feridun Zaimoglu wie C.D. Brumme, Achim
Reichel und und und…), weiß ich, dass man bei einer Kritik Fausers
mehr braucht als den von Winkler gebrauchten Hinweis, Fauser sei
beim Ingeborg-Bachmann-Wettlesen in Klagenfurt 1984 »einfach
nur furchtbar schlecht« gewesen. Denn genau da hatten wir ja,
was Fausers Lebensweg prägt: mit dem richtigen Text (Mann und Frau
wollen zueinander, können aber nicht) des Schriftstellers vor den
Literaturbetrieblern, aber am falschen Ort zur falschen Zeit (die
Lust am »Neuen Deutschen Erzählen« wurde erst zehn Jahre später
wiederentdeckt)."
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
SCHUPP, Jürgen & Gert G. WAGNER (2007): Was Glücksforschung kann.
Ein neuer Zweig der Sozialwissenschaften liefert den Regierungen
künftig Rezepte für zufriedene Bürger. Das klingt überaus verlockend,
doch so einfach ist es leider nicht,
in: TAZ v. 14.07.
- Anmerkungen:
In Zeiten der Auseinanderentwicklung der Einkommen,
gewinnt die Glücksforschung an Aufwind. Sie verspricht mehr
Zufriedenheit für alle. SCHUPP & WAGNER versprechen dagegen die
Grenzen dieser Glückspolitik aufzuzeigen.
|
|
| |
|
-
SEIBEL, Andrea (2007): Die Freiheit des Alters,
in: Welt v. 14.07.
- Inhalt:
In der "staatstragenden" Serie "Stars treffen ihre
Geistesgrößen" (Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung
und Forschung!) führt SEIBEL Prominenz und Wissenschaft zusammen.
Prominenz verkörpert heute Hellmuth KARASEK, während Peter BORSCHEID
die Altersforschung vertritt.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom
05.
- 13. Juli 2007
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[Suche] [ Homepage ] |
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|