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Medienrundschau:

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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 20. - 27. Juni 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Sie wollte in die Bucht. Die Bucht war das Zentrum der Insel. Die Klippen formten einen winzigen Einschnitt der Küste. Steiles heißes Gestein sparte das Halbrund aus. Der Vulkansand des Strands erwärmte sich ab zehn, elf Uhr, wenn die Sonne über die Felskanten schien.

Gegen Mittag glühte der Körper mit dem Sand. Eine Herzkammer war die Bucht. Die Brecher zerstoben über Lavabrocken. Die Wasserschleier stiegen auf. In Regenbogenfarben wehten sie über auslaufende Wellen, über die Gischt und das Gesicht."
(aus: Hans Pleschinski "Leichtes Licht", 2005, S.37f.)

 
 
 
 
  • HIPTMAYR, Christina (2005): Über Alterung.
    Wirtschaft und Werbung behaupten gerne, mit speziellen Angeboten die Interessen älterer Menschen zu bedienen – und rufen damit meist nur deren Zorn hervor. Doch einzelne Initiativen gehen allmählich differenzierter auf die Bedürfnisse dieser kaufkräftigen Generation ein,
    in: Profil Nr.26 v. 27.06.
 
  • ALTWEGG, Jürg (2005): Ritter und Maskenmänner.
    Blick in französische Zeitschriften,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.06.
 
  • DETTLING, Daniel (2005): Wende ohne Weltanschauung.
    Der Union fehlt es an einem geistigen Überbau für die Machtübernahme,
    in: Tagesspiegel v. 27.06.
    • Inhalt:
      Daniel DETTLING bemängelt, dass die CDU die Neue Mitte zu wenig anspricht:

            
        "Wo steht der Geist heute? Er weht jenseits von rechts und links, aber kräftig. Bei den neuen Milieus (Wissensarbeitern, berufstätigen Eltern mit Kindern, den neuen Selbstständigen) hat es keine Partei leicht, am schwersten hat es aber die Union. Was ist ihr Angebot? »Vorfahrt für Arbeit« ist zu wenig."
 
  • BARTELS, Gerrit (2005): Ein Kranich liest selten allein.
    Der Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2005 hat mit Thomas Lang einen verdienten Sieger gefunden - und beruhigende Erkenntnisse gebracht: Die Literatur interessiert sich nicht besonders für Hartz-IV-Deutschland. Sie erzählt lieber von Menschen mit Macken aller Art,
    in: TAZ v. 27.06.
    • Kommentar:
      Der Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb füllt heute die Feuilletons.

            
        Den Dichtern wird zwar unisono bescheinigt, dass sie ihr Handwerk verstehen, aber gesamtgesellschaftliche Relevanz wird der jungen Gegenwartsliteratur nicht zugebilligt.
            
        Bei BARTELS liest sich das so:
            
        "Die deutschsprachige Gegenwartsliteratur ist nicht sehr wirklichkeits- und gegenwartsversessen. Das Deutschland zwischen Pop, Arbeitswelt und Politik interessiert sie nicht besonders; das Deutschland, das vom Lifestyle genauso wie vom Unterschichtenfernsehen bestimmt wird, scheint sie nicht zu kennen; nicht das, das sich momentan zwischen Schröder und Merkel verorten muss und dabei ganz depressiv wird; und auch nicht das Deutschland, das mit Arbeitsweltveränderungen und Hartz IV zu kämpfen hat. Das kann man beklagen. Eine andere Literatur lässt sich jedoch nicht einfach so herbeizwingen, wie es etwa ein paar ewig zu kurz gekommene 78er-Literaten mit einem Manifestlein in der aktuellen Zeit versucht haben. Schön effekthascherisch schwafelten da unter anderem Thomas Hettche und Mathias Politycki von einem »relevanten Realismus«, einer »relevanten Narration«, wofür es jetzt endlich Zeit sei. Doch selbst in den Büchern eines Hettche oder Politycki muss man diese Relevanz schon mit der Lupe suchen.
            
        So lebt die deutschsprachige Gegenwartsliteratur in ihrer eigenen Wirklichkeit, was bei den vielen nebeneinander her existierenden Wirklichkeiten in Ordnung geht".
            
        Felicitas LOVENBERG meldet eine "Jugend ohne Zorn" in der FAZ. Elmar KREKELER bringt seine Ansichten in der Welt in die Form eines Wörterbuchs. Und Marius MELLER kritisiert im Tagesspiegel, dass sich die Literaten ein schlechtes Beispiel an Uwe TELLKAMP genommen haben:
            
        "Auffällig an diesem eher mittelprächtigen Jahrgang (abgesehen von Natalie Balkows Debüt) war neben der handwerklichen Solidität die seltsame Neuauflage der bisweilen religiös angehauchten Heimatliteratur: nicht nur bei Schoch, Kuhn und Böldl, sondern auch in dem degoutanten Text von Sabine Schiffner, in dem sich gute Nazis, gute Wilhelminen ein neo-patriotisches Stelldichein geben und zudem krasser Naturkitsch wuchert. Hat Uwe Tellkamp (aktuell: »Der Eisvogel«), der konservativ-revolutionär angehauchte Bachmann-Preisträger des vergangenen Jahrs, womöglich schon Schule gemacht? Sind wir wieder Heimat-Helden? Egal. Denn diese Tendenz ist – zumindest in Klagenfurt – von entwaffnender Harmlosigkeit."
 
  • HARRIEHAUSEN, Christiane (2005): Qualität sichert den Preis.
    Die Wohnungsmärkte wandeln sich. Nachdem in den vergangenen Jahren die Nachfrage ins Stocken geraten ist, erwarten Fachleute eine Trendwende. Allerdings sind die Käufer kritischer und qualitätsbewußter,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 26.06.
    • Kommentar:
      Während Sozialpopulisten bis 2030 von einem rapiden Bevölkerungsschwund ausgehen, gehen andere Berechnungen davon aus, dass der Bevölkerungsrückgang weit weniger dramatisch verlaufen wird:

            
        "Einige Fachleute gehen davon aus, daß die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland eher unterschätzt wird. Neuere Prognosen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) für das Jahr 2030 zeigten, daß in 25 Jahren möglicherweise mehr Menschen in Deutschland leben werden als heute, meint die LBS."
 
 
 
 
 
 
 
  • MAAZ, Hans-Joachim (2005): Vater-Tochter aus dem Osten.
    Wahlen sind keine Therapie,
    in: Freitag Nr.25 v. 24.06.
    • Kommentar:
      Der Psychoanalytiker Hans-Joachim MAAZ, der sich bereits des Öfteren an einer Psychoanalyse der Politik versucht hat, vermisst bei Angela MERKEL die neue Mütterlichkeit:

            
        "Ein bemerkenswerter Erfolg, wäre dies Ausdruck einer endlich überwundenen sozialen Benachteiligung und eine Würdigung mütterlicher Werte. Aber genau diese Eigenschaften kann ich bei Angela Merkel nicht erkennen. Ihr Verhalten weicht kaum von dem der Macho-Männer ab: leistungsstark, klug, fleißig, ehrgeizig, aber eben auch kühl, rational, emotionslos, nur nichts Persönliches und Internales erkennen lassen."
 
  • MELLER, Marius (2005): Die Hühner sind die Verlierer der Geschichte.
    Schluss mit der Demokratie? Der Philosoph Peter Sloterdijk über Europas Krise und den autoritären Kapitalismus
    in: Tagespiegel Nr.25 v. 24.06.
    • Kommentar:
      Peter SLOTERDIJK hat nun - wie bereits Ralf DAHRENDORF vor längerem - den neuen Autoritarismus entdeckt:

            
        "Ratzinger wäre falsch interpretiert, wenn man ihn als Antidemokraten beschriebe. Er plädiert für eine christliche Demokratie. Ich würde das übersetzen in ein Theorem, an dem ich seit längerer Zeit arbeite: Was uns demnach bevorsteht, ist die globale Wende in den »autoritären Kapitalismus« – und zwar auf der Grundlage eines neo-autoritären WerteDenkens. Ratzingers Visionen lassen sich mühelos in einen solchen Kontext einordnen. Das 21. Jahrhundert wird zum Labor des Neu-Autoritarismus, das heißt des Kapitalismus, der die Demokratie nicht mehr nötig hat."
 
  • HEISE, Katrin (2005): "Ohne den Mief der 68er".
    Matthias Politycki über die Aufgaben der Literatur,
    in: DeutschlandRadio v. 24.06.
    • Inhalt:
      Matthias POLITYCKI will die Thesen zum "Relevanten Realismus" nicht als Manifest, sondern nur als Positionspapier verstanden wissen:

            
        "Wir haben kein Manifest geschrieben. Wir haben ein Positionspapier geschrieben, um uns vorzubereiten auf unser Treffen und das haben wir vorgetragen, dort auf Schloss Elmau und dann wurde auch hitzig diskutiert und genau so war es auch gemeint. Es ist nicht ganz unbezeichnend für den Journalismus, dass sofort eigentlich hinter unserem Rücken ein Manifest draus gemacht wird. Das kriegt eine ganz andere Aura. Das kommt dann so daher, als sei es schon überall wasserdicht. Das kann es nicht sein, denn wir sind vier sehr unterschiedliche Menschen, die auch nicht mehr ganz jung sind, sondern in der Mitte des Lebens stehen, die raufen sich nicht so schnell zusammen und schon gar nicht in jedem Detail. Deswegen, mir ist wohler, wenn Sie sagen, es ist ein Positionspapier, was jetzt nicht heißen soll, dass ich klemmen will, ich stehe zu der Position. Nur das Wort Manifest hat so eine Aura, die gefällt mir nicht ganz."
 
 
  • NIEJAHR, Elisabeth (2005): Blüms Erben.
    Gewinnt die Union die Wahl, wird eine neue Garde von Sozialreformern die Republik prägen. Sie wollen ein Mandat für harte Schnitte – und haben doch kein Bild von der Zukunft des Landes,
    in: Die ZEIT Nr.26 v. 23.06.
 
  • POLITYCKI, Matthias u.a. (2005): Was soll der Roman?
    in: Die ZEIT Nr.26 v. 23.06.
    • Kommentar:
      Die 78er-Generation ist immer gut für eine Sommerloch-Debatte.

            
        Oberlehrer Tilman KRAUSE hat in der Welt vom 21.06.2005 mit dem Titel "Alle Jahre wieder" die Einführung zur heutigen ZEIT-Debatte geschrieben.
            
        Das Trainingslager dieser wertkonservativen Truppe um Matthias POLITYCKI, die gerne die Gruppe 47 ablösen möchte, heißt Schloss Elmau, wie es sich für stilvolles Verarmen gehört...
            
        Die Zeit liefert gleich noch - in typischer 68er-Manier Marke kritisches Bewusstsein - ein paar Statements von Juli ZEH, Hans-Ulrich TREICHEL, Andreas MEIER und Uwe TELLKAMP mit.
            
        Das nächste Sommerloch kommt bestimmt und dann sind auch die 78er wieder da, genauso wie die lästigen Mücken...
 
 
 
  • ALLMENDINGER, Jutta (2005): Ein ausbruchssicheres Gefängnis.
    Wer nichts lernt, bleibt arm. Dagegen hilft nur eine bessere Bildungspolitik,
    in: Frankfurter Rundschau v. 23.06.
 
  • PERSSON, Göran (2005): Vater, Mutter, Kind.
    In Schweden gibt es eine Elternversicherung, die Männern wie Frauen die Entscheidungen für Nachwuchs erleichtern 
    in: Frankfurter Rundschau v. 22.06.
 
  • NUTT, Harry (2005): Wir sind Links.
    Vorbei die schönen Zeiten des Dagegenseins,
    in: Frankfurter Rundschau v. 22.06.
    • Kommentar:
      Harry NUTT kritisiert die politische Theologie, die angesichts der Neuwahlen ausgebrochen ist.

            
        Speziell beschäftigt er sich mit der Kulturlinken, die man - in den vorgestellten Varianten - eigentlich eher als Poplinke bezeichnen muss.
            
        NUTT differenziert zwei Varianten. Für die eine steht Ijoma MANGOLD, für die andere Robert MISIK. Ersterer analysiert Politik als Ästhetizismus, letzterer präferiert dagegen den rebellischen Gestus als Maß aller Dinge.
            
        Mit Richard RORTYs "Stolz auf unser Land" im Gepäck, preist NUTT - gemäß der Merkur-Doktrin - das Rühmen. Für seine eigene Generation Zaungast bzw. Reform sieht er die politische Bewährungsprobe noch kommen.
            
        Wichtige Beiträge zum Thema Kulturlinke und den Kampf der Lebenstile, die bei NUTT unerwähnt bleiben, hat Nancy FRASER geliefert.
            
        Warum eine kinderlose, geschiedene Kanzlerin und ein schwuler Außenminister in spe kaum für eine kommende kulturelle Restauration stehen sollen, diese Auffassung muss entweder als Lebenslüge der Kulturlinken oder als machtpolitisches Kalkül von Identitätspolitik betrachtet werden.
            
        Vielmehr gilt: genauso wie nur die SPD massive Einschnitte - ohne größere Widerstände - im sozialen Netz vornehmen konnte, so können Politiker, die für Offenheit stehen, ohne Probleme familienfundamentalistische Vorhaben durchsetzen. Im Gegensatz zur Ära Kohl, stehen heutzutage alle Zeichen auf geistig-moralischer Wende. Die neuen Reaktionäre stehen bereits in den Startlöchern. 
            
        Nur wer ein kurzes Gedächtnis besitzt, hat vergessen, dass Angela MERKEL vor gar nicht so langer Zeit die Rente nach Kinderzahl propagiert hat. 
 
 
  • LOTTMANN, Joachim (2005): Kein Platz für Jesus.
    Die Absage an Marek Dutschke am vergangenen Wochenende ist der jüngste Beweis: Die Grünen sind endgültig zur graubärtigen Zombiepartei verkommen. Und die Rentnerdemokratie frisst ihre letzten Kinder. Eine Kampfansage,
    in: TAZ v. 22.06.
 
  • GREFFRATH, Mathias (2005): Das Neue sozial denken,
    in: TAZ v. 22.06.
    • Inhalt:
      Mathias GREFFRATH verteidigt den Familienkonservatismus des neuen Linksbündnisses gegen New Economy-Befürworter wie Mark TERKESSIDIS:

            
        "Die Schwäche der Neugründung liegt (...) nicht im Sozialstaats-»Konservatismus«. Was soll denn das heißen? Die entscheidende politische Trennlinie liegt genau zwischen »das Soziale neu denken«, wie es neuerdings von der katholischen Bischofskonferenz bis zum Bertelsmann-Fellow Warnfried Dettling heißt - und »das Neue sozial denken«, was durchaus in der Tradition des rheinischen Kapitalismus ist, wie Heiner Geißler es jüngst so schön sagte"
 
  • BRUNS, Tissy (2005): Müde gesiegt.
    Vor der Häutung: Erst ist Wahlkampf – und dann müssen die Grünen sich neu erfinden
    in: Tagesspiegel v. 22.06.
 
  • GEISLER, Astrid (2005): Hitlers Urenkel surfen nach Liebe.
    Auch der Neonazi-Nachwuchs sucht die große Liebe im Internet. Für "Deutschgirl"-Websites sind rechtsextreme Singles eine attraktive Klientel. Extremismusforscher: Beziehung zu Neonazi nur erträglich, wenn sie mit der Ideologie sympathisiert,
    in: TAZ v. 21.06.
 
 
 
 
  • KAUFFMANN, Marco (2005): Die Party der Schwiegereltern.
    Rosa sucht blau - Heiratsmarkt in Japan
    in: TAZ v. 20.06.
    • Kommentar:
      Die Ehelosigkeit trifft in Japan auf noch größeres Unverständnis als hierzulande.

            
        Konservative japanische Soziologen wie Masahiro YAMADA sprechen gar vom "Zeitalter der parasitären Singles".
            
        Selbst vor erfolgreichen Karrierefrauen wie Junko SAKAI macht die Stigmatisierung nicht Halt. SAKAI unterscheidet sich von den üblichen Schicksalen nur dadurch, dass sie einen Bestseller über das Schicksal einer ehelosen Karrierefrau jenseits der 30 geschrieben hat.
            
        Vor diesem gesellschaftlichen Hintergrund wird verständlich, wenn KAUFFMANN in seiner Reportage eine professionelle Heiratsvermittlerin folgendermaßen zitiert:
            
        "»Viele Eltern sind besorgt, wenn ihr Kind nicht verheiratet ist, sie möchten das vor ihrem Tod regeln«, sagt Saito, 61-jährig, mit schwarz gefärbtem Haar und festem Blick. Arrangierte Beziehungen seien nicht die wünschenswerteste Form der Bindung, aber »manche möchten heiraten, doch es gelingt ihnen nicht. Da können wir einspringen.«"
 
  • BARTELS, Gerrit (2005): Blitz der Subversion.
    Aus dem Innern der Geschichte: Der Berliner Schriftsteller Bernd Cailloux erzählt im Roman "Das Geschäftsjahr 1968/69", wie es 1968 wirklich war,
    in: TAZ v. 20.06.
    • Kommentar:
      BARTELS schwärmt von Bernd CAILLOUX' Roman "Das Geschäftsjahr 1968/69":

            
        "Cailloux erzählt seine Geschichte (...) nicht mitten aus dem Zentrum, nicht von Dutschke, Adorno oder Berlin, sondern vom Rande her, von jungen 68ern".
            
        Was erzählt wird, das ist der märchenhafte Beginn eines gegenkulturellen Unternehmertums, das noch eingebettet ist in ein neues, befreiendes Lebensgefühl.
            
        Das Konfliktpotential dieses neuen Unternehmertums wurde dagegen erst in der Alternativszene Anfang der 80er Jahre so richtig sichtbar. Das Ende der Alternativen hatte bekanntlich Matthias HORX 1985 ausgerufen.
            
        Bei BARTELS klingt das so:
            
        "Dass am Ende ein Scheitern steht, gehört mit zur Logik dieses schönen Erziehungsromans - ein Scheitern aber, das von dem »proustschen Blitz der Subversion« noch immer ganz unpeinlich und ohne Bitterness erleuchtet wird. Besser hat man lange nicht gelesen, wie sich ein Jahr wie 1968 tatsächlich angefühlt hat, wie es möglicherweise wirklich war, weit ab von der offiziellen Geschichtsschreibung."
 
 
Focus-Titelgeschichte:
Bin ich ein guter Vater?
Zwischen Zeitnot, Job und Familie: Eine Anleitung für gestresste Männer
  • ÖZGENC, Kayhan & Axel WOLFSGRUBER (2005): Bin ich ein guter Vater?
    Männer wollen heute mehr Erzieher als Ernährer sein. Die Doppelbelastung ist längst kein Problem der Mütter mehr. Ein Bericht zur Lage der Väter,
    in: Focus Nr.25 v. 20.06.
  • ÖZGENC, Kayhan (2005): Pferde, Lagerfeuer und Kuscheln.
    Christian Wulff (CDU), Deutschlands beliebtester Politiker, verrät, wie er mit nur vier Stunden pro Woche ein guter Vater für Tochter Annalena, 11, sein kann, 
    in: Focus Nr.25 v. 20.06.
  • ÖZGENC, Kayhan (2005): Mit wenig Zeit ein guter Vater.
    Die Familie und der Chef verlangen vollen Einsatz. Er möchte weder Rabenvater noch Jobversager sein. Tipps und Tricks für die Doppelrolle der Männer,
    in: Focus Nr.25 v. 20.06.
  • WOLFSGRUBER, Axel (2005): Aus, vorbei und vorwärts!
    Ein Vater bleibt ein Vater: ein Mutmacher-Plädoyer für zwei Millionen von ihren Kindern getrennt lebenden Vätern, 
    in: Focus Nr.25 v. 20.06.
 
  • KISTENFEGER, Hartmut (2005): Konservativer Rebell.
    Der Richter mit den brisantesten Fällen in Karlsruhe, Udo Di Fabio, rechnet mit deutscher Politik und Seelenlage ab,
    in: Focus Nr.25 v. 20.06.
    • Inhalt:
      KISTENFEGER berichtet, dass der Richter des Bundesverfassungsgerichts ein Buch mit dem Titel "Die Kultur der Freiheit" geschrieben hat, das noch vor der Bundestagswahl erscheinen soll. KISTENFEGER preist das Buch als "Manifest der Konservativen, ein Buch für die Wende-Zeit".
 
  • BÄHR, Günther (2005): Pickel im Gesicht.
    Paul Nolte hat den Begriff „Unterschichtfernsehen“ erfunden. Für die Zukunft hofft er auf Erziehung durch die „Super Nanny“ und glaubt an die Kraft des Sports,
    in: Focus Nr.25 v. 20.06.
    • Kommentar:
      Der neokonservative Klassentheoretiker Paul NOLTE definiert Oberschichtenfernsehen als das Programm von 3SAT, Arte und Phönix.

            
        NOLTE würde wohl das 50er-Jahre Lustspiel "Muß man sich gleich scheiden lassen?" empfehlen, das heute auf 3SAT läuft... 
   

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Zu den News vom  11. - 19. Juni 2005

 
 
   
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