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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 22. - 25. Mai 2010

 
 
     
 
   

Zitate des Monats:

Ganztagskinderbetreuung wünschen sich in den alten Bundesländern vor allem Frauen mit Universitätsabschluss

"Fehlende Kinderbetreuung wird in Widerspiegelung der tatsächlichen Situation insgesamt in den alten Bundesländern immer wieder als Manko angesprochen. Interessant ist jedoch, dass im Westen überhaupt nur bei den Frauen mit Universitätsabschluss Kinderbetreuung, die über die altbekannte und als unzureichend charakterisierte Halbtagsbetreuung hinausgeht, nämlich Ganztagsbetreuung für unter Dreijährige, möglicherweise in Frage kommt. Frauen mit Haupt- oder Realschulabschluss und Ausbildung sprechen sich explizit gegen außerfamiliale Betreuung in den ersten drei Jahren aus. Hier wirkt in massiver Weise das westdeutsche Mutterideal fort."
(aus: Mandy Boehnke "Gut gebildet = kinderlos?", BIOS, Heft 1, 2009, S.28)

Der typische Alltag eines erfolgreichen Techno-DJs

"Eine typische DJ-Arbeitswoche beginnt freitags mit der Reise in eine Stadt in Deutschland oder Europa, um dort in einem Club aufzulegen. Der Auftritt, ein DJ-Set, ist häufig für sehr spät in der Nacht angesetzt und dauert durchschnittlich ungefähr zwei Stunden. Die anschließende Nachtruhe ist meist kurz, und fast immer schließt sich die Weiterreise in eine andere Stadt, zu einem anderen Club an. Auftritte in anderen Kontinenten werden in Form kleiner Tourneen gebucht. Der Montag ist der Sonntag des DJs und dient auch der Entlastung des Gehörs. Die Zeit zwischen den Gigs wird für die Studioarbeit, Interviews und Promotions-Termine, für die Arbeit im eigenen Plattenlabel, Club oder sonstigen mit der Musik zusammenhängenden Aktivitäten genutzt. Der Lebens- und Arbeitsrhythmus der DJs ist dem Ablauf einer konventionellen Arbeitswoche entgegengesetzt. (...). Eine zentrale Bedeutung im DJ-Arbeitsrhythmus hat das Studio."
(aus: Maren Brandt "Techno-Biographien", BIOS, Heft 1, 2009, S.80)

 
 
       
   
  • Gender in der Debatte

AMENDT, Gerhard (2010): Das Manifest der grünen Männer.
Ein Schluck aus der Ideologiepulle,
in: DeutschlandRadio v. 25.05.

 
       
   

SCHÄFER, Ulrich (2010): Deutschland 2020 - die Chancen und die Risiken.
SZ-Serie Der nächste Aufschwung (26): Die Schulden sind hoch, die Sozialsysteme labil, die Banken schwach. Und doch: Wir können auf einen Aufschwung hoffen: Er wird grün sein,
in: Süddeutsche Zeitung v. 25.05.

 
       
   
Am Tag, an dem Roland KOCH seinen Rückzug aus der Politik erklärt, beschäftigt sich GÜNTNER mit dem Artikel von Frank SCHIRRMACHER über die Studie von Harald WILKOWSZEWSKI, in der dem Generationenkonflikt das Wort geredet wird. Roland KOCH galt SCHIRRMACHER als Beleg für die nahende Gerontokratie in Deutschland.
 
       
   

HAGER, Angelika (2010): Die neuen TV-Heldinnen.
Verrückt, kaputt, notorisch untreu, kriminell und tablettensüchtig. Neue TV-Heldinnen lassen die "Sex and the City"-Frauen wie Musterschülerinnen wirken,
in: Profil Nr.21 v. 24.05.

 
       
   

Die Entwicklung der Geburtenzahlen in Deutschland

HEUZEROTH, Thomas & Dorothea SIEMS (2010): Neue Eltern braucht das Land.
Geburtenabsturz sprengt die Sozialsysteme. Politiker fordern Mütterquote für mehr Kinder,
in: Welt am Sonntag v. 23.05.

EXNER, Ulrich/LUIG, Judith/WILTON, Jennifer (2010): Kinderrepublik Deutschland - eine Reise durch Licht und Schatten.
Noch nie gab es hierzulande so wenige Geburten wie im vergangenen Jahr. Minus 3,6 Prozent. Schon wieder. Aber längst nicht überall. Ursachenforschung auf fruchtbarem und weniger fruchtbarem Boden,
in: Welt am Sonntag v. 23.05.

SIEMS, Dorothea (2010): Jede fünfte junge Frau verzichtet auf Mutterglück,
in: Welt am Sonntag v. 23.05.

SIEMS, Dorothea (2010): Immer mehr Schulden und immer weniger Kinder,
in: Welt am Sonntag v. 23.05.

 
       
   
FAS-Thema: Generation 30
  • WEIGUNY, Bettina (2010): Hört auf zu jammern!
    Den Jungen geht es so gut wie noch nie,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 23.05.

  • WEIGUNY, Bettina (2010): Generation 30.
    Die Eltern hatten mit 30 schon Haus, Familie und einen festen Job. Die Jungen plagt das Gefühl, nie mithalten zu können. Schade. Denn eigentlich geht es dieser Generation 30 doch ziemlich prächtig,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 23.05.

  • HANK, Rainer & Bettina WEIGUNY (2010): "Es ist ein Druck auf dieser Generation".
    Neid, Entwertung, sogar Häme bekommen die Jungen von den Eltern zu spüren,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 23.05.

  • WEIGUNY, Bettina (2010): Unser Leben ist unsicher, aber spannend.
    Die Kleinfamilie in der Einzimmerwohnung: Annalina und Gerrit Nolte leben auf Abruf: Ständig bereit zum Wechsel, ein Leben in Metropolen, so lieben es die beiden,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 23.05.

  • KLOEPFER, Inge & Carola SONNET (2010): Wir haben uns sehr früh etabliert.
    Die konservativen Bürger aus Essen: Mit Anfang 30 hatten Harald und Sylvia Haakshorst ein Haus, zwei Kinder, Praxis und Kanzlei. Bei den Kindern läuft es langsamer,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 23.05.

  • AMANN, Melanie (2010): Es ist nicht leicht, so viel Freiheit zu haben.
    Die Single-Frau aus dem Osten: Die Eltern saßen hinter der DDR-Mauer fest, die Tochter hatte alle Chancen. Aber gerade damit tut Katja Schröder sich schwer,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 23.05.

  • HANK, Rainer & Bettina WEIGUNY (2010): Für unsere Kinder sind wir Spießer.
    Die Alt-68er aus Frankfurt: Früher war Hanne Hertel radikal. Dann kamen die Kinder. Heute ist sie froh, dass die Tochter ihre Ideale teilt. Auch wenn das Geld kostet,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 23.05.

  • AMANN, Melanie & Björn BOCH (2010): Wir haben die Jungen zu sehr gepäppelt.
    Die Beamten aus Königswinter: Liesel und Rudolf Fetzer klagen, dass vielen Jungen der Biss fehlt. Aber tauschen möchten sie mit ihnen nicht,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 23.05.

  • WEIGUNY, Bettina (2010): Den Beruf fürs Leben gibt es für uns nicht.
    Der Job-Nomade: Zeitarbeit, Zeitverträge, spontane Kündigungen: Dirk Pahre hat viel hinter sich. Kinder und Reihenhaus sind für ihn kein Thema,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 23.05.

 
       
   
FOCUS-Titelgeschichte: 2030 - So leben wir morgen.
Teil 7: Wie liebe ich - und wenn ja, wie viele?
  • PAWLAK, Carin & Andreas WENDEROTH (2010): Wie liebe ich - und wenn ja, wie viele?
    Mehrere Partner gleichzeitig, Potenz bis ins hohe Alter. Das Ende der Romantik, aber auch des Egoismus. Und Männer könnten die Verlierer von morgen sein. Zukunftsforscher und Wissenschaftler beschreiben, wie sich Gefühle, Sex und unsere Beziehungen verändern werden,
    in:
    Focus Nr.21 v. 22.05.

Man hat eher das Gefühl, die Autoren schreiben über das Jahr 2010 und nicht über 2030. Das mag daran liegen, dass die zitierten Propheten ihre Visionen schon seit Jahren immer wieder neu aufbrühen. Der 68er Sozialpädagoge OPASCHOWSKI verabschiedet seit Jahren die Ichlinge, d.h. 2030 war eigentlich schon in den 1990er Jahren.

Die Trendforscher Peter WIPPERMANN und Matthias HORX, Angehörige der 78er-Generation, die sich im roten Jahrzehnt verlaufen haben, sind danach Jünger des Individualisierungstheoretikers Ulrich BECK geworden. Dessen Thesen waren in den 1990er Jahren populär und haben in den Nullerjahren stark an Attraktivität eingebüßt.

Sven HILLENKAMP gehört den BECK-Jüngern der Generation Golf an. Dessen hochgelobte Buch Das Ende der Liebe befasst sich mit Gefühlen im Zeitalter unendlicher Freiheiten. Den Freiheitsbegriff, der dahinter steht, hat der Soziologe Karl Otto HONDRICH einmal trefflich folgendermaßen charakterisiert:

"Aufgezwungene Entscheidungen - etwa sich scheiden zu lassen - setzen sie (Anm.: die Individualisierungstheoretiker) freien Entscheidungen gleich. So erscheint jedes soziale Handeln, auch das erzwungene, als Vergrößerung von Wahlmöglichkeiten. Jede soziale Veränderung wird zur Individualisierung." (1997, S.299)

Zur Geburtenrate fällt den Autoren dann nur völliger Schwachsinn ein:

"Die Geburtenrate kommt über 1,4 nicht hinaus. Wie auch, wo es künftig weniger potenzielle Mütter gibt."

Diese Logik leuchtet höchstens demografisch völlig Ungebildeten ein, denn auch wenn es zukünftig weniger Mütter gibt, können deren Geburten eine Geburtenrate über 1,4 ergeben, sogar 2,1 oder warum nicht 4,5?

Der Artikel fängt mit dem polyamoren Liebesmodell an, das an die Hippiekommunen erinnert, wie man sie sich in den 1960er Jahren vorstellte; führt weiter zu Swingerclubs, die heute schon in fast jeder Kleinstadt zu finden sind; befasst sich sehr vage mit Cybersex, der bereits in den 1980er Jahren die Phantasie beflügelte; reagiert besorgt auf die Verkündung der Geburtenzahlen, also 2010 statt 2030; predigt Fürsorge, schließlich ist Pfingsten; behauptet die weitere Feminisierung der Gesellschaft, wobei Männer  generell zu Verlierern erklärt werden: die Prinzipien der Frauenbewegung der 1970er Jahre kehren als Männerbewegung 2010 wieder. Am Ende landen die Autoren - es ist ja gerade Pfingsten - bei Religion und Gott. So etwas ist eher Altherrenmagazin als Nachrichtenmagazin!

  • ÖZGENC, Kayhan & Ulrike PLEWNIA (2010): "Das sind nicht nur Schluffis".
    Um aktive Väter zu unterstützen propagiert Kristine Schröder die 30-Stunden-Woche als Teilzeit-Modell für Eltern,
    in:
    Focus Nr.21 v. 22.05.

 
       
   
  • Die Reproduktionsmedizin und die Fruchtbarkeitskrise

    • STEINBERGER, Karin (2010): Die Menschenmacher.
      Nie war es so einfach und billig, sich ein Baby zu bestellen. In einer kleinen indischen Stadt lebt eine Ärztin, die es möglich macht. Nayna Patel schafft Leben nach Wunsch und lässt es von Leihmüttern austragen - für Amerikaner, Deutsche und Japaner,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 22.05.

 
       
   
  • Soziale Herkunft, Bildungsaufstiege und soziale Mobilität in der Debatte

GÜNTER, Mirijam (2010): Einmal Bürgertum und zurück.
Wer hat die Brücken zwischen Bildungs- und Unterschicht abgefackelt? Eine Grenzwanderung über den Graben deutscher Klassenunterschiede,
in: Süddeutsche Zeitung v. 22.05.

 
       
   
  • Die Kinderbetreuung in der Debatte

SANDER, Lalon (2010): Arme Städte, teure Kitas.
Kinderbetreuung: Was Eltern für Kitaplätze zahlen, ist sehr unterschiedlich. Wo Länder wenig regeln, klafft die Schere zwischen reichen und armen Kommunen weit auseinander,
in: TAZ v. 22.05.

 
       
   

STAUDE, Sylvia (2010): Familiensicher,
in: Frankfurter Rundschau v. 22.05.

Aufgrund eines Artikels von Sarah KERSHAW in der New York Times, beschäftigt sich STAUDE mit der gesellschaftlichen Akzeptanz von "Frauen, die sich jüngere Liebhaber wünschen".
 
       
   

MINGELS, Guido (2010): Daddy & Papa.
In der Schweiz dürfen homosexuelle Paare nicht adoptieren. Warum nicht? Drei Hausbesuche bei amerikanischen Kindern, die zwei Väter, aber keine Mutter haben. Und nichts vermissen,
in: Das Magazin des Tages-Anzeiger Nr.20 v. 22.05.

 
   

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Zu den News vom 18. - 21. Mai 2010

 
 
   
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