| |
|
[
News-Hauptseite
] [ Glossar ] [
Suche ] [ Homepage
] |
|
| |
|
Medienrundschau:
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
News vom
09. - 17. November 2006
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Zitat
des Monats:
Der moderne
Esser "geht aus dem Zusammentreffen dreier
Kräfte hervor, die im Zentrum der
fortgeschrittenen Moderne stehen: der
Emanzipation der Frauen, die versuchen die
Belastungen durch den Haushalt zu vermindern, der
Autonomie der Individuen, die versuchen, der
Disziplin der Tischgemeinschaft zu entkommen, und
dem immer größeren Angebot an neuen Produkten
und Dienstleistungen." (S.54)
(aus:
Jean-Claude
Kaufmann "Kochende Leidenschaft", 2006, S.196f.)
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
SEEßLEN, Georg (2006): Schmeckt nicht, gibt's!
Koch-Shows im Fernsehen, Gammelfleisch im Kühlfach: Die Dialektik
der kulinarischen Katastrophe,
in: Freitag Nr.46 v. 17.11.
- Anmerkung:
Betrachtet man die Esskultur in Deutschland mit
fremdem Blick, so wie der französische Soziologe Jean-Claude
KAUFMANN in seinem Buch "Kochende Leidenschaft", dann erscheinen die
Deutschen als jene, die das gesunde Essen mehr schätzen als die
Franzosen.
Aus der Sicht des deutschen Kleinbürger-Kritikers SEEßLEN erscheint
dagegen Italien als Sehnsuchtsland des Feinschmeckers.
Eine Gemeinsamkeit gibt es also: die Esskultur des eigenen Landes
erscheint zwangsläufig defizitär im Vergleich zum jeweiligen
Sehnsuchtsland.
Darüber hinaus liefert KAUFMANN jedoch eine umfangreiche
Kulturgeschichte des Kochens und Essens, die über die
Eindimensionalität der Kleinbürgerkritik hinaus geht.
Mit Blick auf die deutschen
Kochshows resümiert SEEßLEN:
"Besonders wichtig ist den Sendern
dabei, dass die Kochshow vor allem in der begehrten Zuschauergruppe
der 14- bis 49-Jährigen gut ankommt. Das führt im übrigen auf eine
weitere Fährte: Die Reduzierung und »Verprollung« der deutschen
Kochshow ist Symptom nicht nur für eine Konfliktlinie der Klassen
und Geschlechter, sondern auch der Generationen. Diese Kochshows
machen das Kochen nicht nur single-kompatibel sondern auch »jung«."
|
|
| |
|
-
HAARHOFF, Heike (2006): Mutterschaft per Samenbank.
Fremde Kinder (3): Die Kinder-Frau. Nina Stork verhilft Frauen zum
eigenen Kind. In ihrer Kopenhagener Inseminationsklinik lassen sie
sich preiswert und professionell mit Spendersamen befruchten. Die
Hebamme darf das, weil sie eine Gesetzeslücke nutzt. Sie hat sie
gesucht, weil sie selbst ein Kind wollte. Heute ist Oskar sieben,
in: TAZ v. 16.11.
|
|
| |
|
ZEIT-Thema:
Wie Frauen Macht ausüben
|
-
GASCHKE,
Susanne (2006): Die Frauen und die Macht.
Ob Verlegerin Friede Springer, "Emma"-Herausgeberin Alice
Schwarzer oder die Gewerkschafterin Ursula Engelen-Kefer: Frauen in
Führungspositionen verhalten sich anders als Männer,
in: Die ZEIT Nr.47 v. 16.11.
-
GASCHKE, Susanne & Matthias KRUPA (2006): "Ganz anders als die
anderen".
Seit einem Jahr wird Deutschland von einer Frau regiert - daran
müssen sich nicht nur die Männer gewöhnen. Ein Gespräch mit
Thea Dorn, Lisa Ortgies und Jacqueline Boysen über weiblichen
Führungsstil, männliche Konkurrenten und die Frage, warum Angela
Merkel partout keine Handtasche trägt,
in: Die ZEIT Nr.47 v. 16.11.
-
HILLENKAMP, Sven (2006): "Wer herrscht zuhause?"
Anders als in Wirtschaft und Politik haben in vielen privaten
Beziehungen mittlerweile Frauen das Sagen. Wie üben sie ihre Macht
aus? Fragen an die Soziologin Elisabeth Beck-Gernsheim,
in: Die ZEIT Nr.47 v. 16.11.
|
|
| |
|
-
CONRAD, Bernadette (2006): Das Böse ist da.
Ein Gespräch mit der kanadischen Kult-Autorin Margaret Atwood: Über
das machtvolle Böse, über die Klimakatastrophe und den zum Leben
notwendigen Optimismus,
in: Die ZEIT Nr.47 v. 16.11.
|
|
| |
|
WELTWOCHE-Titelgeschichte:
Muttermilch vom Staat
|
-
GUT, Philipp (20069: Mythos Kinderkrippe.
Ein grösseres Betreuungsangebot erhöht weder die Erwerbsquote der
Frauen, noch führt es zu mehr Nachwuchs,
in: Weltwoche Nr.46 v. 16.11.
-
ENGELER, Urs Paul (2006): Ankurbelung der Nachwuchsproduktion.
Mit Kindergeld, Krippengeld und neuen Formen der Betreuung ab
Säuglingsstadium baut der Staat die Kontrolle systematisch aus. Was
offiziell als «Familienpolitik» bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit
eine Politik gegen die Familie,
in: Weltwoche Nr.46 v. 16.11.
|
|
| |
|
-
LAQUEUR, Walter (2006): Langer Abschied von Europa.
Europa überaltert. Die zunehmende Immigration schafft Probleme, die
verdrängt werden. Moralische Überheblichkeit kann keine Perspektive
sein für die EU. Der Kontinent steht vor fundamentalen Veränderungen,
in: Weltwoche Nr.46 v. 16.11.
|
|
| |
|
-
ZUCKER, Renée (2006): All the lonely people,
in: TAZ v. 15.11.
- Inhalt:
"Mein Freund Jonathan kann sich glücklich schätzen:
Sein Einkommen scheint bis zum Ende seiner Tage gesichert. Jonathan
ist Psychoanalytiker und er hat so viel zu tun wie nie zuvor.
»Die große Volkskrankheit der Zukunft wird die Einsamkeit sein «, sagt
er, »das zeichnet sich jetzt schon ab«, und ich bin nicht ganz sicher,
ob ihm diese Voraussage Sorgen macht oder ob sie ihn eher frohlocken
lässt. Mich jedenfalls lässt sie insofern kalt, weil ja als
Alternative nur die Demenz zur Verfügung steht, also die Wahl zwischen
Pest und Cholera bleibt.
Und
das ausgerechnet uns! Uns, die wir auf Kleinfamilie pfiffen und in
städtischen Wohngemeinschaften oder Landkommunen lebten, bei denen
jeder willkommen war, der einigermaßen gerade stehen konnte und sich
an seinen Namen erinnerte.
Uns, die wir zu öden Kinderladensitzungen gingen, einmal in der Woche
gegen allen guten Geschmack den Schülerladen gesund bekochten und
kollektiv nachlässig putzten.
Uns,
die wir das Stattauto erfanden, von fahrenden Gemeinschaften träumten
und sogar die internationale Solidarität hochhielten. Ausgerechnet wir
sollen jetzt vereinsamen?" fragt sich
Renée ZUCKER.
|
|
| |
|
-
KREISSL, Reinhard (2006): Toll, wir leben länger - aber wovon?
in: DeutschlandRadio v. 15.11.
- Inhalt:
"Viele Diskussionen - sei
es über sozial verträgliches Ableben, den Zerfall der Familie oder
die angebliche
demographische Katastrophe durch eine
wachsende Anzahl von Methusalems
- gehen am Problem vorbei und das ist vermutlich kein Zufall. Denn
an den Alten könnte schnell deutlich werden, was auch anderen
Bevölkerungsgruppen widerfährt: Sie werden nicht mehr gebraucht,
nicht als Arbeitskräfte, und als Konsumenten nur, solange sie über
die entsprechenden Mittel verfügen. Mit dem in Frage gestellten
Generationenvertrag wird im Grunde genommen der Gesellschaftsvertrag
zur Disposition gestellt. Der besagt, dass Menschen nicht nur als
Eigentümer, Kontoinhaber oder Arbeitskräfte gesehen werden sollen,
sondern dass sie als Bürger Anspruch auf angemessene Teilhabe am
Leben auch dann haben, wenn sie von den Wirrnissen der
wirtschaftlichen Entwicklung betroffen sind - als Kinder,
Jugendliche, Arme, Alte, Arbeitslose und Kranke", meint Reinhard
KREISSL.
|
|
| |
|
-
KOHSE, Petra (2006): Tagelöhner unter sich.
Freiberufler im Kulturbereich,
in: Frankfurter Rundschau v. 15.11.
|
|
| |
|
-
KRÖGER, Martin (2006): Immer diesselbe Jeans.
Eins von sechs Kindern in Deutschland wächst in Armut auf, und die
Tendenz steigt. Eine Strategie zur Bekämpfung der Kinderarmut hat die
Große Koalition nicht,
in: Jungle World Nr.46 v. 15.11.
- Inhalt:
"Wie einschneidend sich die Lebenswirklichkeit für
viele Kids in Deutschland verändert hat, belegt eine im Spätsommer
gemeinsam von der Unicef, dem Deutschen Kinderschutzbund und dem
Bündnis für Kinder herausgegebenen Studie. (...). Die Untersuchung
kommt zu einem niederschmetternden Ergebnis: Über 2,5 Millionen
Kinder leben in Deutschland auf Sozialhilfeniveau. Wegen der
Einführung des Hartz IV-Gesetzes der rot-grünen Regierung hat sich
die Zahl der armen Kinder seit 2004 fast verdoppelt. Gemessen am
durchschnittlichen Jahreseinkommen von Familien zeigt die Studie
überdies, dass
Kinderarmut im vergangenen Jahrzehnt deutlich schneller gewachsen
ist als die Armut anderer Bevölkerungsgruppen. Allein 40 Prozent
der Alleinerziehenden seien als relativ arm anzusehen. Und: »Kinder
aus Zuwandererfamilien wachsen deutlich häufiger in Armut auf als
ihre deutschen Altersgenossen.«", berichtet KRÖGER
|
|
| |
|
-
WYSTUB, Magda (2006): Verhütung macht unfruchtbar.
Die Koalitionspartei Liga Polnischer Familien will die bereits sehr
restriktiven Abtreibungsregelungen verschärfen. Zudem wird eine
Kampagne gegen Verhütungsmittel vorbereitet,
in: Jungle World Nr.46 v. 15.11.
|
|
| |
|
-
STEPHAN, Cora (2006): Frau Doktor zu Haus.
Qualifizierte Frauen werden draußen gebraucht,
in: Frankfurter Rundschau v. 14.11.
- Inhalt:
Cora STEHPHAN, Ex-Mitglied der
Generation Pflasterstrand, verteidigt als "fanatisch berufstätige
kinderlose Frau von 50 plus" die
neue F-Klasse
gegen das
Eva-Prinzip
und die
Missfelders dieser Welt:
"Es
gibt, was das deutsche Rentensystem betrifft, keinen
Generationenkonflikt oder einen Kampf Alt gegen Jung, also ein
irgendwie »biologisch« zu nennendes und zu lösendes Problem. Es
handelt sich vielmehr um einen korrigierbaren Rechenfehler."
|
|
| |
|
-
KNIPPHALS, Dirk (2006): Schwerstarbeit am Geschmack.
Kritik der Kritik (Schluss): Das Feld ist ausdifferenziert. Was
bleibt? Kultur braucht keine Rückkehr zur großen Erzählung, sie lebt
auch nicht von Homestorys oder dem Hohelied der Theorie. Eine
Gebrauchsanweisung für das Raumschiff Kulturkritik,
in: TAZ v. 14.11.
|
|
| |
|
-
ZYLKA, Regina (2006): Pflegenotstand der anderen Art.
Reform - Die Zahl der Pflegebedürftigen wird wachsen, viele haben
keine Kinder, die für sie sorgen könnten. Die große Koalition streitet
darüber, wie die Betreuung künftig finanziert werden soll,
in: Berliner Zeitung v. 14.11.
- Anmerkungen:
"Mittelfristig werden die kränkelnden Senioren aber
oft nicht mehr zu Hause von Angehörigen gepflegt werden können -
schlicht deshalb, weil sie keine Kinder haben", behauptet die
Berliner Zeitung im Tagesthema.
Es
wäre endlich an der Zeit, dass das Statistische Bundesamt seine
Hausaufgaben erledigt. Allein beim westdeutschen Frauenjahrgang
1965, also jenem Frauenjahrgang, der zur
Avantgarde der Kinderlosen gezählt
wird, schwankt die Einschätzung des
Anteils lebenslang Kinderloser
zwischen 23,1 % und 31,2 %.
|
|
| |
|
-
DENK, David (2006): Bin ich drin?
Das Café Sankt Oberholz in Berlin-Mitte gilt als inoffizielles
Hauptquartier der sogenannten digitalen Bohème. Aber wer sitzt dort
eigentlich - und warum? Eine Homestory,
in: TAZ v. 13.11.
- Inhalt:
Holm FRIEBE & Sascha LOBO, die Chronisten der
digitalen Bohème, haben das Café St. Oberholz am Rosenthaler Platz
in Berlin-Mitte in ihrem Buch
"Wir nennen es Arbeit" (Kapitel "Die Magie des Orts") zum
typischen Treff der digitalen Bohème erklärt. DENK inspiziert
deshalb das Café...
|
|
| |
|
-
BARTELS, Gerrit (2006): Lotteriespiel Familie.
Entdeckung der Einsamkeit: Douglas Couplands Roman "Eleanor Rigby",
in: Tagesspiegel v. 12.11.
|
|
| |
|
-
GUTSCH, Jochen-Martin (2006): Kinder wollen nicht süß aussehen,
in: Berliner Zeitung v. 11.11.
- Inhalt:
In seiner Single-Kolumne beschreibt GUTSCH den
Single als "Mutter-Wut-Abfalleimer":
"Es
ist anstrengend, ein Mutter-Wut-Abfalleimer zu sein. Normalerweise
übernehmen Ehemänner den Job. Sie bekommen dafür warmes Essen und
regelmäßig Sex. Ich bekomme nichts. Ich funktioniere auf diesem
Gebiet wie eine Non-Profit-Organisation."
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
RUTSCHKY, Michael (2006): Die schwierige Suche nach unteren Schichten,
in: Frankfurter Rundschau v. 11.11.
|
|
| |
|
-
MENSING, Kolja (2006): Die ganz kreative Klasse.
Holm Friebe und Sascha Lobo machen sich mit dem Laptop in der Hand
auf die Suche nach einem intelligenten Leben jenseits der
Festanstellung. Herausgekommen ist dabei "Wir nennen es Arbeit",
in: TAZ v. 11.11.
|
|
| |
|
-
KAUFFMANN, Marco (20069: Japaner schuften sich zu Tode.
Der Inselstaat zählt in diesem Jahr 330 Fälle von totaler
Überarbeitung. Ein neuer Rekord. Knapp die Hälfte der Betroffenen
stirbt. Die Regierung will per Gesetz die Todesrate senken. Das wird
kaum helfen, sagen Experten. Arbeit ist eine Frage der Ehre,
in: TAZ v. 11.11.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
zitty-Titelgeschichte:
Neue Liebe...
Heute arbeiten wir überall. Deshalb
werden Fernbeziehungen immer normaler. Und so funktioneiren sie |
-
SENNA, Marco (2006): Fernbeziehungen sucht man sich nicht aus. Sie
kommen. Und immer öfter bleiben sie sogar.
Ist die Liebe auf Distanz besser? Sicher ist nur eines: Sie ist
ganz anders,
in: zitty Nr.23 v. 09.11.
- Anmerkungen:
"Lange galt die Fernbeziehung eher als etwas für
Privilegierte. Manager pendelten oder Geschäftsführer, eben all
die Leute, die Business Class fliegen. Mehr und mehr ist nun das
Pendeln zur Arbeit immer weniger eine verfügbare Option, vielmehr
gibt es oft einfach keine andere Möglichkeit.
Man muss woanders eine Ausbildung, Stelle oder einen Studienplatz
annehmen, weil man in der eigenen Stadt keinen findet. Die Reise
zur Arbeit ist der Kampf gegen den Abstieg", schreibt Mereceds
BUNZ im Editorial.
Bereits
im März 2002 war von single-dasein.de anlässlich der
Präsentation der
ersten repräsentativen Studie zum Phänomen
"Berufliche Mobilität und Lebensform" bemängelt worden,
dass die politisch korrekte Studie dem aktuellen Strukturwandel
der Wirtschaft nicht Rechnung trägt:
"Berufsbedingte
Mobilität als eine geplante und zeitlich begrenzte Lebensphase ist
auch nicht das Hauptproblem. Problematisch werden
Lebenssituationen, die sich aufgrund äusserer Umstände
verfestigen. Mobile Lebensformen können sich im Kampf
gegen den sozialen Abstieg zur langandauernden Lebenssituation
wandeln, die sich einer befriedigenden Partnerschaft
genauso entgegenstellen wie einer Familiengründung."
In
einer
Rezension des Buches "Global Players" von
Sascha LEHNARTZ hat
single-generation.de dann im Oktober 2005 resümiert:
"LEHNARTZ
hat die Problematik von Fernbeziehungen in Zeiten der
Globalisierung aufgezeigt.
Was
für die globale Klasse das Flugzeug ist, das wird in Zukunft für
die Normalos Bahn und Auto sein. Wer das Glück hat, zu den
Globalisierungsgewinnern zu gehören, den unterstützt in Zukunft
die Firma.
Die
Normalos dagegen haben mit dem sozialen Abstieg zu kämpfen. Sie
haben dann nur noch die Wahl auszusteigen oder die Kosten selber
zu zahlen. Es handelt sich dabei nicht allein um finanzielle
Kosten, sondern auch um physische, soziale und psychische.
Eine
individuelle Therapie, die den Schaden begrenzt, werden sich
Normalos nicht leisten können. In der Hartz-Gesellschaft werden
die Ausstiege aus dem gesellschaftlichen
Verpflichtungszusammenhang erschwert. (...).
Was
bleibt für jene, die nicht zur Erbengeneration gehören, ist die
politische Organisation von Singleinteressen.
Es
geht darum die singlefeindliche Medienberichterstattung zu
bekämpfen, die uns eine
Single-Lüge
auftischt."
Im
Thema des Monats April über Fernbeziehungen
hat single-generation.de dieses Jahr beschrieben wie der
veränderte Arbeitsmarkt unsere Liebesbeziehungen prägt.
Es
hat also ca. 4 1/2 Jahre gedauert, bis das Thema Fernbeziehung als
Kampf gegen den Abstieg, das erstmals in Deutschland auf
single-dasein.de thematisiert wurde, im Hauptstadtmagazin
angekommen ist...
-
MÜLLER, Falko/HÖRMANN, Rainer/TUCKER, River (2006): Warum in die
Nähe schweifen...
...wenn das Gute liegt so fern? Fünf Fernbeziehungen, fünf
Protokolle,
in: zitty Nr.23 v. 09.11.
-
MUTH, Miriam (2006): "Nicht am Wochenende heile Welt spielen".
Die Journalistin und Buchautorin Christine Koller über 18 Jahre
dauernde Fernbeziehungen, ihren Mann auf Mallorca und die Essentials
für eine gelungene Fernliebe,
in: zitty Nr.23 v. 09.11.
|
|
| |
|
-
- KOHLER, Michael (2006): Ein Kind wird
kommen,
in: Frankfurter Rundschau v. 09.11.
- Inhalt:
"Von der aktuellen deutschen Diskussion um die
Bevölkerungsentwicklung könnte diese Verfilmung eines Romans von
P. D. James kaum weiter entfernt sein. Es ist eben etwas anderes,
ob ein bürgerliches Milieu seine Grundlagen in Gefahr geraten
sieht oder ob das Überleben der Menschheit als Ganzes auf dem
Spiel steht. Die Frage ist nicht: Wie retten wir unsere
Lebensform? Sondern: Wie reagieren Menschen auf die
Hoffnungslosigkeit. Entsprechend pathetisch entwickelt sich
Children of Men von einem Zukunftsthriller zu einer gespenstischen
Neuauflage der Weihnachtsgeschichte", meint KOHLER.
|
|
| |
|
-
-
GASCHKE, Susanne (2006): Wo sind die Kinder?
Generationenvertrag. Im Land der Egoisten: Kein Nachwuchs, keine
Rente,
in: Die ZEIT Nr.46 v. 09.11.
- Anmerkungen:
Diesen Artikel finden Sie heute nicht in der ZEIT,
denn er stand dort bereits am
14. August 2003. Das war rund zwei Monate nach der
Veröffentlichung der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung.
Die
11. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung war der heutigen
ZEIT noch nicht einmal eine kleine Meldung wert, stattdessen hat
Björn SCHWENTKER bereits
vorgestern in der
ZEIT online
kritisiert, dass die Annahmen des Statistischen Bundesamtes nicht
wertfrei seien. Dies hatte im Jahr 2003
nur ein einziger Journalist
zu behaupten gewagt.
Im
Buch
"Die Single-Lüge" wird diese
Debatte nachgezeichnet und aufgezeigt, wie das nationalkonservative
Deutungsmonopol bislang verhindert hat, dass die demografische Lage
in Deutschland genauer analysiert werden kann. Stattdessen kursieren
unüberprüfbare Vorurteile über die Anzahl der lebenslang
Kinderlosen.
Wird
sich die kritische Sichtweise durchsetzen, oder werden wieder die
Panikmacher -
wie im März dieses Jahres - die Oberhand gewinnen?
Das
neue Spiegel special-Heft
Jung im Kopf weist zumindest auf einen - wenn auch nur
kleinen - Stimmungsumschwung hin.
|
|
| |
|
- JOA, Norbert (2006): "Ich genieße, was
ich ihm jetzt alles geben kann".
Generationenfragen: Die 50-Jährigen (7) - Die Psychotherapeutin
Wilhelmine Rauscher-Gföhler aus Wien über die Vorzüge der späten
Mutterschaft,
in: Die ZEIT Nr.45 v. 09.11.
|
|
| |
|
-
- SCHWÄGERL, Christian (2006):
Hochleistungen jenseits der Rente.
Er war der Doyen der deutschen Alterungsforschung: Zum Tod von
Paul B. Baltes,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.11.
|
|
| |
|
[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom
07.
- 08. November 2006
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[ Glossar ] [
Suche ] [ Homepage ] |
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|