[ News-Hauptseite ] [ Glossar ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 07.-08.November 2006
News 01.-06.November 2006
News 21.-31. Oktober 2006
News 18.-20. Oktober 2006
News 11.-17. Oktober 2006
News 05.-10. Oktober 2006
News 01.-04. Oktober 2006
News 01.-30. September 2006
News 25.-31. August 2006
News 19.-24. August 2006
News 12.-18. August 2006
News 07.-11. August 2006
News 01.-06. August 2006
News 29.-31. Juli 2006
News 20.-28. Juli 2006
News 14.-19. Juli 2006
News 11.-13. Juli 2006
News 05.-10. Juli 2006
News 01.-04. Juli 2006
News 29.-30. Juni 2006
News 22.-28. Juni 2006
News 14.-21. Juni 2006
News 01.-13. Juni 2006
News 20.-31. Mai 2006
News 14.-19. Mai 2006
News 11.-13. Mai 2006
News 07.-10. Mai 2006
News 01.-06. Mai 200t
News 29.-30. April 2006
News 26.-28. April 2006
News 23.-25. April 2006
News 19.-22. April 2006
News 11.-18. April 2006
News 08.-10. April 2006
News 05.-07. April 2006
News 03.-04. April 2006
News 01.-02. April 2006
News 28.-31. März 2006
News 25.-27. März 2006
News 23.-24. März 2006
News 22. März 2006
News 21. März 2006
News 20. März 2006
News 19. März 2006
News 17.-18. März 2006
News 16. März 2006
News 15. März 2006
News 14. März 2006
News 09.-13. März 2006
News 07.-08. März 2006
News 05.-06. März 2006
News 04. März 2006
News 01.-03. März 2006
News 21.-28. Februar 2006
News 16.-20. Februar 2006
News 10.-15. Februar 2006
News 05.-09. Februar 2006
News 01.-04. Februar 2006
News 25.-31.Januar 2006
News 20.-24.Januar 2006
News 14.-19.Januar 2006
News 08.-13. Januar 2006
News 01.-07. Januar 2006
News 25.-31.Dezember 2005
News 21.-24.Dezember 2005
News 16.-20.Dezember 2005
News 13.-15.Dezember 2005
News 05.-12.Dezember 2005
News 01.-04.Dezember 2005

News 2005
News 2004
News 2003
News 2002
News 2001
News 2000

 
       
   
Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 09. - 17. November 2006

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

Der moderne Esser "geht aus dem Zusammentreffen dreier Kräfte hervor, die im Zentrum der fortgeschrittenen Moderne stehen: der Emanzipation der Frauen, die versuchen die Belastungen durch den Haushalt zu vermindern, der Autonomie der Individuen, die versuchen, der Disziplin der Tischgemeinschaft zu entkommen, und dem immer größeren Angebot an neuen Produkten und Dienstleistungen." (S.54)
(aus: Jean-Claude Kaufmann "Kochende Leidenschaft", 2006, S.196f.)

 
       
       
 
 
 
 
  • SEEßLEN, Georg (2006): Schmeckt nicht, gibt's!
    Koch-Shows im Fernsehen, Gammelfleisch im Kühlfach: Die Dialektik der kulinarischen Katastrophe,
    in: Freitag Nr.46 v. 17.11.
    • Anmerkung:
      Betrachtet man die Esskultur in Deutschland mit fremdem Blick, so wie der französische Soziologe Jean-Claude KAUFMANN in seinem Buch "Kochende Leidenschaft", dann erscheinen die Deutschen als jene, die das gesunde Essen mehr schätzen als die Franzosen.

                   Aus der Sicht des deutschen Kleinbürger-Kritikers SEEßLEN erscheint dagegen Italien als Sehnsuchtsland des Feinschmeckers.
                   Eine Gemeinsamkeit gibt es also: die Esskultur des eigenen Landes erscheint zwangsläufig defizitär im Vergleich zum jeweiligen Sehnsuchtsland.
                   Darüber hinaus liefert KAUFMANN jedoch eine umfangreiche Kulturgeschichte des Kochens und Essens, die über die Eindimensionalität der Kleinbürgerkritik hinaus geht.
                   Mit Blick auf die deutschen Kochshows resümiert SEEßLEN:
                   "Besonders wichtig ist den Sendern dabei, dass die Kochshow vor allem in der begehrten Zuschauergruppe der 14- bis 49-Jährigen gut ankommt. Das führt im übrigen auf eine weitere Fährte: Die Reduzierung und »Verprollung« der deutschen Kochshow ist Symptom nicht nur für eine Konfliktlinie der Klassen und Geschlechter, sondern auch der Generationen. Diese Kochshows machen das Kochen nicht nur single-kompatibel sondern auch »jung«."
 
  • HAARHOFF, Heike (2006): Mutterschaft per Samenbank.
    Fremde Kinder (3): Die Kinder-Frau. Nina Stork verhilft Frauen zum eigenen Kind. In ihrer Kopenhagener Inseminationsklinik lassen sie sich preiswert und professionell mit Spendersamen befruchten. Die Hebamme darf das, weil sie eine Gesetzeslücke nutzt. Sie hat sie gesucht, weil sie selbst ein Kind wollte. Heute ist Oskar sieben,
    in: TAZ v. 16.11.
 

ZEIT-Thema: Wie Frauen Macht ausüben

  • GASCHKE, Susanne (2006): Die Frauen und die Macht.
    Ob Verlegerin Friede Springer, "Emma"-Herausgeberin Alice Schwarzer oder die Gewerkschafterin Ursula Engelen-Kefer: Frauen in Führungspositionen verhalten sich anders als Männer,
    in: Die ZEIT Nr.47 v. 16.11.
  • GASCHKE, Susanne & Matthias KRUPA (2006): "Ganz anders als die anderen".
    Seit einem Jahr wird Deutschland von einer Frau regiert - daran müssen sich nicht nur die Männer gewöhnen. Ein Gespräch mit Thea Dorn, Lisa Ortgies und Jacqueline Boysen über weiblichen Führungsstil, männliche Konkurrenten und die Frage, warum Angela Merkel partout keine Handtasche trägt,
    in: Die ZEIT Nr.47 v. 16.11.
  • HILLENKAMP, Sven (2006): "Wer herrscht zuhause?"
    Anders als in Wirtschaft und Politik haben in vielen privaten Beziehungen mittlerweile Frauen das Sagen. Wie üben sie ihre Macht aus? Fragen an die Soziologin Elisabeth Beck-Gernsheim,
    in: Die ZEIT Nr.47 v. 16.11.
 
  • CONRAD, Bernadette (2006): Das Böse ist da.
    Ein Gespräch mit der kanadischen Kult-Autorin Margaret Atwood: Über das machtvolle Böse, über die Klimakatastrophe und den zum Leben notwendigen Optimismus,
    in: Die ZEIT Nr.47 v. 16.11.
 
WELTWOCHE-Titelgeschichte:
Muttermilch vom Staat
 
  • GUT, Philipp (20069: Mythos Kinderkrippe.
    Ein grösseres Betreuungsangebot erhöht weder die Erwerbsquote der Frauen, noch führt es zu mehr Nachwuchs,
    in: Weltwoche Nr.46 v. 16.11.
  • ENGELER, Urs Paul (2006): Ankurbelung der Nachwuchsproduktion.
    Mit Kindergeld, Krippengeld und neuen Formen der Betreuung ab Säuglingsstadium baut der Staat die Kontrolle systematisch aus. Was offiziell als «Familienpolitik» bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit eine Politik gegen die Familie,
    in: Weltwoche Nr.46 v. 16.11.
 
  • LAQUEUR, Walter (2006): Langer Abschied von Europa.
    Europa überaltert. Die zunehmende Immigration schafft Probleme, die verdrängt werden. Moralische Überheblichkeit kann keine Perspektive sein für die EU. Der Kontinent steht vor fundamentalen Veränderungen,
    in: Weltwoche Nr.46 v. 16.11.
 
  • ZUCKER, Renée (2006): All the lonely people,
    in: TAZ v. 15.11.
    • Inhalt:
      "Mein Freund Jonathan kann sich glücklich schätzen: Sein Einkommen scheint bis zum Ende seiner Tage gesichert. Jonathan ist Psychoanalytiker und er hat so viel zu tun wie nie zuvor.

                   »Die große Volkskrankheit der Zukunft wird die Einsamkeit sein «, sagt er, »das zeichnet sich jetzt schon ab«, und ich bin nicht ganz sicher, ob ihm diese Voraussage Sorgen macht oder ob sie ihn eher frohlocken lässt. Mich jedenfalls lässt sie insofern kalt, weil ja als Alternative nur die Demenz zur Verfügung steht, also die Wahl zwischen Pest und Cholera bleibt.
                  Und das ausgerechnet uns! Uns, die wir auf Kleinfamilie pfiffen und in städtischen Wohngemeinschaften oder Landkommunen lebten, bei denen jeder willkommen war, der einigermaßen gerade stehen konnte und sich an seinen Namen erinnerte.
      Uns, die wir zu öden Kinderladensitzungen gingen, einmal in der Woche gegen allen guten Geschmack den Schülerladen gesund bekochten und kollektiv nachlässig putzten.

                  Uns, die wir das Stattauto erfanden, von fahrenden Gemeinschaften träumten und sogar die internationale Solidarität hochhielten. Ausgerechnet wir sollen jetzt vereinsamen?" fragt sich Renée ZUCKER.
 
  • KREISSL, Reinhard (2006): Toll, wir leben länger - aber wovon?
    in: DeutschlandRadio v. 15.11.
    • Inhalt:
      "Viele Diskussionen - sei es über sozial verträgliches Ableben, den Zerfall der Familie oder die angebliche demographische Katastrophe durch eine wachsende Anzahl von Methusalems - gehen am Problem vorbei und das ist vermutlich kein Zufall. Denn an den Alten könnte schnell deutlich werden, was auch anderen Bevölkerungsgruppen widerfährt: Sie werden nicht mehr gebraucht, nicht als Arbeitskräfte, und als Konsumenten nur, solange sie über die entsprechenden Mittel verfügen. Mit dem in Frage gestellten Generationenvertrag wird im Grunde genommen der Gesellschaftsvertrag zur Disposition gestellt. Der besagt, dass Menschen nicht nur als Eigentümer, Kontoinhaber oder Arbeitskräfte gesehen werden sollen, sondern dass sie als Bürger Anspruch auf angemessene Teilhabe am Leben auch dann haben, wenn sie von den Wirrnissen der wirtschaftlichen Entwicklung betroffen sind - als Kinder, Jugendliche, Arme, Alte, Arbeitslose und Kranke", meint Reinhard KREISSL.
 
  • KOHSE, Petra (2006): Tagelöhner unter sich.
    Freiberufler im Kulturbereich,
    in: Frankfurter Rundschau v. 15.11.

 
  • KRÖGER, Martin (2006): Immer diesselbe Jeans.
    Eins von sechs Kindern in Deutschland wächst in Armut auf, und die Tendenz steigt. Eine Strategie zur Bekämpfung der Kinderarmut hat die Große Koalition nicht,
    in: Jungle World Nr.46 v. 15.11.
    • Inhalt:
      "Wie einschneidend sich die Lebenswirklichkeit für viele Kids in Deutschland verändert hat, belegt eine im Spätsommer gemeinsam von der Unicef, dem Deutschen Kinderschutzbund und dem Bündnis für Kinder herausgegebenen Studie. (...). Die Untersuchung kommt zu einem niederschmetternden Ergebnis: Über 2,5 Millionen Kinder leben in Deutschland auf Sozialhilfeniveau. Wegen der Einführung des Hartz IV-Gesetzes der rot-grünen Regierung hat sich die Zahl der armen Kinder seit 2004 fast verdoppelt. Gemessen am durchschnittlichen Jahreseinkommen von Familien zeigt die Studie überdies, dass Kinderarmut im vergangenen Jahrzehnt deutlich schneller gewachsen ist als die Armut anderer Bevölkerungsgruppen. Allein 40 Prozent der Alleinerziehenden seien als relativ arm anzusehen. Und: »Kinder aus Zuwandererfamilien wachsen deutlich häufiger in Armut auf als ihre deutschen Altersgenossen.«", berichtet KRÖGER
 
  • WYSTUB, Magda (2006): Verhütung macht unfruchtbar.
    Die Koalitionspartei Liga Polnischer Familien will die bereits sehr restriktiven Abtreibungsregelungen verschärfen. Zudem wird eine Kampagne gegen Verhütungsmittel vorbereitet,
    in: Jungle World Nr.46 v. 15.11.
 
  • STEPHAN, Cora (2006): Frau Doktor zu Haus.
    Qualifizierte Frauen werden draußen gebraucht,
    in: Frankfurter Rundschau v. 14.11.
    • Inhalt:
      Cora STEHPHAN, Ex-Mitglied der Generation Pflasterstrand, verteidigt als "fanatisch berufstätige kinderlose Frau von 50 plus" die
      neue F-Klasse gegen das Eva-Prinzip und die Missfelders dieser Welt:
                  "Es gibt, was das deutsche Rentensystem betrifft, keinen Generationenkonflikt oder einen Kampf Alt gegen Jung, also ein irgendwie »biologisch« zu nennendes und zu lösendes Problem. Es handelt sich vielmehr um einen korrigierbaren Rechenfehler."
 
  • KNIPPHALS, Dirk (2006): Schwerstarbeit am Geschmack.
    Kritik der Kritik (Schluss): Das Feld ist ausdifferenziert. Was bleibt? Kultur braucht keine Rückkehr zur großen Erzählung, sie lebt auch nicht von Homestorys oder dem Hohelied der Theorie. Eine Gebrauchsanweisung für das Raumschiff Kulturkritik,
    in: TAZ v. 14.11.
 
  • ZYLKA, Regina (2006): Pflegenotstand der anderen Art.
    Reform - Die Zahl der Pflegebedürftigen wird wachsen, viele haben keine Kinder, die für sie sorgen könnten. Die große Koalition streitet darüber, wie die Betreuung künftig finanziert werden soll,
    in: Berliner Zeitung v. 14.11.
    • Anmerkungen:
      "Mittelfristig werden die kränkelnden Senioren aber oft nicht mehr zu Hause von Angehörigen gepflegt werden können - schlicht deshalb, weil sie keine Kinder haben", behauptet die Berliner Zeitung im Tagesthema.

                  Es wäre endlich an der Zeit, dass das Statistische Bundesamt seine Hausaufgaben erledigt. Allein beim westdeutschen Frauenjahrgang 1965, also jenem Frauenjahrgang, der zur Avantgarde der Kinderlosen gezählt wird, schwankt die Einschätzung des Anteils lebenslang Kinderloser zwischen 23,1 % und 31,2 %.   
 
  • DENK, David (2006): Bin ich drin?
    Das Café Sankt Oberholz in Berlin-Mitte gilt als inoffizielles Hauptquartier der sogenannten digitalen Bohème. Aber wer sitzt dort eigentlich - und warum? Eine Homestory,
    in: TAZ v. 13.11.
    • Inhalt:
      Holm FRIEBE & Sascha LOBO, die Chronisten der digitalen Bohème, haben das Café St. Oberholz am Rosenthaler Platz in Berlin-Mitte in ihrem Buch "Wir nennen es Arbeit" (Kapitel "Die Magie des Orts") zum typischen Treff der digitalen Bohème erklärt. DENK inspiziert deshalb das Café...
 
  • BARTELS, Gerrit (2006): Lotteriespiel Familie.
    Entdeckung der Einsamkeit: Douglas Couplands Roman "Eleanor Rigby",
    in: Tagesspiegel v. 12.11.
 
  • GUTSCH, Jochen-Martin (2006): Kinder wollen nicht süß aussehen,
    in: Berliner Zeitung v. 11.11.
    • Inhalt:
      In seiner Single-Kolumne beschreibt GUTSCH den Single als "Mutter-Wut-Abfalleimer":

                  "Es ist anstrengend, ein Mutter-Wut-Abfalleimer zu sein. Normalerweise übernehmen Ehemänner den Job. Sie bekommen dafür warmes Essen und regelmäßig Sex. Ich bekomme nichts. Ich funktioniere auf diesem Gebiet wie eine Non-Profit-Organisation."
 
 
  • RUTSCHKY, Michael (2006): Die schwierige Suche nach unteren Schichten,
    in: Frankfurter Rundschau v. 11.11.
 
 
  • KAUFFMANN, Marco (20069: Japaner schuften sich zu Tode.
    Der Inselstaat zählt in diesem Jahr 330 Fälle von totaler Überarbeitung. Ein neuer Rekord. Knapp die Hälfte der Betroffenen stirbt. Die Regierung will per Gesetz die Todesrate senken. Das wird kaum helfen, sagen Experten. Arbeit ist eine Frage der Ehre,
    in: TAZ v. 11.11.
 
 
zitty-Titelgeschichte:
Neue Liebe...
Heute arbeiten wir überall. Deshalb werden Fernbeziehungen immer normaler. Und so funktioneiren sie
  • SENNA, Marco (2006): Fernbeziehungen sucht man sich nicht aus. Sie kommen. Und immer öfter bleiben sie sogar.
    Ist die Liebe auf Distanz besser? Sicher ist nur eines: Sie ist ganz anders,
    in: zitty Nr.23 v. 09.11.
    • Anmerkungen:
      "Lange galt die Fernbeziehung eher als etwas für Privilegierte. Manager pendelten oder Geschäftsführer, eben all die Leute, die Business Class fliegen. Mehr und mehr ist nun das Pendeln zur Arbeit immer weniger eine verfügbare Option, vielmehr gibt es oft einfach keine andere Möglichkeit.
      Man muss woanders eine Ausbildung, Stelle oder einen Studienplatz annehmen, weil man in der eigenen Stadt keinen findet. Die Reise zur Arbeit ist der Kampf gegen den Abstieg", schreibt Mereceds BUNZ im Editorial.

                  Bereits im März 2002 war von single-dasein.de anlässlich der Präsentation der ersten repräsentativen Studie zum Phänomen "Berufliche Mobilität und Lebensform" bemängelt worden, dass die politisch korrekte Studie dem aktuellen Strukturwandel der Wirtschaft nicht Rechnung trägt:
                  "Berufsbedingte Mobilität als eine geplante und zeitlich begrenzte Lebensphase ist auch nicht das Hauptproblem. Problematisch werden Lebenssituationen, die sich aufgrund äusserer Umstände verfestigen. Mobile Lebensformen können sich im Kampf gegen den sozialen Abstieg zur langandauernden Lebenssituation wandeln, die sich einer befriedigenden Partnerschaft genauso entgegenstellen wie einer Familiengründung."
                  In einer Rezension des Buches "Global Players" von Sascha LEHNARTZ hat single-generation.de dann im Oktober 2005 resümiert:
                  "LEHNARTZ hat die Problematik von Fernbeziehungen in Zeiten der Globalisierung aufgezeigt.
            
       
       Was für die globale Klasse das Flugzeug ist, das wird in Zukunft für die Normalos Bahn und Auto sein. Wer das Glück hat, zu den Globalisierungsgewinnern zu gehören, den unterstützt in Zukunft die Firma.
            
       
       Die Normalos dagegen haben mit dem sozialen Abstieg zu kämpfen. Sie haben dann nur noch die Wahl auszusteigen oder die Kosten selber zu zahlen. Es handelt sich dabei nicht allein um finanzielle Kosten, sondern auch um physische, soziale und psychische.
            
       
       Eine individuelle Therapie, die den Schaden begrenzt, werden sich Normalos nicht leisten können. In der Hartz-Gesellschaft werden die Ausstiege aus dem gesellschaftlichen Verpflichtungszusammenhang erschwert. (...). 
            
       
       Was bleibt für jene, die nicht zur Erbengeneration gehören, ist die politische Organisation von Singleinteressen.
            
       
       Es geht darum die singlefeindliche Medienberichterstattung zu bekämpfen, die uns eine Single-Lüge auftischt.
      "
                  Im Thema des Monats April über Fernbeziehungen hat single-generation.de dieses Jahr beschrieben wie der veränderte Arbeitsmarkt unsere Liebesbeziehungen prägt.
                  Es hat also ca. 4 1/2 Jahre gedauert, bis das Thema Fernbeziehung als Kampf gegen den Abstieg, das erstmals in Deutschland auf single-dasein.de thematisiert wurde, im Hauptstadtmagazin angekommen ist...   
  • MÜLLER, Falko/HÖRMANN, Rainer/TUCKER, River (2006): Warum in die Nähe schweifen...
    ...wenn das Gute liegt so fern? Fünf Fernbeziehungen, fünf Protokolle,
    in: zitty Nr.23 v. 09.11.
  • MUTH, Miriam (2006): "Nicht am Wochenende heile Welt spielen".
    Die Journalistin und Buchautorin Christine Koller über 18 Jahre dauernde Fernbeziehungen, ihren Mann auf Mallorca und die Essentials für eine gelungene Fernliebe,
    in: zitty Nr.23 v. 09.11.
 
  • Filmstart: »Children of Men« von Alfonso Cuarón

    • KOHLER, Michael (2006): Ein Kind wird kommen,
      in: Frankfurter Rundschau v. 09.11.
      • Inhalt:
        "Von der aktuellen deutschen Diskussion um die Bevölkerungsentwicklung könnte diese Verfilmung eines Romans von P. D. James kaum weiter entfernt sein. Es ist eben etwas anderes, ob ein bürgerliches Milieu seine Grundlagen in Gefahr geraten sieht oder ob das Überleben der Menschheit als Ganzes auf dem Spiel steht. Die Frage ist nicht: Wie retten wir unsere Lebensform? Sondern: Wie reagieren Menschen auf die Hoffnungslosigkeit. Entsprechend pathetisch entwickelt sich Children of Men von einem Zukunftsthriller zu einer gespenstischen Neuauflage der Weihnachtsgeschichte", meint KOHLER.
 
  • 11. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung "Bevölkerung Deutschlands bis 2050"

    • GASCHKE, Susanne (2006): Wo sind die Kinder?
      Generationenvertrag. Im Land der Egoisten: Kein Nachwuchs, keine Rente,
      in: Die ZEIT Nr.46 v. 09.11.
      • Anmerkungen:
        Diesen Artikel finden Sie heute nicht in der ZEIT, denn er stand dort bereits am 14. August 2003. Das war rund zwei Monate nach der Veröffentlichung der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung.

                    Die 11. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung war der heutigen ZEIT noch nicht einmal eine kleine Meldung wert, stattdessen hat Björn SCHWENTKER bereits vorgestern in der ZEIT online kritisiert, dass die Annahmen des Statistischen Bundesamtes nicht wertfrei seien. Dies hatte im Jahr 2003 nur ein einziger Journalist zu behaupten gewagt.
                    Im Buch "Die Single-Lüge" wird diese Debatte nachgezeichnet und aufgezeigt, wie das nationalkonservative Deutungsmonopol bislang verhindert hat, dass die demografische Lage in Deutschland genauer analysiert werden kann. Stattdessen kursieren unüberprüfbare Vorurteile über die Anzahl der lebenslang Kinderlosen.
                    Wird sich die kritische Sichtweise durchsetzen, oder werden wieder die Panikmacher - wie im März dieses Jahres - die Oberhand gewinnen?
                    Das neue Spiegel special-Heft Jung im Kopf weist zumindest auf einen - wenn auch nur kleinen - Stimmungsumschwung hin.
 
  • JOA, Norbert (2006): "Ich genieße, was ich ihm jetzt alles geben kann".
    Generationenfragen: Die 50-Jährigen (7) - Die Psychotherapeutin Wilhelmine Rauscher-Gföhler aus Wien über die Vorzüge der späten Mutterschaft,
    in: Die ZEIT Nr.45 v. 09.11.
 
   

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom   07. -  08. November 2006

 
       
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
    [ Glossar ] [ Suche ] [ Homepage ]  
   
 
   
© 2000-2007
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Stand: 23. April 2009 Counter Zugriffe seit
dem 03.Juni 2002