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Medienrundschau:

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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 14. - 20. Oktober 2010

 
 
     
 
   

Zitate des Monats:

Warum muss ein Akademiker für 8 Euro 10 pro Stunde arbeiten?

"Diese Frage beschäftigt mich schon lange. Es ist leider wahr, dass ich diesen Job nicht im Rahmen einer hochschulfinanzierten Studie durchgeführt habe, sondern schleicht gezwungen war, mich in dieser Billigfrabrik zu bewerben, weil ich nirgendwo sonst etwas fand. Nun habe ich Soziologie studiert, das Fach kennt und braucht keiner. (...). In einer anderen Lebenssituation wäre ich längst aus Deutschland fortgegangen, irgendwohin, wo man es schätzt, wenn jemand drei Sprachen spricht und viel gelesen hat. Ich glaube, es gibt solche Länder.
Ich konnte nicht anders. Davor war ich Freiberufler. Ich zahlte 300 Euro für meine Krankenversicherung und verdiente 900 Euro, wenn es sehr gut lief. Meistens ging ich aber am Ende des Monats mit 100 Euro plus nach Hause. Das war zu wenig."
(aus: Frank Hertel
"Knochenarbeit", S.35)

"Bedroht die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes die Reproduktion der Mittelklassen trotz des Erwerbs höherer Bildungstitel? Drei zentrale Ergebnisse der hier vorgestellten Studie deuten in diese Richtung.
Erstens findet sich ein erheblicher Teil der Absolventen in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen des flexibilisierten Arbeitsmarktsegmentes wieder (...). Zweitens werden diese Beschäftigungsverhältnisse (...) schlechter entlohnt (...). Drittens schützt eine Herkunft aus den Mittelklassen nicht vor einer Beschäftigung in diesem benachteiligten Arbeitsmarktbereich. (...).
Allerdings (...) bleibt doch der komparative Vorteil der Mittelklassenangehörigen auf dem Arbeitsmarkt erst einmal erhalten. Es deutet sich jedoch eine Ausdifferenzierung dieser privilegierten Gruppe hinsichtlich ihrer beruflichen Erfolgschancen an, so dass auch ein beträchtlicher Teil der Nachkommen der Mittelklassen mittelfristig als Verlierer des Flexibilisierungsprozesses dastehen könnte."
(
aus: Jens Ambrasat & Martin Groß "Strukturierte Individualisierung", in: Nicole Burzan & Peter A. Berger (Hrsg.) Dynamiken (in) der gesellschaftlichen Mitte, 2010, S.308f.)

 
 
       
     
       
     
       
     
       
     
       
     
       
   
  • Popkultur aus der Perspektive neubürgerlicher Weltanschauung

    • BOEHME, Tim Caspar (2010): Der Angriff brachial-infantiler Kunststudenten.
      Entertainment mit Gewalt: Dadaismus oder Sozialkritik? Lust- oder Schmerzgewinn? Bei seinem ersten Konzert überschreitet das Hamburger Künstler-Kollektiv HGich.T konsequent die Grenzen des Geschmacks durch entgrenzte Performance-Art, Mitgröl-Hymnen und psychoanalytische Referenzen,
      in: TAZ v. 18.10.

    • WINKLER, Thomas (2010): Pop für denkende Menschen.
      Musik: Sie singen von spießiger Schönheit, Songs von Nirvana und vermischen Bossa-Rhythmen mit einem Posaunenchor. Erdmöbel sind wieder da - mit einem wundervollem Album und einem bizarren Roman,
      in: TAZ v. 18.10.

 
       
     
       
   
  • Die Medienkultur als Problem

AKYOL, Cigdem (2010): "Sie müssen sehr, sehr gut sein".
Migration: Qualität setzt sich durch - das gilt besonders für Journalisten nichtdeutscher Herkunft, sagt Forscher Daniel Müller. Sie haben es hierzulande schwerer als anderswo,
in: TAZ v. 18.10.

Wir haben es hier nicht nur mit einer Krise des Journalismus zu tun, sondern mit einer Zeitungskrise. Wenn dauerpräsente Schwafler der Kategorie jung, westdeutsch, männlich zu allen Themen Position nehmen dürfen, statt jene schreiben zu lassen, die Erfahrung auf diesen Gebieten haben, dann ist etwas grundsätzlich falsch. Der Rückgang der Auflagen so genannter Qualitätspresseorgane sollte Anlass zum Umdenken sein.
 
       
   

REIMANN, Katja (2010): Das Dorf am Ende des Lebens.
Keine Alten-WG, kein Pflegeheim, kein Generationenhaus: Im Emsland entsteht ein ganzer Ort nur für Menschen jenseits der 60. Wer hier wohnt, flieht vor der Welt in die Ruhe – und in die Gewissheit: Den Nachbarn geht’s wie mir,
in: Tagesspiegel v. 18.10.

 
       
     
       
     
       
   
  • Haruki Murakami - 1Q84

    • MINKMAR, Nils (2010): Da war doch immer schon ein zweiter Mond.
      Eine andere Wirklichkeit: Haruki Murakamis neuer Roman "1Q84" ist eine Reise zu den Quellen jenes Chaos, das uns heute bedroht,
      in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.10.

 
       
   

Günter Franzen in der Debatte

FRANZEN, Günter (2010): Unsere Ehre hieß Reue.
Den Eltern hielten wir Achtundsechziger die Unfähigkeit zu trauern vor. Die Opfer waren uns egal. Es ging immer nur um uns,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.10.

 
       
     
       
   

Jonathan Franzen in der Debatte

KIPPENBERGER, Susanne (2010): Ein amerikanischer Raum.
Der Schriftsteller Jonathan Franzen: Was ihm am Wohnen wichtig ist. Und warum er in Berlin nur nach Kreuzberg ziehen würde. Eine Begegnung,
in: Tagesspiegel v. 17.10.

 
       
   

FISHMAN, Ted C. (2010): As Populations Age, a Chance for Younger Nations,
in: New York Times Magazine v. 17.10.

 
       
     
       
   

SCHELLEN, Petra (2010): Revival der Märchen-Oma.
Generationenvertrag: "Jung & Alt" heißt ein Hamburger Verein, der wettmachen will, was durch Vereinzelung verloren ging. Er vermittelt Junge, die Älteren helfen - und andererseits die Oma-Feuerwehr zur Kinderbetreuung,
in: TAZ Nord v. 16.10.

 
       
     
       
   

BLASHILL, Pat (2010): Auf der Suche nach dem verlorenen Cool.
Austin, Texas war einmal eine der Hauptstädte des Underground, heute ist es ein Freizeitpark für Tätowierte - gibt es überhaupt noch Subkultur?
in: Süddeutsche Zeitung v. 16.10.

 
       
   
  • Das Elternverhalten in der Debatte

RÜHLE, Alex (2010): Hilfe!
Täglich werden Eltern mit den neuesten Pädagogik-Studien, Lerntipps und vielen guten Ratschlägen zur Frühförderung zugemüllt. Alex Rühle hat sich vorgestellt, was mit einer Familie passiert, die das alles beherzigt: Sie wird verrückt,
in: Süddeutsche Zeitung v. 16.10.

 
       
   

Georg Klein in der Debatte

KLEIN, Georg (2010): Heimat im Wort.
Mehr als der schlauste Satz bekundet gelegentlich ein einzelnes Wort, dass es sich auf diesem Planeten dennoch zu lesen und zu leben lohnt,
in: Süddeutsche Zeitung v. 16.10.

 
       
   
  • Haruki Murakami - 1Q84

    • PLATTHAUS, Andreas (2010): Die Sünden der Väter.
      Aus 9 mach Q: Haruki Murakamis neuer Roman "1Q84" erzählt aus einer Parallelwelt. Dort wollen Aomame und Tengo wieder zusammenfinden. Sie ist eine Auftragskillerin, er ein Schriftsteller,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.10.

 
       
   

Der Sextourismus in der Debatte

BAUER, Wolfgang (2010): Ihre Hurensöhne.
Meist sind Polaroidfotos das Einzige, was die Kinder von ihren Vätern haben, Schnappschüsse aus einschlägigen Bars. Denn die Männer waren als Sextouristen im Land. Wie in Asien eine unerwünschte Generation heranwächst,
in: Tagesspiegel v. 16.10.

 
       
   
SZ-MAGAZIN: Yes She can.
Ein Frauenheft
  • WINNEMUTH, Meike (2010): Dein Reichtum komme.
    Gleichberechtigung? Führungsjobs? Brauchen Frauen gar nicht. Sie haben was viel Besseres: Geld,
    in: SZ-Magazin Nr.41 v. 15.10.

  • NUNZIO, Adelaide Di (2010): Wir brauchen sie.
    Aus der ganzen Welt kommen Frauen zu uns, um hier als Mädchen für alles zu arbeiten, oft illegal, oft schlecht behandelt, fast immer schlecht bezahlt. Porträt einer weltweiten Industrie, der Nanny-Industrie,
    in: SZ-Magazin Nr.41 v. 15.10.

  • FRÖMEL, Susanne (2010): Das niedliche Mädchen.
    Schon wieder eine neue Praktikantin, die bezaubernd ist. Einfach entzückend. Dabei auch so aufgeweckt, so nett, so arbeitsam. Mit anderen Worten: ganz und gar unerträglich,
    in: SZ-Magazin Nr.41 v. 15.10.

 
       
     
       
   

UTHMANN, Nicola (2010): Wo sie sich trauen.
Hochzeit: Für Paare verschiedener Nationalität ist eine Heirat in Dänemark oft die einzige Möglichkeit. Zu Besuch im Standesamt von Nordborg,
in: Freitag Nr.41 v. 14.10.

 
       
   
  • Die Soziologen-Elite und die Soziologie in der Debatte

WAGNER, Gert G. (2010): Gemeinsam wäret ihr stark.
Subjektivität: Die Soziologie verkommt zum Feuilletonismus, weil sie sich quantitativen Methoden verschließt. Bald wird die Sozialökonomie sie überholen,
in: Freitag Nr.41 v. 14.10.

 
       
     
       
   
ZEITMAGAZIN-Titelgeschichte: Popper sind proper.
Was Neues aus der Schulszene: Modische Grüppchen, die nicht "anti" sein wollen, sondern elitär und ganz "in"
  • PRÜFER, Tillmann (2010): Der Popper.
    Seine Rebellion bestand in einem exakt geföhnten Pony. 1980 entdeckte das ZEITmagazin eine neue Jugendkultur, die heute gang und gäbe ist,
    in: ZEITmagazin Nr.42 v. 14.10.

Zum 40 jährigen Magazin-Jubiläum feiert Tillmann PRÜFER den Popper, sozusagen der Phänotyp, den Florian ILLIES mit der  Generation Golf adelte und den 5 Jahre später Ulf POSCHARDT zur gegenkulturellen Keimzelle des Neubürgerlichen stilisierte:

"Was damals als arrogant, egoistisch und ignorant erschien, ist aus heutiger Sicht eine kulturelle Leistung. Die Popper durchbrachen rücksichtslos die Mittelmaßgesellschaft, in der jeder, der sich hervortat, verdächtig war. Sie waren die erste Jugendbewegung, die sich ausschließlich durch ihre Kleidung definierte. Zwar gab es schon vorher Gruppen mit dezidierten Dresscodes. Aber das waren nur Erkennungsmerkmale für junge Menschen, die ein bestimmtes Geistesgut einte. Der Popper hingegen schloss das Geistesgut per se aus – und er hat gewonnen."

 
       
   

HARTWIG, Ina (2010): Bilder für jetzt.
Deutschsprachige Gegenwartsliteratur, dritte und letzte Folge: Wie deutet sie die Jetzt-Zeit? Die Diagnose der Autoren ist originell und erstaunlich wagemutig,
in: Die ZEIT Nr.42 v. 14.10.

 
       
     
       
   
  • Die Krise des Finanzkapitalismus in der Debatte

STRECK, Ralf (2010): Die irreversiblen Staatsschulden.
Die Ratingagentur Standard & Poor's sieht die Staatsschulden der Industrieländer explodieren,
in: Telepolis v. 14.10.

 
       
   
TIP BERLIN-Titelgeschichte: Verwende deine Jugend.
Von der Krachorgie zum Gesamtkunstwerk: 30 Jahre Einstürzende Neubauten
  • SLASKI, Jacek & Hagen LIEBLING (2010): Am Anfang war das Feuer.
    Als die Einstürzenden Neubauten am 1. April 1980 in Westberlin ihr erstes Konzert gaben, war dieser Auftritt nicht viel mehr als ein Scherz - nun feiert die legendäre Krawallbande ihr 30-jähriges Bestehen. In ihrer turbulenten Geschichte spiegelt sich die Entwicklung Berlins von der verwahrlosten Mauerstadt zur saturierten Weltmetropole,
    in: tip Berlin Nr.22 v. 14.10.

  • KAMPMANN, Wolf (2010): "Mal gucken, was das Seeungeheuer macht".
    Blixa Bargeld blickt im Gespräch auf seine 30 Jahre Einstürzende Neubauten zurück,
    in: tip Berlin Nr.22 v. 14.10.

 
       
   
  • Die Quotenpolitik in der Debatte

DETTLING, Daniel (2010): Männer, hört die Signale.
Quoten: Bei gleicher Qualifikation werden Frauen, Migranten, Ältere oder Ostdeutsche bevorzugt. Das passt nicht recht zu einer freiheitlichen Gesellschaft, ist aber unvermeidlich,
in: Rheinischer Merkur Nr.41 v. 14.10.

 
   

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Zu den News vom 05. - 13. Oktober 2010

 
 
   
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