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Medienrundschau:
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News vom 24. - 31. August 2008
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Zitat
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Für ein
Gesellschaftsmodell der geteilten Eltern- und Arbeitszeit
"Selbstverwirklichung und
Emanzipation auf Kosten der Partner ist eine traurige
Geschichte. Gut wäre, wenn es gelingen könnte, beide zu ihrem
Recht kommen zu lassen, kein Gegeneinander, sondern ein
Miteinander zu erstreiten. Dafür müssen die Sackgassen des
Feminismus klar benannt werden, ohne dass man in eine
patriarchale Reaktion verfällt. Die Frauen müssen sich
entscheiden, ob sie wie Männer sein wollen, oder ob beide
Geschlechter gemeinsam ein auf geteiltem Lebensglück basierendes
Gesellschaftsmodell entwerfen und verwirklichen wollen. Denn um
nichts Geringeres geht es letztlich."
(aus: Robert Habeck
"Verwirrte Väter", 2008, S.11)
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TAGESSPIEGEL-Thema: Erziehung
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NOLTE, Dorothee (2008): Was Eltern heute stemmen.
Sie investieren mehr in ihre Kinder denn je – und fragen sich, ob
sie richtig erziehen. Ein Gespräch mit dem Familiensoziologen Hans
Bertram über gute und schlechte Eltern – und die Rolle des Staats,
in: Tagesspiegel v. 31.08.
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DIENING, Deike (2008): Weiterschwimmen, Amerika kommt gleich.
Die großen Familien sterben aus in Deutschland. Gerlinde
Unverzagt hat vier Kinder, zwei Töchter und zwei Söhne. Aber wie
erzieht man die?
in: Tagesspiegel v. 31.08.
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KAST, Bas (2008): Wer erzieht hier eigentlich?
Judith Rich Harris meint: Es sind die Freunde,
in: Tagesspiegel v. 31.08.
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HACKE, Axel (2008): Wie meine Kinder mich erziehen,
in: Tagesspiegel v. 31.08.
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IDE, Robert (2008): Wie wir wurden, was wir sind.
Aufgewachsen in Ost und West Schweigen, um keinen Schaden
anzurichten. Lücken mit Leben füllen. Die Mauer stets und ständig im
Blick, aber nicht auf den eigenen Bildern. Und dann – selbst nach
drüben,
in: Tagesspiegel v. 31.08.
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SINß, Falk (2008): Immer mehr Städte zahlen Geburtenprämien.
Zuschüsse von bis 11000 Euro pro Kind,
in: Welt v. 30.08.
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KNIPPHALS, Dirk (2008): Transit in ein neues Leben.
Umzug nach Berlin, im Gepäck ein Buch und ungewaschene Klamotten:
Sven Regener vollendet seine Herr-Lehmann-Trilogie mit dem Roman
"Der kleine Bruder". Aus großen Erzählungen von Aufbruch und
Befreiung lässt er dabei schön die Luft heraus,
in: TAZ v. 30.08.
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PILZ, Michael (2008): Wer ist hier der Einheimischste?
Sven Regener hat seine Herr-Lehmann-Trilogie vollendet. Herr
Lehmann siedelt 1980 nach Kreuzberg um und wird zum Rollenmodell für
Neuberliner,
in: Welt v. 30.08.
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KEGEL, Sandra (2008): Echter Stress mit falschem Kind,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 30.08.
- Anmerkungen:
Gestern
berichtete der Tagesspiegel auf Seite 1 über die in die
Kritik gekommene Ausbildung von Teenagern mit Babysimulatoren. Nun
beschäftigt sich
Sandra KEGEL mit diesem "Wahnsinn".
Anlass
ist die Neuerscheinung des Buches
"Zwischen Kinderwunsch und Kinderschutz"
von Anke SPIES, in dem es um den Einsatz von Babysimulatoren in der
pädagogischen Praxis geht.
Halten
die Babysimulatoren junge Frauen unnötigerweise vom Kinderkriegen ab
oder verhindern sie problematische Teenager-Schwangerschaften, das
ist in Zeiten der Demografiepolitik ein kontroverses Thema.
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JUNGEN, Oliver (2008): Warum ist es denn hier so dunkel, Herr
Licht?
Über uns ziehen dralle Schiffe vorbei, als wären es Zeppeline.
Peter Licht, das Phantom, der letzte Großmelancholiker, sitzt mir
gegenüber. Wo wir sind, spielt keine Rolle, denn mit Peter Licht
könnte man eigentlich überall sein. Ein Gespräch über die Austreibung
metaphysischer Traurigkeit,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 30.08.
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EHRENSTEIN, Claudia (2008): Mehr als 100 000 Väter machen Babypause.
Immer mehr Männer übernehmen Kinderbetreuung - Neues
Rollenverhalten durch Elterngeld?
in: Welt v. 30.08.
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GASEROW, Vera (2008): Vollzeit-Väter ein paar Monate.
Elterngeld motiviert mehr Männer, eine Auszeit fürs Baby zu
nehmen. Rollenverteilung aber nur begrenzt verändert,
in: Frankfurter Rundschau v. 30.08.
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KAPPUS, Monika (2008): Frauenquote.
Männer, gönnt Euch was!
in: Frankfurter Rundschau v. 30.08.
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KAHLWEIT, Cathrin (2008): Renate Künast über Männer,
in: Süddeutsche Zeitung v. 30.08.
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DRIBBUSCH, Barbara (2008): Ackern für die Langzeitehe.
Die Zahl der Ehescheidungen sinkt: Wer heute heiratet, hat sich das
gut überlegt. Das 90er-Konzept wechselnder "Lebensabschnittsgefährten"
ist kein neues Leitbild geworden,
in: TAZ v. 29.08.
- Anmerkungen:
Das Konzept "serielle Monogamie" wird oftmals
fälschlicherweise mit dem Konzept des Lebensabschnittpartners gleich
gesetzt. Bereits im Jahr 2001 hat single-generation.de dies
in einer Buchbesprechung zum Thema kritisiert. Aber das hatten wir
ja schon mal geschrieben, anlässlich eines
früheren Artikels von DRIBBUSCH.
Damals ging es nicht um Scheidungszahlen, sondern um einen neuen
Ratgebertrend.
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HERING, Tobias (2008): Mit geborgter Stimme sprechen.
Schnitt: Wer heute zwischen 30 und 40 ist, sitzt zwischen allen
Stühlen. Die Unschuld der Nachgeborenen zu behaupten, erscheint ebenso
anmaßend, wie das Verstricktsein in Anspruch zu nehmen. Eine
Annäherung am Vorabend des 1. September,
in: Freitag Nr.35 v. 29.08.
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SCHWARTZ, Tobias (2008): Pop-Mission erfüllt!
Andreas Neumeister über Pop im Allgemeinen, Popliteratur im
Besonderen und seinen neuen Roman "Könnte Köln sein",
in: zitty Nr.18 v. 28.08.
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Zeit-Thema:
Jugend ohne Charakter! |
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SOBOCZYNSKI, Adam (2008): Der Feierabend hat Feierabend.
Früher klingelte das Telefon nach zehn nur, wenn etwas Schlimmes
passiert war. Heute klingelt das Handy, weil dem Chef wieder was
eingefallen ist. Und wir checken noch mal schnell unsere Mails. Sind
wir denn alle verrückt geworden?
in: ZEITLeben Nr.36 v. 28.08.
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taz-Interview:
Wer pflegt, der erbt. Gesetzesänderung begünstigt Pflegende im
Erbrecht |
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HERWIG, Oliver (2008): Generation Ikea.
Was alles drin ist,
in: Frankfurter Rundschau v. 28.08.
- Inhalt:
Anlässlich des Erscheinens des neuen
Ikea-Katalogs, den 70 % der Haushalte erhalten, denkt HERWIG über
die Durchsetzung des Ikea-Gefühls nach:
"Ikea
brachte ein Lebensgefühl namens Design ins Spiel.
Seine ersten Anhänger zählen zur
Sandwichkohorte zwischen 68ern und Generation Golf. Die bis 1965
Geborenen sogen Möbeldesign aus Schweden förmlich auf, ihre Kinder
kannten bereits nichts anderes als mehr oder weniger lustige
Einkaufsfahrten an den Stadtrand, die irgendwann im Café endeten und
mit viel Zeug im Kofferraum, das man mitgenommen hatte, weil es
praktisch schien und preiswert."
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BRÖNSTRUP, Carsten (2008): Die Rente lohnt sich immer noch.
Die Sozialkasse erwartet positive Rendite auf Jahrzehnte –
Rentenempfänger bekommen im Alter mehr Geld, als sie in jüngeren
Jahren eingezahlt haben. Doch die Finanzwirtschaft sieht die Politik
als Gefahr für die Altersvorsorge,
in: Tagesspiegel v. 26.08.
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LEHNARTZ, Sascha (2008): Dem Superweib geht der Optimismus aus.
Eine internationale Studie zeigt: Der Glaube, dass Familie und
Beruf für Frauen vereinbar sind, nimmt ab. Weil es an Unterstützung
fehlt - vom Staat. Und auch von den Männern,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.08.
- Inhalt:
Sascha LEHNARTZ berichtet über die
Studie
"Women and Employment", wonach in
den angelsächsischen Ländern die Vereinbarkeitsfrage skeptischer
beurteilt wird. Dagegen hat das rückständige Deutschland noch
Nachholbedarf.
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Zu den News
vom
14. - 23. August 2008
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