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Medienrundschau:

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Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 21. - 31. Dezember

 
       
     
       
   

Zitate des Monats:

Die Bedeutung von Internetforen für  Menschen ohne Beziehungserfahrung

"Ungeachtet der Ignoranz seitens der Öffentlichkeit, der Medien und der Wissenschaft bot sich mit dem Aufkommen des Internets den unfreiwillig Beziehungslosen erstmals eine Plattform an. Es kam zur Entstehung mehrerer einschlägiger Diskussionsforen, in welchen sie mit anderen Menschen in gleicher Lage Probleme diskutieren, sich gegenseitig Hilfe und Unterstützung gewähren und Gedanken austauschen konnten."
(
aus: Olaf Wickenhöfer "Unfreiwillig Single", 2004, S.9f.)

Die Keuschheitsbewegung zielt auf eine weltweite Vormachtstellung

"Viele Stimmen in den Vereinigten Staaten warnen, das Thema Enthaltsamkeitserziehung sei keines, über das sich der Rest der Welt erhaben fühlen sollte. Die politischen und religiösen Gruppierungen, die Lobbyarbeit für die Enthaltsamkeitserziehung betreiben, geben sich nicht damit zufrieden, lediglich die Politik des eigenen Staates zu beeinflussen. »Viele realisieren nicht, wie einflussreich genau diese Gruppen auf der internationalen Bühne geworden sind. In Afrika, Asien, West- und Osteuropa spielen sie eine immer größere Rolle.« Was sie in diesen Ländern zu sehen wünschen, ist eine Nachbildung dessen, was in den Vereinigten Staaten bereits umgesetzt wurde: »Ihr vorrangiges Ziel bleibt dasselbe: Förderung des tradierten Familienmodells, Einführung von Programmen deren einziger Inhalt die Aufforderung ist, bis zur Ehe enthaltsam zu bleiben; Neuausrichtung der HIV/Aids-Aufklärung [auf Enthaltsamkeitserziehung]; Einschränkung des Zugangs zu Verhütungsmitteln und restrikivere Abtreibungsgesetze.«"
(aus: Anke Bernau "Mythos Jungfrau", 2007, S.179f.)

 
       
   
GeroStat Report Altersdaten
 
   
  • Ein Jahr Elterngeld-Gesetz

    • GERNERT, Johannes (2007): Das Papasöhnchen,
      in: TAZ v. 31.12.
    • KRÖ (2007): ELterngeld unter der Höchstgrenze.
      Geringverdiener stellen größte Gruppe. FDP kritisiert Umverteilung,
      in: Frankfurter Rundschau v. 31.12.
    • KAPPUS, Monika (2007): Spielraum nach oben,
      in: Frankfurter Rundschau v. 31.12.
 
     
   
  • DANIELS, Hanna (2007): Frauen über 30 und die Partnersuche.
    Wenn Frauen sich mit Mitte 30 auf Partnersuche begeben, gehen sie das Ganze gerne effizient und sehr pragmatisch an. Ihr gut gefüllter Terminkalender verlangt schließlich nach generalstabsmäßiger Organisation. Ein Bericht von der Single-Front,
    in: Welt am Sonntag v. 30.12.
 
   
taz-Sonderausgabe:
Lang lebe die Revolution.
40 Jahre 1968
 
   
  • MÖNCH, Regina (2008): Wer verlangt Perfektion?
    Kinder gehören zum Leben: Akademikerinnen im Osten,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.12.
    • Anmerkungen:
      Nur in der Print-FAZ ist zu lesen, dass die Kinderlosigkeit in Deutschland bislang - vor allem von den Nationalkonservativen um Herwig BIRG und Franz-Xaver KAUFMANN - extrem überschätzt wurde. Ein Tatbestand, auf den auf dieser Website bereits seit dem Jahr 2001 immer wieder hingewiesen wurde, der jedoch von fast allen JournalistInnen ignoriert wurde. Die für die Medien sensationellen Befunde wurden von der Print-Presse bislang mehr oder weniger ignoriert. Schließlich verstoßen sie gegen die politisch korrekte Weltsicht, die sich eine "Kultur der Kinderlosigkeit" zurechtgebastelt hat, anstatt die Empirie voranzutreiben. MÖNCH meint dazu:

                  "Es blieb recht still, als das Statistische Bundesamt kurz vor den Feiertagen bekanntgab, nur noch jede fünfte Frau mit höherer Bildung sei in Deutschland kinderlos. Ein Durchschnittswert zudem, denn im Osten der Republik waren und bleiben es gerade mal acht Prozent! Damit ist bewiesen, dass das Phänomen Kinderlosigkeit bisher überschätzt wurde. Es ist nicht lange her, da sprach man noch von über vierzig Prozent kinderlosen Akademikerinnen im Durchschnitt (...).
                  Die in Verruf geratenen gebildeten Frauen hätten eine deutlichere Rehabilitierung verdient als die mageren Tickermeldungen zum jüngsten Befund".
 
   
  • STÜVEL, Heike (2007): Singles mit Doktortitel.
    Männer legen noch immer mehr Wert auf Häuslichkeit, als auf Bildung,
    in: Welt v. 29.12.
 
   
  • Ein Jahr Elterngeld-Gesetz

    • BERTH, Felix & Nina BOVENSIEPEN (2007): Elterngeld oft sehr niedrig.
      Die meisten Empfänger des Elterngeldes erhalten weniger als 500 Euro monatlich, Mütter bekommen im Schnitt weniger als Väter. Auf Besserverdiendende entfällt ein überproportional großer Teil der Zahlungen,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 29.12.
    • SIEMS, Dorothea & Nina Mareen SPRANZ (2007): Deutschlands neue Väter.
      Die Zahl der Männer, die eine Babypause einlegen, hat sich seit Jahresbeginn fast verdreifacht,
      in: Welt v. 29.12.
 
   
  • HASEL, Verena Friederike (2007): Bestellte Kinder.
    Generation ohne Väter: 100.000 Menschen wurden geboren, seitdem in Deutschland die künstliche Befruchtung durch den Samen eines anonymen Spenders erlaubt ist. 90 Prozent davon erfahren nie, wie sie entstanden sind. Von den restlichen zehn Prozent machen sich viele auf die Suche nach ihren Erzeugern. Zumeist vergeblich,
    in: Tagesspiegel v. 28.12.
 
     
   
  • BERTH, Felix (2007): Die Stummen und die Unsichtbaren.
    Deutsche Familienpolitik: Auf dem richtigen Weg, doch noch lange nicht am Ziel,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 27.12.
 
   
  • FEDDERSEN, Jan (2007): "So'n paar Risiken muss man eingehen".
    Professor Heinz Bude sagt seinen Studierenden immer, dass sie rosigen Zeiten entgegengehen. Aber sie glauben ihm nicht. Er kämpft gegen ihre Unsicherheit,
    in: TAZ v. 24.12.
    • Inhalt:
      Der Soziologe Heinz BUDE u.a. über seine Vorstellungen zum postfeministischen Zeitalter:

                  "Wenn ich denen von meiner Idee erzähle, Frauen könnten sich mit einem Mann zusammentun, der vom Sozialstatus unter ihnen ist, dann gucken die mich, als hätte ich einen schlechten Scherz gemacht.
                  Warum haben die jungen Frauen damit Schwierigkeiten?
                  Weil sie keine Modelle dafür haben. Wir könnten ja sagen, dass man an dem Mann, der statusmäßig unter einem ist, handwerkliche Freuden haben kann. Etwas mag an ihm fehlen, anderes wäre dafür da. Dieses Denken ist nicht sehr verbreitet. Eher wird gefragt: Können wir uns auf einen gemeinsamen Lebensstil einigen? Auf die Einrichtung der Wohnung, die Erziehung der Kinder?
                  Die Frauen denken immer noch: Krankenschwester sucht Chefarzt?
                  Das wäre das klassische Modell. Aber so wird es nicht mehr laufen. Frauen und Männer müssen sich anders aufeinanderzubewegen, zumal wir längst in der Phase des Postfeminismus sind. Beruf oder Familie? Es soll beides gehen. Für die neuen Geschlechterarrangements fehlen die Modelle - der Streit um die Kinderkrippen ist nur ein Ersatzdiskurs."
 
     
     
     
   
  • HERRMANN, Boris & Susanne ROST (2007): Single Bells.
    Weihnachten ist das Fest der Familie, sagen viele und machen sich auf zu Eltern oder Kindern. Aber wie feiern eigentlich jene, die keine Familie haben? Ein kleiner Blick in den Berliner Feiertagskalender,
    in: Berliner Zeitung v. 22.12.
    • Inhalt:
      In Berlin leben ca. 3,4 Millionen Menschen. Davon leben 1,017 Millionen in einem so genannten Single-Haushalt:

                  "Nach Angaben des Statistischen Landesamtes leben in Berlin rund 1,017 Millionen Menschen in Einpersonen-Haushalten. Doch sind davon - darauf weisen die Statistiker hin - nicht alle Single. Doch eines fällt in der Statistik auf: die Singles werden immer älter. Wie feiern eigentlich all jene, die keine klassische Familie haben. Weil die Kinder aus dem Haus sind, der Mann verstorben ist oder eben, weil sich der richtige Partner noch nicht finden mochte"
                  HERRMANN & ROST stellen vier Alleinlebende vor.
 
     
   
  • TENBERG, Natalie (2007): Riten und Reize.
    Zu Weihnachten wird nicht nur Christi Geburt zelebriert. Im Vordergrund steht die familieäre Üppigkeit,
    in: TAZ  v. 22.12.
    • Inhalt:
      TENBERG spricht mit dem Soziologen Alois HAHN, der durch seine Soziologie der Beichte bekannt geworden ist, über die feinen Unterschiede beim Essen und Trinken.
 
   
  • BERG, Sibylle (2007): Beim Mümmeln der Mandarine.
    Wer ist schon wirklich reich? Was fehlt uns eigentlich? Zur Zeit der Besinnung, zur Zeit des Mitgefühls, zur Weihnachtszeit also eine kleine, gepflegte, goldfarbene Meditation über den Neid,
    in: TAZ  v. 22.12.
 
     
     
   
  • WENDEROTH, Andreas & Katja HOFFMANN (2007): Familienzusammenführung.
    Patchwork: Paul ist Cathrins Sohn. Christof und Fabian gehören zu Martin. Cathrin liebt Martin. Lotta ist ihre gemeinsame Tochter. Zu Besuch auf einer Baustelle des Glücks,
    in: Focus Nr.52 v. 22.12.
 
   
  • FAßMANN, Heinz (2007): Ihr Kinderlein, kommet?
    Alle reden vom demografischen Wandel: von einer Gesellschaft, in der immer mehr Alte immer weniger Jungen gegenüberstehen. Wie viele Kinder braucht das Land? Und wer wird wie die Renten finanzieren? Zu Mythen und Fakten der heimischen Bevölkerungsentwicklung,
    in: Die Presse v. 22.12.
 
   
SZ-Magazin-Titelgeschichte: Das grösste Geschenk
  • GREINER, Kerstin (2007): Kommt da irgendwann ein Mensch?
    Warten und hoffen, bangen und trösten: Nirgends liegen Freude und Verzweiflung so nahe beieinander wie in einem Kinderwunschzentrum. Unsere Autorin hat die Ärzte dort bei der Arbeit begleitet,
    in: Süddeutsche Zeitung Magazin Nr.51 v. 21.12.
  • BERNARD, Andreas (2007): Und wie nennen wir es jetzt?
    Früher sagte man »Familie«, und alles war klar. Aber die Erfindung der Reproduktionsmedizin hat diese simple Vorstellung ziemlich über den Haufen geworfen. Im Zeitalter von Samenbanken, Leihmüttern und anonymen Spenderlisten müssen wir uns neu orientieren. Ein Essay,
    n: Süddeutsche Zeitung Magazin Nr.51 v. 21.12.
  • OBERMAYER, Bastian (2007): Entstehungsgeschichten.
    Für die einen ein Schock, der das ganze Leben prägt, für die anderen eine fast normale Erkenntnis: Vier Menschen erzählen, wie sie erfuhren, dass sie Kinder anonymer Väter sind – und welche Fragen sie seitdem bewegen,
    in: Süddeutsche Zeitung Magazin Nr.51 v. 21.12.
  • HABERL, Tobias (2007): Der unsichtbare Dritte.
    Er weiß nicht, wie viele Paare er tatsächlich zu Eltern gemacht hat, aber der Samenspender Lothar Christoph hat gegeben, was er konnte: »Ein gutes Gefühl war das schon.«
    in: Süddeutsche Zeitung Magazin Nr.51 v. 21.12.
  • WIEDEMANN, Carolin (2007): Oh, ihr Fröhlichen!
    Vater-Mutter-Kind? Nein, das Glück kennt viel mehr Möglichkeiten: Zu Besuch bei fünf ungewöhnlichen Familien, die es ohne künstliche Befruchtung nie gegeben hätte,
    in: Süddeutsche Zeitung Magazin Nr.51 v. 21.12.
  • WIEDEMANN, Carolin (2007): "Die Gesetze sind unlogisch und ungerecht".
    Der Reproduktionsmediziner Thomas Katzorke erklärt, warum künstliche Befruchtung erleichtert werden muss – und wer als Vater gelten sollte,
    in: Süddeutsche Zeitung Magazin Nr.51 v. 21.12.
 
     
     
   

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Zu den News vom   16 - 20. Dezember 2007

 
       
   
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