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Medienrundschau:
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News vom 17. - 20. Februar
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BISKY, Jens (2007): Papa, Mama, Mörderkind.
Das "traditionelle Familienbild". Anmerkungen zu einer Debatte,
in: Süddeutsche Zeitung v. 20.02.
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PETROPULOS, Kostas (2007): Die Legende von der heiligen Ursula.
Familienfreundlich? Von der Leyen nimmt Kindern Milliarden weg,
in: Tagesspiegel v. 20.02.
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AMENDT, Gerhard (2007): Zweierlei Maß für Frauen und Männer.
Abtreibung und Vaterschaftstest,
in: Welt v. 19.02.
- Inhalt:
Wenn Frauen schon straffrei abtreiben dürfen, dann
sollten Männer wenigstens straffrei Vaterschaftstests durchführen
lassen können, fordert Gerhard AMENDT.
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ADAM, Konrad (2007): Es fehlt der dritte Schritt,
in: Welt v. 19.02.
- Inhalt:
ADAM fordert die
Einführung des
Familiensplittings, "das Familien mit Kindern besser stellt als
jeden Kinderlosen (...). Erst wenn neben der Ehefrau auch die
Existenz jedes einzelnen Kindes die Abgabenlast mindert, hat die CDU
das Recht, sich öffentlich als Vorkämpferin der Wahlfreiheit zu
präsentieren".
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HEBESTREIT, Steffen (2007): "Wir lassen uns nicht ausspielen".
Gespräch mit Christa Stewens,
in: Frankfurter Rundschau v. 19.02.
- Inhalt:
"CSU-Generalsekretär Markus Söder ruft die Union
nun dazu auf, als »Hüter des konservativen Tafelsilbers«
aufzutreten? Passen die familienpolitischen Initiativen von
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) in den
Besteckkasten?
Aber natürlich, da besteht meines Erachtens keinerlei Widerspruch
zwischen der Ministerin und Herrn Söder. Bayern forciert seit Jahren
wie kaum ein anderes Bundesland den Ausbau der Kinderbetreuung. Wir
setzen dabei auf ein vielfältiges Betreuungsangebot. Es umfasst
nicht nur die Krippen, sondern auch die Tagespflege oder
altersgeöffnete Kindergärten. Zwischen Januar 2002 und Januar 2006
haben wir die Zahl der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren
verdoppelt, von 3,5 auf sieben Prozent. Inzwischen haben wir eine
Marke von knapp neun Prozent erreicht. Das kann sich sehen lassen."
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DERNBACH, Andrea (2007): "Mutti war nämlich nicht arbeiten".
Im CDU-Chat wettert die Basis gegen von der Leyens Krippen-Pläne –
positive Kommentare sind selten,
in: Tagesspiegel v. 19.02.
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WORATSCHKA, Rainer (2007): In die Jahre gekommen.
Der Pflegeversicherung geht das Geld aus. Wie wird sich die
Versorgung alter Menschen ändern?
in: Tagesspiegel v. 19.02.
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WEHNER, Markus (2007): Ab in die Krippe?
Ursula von der Leyen will eine halbe Million Betreuungsplätze mehr.
Damit bringt sie Teile ihrer Partei endgültig in Rage. Die streitet
nun darüber, was ihr Familie und Ehe noch bedeuten,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 18.02.
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LOHSE, Eckart (2007): "Fundamente werden weggerissen".
Stefan Mappus über Grundwerte der CDU, junge Frauen und Wähler,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 18.02.
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RICHTER, Peter (2007): Kindergrippe.
Blühende Landschaften,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 18.02.
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KRÜGER, Karen (2007): Generation "Neue Väter".
Männer unter Druck: Wer sich seiner Rolle als engagierter
Familienvater weiterhin entzieht, soll es künftig schwerer haben in
Beruf und Gesellschaft. Das ist leichter gesagt als getan,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 18.02.
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RASCHE, Uta (2007): Ist das Kind von mir?
Frank S. hatte Zweifel und ging bis vor das Verfassungsgericht.
Ausgelöst hat er damit eine Debatte über die Rechte der Männer,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 18.02.
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WRANGEL, Cornelia von (2007): "Keine hohen Hürden aufbauen".
Bayerns Justizministerin Merk über Vaterschaftstests und
Gesetzeslücken,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 18.02.
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SIRLESCHTOV, Antje (2007): Von Heimchen und Rabenmüttern.
Der Unionsstreit über die Pläne der Familienministerin offenbart
tief sitzende Ängste in der Bevölkerung,
in: Tagesspiegel v. 18.02.
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BIRNBAUM, Robert & Rainer WORATSCHKA (2007): "Meine Frau würde das
witzig finden".
Der CSU-Politiker Günther Beckstein über seine Partei, das
Familienbild der Union - und Selbstgespräche,
in: Tagesspiegel v. 18.02.
- Inhalt:
"In der Familienpolitik streiten sich derzeit
Reformer um Ministerin von der Leyen heftig mit Traditionalisten.
Kein gutes Beispiel für Einigkeit, oder?
Meine Position ist
eindeutig. Ausdrücklich muss ich Frau von der Leyen recht geben,
wenn sie sagt, bei der Infrastruktur für die außerfamiliäre
Betreuung von Kindern gibt es Defizite. Hier einen Ausbau zu
fordern, ist richtig und notwendig. Aber für die CSU ist es
unabdingbar, gleichzeitig zu sagen: Wenn eine Frau – oder ein Mann –
bewusst zu Hause bleibt, um ein Kind zu versorgen, ist auch das zu
hundert Prozent zu unterstützen. Wir dürfen nicht den Eindruck
erwecken, dass es nur darum geht, Kinder möglichst schnell nach der
Geburt einer sozialen Einrichtung anzuvertrauen. "
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FOCUS-Titelgeschichte:
Wie lange hält die Liebe?.
Neue Erkenntnisse der Wissenschaft rauben
manche Illusion und geben doch Hoffnung. Wie dauerhaftes
Zusammenleben funktioniert |
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MAYER, Kurt-Martin (2007): Große Liebe, harte Arbeit.
Manchmal geht es leicht, die meisten müssen kämpfen, und andere
bruachen drei oder vier richtige Lieben,
in: Focus Nr.8 v. 17.02.
- Anmerkungen:
MAYER berichtet aus dem "Land der Singles, der
Scheidungsrekorde und der
niedrigsten Geburtenzahl seit
Kriegsende". Damit meint er Deutschland, weshalb er auch gleich
den nationalkonservativen Bevölkerungswissenschaftler
Hans W.
JÜRGENS mit einer Studie zitiert, die schon so alt ist, dass er
das Erhebungsdatum gar nicht erst nennt. JÜRGENS hat noch in den
60er Jahren über die Asozialität, heute auch als "down-breeding"
bezeichnet, und in den 70er Jahren über die
bevölkerungspolitischen Aspekte der Ehe geforscht.
Des Weiteren darf die Journalistin
Regine SCHNEIDER, die 2001mit ihrem Buch
Die Liebe kommt, die Liebe geht noch für die
Lebensabschnittspartnerschaft plädierte und die seitdem jede Wende
politisch korrekt mitgemacht hat, den aktuellen Trend verkünden.
Serielle Monogamie ist angeblich out. Dies mag aber eher ihrem
normativen Begriff des Sachverhaltes geschuldet sein.
Empirische
Studien bestätigen dies jedenfalls (noch) nicht, weshalb der Artikel auch
jegliche Zahlen schuldig bleibt. Mit ihrer Trendaussage liegt
SCHNEIDER allenfalls im Medientrend, der gerade ein neues
viktorianisches Zeitalter im Zeichen einer "neuen Bürgerlichkeit"
herbei schreibt.
Ansonsten werden der Psychologe Marshall ROSENBERG ("Gewaltfreie
Kommunikation"), die Neuropsychiaterin Louann BRIZENDINE ("Das
weibliche Gehirn"), der Züricher Psychoanalytiker
Jürg WILLI
("Wendepunkte im Lebenslauf"), der Psychologe John GOTTMAN und die
Psychoanalytikerin Rotraud PERNER zitiert.
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FOCUS (2007): Partner als Coach.
Zukunftsforscher Peter Wippermann verbreitet Hoffnung, das
Paarbeziehungen einen neuen Sinn erhalten,
in: Focus Nr.8 v. 17.02.
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THEWES, Frank (2007): Die große Mogelpackung.
Das neue Elterngeld und dei steuerliche Absetzbarkeit bestimmter
Kinderbetreuungskosten bieten absurde Anreize: Je mehr Kinder, umso
weniger hilft der Staat,
in: Focus Nr.8 v. 17.02.
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HEFTY, Georg Paul (2007): Wahlfreiheit,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.02.
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LEITHÄUSER, Johannes (2007): Krippenplatz zur Standortbestimmung.
Am familienpolitischen Streit wollen die Wertkonservativen und
Wirtschaftsliberalen der Union genesen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.02.
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PERGANDE, Frank (2007): Um 6 Uhr in der Einrichtung.
Kann die DDR tatsächlich ein Vorbild für die Kinderbetreuung sein?
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.02.
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LÖWENSTEIN, Stephan (2007): Hilfsbremserin,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.02.
- Inhalt:
LÖWENSTEIN porträtiert die CDU-Abgeordnete Ilse FALK.
Die 68erin (Jahrgang 1943) bezeichnet sich als Hausfrau und gehört
dem Evangelischen Arbeitskreis der Fraktion an. Als Mutter von vier
Kindern vertritt sie die Interessen der Alleinverdienerehepaare. Für
LÖWENSTEIN ist FALKE keine Gegnerin des Ausbaus von Kinderkrippen.
Im Klartext: Der geplante Ausbau von Krippen soll nicht zu
finanziellen Lasten der Alleinverdienerehepaare gehen. Woher das
Geld kommen soll, das bleibt unerwähnt.
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KAPPUS, Monika (2007): "Wir brauchen zusätzliche Angebote für
Kinder".
Gespräch mit Heiner Geißler,
in: Frankfurter Rundschau v. 17.02.
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IRLE, Katja (2007): Die frühkindliche Bildung bietet eine einmalige
Chance.
Immer mehr Eltern wünschen sich auch eine außerfamiliäre Betreuung
für Kleinkinder. Doch zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegen -
besonders in Westdeutschland - Welten,
in: Frankfurter Rundschau v. 17.02.
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GÜNTNER, Joachim (2007): Väter in der Abseitsfalle,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 17.02.
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Zu den News vom
10.
- 16. Februar 2007
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