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Medienrundschau:
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News vom 17. - 21.
März
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Zitat
des Monats:
Die Dramatisierung des
Geburtenrückgangs durch die Vorwärts-zurück-zur-Sonderrolle-der-Frau-Fraktion
"Es war um 1900,
als in Deutschland der erste Geburtenrückgang einsetzte. Nachdem
dann in den 1950er und frühen 1960er Jahren kurzfristig ein
Babyboom verzeichnet wurde,
begann im Jahr 1965 das, was die Bevölkerungswissenschaftler als
zweiten Geburtenrückgang bezeichnen: Die Geburtenzahlen ging
zurück, sanken weiter und sind seit einigen Jahren annähernd
konstant geblieben - freilich auf niedrigem Niveau. Im Jahr
2005,
so meldete die Frankfurter Allgemeine Zeitung, hat diese
langfristige Entwicklung nun aber einen symbolträchtigen neuen
Tiefpunkt erreicht, nämlich
weniger als 676 000 Geburten, und das bedeutet: »Im
Vergleich zum Jahr 1964, als in der Bundesrepublik und in der
DDR mit insgesamt 1,357 Millionen Kindern ein Geburtenrekord
erreicht wurde, hat sich die Zahl der Babys sogar halbiert«.
Solche Zahlen klingen beeindruckend, doch bei näherer
Betrachtung sind sie mit einem Schönheitsfehler behaftet.
Zu dem Zeitpunkt, als die Meldung den Weg durch die Medien nahm,
lagen noch keine gesicherten Daten vor, erst vorläufige
Schätzungen. Und es gab andere Schätzungen, etwa zeitgleich
vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung vorgelegt, wonach
die Geburtenzahlen etwas höher ausfielen.
Tatsächlich, so hat
sich inzwischen gezeigt, lag die letztere Schätzung richtig, es
wurden 686 Kinder geboren.
(...). Deutschland weltweit am untersten Ende,
wie das Berlin-Institut behauptete? Das ist ein Mythos,
entstanden durch die bereits genannte
Publikation des Berlin-Instituts, die von einem sehr groben
Meßwert ausging, nämlich
Geburten je 1.000 Einwohner. Nimmt man dagegen den in der
Demographie üblichen, nämlich
zuverlässigeren Meßwert - die durchschnittliche Kinderzahl je
Frau -, verschiebt sich das Bild. Dann kann, so das
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, »keine Rede davon
sein, daß ... Deutschland Spitzenreiter im negativen Sinn bei
den Geburtenzahlen sei«. Dann gibt es eine
Reihe von Ländern - insbesondere in Südeuropa und Osteuropa -,
wo die Geburtenzahlen noch niedriger liegen.
(...).
So gesehen ist die
aktuelle Dramatisierung des Geburtenrückgangs wesentlich ein
Medienereignis, offensichtlich entstanden aus der Konkurrenz
um Aufmerksamkeit, Schlagzeilen, Verkaufszahlen; nicht zuletzt
auch eine gezielte Werbekampagne, um eine neue Publikation prominent zu
plazieren und zum Bestseller zu machen. Und wer sich in der
Geschichte ein wenig auskennt, der weiß:
Ähnliche Debatten hat es auch schon früher gegeben.
Schirrmacher, SPIEGEL und Co haben das Thema
Geburtenrückgang zwar wiederaufgegriffen und medienwirksam
gestaltet - aber es hat lange davor schon manche Konjunkturen
erlebt. Die aktuelle Erregungskurve hat ihre historischen
Vorläufer, pointiert zusammengefaßt:
»Wir sterben immer
wieder aus«.
( aus: Elisabeth
Beck-Gernsheim
"Die Kinderfrage heute", 2006, S.9-12)
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KAUBE, Jürgen (2007): Weniger Menschen, mehr Möglichkeiten,
in: DeutschlandRadio v. 21.03.
- Inhalt:
Als Außenposten der FAZ rezensiert der
Sozialstaatskritiker
Jürgen KAUBE das Buch
"Weniger sind mehr"
des Soziologen Karl Otto HONDRICH:
"Hondrich
sammelt viele bedenkenswerte Argumente gegen demografische
Untergangs-Szenarien. Und er weist zu Recht darauf hin, dass der
Verzicht auf Kinder ein gesellschaftlicher Trend ist, den man nicht
einfach durch Ökonomisierung oder Moralisierung aufhalten kann. Als
Kritik der Talkshow-Soziologie ist sein Buch sehr lesenswert.
Aber Hondrich fühlte sich offenbar auch verpflichtet,
dem oft
besinnungslosen Pessimismus seiner Kontrahenten einen ebenso
entschlossenen Optimismus entgegenzusetzen. Das hat seinen intellektuellen
Preis. Die Gleichung »weniger Kinder, mehr Zuwendung für sie« etwa
leuchtet nur ganz abstrakt ein. Und auch der Befund, die Renten seien
sicher, nur eben auf viel niedrigerem Niveau, ist ein bisschen nonchalant
angesichts dessen, was das für die Betroffenen bedeuten kann. Das Gleiche
muss man auch von der etwas arglosen Beschreibung der zugewanderten
Unterschichten und ihrer Sozio-Demografie sagen.
Die Evolution wird's schon richten - diese Aussage durchzieht den ganzen
Text. Wer würde sie bestreiten wollen? Aber ob sie es gut richten wird,
das ist nach wie vor eine offene Frage."
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GEISEL, Sieglinde (2007): Schattengefechte ums Kind.
Warum soll man Kinder kriegen? Wir sind die erste Gesellschaft, die
sich darüber Gedanken macht. "Kinder kriegen die Leute sowieso" -
dieser Satz von Konrad Adenauer ist in den letzten Jahren als Irrtum
berühmt geworden. Und doch steckt in ihm eine tiefe Wahrheit - eine
Wahrheit allerdings, von der wir uns entfernen,
in: DeutschlandRadio v. 21.03.
- Inhalt:
Sieglinde GEISEL
beschäftigt sich mit einem
typischen Journalistinnenproblem:
"Menschen,
die keine Kinder hatten, hat es immer gegeben. Doch in früheren
Zeiten waren sie trotzdem von Kindern umgeben."
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MEISTER, Martina (2007): Geschenkte Zeit.
Mutig und schonungslos: Iris Radisch hat sich Gedanken über die
Zukunft der Familie gemacht,
in:
Literaturbeilage der Frankfurter Rundschau v. 21.03.
- Inhalt:
Mit viel Pathos preist
Martina MEISTER das Buch
"Die
Schule der Frauen" von Iris RADISCH an.
"Es
geht um die Kinderfrage, auf welche der Feminismus keine, das
Patriarchat die falsche Antwort hinterlassen hat",
fasst MEISTER das Problem zusammen. Sie attestiert der Autorin eine
schonungslose Analyse, die sich mit allen anlegt:
"Radisch
ist in ihrer Analyse so schonungslos, dass sie sich im Grunde mit
allen anlegt: mit den Powerfrauen, die sich selbst belügen; mit den
Männern, die sich den Problemen entziehen, indem sie sich für das
bewährte Doris-Modell, also für den Neuanfang mit einer deutlich
jüngeren Frau entscheiden, oder für das Pilati-Modell optieren, bei
der die neue Partnerin aus der Gefahrenzone der Gebärfähigkeit
bereits heraus ist; vor allem aber legt sie sich mit den Hausfrauen
an, die in ihren Augen eine beneidenswerte und aus Steuergeldern
finanzierte Kaffeehausexistenz führen."
Eine Antwort
auf die Kinderfrage sei nötig, weil nur noch die Wahl zwischen
Lebensentwürfen bleibe, die allesamt nicht aufgehen würden, fährt
MEISTER fort, um zuletzt auf die politischen Forderungen einzugehen:
"Es geht um (...)
die Einsicht, dass es mit Elterngeld und mehr Krippenplätzen allein
immer noch nicht getan ist. Radisch fordert »geschenkte Zeit«,
Kinderzeit für Mütter und Väter bei vollem Rentenausgleich und
voller Anerkennung in den Sozialversicherungen. Es ist ein kühner
Traum. Aber wir haben gar keine andere Wahl: Er muss jetzt ganz
schnell Schule machen."
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RUNGE, Heike (2007): Zart und direkt,
in: Jungle World Nr.12 v. 21.03.
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LÖHR, Sabine (2007): So lieben die Jeinsager.
Wirklich immer dasselbe? Maxhim Billers Liebesgeschichten aus den
Wüsten der Großstadt,
in: Literaturbeilage der Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 21.03.
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BARTELS, Gerrit (2007): Realität ist ein schlechtes Geschäft.
Wolfgang Herrndorf, Christian Kracht, Tom Kummer: Die deutsche
Popliteratur macht weiter,
in: Tagesspiegel v. 21.03.
- Inhalt:
Auch "im
Frühjahr 2007 zeigt sich die Popliteratur in verschiedensten
Ausformungen. Sie macht zwar einen merkwürdig zerrupften, disparaten
Eindruck, mal bewusst Anti-Pop, mal ziemlich irr, dann wieder
rechtfertigend, und lässt sich demnach nicht mehr so gern als „Pop“
bezeichnen. Doch sie ist nach wie vor weltoffen und für jede
Schreibweise und jeden Schabernack zu haben. Von Stillstand, der
anderen Abteilungen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur gern
attestiert wird, keine Rede: Die Popliteratur macht einfach weiter,
mit Pop, ohne Pop, oder wenn ihr bewusst der Rücken gekehrt wird",
meint BARTELS angesichts einer neuen
Pop-Anthologie und einem Anti-Pop-Buch von Wolfgang HERRNDORF.
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NEWMARK, Catherine (2007): Altern ist Fortschritt.
Karl Otto Hondrich freut sich über den Geburtenrückgang,
in: Berliner Zeitung v. 20.03.
- Inhalt:
"Das Älterwerden der Bevölkerung (...) fasst Hondrich
nicht als Dekadenzerscheinung auf, sondern als Zeichen des
wirtschaftlichen Wohlstandes und des medizinischen Fortschritts. Je
höher die wirtschaftliche Produktivität einer Gesellschaft, desto
niedriger ihre biologische Reproduktionsrate (...).
Diese gewonnene
Freiheit aufzugeben und durch einen Geburtenzwang zu ersetzen,
erscheint Hondrich, der einen dezidiert liberalen Standpunkt
einnimmt und die Gesellschaft für ein überkomplexes,
selbstregulierendes und relativ interventionsresistentes System
hält, weder nötig noch möglich," schreibt NEWMARK zum Buch
"Weniger sind mehr" von Karl Otto HONDRICH.
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KRAMM, Jutta (2007): Geschichten aus dem Hamsterrad.
Iris Radisch sucht neue Männer und neue Familien,
in: Berliner Zeitung v. 20.03.
- Inhalt:
"Den Preis des Vereinbarkeitsdiktats zahlen alle,
Mütter, Väter, Kinder.
Es ist ja gut, diese
Wahrheiten so klar auszusprechen. Nur: Radisch findet auf 187 keine
Antwort auf ihre Fragen. (...). Was nicht mehr funktioniert, das
beschreibt sie genau. Aber es ist doch ein bisschen wenig, den
Zustand der Verunsicherung zu beklagen, um am Ende nur wieder
generell das Umdenken der Männer, Verlässlichkeit in der Liebe,
Freiheit in den Geschlechterrollen und Zeitschutzzonen für Familien
zu verlangen", meint Jutta KRAMM zum Buch
"Die Schule der Frauen" von Iris RADISCH.
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FREUNDEL, Natascha (2007): Heute machen's alle.
Der Schriftsteller Maxim Biller über Sex, Ehe, Zuhause und sein
neues Buch "Liebe heute",
in: Berliner Zeitung v. 20.03.
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SZ-Serie:
Projekt Familie (3)
Welche Leitbilder in Bestsellern und Werbespots kultiviert werden
- ZIPS, Martin (2007): Vorsicht,
Besserwisser!
Eva Herman, Iris Radisch, Christian Nürnberger: Warum die neuen
Helden der Elternratgeber-Prosa einfach nur nerven,
in: Süddeutsche Zeitung v. 20.03.
- Inhalt:
Martin ZIPS hat die Bücher zur politischen
Debatte um die Familie von Eva HERMAN ("Das
Eva-Prinzip"), Iris RADISCH ("Die
Schule der Frauen") und Christian NÜRNBERGER & Petra
GERSTER ("Der Erziehungsnotstand") als Beispiele für
Elternratgeber gelesen. Sein Fazit:
"Was Eltern
wirklich interessiert, nämlich wo es ordentlich bezahlte
Teilzeitstellen gibt und welche Krippe günstig, unbürokratisch und
auch mal nur für ein paar Stunden Kinder aufnimmt (...) steht
leider nicht in Elternratgebern. Insofern war die Lektüre pure
Zeitverschwendung."
- MAYER, Christian (2007):
"Problemväter sind zu kompliziert".
Die Geschäftsführerin der Agentur "Scholz & Friends" über das
Familienbild der Werbung,
in: Süddeutsche Zeitung v. 20.03.
- KAHLWEIT, Cathrin (2007): "Am besten
ist, wenn alle da sind".
Meine Familie und ich,
in: Süddeutsche Zeitung v. 20.03.
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SIRLESCHTOV, Antje (2007): Wir wollen alles.
Der „konservative Feminismus“ kann der Union zu einem neuen
Frauenbild verhelfen,
in: Tagesspiegel v. 20.03.
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DEHMER, Dagmar (2007): Viel gezahlt, wenig erreicht.
Die Berater von Ministerin von der Leyen stellen die staatliche
Familienförderung auf den Prüfstand,
in: Tagesspiegel v. 20.03.
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HEBESTREIT, Steffen (2007): Reform ist kaum zu retten.
Die Reform des Unterhaltsrechts steht vor dem Scheitern. Nachdem
Unionspolitiker Änderungen gefordert hatten, droht nun die
Bundesjustizministerin damit, die geplante Neuregelung zu kippen,
in: Frankfurter Rundschau v. 20.03.
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HEBESTREIT, Steffen (2007): Froschkönige,
in: Frankfurter Rundschau v. 20.03.
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FR-Tagesthema: Kinder zuerst.
Die Union will das neue Unterhaltsrecht kippen. Sie sieht
geschiedene Frauen im Nachteil
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HEBESTREIT, Steffen (2007): Ex-Frauen sind die Verliererinnen.
Im Unterhaltsrecht drohen Geschiedenen herbe Nachteile. Wohl des
Kindes steht künftig im Vordergrund,
in: Frankfurter Rundschau v. 19.03.
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KNAPP, Ursula (2007): Daheim am Herd.
Hausfrauenehe prägt das Recht,
in: Frankfurter Rundschau v. 19.03.
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REICHARDT, Ben (2007): "Je kleiner der Kuchen, desto größer ist der
Streit".
Einen verbissenen Kampf zwischen Unterhaltszahlern und -empfängern
erwartet die Familienrechtlerin Edith Schwab, wenn das neue
Unterhaltsrecht kommt,
in: Frankfurter Rundschau v. 19.03.
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LEBER, Fabian (2007): Nacheheliche Pflichten.
Heute beschäftigt sich der Koalitionsausschuss mit der Reform des
Unterhaltsrechts. Warum gibt es über dieses lang geplante Projekt nun
Streit?
in: Tagesspiegel v. 19.03.
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ROSENFELD, Dagmar & Matthias SCHLEGEL (2007): Arbeit am Herd - ist
Geldes wert.
Eine amerikanische Studie hat den Lohn für Hausfrauen berechnet.
Was wäre angemessen?
in: Tagesspiegel v. 19.03.
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SIRLESCHTOV, Antje & Matthias SCHLEGEL (2007): Union will neues
Unterhaltsrecht blockieren.
Fraktionsvize: Geschiedene Müter benachteiligt. Milbradt verteidigt
Pläne für Familiensplitting,
in: Tagesspiegel v. 19.03.
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LEMKE-MATWEY, Christine (2007): Der Pillen-Knicks.
(Selbst-)Beobachtungen einer Kinderlosen zwischen Karrierewahn und
Krippenstreit,
in: Tagesspiegel v. 18.03.
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SCHMID, Thomas (2007): Eine alte Gesellschaft muss nicht vergreisen.
Karl Otto Hondrich zeigt, dass die Propheten der demografischen
Katastrophe sauertöpfischen Unsinn verbreiten,
in: Welt v. 17.03.
- Inhalt:
"Die demografischen Warner sagen, viele Kinder
bedeuteten viel Zukunft, gerade auch für die Sozialsysteme: Viele
Kinder, erwachsen geworden, zahlen viel ein. Falsch, ruft Hondrich:
Viele wirkliche Kinder sind im Zeitalter langer Kindheit, Adoleszenz
und Ausbildung eher ein Feind der Sozialsysteme. Denn sie zahlen
ziemlich lange nicht ein, sondern erheischen Auszahlungen", merkt
Thomas SCHMID zum Buch
"Weniger sind mehr" von Karl Otto HONDRICH an.
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SEIBEL, Andreas (2007): Liebe, Arbeit, Kinder.
Iris Radisch gründet eine "Schule der Frauen" und fordert mehr
Familienzeit,
in: Welt v. 17.03.
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom
09.
- 16. März 2007
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