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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 18. - 23. Mai 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Sie wollte in die Bucht. Die Bucht war das Zentrum der Insel. Die Klippen formten einen winzigen Einschnitt der Küste. Steiles heißes Gestein sparte das Halbrund aus. Der Vulkansand des Strands erwärmte sich ab zehn, elf Uhr, wenn die Sonne über die Felskanten schien.

Gegen Mittag glühte der Körper mit dem Sand. Eine Herzkammer war die Bucht. Die Brecher zerstoben über Lavabrocken. Die Wasserschleier stiegen auf. In Regenbogenfarben wehten sie über auslaufende Wellen, über die Gischt und das Gesicht."
(aus: Hans Pleschinski "Leichtes Licht", 2005, S.37f.)

 
 
 
PROFIL-Titelgeschichte: Die Scheidungsindustrie.
Rechtsanwälte. Psychotherapeuten. Mediatoren. Was sie können. Was sie kosten. Warum wir sie brauchen.
  • HAGER, Angelika/MEINHART, Edith/MOSER, Uli (2005): Die Scheidungsindustrie: Noch nie wurden Ehen so häufig entsorgt wie heute.
    Von der
    Kurzlebigkeit der ewigen Liebe profitieren ganze Branchen wie Rechtsanwälte und Psychotherapeuten,
    in: Profil Nr.21 v. 23.05.
  • MEINHART, Edith (2005): "Ich glaube, dass die Ehe halten wird".
    Justizministerin Karin Miklautsch über eine neue Scheidungsstudie und ihre persönlichen Erfahrungen mit Hochzeiten und Trennungen,
    in: Profil Nr.21 v. 23.05.
 
 
  • SCHMIDT, Michael (2005): "Rot-Grün ist am Ende".
    Politikwissenschaftler Walter über Aus- und ungeahnte Nebenwirkungen der NRW-Landtagswahl,
    in: Tagesspiegel v. 23.05.
 
  • VORNBÄUMEN, Axel (2005): Alles am Zusammenkrachen.
    Ein Abgesang aus rauer Kehle: Die "Spiegel"- Reporter Kurbjuweit, Geyer und Schnibben verabschieden Rot-Grün,
    in: Tagesspiegel v. 23.05.
    • Inhalt:
      VORNBÄUMEN stellt das Buch "Operation Rot-Grün" von Matthias GEYER/Dirk KURBJUWEIT/Cordt SCHNIBBEN vor. Welche Zielgruppe das Buch anspricht, das lässt sich aus folgender Passage ersehen:

            
        "Wenn sich das Beste, was man über eine Koalition sagen kann, darauf beschränkt, dass es sie überhaupt gegeben hat, damit sich eine mit ihrem außerparlamentarischen Furor sozialisierte Generation beim Marsch durch die Institutionen die Hörner abstößt, dann sagt das entweder etwas aus über die Substanz derer, die sechs Jahre Politik gemacht haben (mager) oder über die Erwartungen derer, die es aus jener Generation nicht in die Politik, sondern in die Publizistik verschlagen hat (hoch und dementsprechend enttäuscht).
      Beides stimmt".
 
  • NOLTE, Dorothee (2005): Das Glück auf zwei Beinen.
    In der familienpolitischen Debatte kommt eines zu kurz: Wie schön es ist, Kinder zu haben – und was sie ihren Eltern geben,
    in: Tagesspiegel v. 22.05.
    • Kommentar:
      NOLTE möchte angesichts der BIB-Studie, die in den Medien zur Kinderwunschstudie umgedeutet wird, den Kinderlosen das Kinderkriegen schmackhaft machen. NOLTE folgt dabei der Leitlinie, die Stephan LEBERT in der Zeit vom 24.02.2005 vorgegeben hat.

            
        Wie würden Eltern reagieren, wenn plötzlich Kinderlose sie zur Kinderlosigkeit bekehren wollten? Absurd würden Eltern sagen. Zu Recht. Aber umgekehrt wird das nicht als absurd empfunden. Kinderlose haben ein Recht darauf, dass ihre Gründe ernst genommen werden..
            
        Der Familiensoziologe Hans BERTRAM hat in seinem Gutachten "Nachhaltige Familienpolitik" darauf aufmerksam gemacht, dass der Versuch Kinderlose zum Kinderkriegen zu zwingen, keinen entscheidenden Beitrag zum Anstieg der Geburtenrate leisten würde..
            
        Es ist das größte Tabu dieser Gesellschaft, dass Politik, Medien und Wissenschaft weiterhin an dieser Single-Lüge festhalten.     
 
 
  • GOOSEN, Frank (2005): Ist die CDU hier überhaupt erlaubt?
    Wählen? Was denn für Wahlen? Warum sich im Ruhrgebiet auch heute Abend nichts ändern wird,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.05.
 
 
  • SCHÄFFER, Albert (2005): Nur eine Schuldfrage?
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 21.05.
    • Inhalt:
      SCHÄFFER empört sich über die Versuche Kinderlose zu Menschen zweiter Klasse herabzuwürdigen:

            
        "Sie drohen die Aussätzigen der deutschen Gesellschaft zu werden: die Kinderlosen. (...). Die Kinderlosen werden als ein Krebsgeschwür in den sozialen Sicherungssystemen gegeißelt, das nur durch drastische Leistungskürzungen und Abgabenerhöhungen herausgeschnitten werden kann. Der jüngste Vorstoß des Instituts der deutschen Wirtschaft, die gesetzlichen Renten für Kinderlose mehr als zu halbieren, ist nur eine Etappe in diesem Feldzug.
            
        Die Herausforderungen, vor denen Deutschland bei der Sanierung des Sozialstaats steht, werden durch solche Feuerwerke der Affekte nicht zu bewältigen sein. Es ist zwar notwendig, darüber zu streiten, ob der gesellschaftliche Ausgleich zwischen Familien und Menschen ohne Kinder noch stimmig ist - in einer Zeit, in der die Lebenserwartung ständig wächst und die Altersstruktur sich dramatisch wandelt; schon jetzt leben in Deutschland mehr Menschen, die 65 Jahre und älter sind, als Kinder unter fünfzehn Jahren. Diese Debatte kann sich aber weder in einer kalten Ökonomie der Zahlen, die Transfers zugunsten der Familien wie Erziehungs- und Kindergeld mit Leistungen aus dem Generationenvertrag für Kinderlose zu verrechnen sucht, noch in einer demagogisch verkürzten familienpolitischen Korrektheit erschöpfen.
            
        Es ist eine Verkürzung, bei der Kinderlosen letztlich die staatsbürgerliche Legitimation abgesprochen wird. (...).
      Es ist erschreckend, daß nicht der Berufszyniker Harald Schmidt, sondern der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen der Generation der Dreißig- bis Fünfzigjährigen angesichts der demographischen Herausforderungen empfohlen hat, in den Spiegel zu schauen und »mea culpa« auszurufen, weil sie völlig freiwillig auf Kinder verzichtet habe. Mit solchen Vereinfachungen werden, auch wenn es nicht beabsichtigt sein mag, Stimmungen geschürt. In den Kategorien von Schuld, Versagen und Verweigerung wird eine ernsthafte Debatte darüber, wie die Vergreisung der deutschen Gesellschaft aufgehalten werden kann, nur im medialen Krawall der Talkshows verdampfen.

            
        (...).
      Wert- und Unwerturteile, garniert mit imaginären Frontstellungen zwischen »Gebärfreudigen« und »Gebärfaulen«, taugen nicht als Aufstiegshilfen aus dem demographischen Tal.

            
        Die Inszenierung eines Verteilungskampfs zwischen Familien und Kinderlosen mag Politikern und Wissenschaftlern Medienpräsenz garantieren; zu einer gemeinsamen Anstrengung wird sie nicht führen. (...). Das buchhalterische Aufrechnen von Vor- und Nachteilen ist ein gesellschaftliches Nullsummenspiel; wie die Bundesregierung die Forderung des Bundesverfassungsgerichts, in der Pflegeversicherung Familien zu entlasten, schlicht in eine neue Belastung für Kinderlose umgedeutet hat, wirft darauf ein entlarvendes Licht. Ein bevölkerungspolitischer Aufbruch, in dem sich Familien und Kinderlose gleichermaßen wiederfinden, läßt sich darauf nicht gründen."
 
 
  • DAHRENDORF, Ralf (2005): Wenn Eliten sich abschotten.
    Glanz und Elend der Meritokratie,
    in: Welt v. 21.05.
  • DAHRENDORF, Ralf (2005): Grundausstattung des Sozialstaats.
    In einer neuen sozialen Marktwirtschaft bilden Eigenverantwortung und Finanzierbarkeit wichtige Faktoren,
    in: Frankfurter Rundschau v. 21.05.
    • Kommentar:
      DAHRENDORF wird zum Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
      ...
 
  • MEJIAS, Jordan (2005): Revolutionärinnen gesucht,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 20.05.
    • Kommentar:
      MEJIAS berichtet über die neokonservativen Hoffnungsträger der "Später vielleicht Karriere-Mütter".

            
        Bessergebildete Frauen sollen vor dem Berufsstart zuerst Mutter werden und danach eventuell ihre Karriere starten. MEJIAS referiert drei Artikel der US-amerikanischen Kontroverse.
            
        Im Magazin der New York Times erschien am 26. Oktober 2003 der Artikel The Opt-Out Revolution der Kolumnistin Lisa BELKIN, in dem über Karrierefrauen berichtet wurde, die den Beruf zugunsten der Mutterschaft aufgegeben haben.
            
        In der neokonservativen Viertelmonatszeitschrift The Public Interest Ausgabe Winter 2005 erschien der Beitrag What Do Woman Really Want? von Neil GILBERT, Professor für Sozialpolitik an der Universität von Berkely. GILBERT ereifert sich darin über die gestiegene Kinderlosigkeit von Karrierefrauen. Von wegen Opt-Out-Revolution.
            
        In der Kolumne Empty Nests, and Hearts von David BROOKS in der New York Times vom 15. 01.2005, wird als Lösung vorgeschlagen, dass Frauen nach dem College erst einmal heiraten und Kinder kriegen sollen. Zwischen 25 und 35 könnte sie Kinder erziehen und danach mit Hilfe eines speziellen Mütterprogramms eine Ausbildung machen. Immerhin hätte sie ja dann bis 70 Zeit einem Beruf nachzugehen.
            
        Der Familiensoziologe Hans BERTRAM wendet sich in seinem Gutachten "Nachhaltige Familienpolitik" gegen ein solches Ansinnen, denn nicht die Kinderlosigkeit ist das Problem, sondern der dramatische Rückgang der Mehrkinderfamilie.
 
 
 
  • RAPP, Tobias (2005): Zerreißen und neu starten.
    Hinweg mit dem alten Rockkanon, hier kommt der neue! Der britische Musikjournalist Simon Reynolds erzählt mit "Rip It Up And Start Again" die Geschichte des Postpunk der Jahre 1978-84,
    in: TAZ v. 20.05.
    • Inhalt:
      RAPP stellt das Buch "Rip It Up And Start Again" von Simon REYNOLDS als wichtigen Beitrag zum musikalischen Generationenkampf vor.

            
        Er bedauert, dass es das Buch wohl kaum in einer deutschen Übersetzung geben wird:
            
        "Dass sich (...) jemals ein deutscher Verlag finden wird, Simon Reynolds großartiges Postpunk-Geschichtsbuch (...) zu übersetzen, dürfte sehr unwahrscheinlich sein. Und das, obwohl es sich prima als großer Bruder von »Verschwende Deine Jugend« machen würde. Die gleiche Ära wird beschrieben, die Jahre nach Punk, also die Zeit von 1978 bis 1984. Eine ähnliche Geschichte wird erzählt: Wie sich aus dem Geist des fröhlichen Dilettantismus unter Zuhilfenahme von viel Amphetaminen eine Szene herausbildet, die sich radikal gegen die Rituale des Rock definiert und oft an Ideen mehr Interesse hat als an Musik.
            
        (...).
      Jenseits der Rekonstruktion einer vergangenen Epoche verfolgt Reynolds (...) eine ganz zeitgenössische Agenda: publizistisch nachzuvollziehen, was in der Produktion aktueller Popmusik schon längst geschehen ist, den alten Rockkanon von seinem Sockel zu stoßen nämlich. Denn auch wenn sich heute kaum noch eine Band auf die Rolling Stones bezieht - in der Liste der wichtigsten Platten aller Zeiten einer Zeitschrift wie Rolling Stone sind sie immer noch achtmal enthalten, neben sieben Dylan-Alben. Was nach 1980 erschienen ist, wird dort noch immer nur mit spitzen Fingern angefasst. There's a Kulturkampf going on: Nach der musikalischen heißt es nun endlich auch die symbolische Anziehungskraft der Babyboomerbands zu brechen. Oder anders formuliert: die Jahre von 1978 bis 1984 sind mindestens so reich und vielfältig wie jene von 1964 bis 1969. Fresst das endlich und sterbt."
 
 
  • BALTES, Paul B. (2005): Oma muss ran.
    Mit 50 an die Uni, mit 70 einen neuen Job – was so radikal klingt, löst nur einen Teil des Problems: Deutschland fehlen die Kinder – und ihre Ideen. Im Wettbewerb der Nationen droht uns eine Niederlage,
    in: Die ZEIT Nr.21 v. 19.05.
 
 
 
  • AMEND, Christoph (2005): Der Streit.
    Mit seinem Buch »Hitlers Volksstaat« hat Götz Aly eine lebhafte Debatte ausgelöst. Er nimmt das Thema sehr persönlich, weil es um seine eigene Vergangenheit geht und die seines Vaters,
    in: Die ZEIT Nr.21 v. 19.05.
 
  • KAUFFMANN, Marco (2005): Gesichtsverlust ist ausgeschlossen.
    Japans Jugend will nicht erwachsen werden.
    Von den Konventionen überfordert, ziehen sich immer mehr japanische Jugendliche aus der Gesellschaft zurück. Ihr Leiden wird nur wahrgenommen, wenn sie aggressiv werden. Nun treten ihre Eltern an die Öffentlichkeit. Sie wehren sich gegen die Stigmatisierung der Hikikomori-Kinder
    in: TAZ v. 19.05.
    • Inhalt:
      "
      Die Hikikomori - übersetzt heißt das so viel wie »sich einschließen« - leben teilweise jahrzehntelang ein Eremitendasein: ein soziales Phänomen, das Psychologen bisweilen als typisch japanisch bezeichnen. Ein Auflehnen gegen die starren Normen einer streng durchorganisierten Gesellschaft", schreibt KAUFFMANN in seinem Report über ein japanisches Phänomen, das die TAZ in Zusammenhang mit Trendvokabeln wie Cocooning oder Nesthocker bringt.
 
  • VAN LIER, Karl-Heinz B. (2005): Wo die Wiegen noch voll sind.
    Viele unserer europäischen Nachbarn tun sich leichter mit dem Nachwuchs. Was machen sie anders? Ein Blick nach Norwegen, Frankreich und Irland,
    in: Rheinischer Merkur Nr.20 v. 19.05.
 
  • RIESSELMANN, Kirsten (2005): Seelensafari zum Südpol.
    Für Tina Uebels Roman "Horror Vacui" braucht man einen Wollpullover,
    in: Berliner Zeitung v. 19.05.
 
  • LEO, Thorben (2005): "Fisch sucht Fahrrad" in den Bergen.
    Immer samstags treffen sich Frauen und Männer aus dem Hochland Nordvietnams auf dem Liebesmarkt von Sapa,
    in: Frankfurter Rundschau v. 18.05.
    • Inhalt:
      LEO erzählt die Geschichte einer nordvietnamesischen Institution:

            
        "In den Zwanzigerjahren hatten die französischen Missionare die Angehörigen der Bergvölker aufgefordert, jeden Sonntag zur Messe in die Kirche von Sapa zu kommen. Da das Gotteshaus für einen morgendlichen Spaziergang zu weit entfernt lag, waren schon damals viele Menschen bereits am Abend zuvor gekommen. Bald hatte sich dieser Treff zu einem Liebesmarkt für Alt und Jung entwickelt - einer Art »Fisch sucht Fahrrad«-Singleparty der Bergvölker.
      Und das ist noch heute so. Wie viele Ehen, Liebesnächte oder Kinder tatsächlich durch den Heiratsmarkt von Sapa zustande kommen, kann niemand so richtig sagen. Erzählungen nach dürfen und sollen auch Verheiratete in dieser Nacht einen Liebhaber finden. Nachkommen aus solchen Affären sind sogar erwünscht und werden wie die eigenen Kinder akzeptiert. (...). Mittlerweile gibt es sogar Überlegungen der Stadtregierung, die Brautschau auf einen zentraleren und größeren Platz zu verlegen - mehr Touristen sollen zusehen können. Der Liebesmarkt als Attraktion.
      "
 
 
 
 
  • FREUND, Wieland (2005): Schlaflieder aus Schweden.
    Kommissare aus der Villa Kunterbunt: Warum skandinavische Krimis so erfolgreich sind,
    in: Welt v. 18.05.
    • Inhalt:
      Wieland FREUND erläutert die Unterschiede zwischen US-Thriller und Schweden-Krimi:

            
        "Es ist ja kein Zufall, daß wir den Thriller aus den USA importieren und den Krimi aus dem scheinbaren Reservat des Sozialstaats. Denn während der Thriller den einsamen Gejagten zeigt, gesellschaftliche Ängste in Geschichten gießt und das Happy End nur als ein Davonkommen denken kann, hüten Krimis wie Träume den Schlaf der Gerechten. Im Thriller wird bloß überlebt, im Krimi hingegen die Ordnung wiederhergestellt. Versprochen wird statt heiler Haut die heile Welt.
 
JUNGLE WORLD-Thema: Rot-grüner Urnengang.
Wahlen in Nordrhein-Westfalen
  • TRAMPERT, Rainer (2005): Dancing at the Funeral Party.
    Leitet die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen das Ende der rot-grünen Epoche ein? Oder kann die Koalition weiter an Deutschlands Aufstieg zur Weltmacht arbeiten?
    in: Jungle World Nr.20 v. 18.05.
    • Inhalt:
      TRAMPERT u.a. über die demografische Zeitenwende:

            
        "Das rot-grüne Bündnis wird wahrgenommen als Gespenst, das den Himmel über Deutschland verdunkelt. Mit ihm kamen Raubtierkapitalismus, Renten- und Finanzmisere und ein Methusalem-Komplex. Kinder, die später nicht beschäftigt werden, können dereinst zwar nicht für Renten sorgen, aber CSU-Politiker reden vom deutschen Familienglück.
            
        Otto Schily bedauert wie der Papst himself den Geburtenrückgang als »Absage an das Leben« und er blickt dabei in die Kamera, als wolle er die Diktatur ausrufen und Kinderlose verhaften."
   

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Zu den News vom  10. - 17. Mai 2005

 
 
   
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