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Medienrundschau:
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News vom
26. - 31. Mai 2010
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Zitate
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Ganztagskinderbetreuung
wünschen sich in den alten Bundesländern vor allem Frauen mit
Universitätsabschluss
"Fehlende
Kinderbetreuung wird in Widerspiegelung der tatsächlichen
Situation insgesamt in den alten Bundesländern immer wieder
als Manko angesprochen. Interessant ist jedoch, dass im Westen
überhaupt nur bei den Frauen mit Universitätsabschluss
Kinderbetreuung, die über die altbekannte und als unzureichend
charakterisierte Halbtagsbetreuung hinausgeht, nämlich
Ganztagsbetreuung für unter Dreijährige, möglicherweise in
Frage kommt. Frauen mit Haupt- oder Realschulabschluss und
Ausbildung sprechen sich explizit gegen außerfamiliale
Betreuung in den ersten drei Jahren aus. Hier wirkt in
massiver Weise das westdeutsche Mutterideal fort."
(aus: Mandy Boehnke
"Gut gebildet = kinderlos?", BIOS, Heft 1, 2009, S.28)
Der typische Alltag eines erfolgreichen Techno-DJs
"Eine
typische DJ-Arbeitswoche beginnt freitags mit der Reise in
eine Stadt in Deutschland oder Europa, um dort in einem Club
aufzulegen. Der Auftritt, ein DJ-Set, ist häufig für sehr spät
in der Nacht angesetzt und dauert durchschnittlich ungefähr
zwei Stunden. Die anschließende Nachtruhe ist meist kurz, und
fast immer schließt sich die Weiterreise in eine andere Stadt,
zu einem anderen Club an. Auftritte in anderen Kontinenten
werden in Form kleiner Tourneen gebucht. Der Montag ist der
Sonntag des DJs und dient auch der Entlastung des Gehörs. Die
Zeit zwischen den Gigs wird für die Studioarbeit, Interviews
und Promotions-Termine, für die Arbeit im eigenen
Plattenlabel, Club oder sonstigen mit der Musik
zusammenhängenden Aktivitäten genutzt. Der Lebens- und
Arbeitsrhythmus der DJs ist dem Ablauf einer konventionellen
Arbeitswoche entgegengesetzt. (...). Eine zentrale Bedeutung
im DJ-Arbeitsrhythmus hat das Studio."
(aus: Maren Brandt
"Techno-Biographien", BIOS, Heft 1, 2009,
S.80)
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Ab sofort finden Sie
auf der Website
www.single-luege.de
einen monatlichen Rückblick auf das Single-Dasein im Spiegel der
Medien. Auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst und verlinkt.
Den aktuellen Rückblick Mai 2010 finden Sie
hier. |
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Osteuropa-Thema:
Altersbilder.
Kriegserinnerungen, Demographie und Altenpolitik |
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KRUSE, Andreas/POHLMANN, Stefan/SCHMITT, Eric/BOLK, Michael/HINNER,
Jörg (2010): Altenpolitik als Querschnittsaufgabe.
Deutsche und internationale Perspektiven,
in: Osteuropa, Heft
5, Mai
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BRAKEBUSCH, Lydia (2010): Der Bändchen-Code.
Viele Alleinerziehende wünschen sich einen Partner, viele Singles
wären bereit für eine Patchwork-Familie. Doch wie erkennen sich
Ungebundene auf dem Spielplatz und im Park? Eine Berlinerin hat die
Lösung: Sie ist grün,
in: Tagesspiegel v. 31.05.
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BÖGER, Frauke (2010): Auf dem postmodernen Pausenhof.
Rein: Facebook gibt uns das Gefühl, gesehen und bewundert zu
werden. Doch glücklich macht uns das virtuelle Netzwerk nicht. Wir
suchen nach Nähe - und verbringen mehr Zeit denn je allein vor dem
Rechner,
in: TAZ v. 31.05.
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HENRICH, Anke (2010): Elternabend.
Keiner anderen Branche wachsen die Kunden so sicher zu wie der
Pflege. Doch beim vermeintlich guten Geschäft mit dem
Lebensabend hakt es oft. Wo die Probleme der Unternehmen liegen,
welche Angebote für Senioren gute Chancen haben,
in: WirtschaftsWoche Nr.22 v. 31.05.
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HEINSOHN, Gunnar (2010): Gefährliches Wachstum.
Immer mehr Hartz-IV-Kinder,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 31.05.
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PRASCHL, Peter (2010): Die bösen Onkels.
Lange dachten wir, der Feminismus hätte die Männer erzogen: zu
zarteren, sensibleren, netteren Wesen. Und jetzt? Mixa. Ribéry.
Kachelmann. Was wurde bloß aus dem Traum vom guten Mann?
in: SZ-Magazin Nr.21 v. 28.05.
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KNIEBE, Tobias (2010): Waschsalon.
Waschsalons sind nur etwas für mittellose Studenten oder
paarungsfreudige Singles, glauben Sie? In München gibt es jetzt Latte
macchiato zum Waschgang. Und zum mittellosen Studenten,
in: SZ-Magazin Nr.21 v. 28.05.
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KNOBLAUCH, Elisabeth (2010): Nicht nur drei Jahre.
Wer Kinder hat, droht leichter abzusteigen,
in: Die ZEIT Nr.22 v. 27.05.
- Inhalt:
KNOBLAUCH wendet sich gegen die
Kritik von Susanne GASCHKE, dass Kinderlose entweder
ängstlich oder egoistisch sind, wenn es um die Kinderfrage geht.
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ZEIT-Thema: Was ist heute ein guter
Vater?
Trägt er die Kinder in Tüchern
vor dem Bauch? Kennt er Güte? Ist er streng? Sieben Schriftsteller und
Wissenschaftler antworten
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THADDEN, Elisabeth von (2010): War er ein guter Vater?
Sigmund Freud war für seine sechs Kinder nahezu unerreichbar.
Auch deshalb hatte er auf sie großen Einfluss,
in: Die ZEIT Nr.22 v. 27.05.
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HEIN, Jakob (2010): Bloß kein Dinkelmehl nach Hause bringen,
in: Die ZEIT Nr.22 v. 27.05.
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THOMÄ, Dieter (2010): Der gute Vater ist nicht wahllos gütig,
in: Die ZEIT Nr.22 v. 27.05.
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MENASSE, Eva (2010): Alltagsfähig, aber kein Weichei,
in: Die ZEIT Nr.22 v. 27.05.
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LEUZINGER-BOHLEBER, Marianne (2010): Identifikation schafft einen
Werteraum,
in: Die ZEIT Nr.22 v. 27.05.
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FRANCK, Julia (2010): Gemeinsam Alleinerziehende,
in: Die ZEIT Nr.22 v. 27.05.
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VINKEN, Barbara (2010): Die Herrlichkeiten des Lebens ausbreiten,
in: Die ZEIT Nr.22 v. 27.05.
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WALSER, Martin (2010): Zehn Sätze, die von meinem Vater blieben,
in: Die ZEIT Nr.22 v. 27.05.
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HÖLL, Susanne (2010): "Es kann gefährlich werden".
Der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering warnt angesichts
einer alternden Gesellschaft vor einem Generationenkrieg,
in: Süddeutsche Zeitung v. 27.05.
- Anmerkungen:
HÖLL berichtet über ein 33seitiges Arbeitspapier
von Franz MÜNTEFERING (PDF-Datei
hier zum
Download). Unseriös wird die Sache dort, wo das Jahr 2050 zum
Ausgangspunkt für aktuelle Politik gemacht wird. Dies ist, als ob man
Anfang der 1960er Jahren für die Jahre nach 2010 geplant hätte. Das
wäre
angesichts der damaligen
Überbevölkerungsszenarien für Deutschland vollkommen
daneben gegangen, denn man hat damals den Baby-Boom als Normalfall der
zukünftigen Entwicklung angenommen. Obwohl man an den Fortschritt
glaubte, hat man die Entwicklung der Lebenserwartung falsch
eingeschätzt. Weder hat man die Wiedervereinigung eingeplant, noch die
Folgen der EU-Erweiterung.
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OETKER, Arnd (2010): Alte Bürger hinterlassen Vermögen und Wissen.
Stiftungen: Mit dem demografischen Wandel verschieben sich auch
politische Interessen,
in: Rheinischer Merkur Nr.21 v. 27.05.
- Inhalt:
Der Präsident des Stifterverbandes für die
Deutsche Wissenschaft widerspricht
Frank SCHIRRMACHER:
"Stiftungsgründer
sorgen dafür, dass ungeachtet des demografischen Wandels die
Zukunftsthemen auf der politischen Agenda bleiben. Der Kampf der
Generationen findet einstweilen nicht statt."
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PAPATHANASIOU, Anna (2010): Wenn die Therapie wirken soll.
Familiengründung: Kardinal Lehmann spricht der Gesellschaft ins
Gewissen,
in: Rheinischer Merkur Nr.21 v. 27.05.
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BOLZ, Norbert (2010): Kultisches Netzwerk.
Das Internet wird zum Religionsersatz. Wer "surft", sucht oft nicht
primär Information, sondern Sicherheit, Vertrautheit und Gewissheit.
Das verändert unser Gottesbild,
in: Rheinischer Merkur Nr.21 v. 27.05.
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FEUSI, Dominique (2010): Der Frauenflüsterer.
Die Röcke werden kürzer, und die männlichen Hormone wollen wissen:
«Wie macht man sich eigentlich erfolgreich an Frauen heran?» Unsere
Autorin verrät die zwölf wichtigsten Regeln,
in: Weltwoche Nr.21 v. 27.05.
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ASÜL, Django (2010): Von der Leyen hat versagt.
Es ist vorbei. In Deutschland wird weder gezeugt noch geboren.
Supermami Ursula von Leyen bleibt ein singulärer Zufall. Die
Familienpolitik ist am Ende. Ein satirischer Abgesang,
in: Stern Online v. 26.05.
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Zu den News
vom 22. - 25. Mai 2010
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