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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 21. - 31. Mai 2014

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Der Freundeskreis ist die bessere Familie

"Gute Freunde übernehmen mehr und mehr Aufgaben, die lange Familienmitgliedern vorbehalten waren. »Das Bild der fürsorglichen Freundschaft taucht als Hoffnungsträger auf«, schreibt der Hamburger Sozialwissenschaftler Janosch Schobin in seinem aktuellen Buch, »Freundschaft als Fürsorge«. Als Grund nennt er den demografischen Wandel, niedrige Geburtenraten und die Auflösung traditioneller Lebensformen. Wenn Ehen geschieden werden und man den Arbeitsplatz alle paar Jahre wechselt, werden Freundschaften zur Konstante."
(aus: Susanne Lang "Wahlverwandtschaften"
, taz v. 10.05.2014)

 
 
       
   

UTHOFF, Jens (2014): "Es gibt Leute, die Angst vor uns haben".
Die Pop-Zwillinge: Sie haben eine gemeinsame Band, streiten zusammen für Frauenrechte und schreiben - die eine bringt gerade wieder ein Buch heraus: Die Schwestern Kerstin und Sandra Grether über Popfeminismus, Abstürze auf Absinth, nervige Zwillingsklischees und die Schönheiten des Prenzlauer Bergs,
in: TAZ Berlin v. 31.05.

 
       
   

Die Rente vor dem Kollaps wegen dem Geburtenrückgang und der steigenden "Altenlast" in Deutschland?

ENGELEN-KEFER, Ursula (2014): Renten im freien Fall.
Generationenkonflikt: Die SPD hat ihr Ziel aufgegeben, für eine zukunftssichere Altersversorgung zu streiten. Die Zeche zahlen die Jüngeren und viele Frauen,
in: TAZ v. 30.05.

 
       
   

Lügen mit Zahlen: Wie Medien einen niedrigeren Anteil der "Singlehaushalte" in einen kräftigen Anstieg umdeuten 

ONKELBACH, Christopher (2014): Deutschland wird zum Single-Land,
in: WAZ Online v. 29.05.

"Die Zahl der allein lebenden Menschen in Deutschland steigt weiter kräftig an",

behauptet ONKELBACH. Deutschland wird zum Single-Land? Aus der Meldung ist noch nicht einmal ersichtlich, dass es sich bei den Zahlen um Daten vom 9. Mai 2011 handelt, denn das Statistische Bundesamt hat gestern alte Zahlen des Zensus 2011 veröffentlicht. Dieses Missverständnis rührt auch dadurch, dass man die Pressemeldung eben genau lesen muss.

Am 9. Mai 2011 betrug gemäß Zensus der Anteil der Einpersonenhaushalte an allen Privathaushalten 37,2 %. Das Statistische Jahrbuch 2012, das im Oktober 2012 veröffentlicht wurde, weist dagegen für das Jahr 2011 einen Anteil von 40,4 aus (S.51). Der Zensus 2011 weist damit einen um 3,2 % niedrigeren Anteil an Einpersonenhaushalten aus als die bislang für 2011 veröffentlichten amtlichen Zahlen. Auf diesen Sachverhalt wird in der Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes nicht hingewiesen. Man geht dort offenbar davon aus, dass Journalisten in der Lage sind, diesen Sachverhalt selber zu recherchieren. Die heutigen Meldungen zeigen das Gegenteil.

 
       
   

Die meisten Menschen in Deutschland lebten im Mai 2011 in Paarhaushalten, selbst in Vierpersonenhaushalten lebten noch mehr Menschen als in Einpersonenhaushalten

DESTATIS (2014): Mehr als ein Drittel der Haushalte in Deutschland sind Singlehaushalte,
in: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes v. 28.05.

Auch wenn jetzt wieder in vielen Zeitungen zu lesen ist, dass die meisten Menschen allein wohnen bzw. leben, weil Journalisten selten eine Statistik lesen können und das Statistische Bundesamt mit seiner Pressemitteilung keineswegs Aufklärung leistet, sondern einen verwirrenden Zahlensalat liefert: 

"Der Anteil der Singlehaushalte in Deutschland liegt bei 37,2 %; damit leben 17,1 % der Bevölkerung allein",

schreibt das Statistische Bundesamt. Nicht einmal jeder Fünfte lebte also allein. Fälschlicherweise lautet z.B. die Schlagzeile der  Stuttgarter Nachrichten: Die meisten Menschen leben allein. Die meisten leben alleine meldet auch die Kölnische Rundschau. Auch N24 titelt: Die meisten Deutschen wohnen als Singles. Alles Zeitungsenten...

MO/DPA (2014): Fast die Hälfte der Frankfurter wohnt allein,
in: Frankfurter Rundschau Online v. 28.05.

Fast die Hälfte der Frankfurter wohnt allein, dichtet man bei der FR. Diese Aussage verwechselt Haushalte mit Wohnungen. Ein typischer journalistischer Fehlschluss, wie eine Meldung aus dem Jahr 2001 beweist: Mehr als die Hälfte der Frankfurter lebt alleine. Außerdem zeigt sich, dass der Anteil der "Singlehaushalte" in Frankfurt 2011 niedriger war als derjenige, der 2001 veröffentlicht wurde.

 
       
   

Das Elterngeld in der Debatte

HÖRNLEIN, Katrin/SCHMITT, Stefan/SCHOLTER, Judith (2014): Die Zweimonatsväter.
Das Elterngeld schafft nicht mehr Gleichberechtigung. Woran liegt das?
in: Die ZEIT Nr.23 v. 28.05.

HÖRNLEIN, Katrin (2014): "Es entstehen neue Konflikte".
Warum fallen Männer und Frauen in alte Rollen zurück, wenn das erste Kind geboren ist? Ein Gespräch mit dem Soziologen Michael Meuser,
in: Die ZEIT Nr.23 v. 28.05.

 
       
   

Die Rente vor dem Kollaps wegen dem Geburtenrückgang und der steigenden "Altenlast" in Deutschland?

GRAF, Gabriele (2014): Mamma Mia.
Die Mütterrente ist für alle Generationen gut,
in: Die ZEIT Nr.23 v. 28.05.

 
       
   

RÖTZER, Florian (2014): Sterben die Atheisten aus?
Atheist Dawkins nennt sich einen "säkularen Christen", ein britischer Genetiker glaubt, dass sich die Religiösen stärker vermehren und die Skeptiker an den Rand drängen werden,
in:
Telepolis v. 27.05.

Hatten wir diese Debatte nicht bereits 2006 geführt?

 
       
   

Der Jahrgang 1964 in der Debatte

MOLLNITZ, Martin (2014): Der stärkste deutsche Jahrgang wird fünfzig.
Baby-Boomer Ost: Der Jahrgang 1964 ist im Westen wie Osten Deutschlands der stärkste. Quantitativ, versteht sich. 1.357.304 Lebendgeborene. 2002 waren es nur halb soviel!
in:
Freitag Online v. 27.05.

 
       
   

Der ländliche Raum und Mittelstädte im demografischen Wandel

ZSCHIECK, Marco (2014): Sterbende Landschaften.
Brandenburg: Der Bevölkerungsforscher Reiner Klingholz fordert, stark schrumpfende Orte einfach aufzugeben. Die Landesregierung will davon nichts wissen: Ein Rückzug aus der Fläche sei die falsche Konsequenz,
in: TAZ v. 26.05.

 
       
   
AUS POLITIK UND ZEITGESCHICHTE-Thema: Politik, Medien, Öffentlichkeit

JACOB, Daniel & Manuel THOMAS (2014): Das Internet als Heilsbringer der Demokratie?
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.22-23 v. 26.05.

In den Print-Medien wird das Feinbild Internet gepflegt. Angeblich leistet es der "Verflachung von Argumenten" Vorschub. Das Gegenteil ist jedoch der Fall:

"Anders als im Fall von Fernsehen und Printjournalismus bietet das Internet die Möglichkeit, Argumente in epischer Länge auszubreiten und zu diskutieren. Selbst der 140-Zeichen-Tweet muss dann nicht zu einer Verflachung von Argumenten führen, wenn ein Teil der Zeichen dafür genutzt wird, auf umfangreichere Ausführungen jenseits von Twitter zu verweisen",

erläutern JACOB & THOMAS. Am Beispiel der Debatte um die Rente mit 63 lässt sich z.B. zeigen, dass die Print-Medien durch gezielte Verflachung der Argumentation Einseitigkeiten und Stimmungen erzeugen, statt Aufklärungsarbeit zu leisten. So wird in der Öffentlichkeit z.B. die Demografisierung gesellschaftlicher Probleme betrieben, was so weit geht, dass diese Eingang in den Gesetzesentwurf und in die einseitige Berichterstattung der Medien gefunden hat.

Dank des Internets ist es möglich, z.B. wenig informative, vorwiegend wertende, Berichterstattung wie ROSSMANNs Reportage in der SZ über die Parlamentsreden zum Rentenpaket mit den Originalreden zu vergleichen. Im Internet veröffentlichte Drucksachen ermöglichen die Überprüfung von medialer Berichterstattung. So wird z.B. erkennbar welche Interessengruppen im Vorfeld des Beschlusses angehört wurden und welche Interessengruppen sich mit welchen Argumenten in Politik und Medien Verhör schaffen konnten bzw. ignoriert wurden.

Ohne das Internet wären wir ganz der Herrschaft institutionalisierter Eliten ausgeliefert. Denn statt die Meinungsbildung zu ermöglichen, beschränken die institutionalisierten Medien die Meinungsbildung durch einseitige Berichterstattung und Ausblendung kritischer Stimmen. In dem Maße wie das Internet selbst Teil des gesellschaftlichen Machtapparates ist, droht dieser Vorteil durch den Aufstieg von neuen Interneteliten zu verschwinden.

 
       
   
DAS PARLAMENT-Thema: Das Rentenpaket
Leistungsausweitung beschlossen

HEINE, Claudia (2014): Milliarden für Millionen.
Mit großer Mehrheit stimmt der Bundestag für das Gesetz. Im Juli tritt es nun in Kraft,
in: Das Parlament Nr.22-23 v. 26.05.

Die Rente vor dem Kollaps wegen dem Geburtenrückgang und der steigenden "Altenlast" in Deutschland?

SUK (2014): Balanceakt für Jung und Alte.
Rentenpaket: Was sehen die Menschen, wenn sie das Rentenpaket öffnen? Fünf Betroffene berichten,
in: Das Parlament Nr.22-23 v. 26.05.

 
       
   

RUNGE, Kathrin (2014): Schön, dass du da warst, mein Sohn.
Männer, die ihre Eltern pflegen, sind selten. Doch es werden mehr - nur spricht kaum jemand über sie. Hier berichten zwei über ihre Erfahrungen mit einer höchst ungewohnten Rolle,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 25.05.

RUNGE, Kathrin (2014): "Wir brauchen einen Wandel wie bei der Kindererziehung".
Sozialwissenschaftler Eckart Hammer über Opportunitätskosten für pflegende Männer, Ekel, Scham - und die Liebe,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 25.05.

 
       
   

Die Rente vor dem Kollaps wegen dem Geburtenrückgang und der steigenden "Altenlast" in Deutschland?

SCHERFF, Dyrk (2014): Nur Dumme arbeiten länger.
Die Rente mit 63 ist noch viel attraktiver als gedacht. Wer bis 65 arbeitet, muss schon 100 werden, damit sich das lohnt,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 25.05.

HANK, Rainer & Georg MECK (2014): Fröhliche Nervensäge.
Im Porträt: Mit festem Willen zur Macht hat sich das Mädel aus der Eifel hochgearbeitet: Als Ministerin genießt sie jetzt selbstgefällig ihren Erfolg,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 25.05.

Die Buben von der FAS schreiben sich ihren Frust von der Seele. Das kommt nicht nur billiger als der Gang zum Psychoanalytiker. Man bekommt auch noch Geld dafür. Als Leser wird man dagegen als seelischer Mülleimer missbraucht...  

 
       
   

Die neuen Väter in der Debatte

JIMENEZ, Fanny (2014): Papa ist das Beste.
Was wurde über die Bedeutung der Mutterliebe nicht schon alles geschrieben. Dabei trägt die Liebe des Vaters genauso viel zur positiven Entwicklung eines Kindes bei. Manchmal kann sie sogar entscheidend sein. Eine Richtigstellung zum Vatertag,
in:
Welt am Sonntag v. 25.05.

 
       
   

Die Rente vor dem Kollaps wegen dem Geburtenrückgang und der steigenden "Altenlast" in Deutschland?

ROSSMANN, Robert (2014): So ein schöner Tag.
Die Kanzlerin kommt später, die Hinterbänkler dürfen ran, und an der Spree dösen die Polizisten in der Hitze. Das Parlament beschließt sein Rentenpaket, das Wohlstand für manche und eine Rechnung für alle bringt,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 24.05.

HEIDENREICH, Ulrike (2014): Alle Frauen sind gleich, manche sind gleicher.
Zum Freuen und Ärgern: Zwei Mütter und die neue Rente,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 24.05.

 
       
   

BEHRENDT, Eva (2014): Aber wer ist jetzt dieses Ich?
Literatur: Scharfe Gegenwartsbeobachtung, andächtiges Besingen der Schönheit der Welt: Der Schriftsteller Rainald Goetz, der mit größtmöglichem Einsatz schreibt, wird sechzig Jahre alt,
in:
TAZ v. 24.05.

 
       
   

FEDDERSEN, Jan (2014): Blaue Internationalisten.
Höfe: Der Adel hat das Europäische seit jeher im Blut: Ehen über Grenzen hinweg mehrten den Einfluss und prägten den Stil,
in:
TAZ v. 24.05.

 
       
   

Die Rente vor dem Kollaps wegen dem Geburtenrückgang und der steigenden "Altenlast" in Deutschland?

SCHWENN, Kerstin (2014): Viele Rentengewinner, aber noch mehr Verlierer.
Vom Rentenpaket profitieren Mütter, langjährig Beschäftigte und Erwerbsgeminderte. Verlierer sind alle späteren Rentner,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.05.

 
       
   

Die Migration in Deutschland in der Debatte

DESTATIS (2014): 2013: Höchste Zuwanderung nach Deutschland seit 20 Jahren,
in: Pressemeldung Statistisches Bundesamt v. 22.05.

 
       
   

Die Mütterrente in der Debatte

NIEJAHR, Elisabeth (2014): Plötzlich arm.
Mütterrente: Die neue Rentenreform hilft den Falschen. Bedürftig werden Millionen Frauen sein, die jetzt noch arbeiten,
in:
Die ZEIT Nr.22 v. 22.05.

 
       
   

KULLMANN, Katja (2014): "Wir sind für Exzentrik und weniger Ordnung".
Globalisierung: Fast ein Jahrzehnt in der Fremde hat die Schriftsteller Elke Naters und Sven Lager verändert. Die Welt ist einfach göttlich, finden sie,
in:
Freitag Nr.21 v. 22.05.

 
       
   

Die Rente vor dem Kollaps wegen dem Geburtenrückgang und der steigenden "Altenlast" in Deutschland?

BAUREITHEL, Ulrike (2014): Die Raserin.
Andrea Nahles hat im Galopp die Rente reformiert. Kritik an ihrem Gesetz aber hört sie nur ungern,
in:
Freitag Nr.21 v. 22.05.

 
       
   

GRØNDAHL, Jens Christian (2014): Der Schriftsteller und die Nachrichten.
Wozu noch Literatur? Häufig werden Literaturschaffende heute von den Medien um aktuelle Kommentare gebeten: Von ihnen erhofft man sich besonders scharfe und treffende Analysen der Zeitläufte. Aber besteht darin tatsächlich die Aufgabe der Literatur?
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 21.05.

 
       
 

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Zu den News vom 11. - 20. Mai 2014
 

   
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