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Medienrundschau:
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News vom
18. - 30. November 2006
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Zitat
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Der moderne
Esser "geht aus dem Zusammentreffen dreier
Kräfte hervor, die im Zentrum der
fortgeschrittenen Moderne stehen: der
Emanzipation der Frauen, die versuchen die
Belastungen durch den Haushalt zu vermindern, der
Autonomie der Individuen, die versuchen, der
Disziplin der Tischgemeinschaft zu entkommen, und
dem immer größeren Angebot an neuen Produkten
und Dienstleistungen." (S.54)
(aus:
Jean-Claude
Kaufmann "Kochende Leidenschaft", 2006, S.196f.)
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SAKKAS, Konstantin (2006):
"Arbeitslosigkeit ist ein Sieg".
Der Soziologe Ulrich Beck will den Menschen befreien – mit einem
bedingungslosen Grundeinkommen,
in: Tagesspiegel v. 30.11.
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DORN, Thea (2006): Das Eva-braun-Prinzip.
Die Mitte der Gesellschaft in
Deutschland denkt wieder rechts. Die alten, ideologischen Ansichten
werden nicht nur propagiert, sondern auch mehrheitlich akzeptiert. Das
glauben Sie nicht? Dann lesen Sie doch noch einmal genau nach - zum
Beispiel bei Eva Herman,
in: TAZ v. 29.11.
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GEES, Thomas (2006): Die Alleinlebenden
am Pranger,
in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag v. 26.11.
- Inhalt:
Thomas GEES befasst sich in seiner Rezension
des Buches
"Die Single-Lüge" von
Bernd KITTLAUS mit der
besorgniserregenden "Debatte zur Bevölkerungsentwicklung in Europa",
in der kulturpessimistische Untertöne vorherrschen. Davon hebe sich
das Buch deutlich ab:
"Kittlaus passt (...) wenig
in den Chor jener Gesellschaftskritiker, die gegen das Aussterben
der europäischen Gesellschaften anschreiben".
Sein Fazit:
KITTLAUS "lädt dazu ein, im »Zeitalter der
Demografiepolitik« wieder ein wenig genauer hinzuschauen. Allein mit
singlefeindlicher Rhetorik würden die europäischen Gesellschaften
jedenfalls kaum einen Weg zurück in die »Babyboom-Ära« finden. Er
schlägt vor, das Single-Dasein als vorübergehende Lebensform zu
deuten und nicht als Gegenkonzept zur Familie. Damit gelingt ihm
zwar kaum ein Bestseller, dafür aber ein interessanter Beitrag zur
Überwindung einer festgefahrenen Anti-Singles-Diskussion."
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DIEDERICHSEN, Diedrich (2006): Die Geburt des Punk.
Vor 30 Jahren erschien in Großbritannien "Anarchy in the UK", die
erste Single der Sex Pistols. Danach sollte in der Popgeschichte
nichts mehr sein, wie es war. Deutschland wichtigster Popkritiker
würdigt den Soundtrack der Anarchie: Auch hässliche Ware lässt sich
gut verkaufen,
in: Welt am Sonntag v. 26.11.
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GIDDENS, Anthony (2006): Das Glück
jenseits des Herds.
Gegen das Eva-Prinzip: Elisabeth Beck-Gernsheim große Studie "Die
Kinderfrage heute",
in: Süddeutsche Zeitung v. 25.11.
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ETZIONI, Amitai (2006): Mein Recht auf
Zorn.
Jeder soll so trauern dürfen, wie er es für richtig hält -
Erlebnisse eines Mannes, der gerade Anlass hat, an Gott zu
verzweifeln,
in: Süddeutsche Zeitung v. 25.11.
- Inhalt:
Anlässlich des Todes seines 38-jährigen Sohnes, der
einen zwei Jahre alten Sohn und eine schwangere Ehefrau zurück ließ,
denkt der Kommunitarist
Amitai ETZIONI ("Die Verantwortungsgesellschaft") über die
richtige Verarbeitung von Schicksalsschlägen nach.
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KAISER, Alfons (2006): Sich regen
bringt Kindersegen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 25.11.
- Inhalt:
Alfons KAISER denkt angesichts des
Bevölkerungsrückgangs über die Akzeptanz von Adoptionen nach.
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KLEINZ, Torsten (2006): Der Campus flirtet,
in: Frankfurter Rundschau v. 24.11.
- Inhalt:
"An den Hochschulen kursiert das Gruschel-Fieber. Die
Studierenden haben das Internet als Kontaktbörse entdeckt; soziale
Netze für den akademischen Nachwuchs boomen. Der größte deutsche
Anbieter Studivz, gerade mal vor einem Jahr gegründet, feierte jetzt
eine Million Mitglieder", berichtet KLEINZ.
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MISIK, Robert (2006): "Ungleichheit wird vererbt".
Der Soziologe Gøsta Esping-Andersen fordert einen neuen
Wohlfahrtsstaat. Wer die sozialen Benachteiligungen bekämpfen will,
muss bei der Kinderbetreuung anfangen. Zudem muss es mehr Hilfen für
arbeitende Mütter geben,
in: TAZ v. 24.11.
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KNORR, Wolfram (2006): Am Ende der Zeit.
Weltuntergangsfilme haben Konjunktur. In «Children of Men» drohen
weder Meteoritenhagel noch Klimakatastrophen. Der Menschheit fehlt der
Nachwuchs,
in: Weltwoche Nr.47 v. 23.11.
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LETTE, Kathy (2006): Reif fürs Zölibat.
Sex wird überschätzt. Erst recht in der Ehe. Denn was bedeutet für
verheiratete Frauen freier Sex? Die Freiheit, keinen Sex haben zu
müssen. Doch es gibt eine einfache Formel für dauerhaftes Liebesglück,
in: Weltwoche Nr.47 v. 23.11.
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JUNGLE
WORLD-Titelgeschichte: Mein Job bin ich.
Zwischen Prekariat und »digitaler Bohème«rmut in Deutschland
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FANIZADEH, Andreas (2006): Das ist die Berliner Luft, Luft, Luft.
Wo Individualdarwinistenkosmopoliten auf
Sonderangebotsfetischisten treffen und ein Mordsgegrummel
veranstalten,
in: Jungle World Nr.47 v. 22.11.
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MÜLLER, Paul (2006): Schön und jung und stark.
Wie jede Schicht, die einen materiellen Niedergang erfährt,
schwanken die Kopfarbeiter zwischen Rebellion und Reaktion.
Hierzulande überwiegt derzeit die Reaktion,
in: Jungle World Nr.47 v. 22.11.
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YÜCEL, Deniz (2006): Woher kommt dieses breite Grinsen?
Wer ist die »digitale Bohème«? Bietet sie eine Antwort auf die
vergebliche Suche nach einem unbefriedigenden Brotjob? Oder ist sie
nur die Avantgarde einer völligen Ökonomisierung aller
Lebensbereiche? Gespräch mit zwei Mitherausgebern der Jungle World,
holm friebe und anton landgraf,
in: Jungle World Nr.47 v. 22.11.
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LENZEN, Dieter (20006): Den Tod mit der Lebenslust versöhnen.
Wer die Geschlechterdifferenz beseitigen will, hofft auf
Unsterblichkeit,
in: Tagesspiegel v. 22.11.
- Inhalt:
Für Dieter LENZEN ist die Androgynität der
Untergang des Abendlands:
"Die Frauenemanzipation ist nicht die
Ursache für die katastrophale demografische Entwicklung, sondern
Mick Jagger und Amanda Lear, beides androgyne Typen."
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REICHERT, Martin (2006): WG mit Tante Daniele.
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) will
generationsübergreifende Wohnprojekte fördern. Moment mal, war das
Mehrgenerationenhaus ursprünglich nicht eine grüne Idee?
in: TAZ v. 21.11.
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BEISE, Marc (2006): "Leistungen kürzen, wenn sich die Umstände
ändern".
Deutschlands höchster Richter über den Rückbau des Sozialstaats. Es
geht um eine angemessene Lastenverteilung zwischen den Generationen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 21.11.
- Inhalt:
Im Gespräch mit BEISE erläutert PAPIER, grundsätzlich
ein Systemwechsel in der Rentenversicherung möglich wäre, "aber wohl
nur für künftige Generationen (...), die noch keine oder keine
nennenswerten Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt und
folglich keine entsprechenden Rechtspositionen aufgebaut haben.
"Anderseits kann der Gesetzgeber
"tragende Organisationsprinzipien ändern, er kann grundsätzlich auch
den Kreis der Pflichtversicherten erweitern. Er darf dabei auch
berücksichtigen, welcher Personenkreis zur Schaffung einer
leistungsfähigen Solidargemeinschaft erforderlich ist."
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Am 7. November stellte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden die
aktuelle 11. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung vor.
Single-dasein.de berichtete damals darüber, dass sich die
Einschätzungen zur
lebenslangen Kinderlosigkeit des Frauenjahrgangs 1965 gravierend
unterscheiden. Single-dasein.de zeigte auf, dass die
Einschätzungen zwischen 23,3 und 32,1 % liegen.
Nun sind diesen Herbst gleich zwei Hefte der
Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft erschienen, die die
berechtigte Kritik von single-dasein.de bestätigen. Der
Vorwurf der Single-Lüge kann nun nicht mehr von der Hand gewiesen
werden.
Im Buch
Die Single-Lüge ist seit Mai
nachzulesen, dass bereits vor dem
Pflegefehlurteil des Bundesverfasssungsgerichts im Jahr 2001 bekannt war, dass der Anteil
der lebenslang Kinderlosen von Herwig BIRG zu hoch angegeben wurde.
Damals hatte sich jedoch der nationalkonservative
Bevölkerungswissenschaftler Herwig BIRG mit seiner Deutung (ein
Drittel!) durchgesetzt.
Im Heft 4/2005 (!), das aus leicht nachvollziehbaren Gründen erst
jetzt erscheint, bestätigt Jürgen DORBRITZ im Beitrag
"Kinderlosigkeit in Deutschland und Europa - Daten, Trends und
Einstellungen" erstmals, was bei single-dasein bereits
nachzulesen war:
"Für die älteren Geburtsjahrgänge bis 1955 ist die
Übereinstimmung noch sehr hoch. (...). Für den Jahrgang 1965 sind
die Abweichungen dann schon beträchtlicher und bieten kein klares
Bild mehr über die Dimensionen der Kinderlosigkeit in
Westdeutschland. Birg und Flötmann geben einen Wert
von 32,1 % an. Am BiB wurden 27,6 % ermittelt und Sobotka
hat einen Anteil kinderloser Frauen in der hohen Variante von 25,2 %
und in der niedrigen Variante von 23,3 % berechnet" (S.365)
Jürgen DORBRITZ, ein Verfechter der umstrittenen
Polarisierungsthese, neigt dazu, die empirischen Ergebnisse im
Lichte seiner theoretischen Voreingenommenheit zu interpretieren.
Den Frauenjahrgang 1965 sieht er "in der Nähe von 30 %", obwohl
seine eigenen empirischen Berechnungen eindeutig belegen, dass der
Anteil eher bei 25 % liegt. Es gibt begründeten Verdacht, dass auch
dieser Wert noch zu hoch liegt, wenn man sich die Berechnungen der
Schätzungen genauer betrachtet.
Der Beitrag von DORBRITZ ist trotz seiner gravierenden ideologischen
Voreingenommenheit ("die Kinderlosigkeit ist einzudämmen"!) jedem
unbedingt zu empfehlen, der sich mit dem Thema näher befassen
möchte.
Selten wurde so deutlich, dass die
traditionelle deutsche Bevölkerungswissenschaft kurz vor dem
Offenbarungseid steht.
Single-dasein.de wird sich dem Themenkomplex "Kinderlosigkeit
in Deutschland" in den Themen des Monats des Jahres 2007 ausführlich
widmen. Erstmals lässt sich jetzt auch empirisch belegen, was im
Buch "Die
Single-Lüge" oftmals nur spärlich belegt werden konnte, weil der
Wissenschaft offenbar von der Politik ein "Maulkorberlass" verordnet
wurde.
Dass jetzt erst die Bücher und Aufsätze zur
Kinderlosigkeit in Deutschland veröffentlicht werden dürfen, wirft
ein bezeichnendes Licht auf die Meinungsfreiheit in Deutschland.
Neben Heft 4/2005 ist auch noch Heft 1/2006
der Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft erschienen.
Darin findet man den überfälligen
"Bericht zur demographischen Lage in
Deutschland 2005" von Evelyn GRÜNHEID.
Der Titel ist eher unangebracht, denn die Daten
beziehen sich in erster Linie auf das Jahr 2004. Man möchte deshalb
wissen, warum das Heft nicht rechtzeitig zur SCHIRRMACHER-Debatte
erschien, denn dann wären manche der
damaligen Falschdarstellungen der Geburtenentwicklung sofort zu
entlarven gewesen.
Auf single-generation.de ist
nachzulesen, warum dieser Bericht zur demographischen
Lage erstmals bestätigt, dass der Vorwurf der Single-Lüge berechtigt
ist.
Erstmals liest man dort, dass sich der
Strukturwandel
bei den westdeutschen Einpersonenhaushalten in Großstädten bereits
vor 1991 vollzogen hat.
Für regelmäßige Leser von single-dasein.de ist
das natürlich nichts Neues.
Bereits in der
Titelgeschichte des
aktuellen Hefts der Zeitschrift Das Magazin wurde
darauf hingewiesen, dass Ulrich BECK mit seiner
Prognose zur
Entwicklung der Einpersonenhaushalte grandios daneben lag.
Sowohl der Stern von Ulrich BECK als auch
derjenige von Herwig BIRG befindet sich im steilen Sinkflug. In den
nächsten Jahren wird sich die Single-Lüge für jeden deutlich
sichtbar abzeichnen.
Die Konsequenzen aus den Versäumnissen der
vergangenen Jahre lassen sich dagegen nicht mehr abfedern. Der
Betrug an den Kinderlosen in Deutschland zeitigt bereits seine
Wirkungen.
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ZYLKA, Regine (2006): "Linke Tasche, rechte Tasche".
Die Bundesfamilienministerin lehnt den Vorschlag der SPD ab,
kostenlose Kitas aus Kindergeldmitteln zu finanzieren,
in: Berliner Zeitung v. 20.11.
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ESCH, Christian (2006): Das lange Ende der Bourgeoisie.
Holm Friebe und Sascha Lobo haben eine intelligente Lebensform
entdeckt: Die digitale Bohème,
in: Berliner Zeitung v. 20.11.
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ANTONOW, Boris (2006): Endstation Einsamkeit.
Russische Frauen and der Singlebörse,
in: Magazin der Berliner Zeitung v. 18.11.
- Inhalt:
Der freie Journalist ANTONOW berichtet über
seine Erfahrungen mit einer russischen Singlebörse:
"Tanja ist nicht die Erste, die ich in
den letzten zwei Jahren bei Missingheart.ru kennen- gelernt habe.
Vielleicht ist sie die Dreihundertste. Oder die Siebenhundertste,
was bei dieser Größenordnung schon dasselbe ist. Da fällt eine
gewisse Wiederholung der Charaktere auf.
Die meisten Frauen habe ich nie gesehen, höchstens auf dem Foto. Ich
habe mit ihnen gechattet oder Mails gewechselt, mit einigen
telefoniert. Zwei Dutzend habe ich leibhaftig getroffen - zum ersten
und zum letzten Mal. Mit vieren entwickelte sich eine romantische,
vielversprechende Beziehung, beinahe Liebe, die freilich schon nach
ein paar Wochen sang- und klanglos im Sand verlief. Eine ähnliche
Erfahrung machen wohl fast alle, die einen Partner im Netz suchen.
Ich selbst schrieb nur wenige Frauen an - meistens wurde ich
angeschrieben. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass es so viele
einsame Frauen gibt. Noch weniger konnte ich mir vorstellen, wie
stark sie sich nach einem Mann sehnen, sind sie doch nach außen hin
männermäßig gleichgültig oder unnahbar, eine Schutzreaktion, die bei
den Frauen sehr stark entwickelt ist, wie ich später erfuhr."
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HOLL, Thomas: Zusammenprall der Generationen.
So ein Haus wünscht sich Bundesfamilienministerin Ursula von der
Leyen in jeder kreisfreien Stadt und in jedem Landkreis: Das
Stuttgarter Generationenhaus, eine Stiftung wohltätiger Bürger, steht
Modell für Nachahmer in ganz Deutschland. Das früher
selbstverständliche Miteinander von Alt und Jung kann hier neu gelernt
und gelebt werden. Kinder haben damit die wenigsten Schwierigkeiten.
Für Anni Rutkowski und ihre Mitbewohner ist es die Erfüllung ihrer
Idealvorstellung vom Älterwerden,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.11.
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom
09.
- 17. November 2006
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