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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 19. - 22. Oktober 2005

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Die steigenden Single-Raten sind ein wichtiges Indiz für die fortschreitende Liebesweisheit unserer Gesellschaft, denn es handelt sich dabei vor allem um Menschen, die lieber allein bleiben als in einer Beziehung, die sie nicht erfüllt.
          
Ein Orpheus, Prototyp aller traurigen Singles, hat mir Weiberhelden vom Schlage eines Casanova oder Porfirio Rubirosa nichts gemein - Männer, die zwar keine Nacht allein verbringen, aber doch ungebunden bleiben wollen, weil sie die Einschränkung und die Verantwortung scheuen, die zur Liebe gehört. Orpheus dagegen hatte in Eurydike seine große Liebe gefunden und wieder verloren, aber dabei etwas Unschätzbares gelernt.
          
Während Männer meistens einen Rockzipfel brauchen, an dem sie sich festhalten können, weil sie sonst schnell wunderlich werden, sind wir umgeben von inspirierenden alleinstehenden Frauen, weniger vom Typ Bridget Jones als dem von George Sand, Coco Chanel oder Marion Gräfin Dönhoff. Viele von ihnen haben das Modell Ehe in seinen verschiedenen Ausprägungen erlebt und verworfen - oder konnten sich von vornherein nicht dafür erwärmen.   
(Felicitas von Lovenberg in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 18.09.2005)

 
 
 
 
 
  • NZZ-Zeitfragen: Von Privat zu Öffentlich

    • ARNI, Caroline (2005): Der Skandal von Ehekrise und Scheidung um 1900.
      Schweizer Ehemoral am «Schandpfahl vor dem civilisierten Europa»?
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 22.10.
 
  • PRA (2005): Verhaltene Freude auf die Zukunft,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 22.10.
    • Inhalt:
      PRA charakterisiert Meinhard MIEGEL in seiner Rezension des Buches "Epochenwende" als typischen Vertreter der deutschen 68er-Generation:

                
      "Hoffnung schöpft Miegel nicht etwa aus der Erwartung von Innovationen, neuen Ideen, Produkten, Möglichkeiten, wie sie angelsächsische Analytiker der Globalisierung, beispielsweise der US-Ökonom Jagdish Bhagwati, in den Vordergrund rücken. Nein, Optimismus schöpft Miegel vielmehr aus der Erwartung, die durch die globale Konkurrenz erzwungene Wachstumsschwäche im Westen werde zur Eindämmung gesellschaftlicher Fehlentwicklungen wie Verschwendung, Übersättigung, Umweltzerstörung und sozialer Entfremdung führen, womit die Menschen vielleicht sogar glücklicher würden. Die wachstumskritischen Ideale aus alten 68er Zeiten stimmen nicht wirklich zukunftsfroh."
 
  • FETSCHER, Iring (2005): Aus Liebe zur Freiheit.
    Über die Pflicht, aus Heranwachsenden selbstbewusste Bürger zu machen,
    in: Frankfurter Rundschau v. 22.10.
    • Inhalt:
      "
      Die praktische und sittliche Problematik für uns lautet (...): Wie ist gleiche Freiheit aller trotz ökonomischer Unfreiheit möglich?" meint FETSCHER.
                
      Seine Lösung des Gerechtigkeitsproblems lautet:
                
      "Alte und Hinfällige, die nicht mehr arbeiten können, haben Anspruch auf ausreichende Hilfe für die Führung eines menschenwürdigen Lebens. Sie sollten nicht auf Almosen angewiesen sein.
                
      Die gewählten Leiter des Gemeinwesens sind - nebst den Eltern - zur Heranbildung Ich-starker, freiheitsliebender Menschen verpflichtet. (...).
                
      Die Gefahren für das Gemeinwesen sieht FETSCHER deshalb - ganz in der Tradition geisteswissenschaftlicher Pädagogik - in einer mangelhaften Erziehung zur Sittlichkeit:
                
      Wo Ich-Stärke und selbstbewusste Kritikfähigkeit fehlen, werden Menschen leicht Opfer demagogischer Verführung. Warenwerbung und politische Propaganda tendieren oft zum Angebot verlockender Genüsse. Hedonistische Egoisten, die auf solche Angebote leicht ansprechen, gefährden die Stabilität der freiheitlichen Demokratie."
  • GERHARD, Ute (2005): Bis bald, versprochen.
    Zur demokratischen Orientierung gehört neben der Freiheit unbedingt auch das Leitmotiv der Gleichheit,
    in: Frankfurter Rundschau v. 22.10.
    • Inhalt:
      "
      Kinderlosigkeit oder die Verschiebung des Kinderwunsches aber sind die Antwort vieler gut ausgebildeter Frauen auf die bisherige Unvereinbarkeit von Familie und Beruf und die Tatsache, dass Frauen in der Kinderfrage allein gelassen werden. Das Glück, Kinder zu haben und groß zu ziehen, wird nach wie vor als ein privates Frauenproblem behandelt", kritisiert Ute GERHARD.
 
 
  • DIEDERICHSEN, Diedrich (2005): Neoliberal ist cool.
    Wie eine Wende herbeigeredet wird,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 21.10.
    • Inhalt:
      Diedrich DIEDERICHSEN kritisiert die "Herzblut-Renegaten" Ulf POSCHARDT und Thea DORN, die im Wahlkampf für Schwarz-Gelb plädiert hatten.

                
      Das Vorbild von POSCHARDT sieht er in Reinhard MOHR ("Zaungäste").
                
      Konversion wird nach dieser Methode als riskante Rebellion gegen mächtige Gegner inszeniert. Ihnen entgegnet DIEDERICHSEN:
                
      "Dabei haben sich sogar in der Zone der Republik, um die Dorn und Poschardt so kämpfen, in der Hauptstadt-Kultur nämlich, längst neokonservative Institutionen gebildet, wurden mit viel Verlags- und Elternknete Zeitschriften und kulturelle Treffpunkte gegründet. Langsam welkende, aber ganz unverarmte Pop-Jünglinge, gerne verschroben stolze Hamburger oder Münchner, bemühen sich im preußischen Exil um Eleganz-Darstellungen und das Eliten-Phantasma. Ihr Guru ist Christoph Stölzl. Vielleicht kriegen sie ihn ja als Kulturstaatsminister. Sein veronkeltes Dandytum sieht heute schon - Ästhetik des Vorscheins! - aus wie die Karikatur ihrer krampfbürgerlichen, reaktionären Zukunft.
 
 
  • STEGEMANN, Thorsten (2005): Verweigerung des demografischen Auftrags.
    Die Deutschen werden immer älter und immer weniger - Wie effektiv können bevölkerungspolitische Maßnahmen noch sein?
    in: Telepolis v. 21.10.
    • Kommentar:
      Susanne GASCHKE  attackiert in ihrem Buch "Die Emanzipationsfalle" die zweite Frauenbewegung seit den 1960er Jahren.

                
      Diana AUTH, Jahrgang 1970 und Politikwissenschaftlerin an der Uni Gießen, nimmt u.a. zu GASCHKEs Kritik Stellung.
                
      Zusammen mit Barbara HOLLAND-CUNZ hält sie auf dem Gießener "Demografie-Kongress" einen Vortrag über "Alarmismus und Aktionismus: der demographische Wandel und die Struktur der öffentlichen Debatte in Deutschland".
                
      AUTH bezweifelt u.a. die Aussagekraft von Bevölkerungsvoraussagen und die Wirksamkeit von Bevölkerungspolitik, die wichtige Aspekte der "Geburtenkrise" nicht genügend berücksichtigt.
 
  • KAMANN, Matthias (2005): Verschwendete Gebärprämien.
    Durch Milliardentransfers für Familien will der Staat die Geburtenrate heben. Damit schafft er nichts als Frustration,
    in: Welt v. 21.10.
    • Inhalt:
      KAMANN möchte die Kontroverse Familien contra Singles, der das Gemeinwesen gefährdet, durch einen Umbau der sozialen Sicherung beenden:

                
      "Wenn Steuergelder nicht mehr in die beunruhigende Erzeugung von Gebärstreß gesteckt werden, sondern in eine beruhigende Alterssicherung, dann hat das eine befriedende Wirkung für die ganze Gesellschaft.
                
      Solche Befriedung tut not, denn schon jetzt sieht man, was passiert, wenn die Familien- und Sozialpolitik die Gesellschaft mit nicht befolgten Gebär-Appellen konfrontiert und zugleich im faktisch längst aufgekündigten Umlagesystem einmauert: Zänkische Rentner beschweren sich über egoistische Kinderlose. Selbstgerechte junge Eltern halten den Windelwechsel auf dem Caféhaustisch für das natürliche Recht der Zukunftssicherer. Kinderlose jaulen sich zwischen all ihren Konsumgütern in die Rolle diskriminierter Opfer hinein. Junge Frauen ohne passenden Partner und mithin ohne Kinder werden als bindungsunfähig beschimpft. Junge Männer, die den Infarkt zwischen »Neuer Väterlichkeit« und extremem Berufsdruck vermeiden wollen, gelten als verantwortungslos. Solche Giftspritzerei auf Gegenseitigkeit kann sich eine Gesellschaft nicht lange leisten. Aus diesem Kessel den Druck zu nehmen, statt noch mehr Geld zu verpulvern, ist die zentrale Aufgabe der allerorten beschworenen neuen Familienpolitik".
 
 
  • SUTER, Anja & Mischa SUTER (2005): umkämpfte Bedeutungen.
    Gut gemachte Geschlechtergeschichte kann gar nie Mainstream werden, sagt die US-amerikanische Historikerin Kathleen Canning. Sie ist spezialisiert auf die Geschichte der Weimarer Republik,
    in: WochenZeitung Nr.42 v. 20.10.
    • Inhalt:
      Die US-amerikanische Historikerin über die Neue Frau der Weimarer Republik:

                
      "Sie haben für die Zeit der Weimarer Republik die Figur der «Neuen Frau» herausgearbeitet, ein als «Junggesellin» beschriebener Typ Frau, die als Projektionsfläche gleichermassen bedrohlich wie faszinierend wirkte. Was war ihr Selbstverständnis?
                
      Die «Neue Frau» konnte nach dem Ersten Weltkrieg nicht mehr aus der Öffentlichkeit entfernt werden, auch wenn sie sich nicht voll in die Parteipolitik integrieren liess. Es handelte sich um ein Frauenbild, das fast jeden Bereich des Alltags beeinflusste - Konsum und Kino, Werbung und Populärliteratur. Gleichzeitig eröffnete dieser stilisierte Typ den Frauen die Möglichkeit, sich von alten Konventionen zu lösen und auf neue Weise ihr Selbst in der Öffentlichkeit darzustellen: sich das Recht zu nehmen, die Haare zu kürzen, zu rauchen, alleine auszugehen, sich politisch auszudrücken oder eben nicht."
 
  • ROSSKAMP, Simone (2005): Whirlpool der Wohltaten.
    Heute kommt mit "Stolz und Vorurteil" wieder mal ein Stoff der Schriftstellerin Jane Austen ins Kino. Warum? Weil es unsere moderne Sehnsucht nach privatisierten Gefühlen und Entschleunigung stillt,
    in: TAZ v. 20.10.
 
  • BORCHERT, Jürgen (2005): Es ist 30 Jahre nach zwölf.
    Herwig Birg mahnt, dass der Rückgang der Bevölkerung unser aller Leben verändern wird,
    in: Rheinischer Merkur Nr.42 v. 20.10.
    • Inhalt:
      Jürgen BORCHERT stellt das Buch "Die ausgefallene Generation" von Herwig BIRG vor:

                
      "Fast die Hälfte aller Kirchen, so schätzte die evangelische Kirche jüngst, ist in Zukunft entbehrlich und soll verkauft werden: Sind das die viel beschworenen »Chancen der Schrumpfung«, von denen hierzulande so viel die Rede ist? Herwig Birg zeigt, dass nur, wer die Risiken des demografischen Wandels wirklich kennt und ernst nimmt, überhaupt die Chance hat, ihnen auch gewachsen zu sein. Kurzum: Eine Pflichtlektüre für alle, die beim Thema Zukunft mitwissen, mitdenken und mitreden wollen!"
                
      Wir können uns der Empfehlung von BORCHERT nicht anschließen.
 
  • TAUBER, Christine (2005): Klug empfangen statt schnell verhüten.
    Susanne Gaschke findet auch keinen Weg aus der Emanzipationsfalle,
    in: Literaturbeilage der Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.10.
    • Kommentar:
      Trotz aller Kritik an GASCHKEs Umgang mit demografischen Zahlen, die auf unserer Website geübt wird, empfehlen wir Kinderlosen das Buch "Die Emanzipationsfalle" zu lesen. Es gibt dafür mehrere Gründe:

                
      1. Bei dem Sachbuch handelt es sich eher um einen autobiographisch geprägten Essay zum Thema, d.h. Kinderlose werden feststellen können, dass die Ressentiments von GASCHKE u.a. biographische Wurzeln haben.
                
      2. Das Buch steht paradigmatisch für eine Flut von Büchern, die uns demnächst überschwemmen wird: persönliche Bekenntnisse zum Kind. Ursache dafür ist ein Strategiewandel, der mit jenem Faktum zusammenhängt, das hier als die abschreckende Wirkung der Single-Rhetorik bezeichnet wurde.  
                
      3. Das Demografie-Thema geht alle Kinderlosen an (ein Begriff, der viele Unschärfen mitbringt, was wir immer wieder betont haben), ob sie sich dieser Auseinandersetzung stellen oder nicht.
                
      Wer sich dieser Auseinandersetzung jedoch nicht rechtzeitig stellt, dürfte in den nächsten Jahren von der Vehemenz, mit der dieses Thema in den eigenen Alltag einbrechen wird, überrascht werden.
                
      Hier wird diese Debatte bereits seit 5 Jahren dokumentiert. Mit unserer Einschätzung der generellen Debattenentwicklung lagen wir in den letzten Jahren immer richtig.
                
      Wir werden dem Buch von GASCHKE das Thema des Monats Dezember widmen. Darin wird jenes Bevölkerungssegment in den Mittelpunkt gestellt, das bei GASCHKE überhaupt nicht vorkommt: die Normalos zwischen den Extremmilieus der "kinderlosen" Eliten und den "kinderreichen" Unterschicht-Eltern.
                
      Kritik werden wir üben an den Deutungen von GASCHKE zum Heiratsengpass und zur Partnerlosigkeit von Ledigen. 
                
      Wir werden außerdem jene Bibliographie nachliefern, die wir in dem Buch vermissen, d.h. wir machen die Debatte, die GASCHKE anregen möchte, auch für jene transparent, die sich mit dieser Debatte noch nicht näher befasst haben.
 
  • WILTON, Jennifer (2005): Ein Viertel der Männer geht leer aus.
    Wo in Deutschland großer Frauenmangel herrscht: Der thüringsche Ilm-Kreis steckt in Schwierigkeiten,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.10.
    • Inhalt:
      WILTON war im thüringschen Arnstadt. In der Reportage geht es darum, dass junge, gut gebildete Frauen dem Osten den Rücken kehren und ein Männerproletariat zurückbleibt.

                
      Ergänzt wird die Reportage durch Statements von Bernhard NAUCK, Reiner KLINGHOLZ und Christiane DIENEL zu den Folgen dieser Migration.
 
  • In eigener Sache:
    Wir begrüßen hiermit recht herzlich die Inspektoren vom Bundesfamilienministerium auf den Seiten von single-dasein.de und single-generation.de. Es hat zwar lange gedauert, aber offenbar kann man uns nun nicht mehr einfach ignorieren.

              
    Ein gewisser Professor aus Heidelberg hat uns vor den Wahlen ungeahnten Zulauf verschafft, bis eines Tages sein Konterfei auf dem Cover eines Nachrichtenmagazins erschien.
              
    Wir bedanken uns außerdem bei allen Lesern von single-dasein.de und single-generation.de, die uns mit Infos versorgen und damit dazu beitragen, dass diese Seiten auch weiterhin informativ bleiben.
              
    Wir sind uns sicher, dass von nun an härtere Zeiten für uns anbrechen werden.
              
    Aber um es einmal Saschalehnartzmäßig zu formulieren: Unsere Rezension zu "Global Players" ist so etwas wie das STALINGRAD DER SINGLE-KRITIK.
              
    Wir sind ziemlich sicher, das werden manche Ewiggestrige erst in 5-10 Jahren begriffen haben. Aber auch viele andere werden das wohl auch erst in den nächsten Jahren nach und nach begreifen. Wir denken langfristig und setzen nicht auf einen schnellen Erfolg.
              
    In den letzten 5 Jahren konnten wir jedoch immer wieder belegen, dass die Zeit auf unserer Seite ist. Wir sind überzeugt davon, dass sich die zentralen Punkte, auf die es uns hier wirklich ankommt, nicht widerlegen lassen.
              
    Wir hoffen deshalb, dass Sie uns auch weiterhin die Treue halten werden.     
 
 

JUNGLE WORLD-Titelgeschichte: Suche: Praktikum. Gebe: alles. Nehme: nix.

  • LOHOFF, Ernst (2005): Schnäppchen für das Kapital.
    Zur politischen Ökonomie des Praktikumbooms,
    in: Jungle World Nr.42 v. 19.10.
    • Inhalt:
      "
      Neben der Medienbranche sowie dem Sozial- und Kulturbereich nahm der Praktikumsboom in den Avantgardesektoren der New Economy seinen Ausgang und trieb dort seine buntesten Blüten. Ganz zufällig war das nicht, gründete dieser Bereich seine wirtschaftlichen Aktivitäten doch meistens auf ungedeckten bloßen Erwartungen", erklärt LOHOFF zur Generation Praktikum.
  • FAHRENHORST, Sonja (2005): Vom Nobody zum Tellerwäscher.
    Berufspraktikanten eröffnen sich unerschöpfliche Möglichkeiten,
    in: Jungle World Nr.42 v. 19.10.
    • Inhalt:
      "
      Das Praktikantengeschäft expandiert, und es wird Universitätsabsolventen immer normaler, mit 30 Jahren wie zu Studentenzeiten abends in der Bar zu stehen, nachdem man den ganzen Tag umsonst geackert hat. So kann man sich weiter jung und frei fühlen, denn die Stelle fürs Leben ist in weiter Ferne, alle Wege sind offen, das Studentenleben geht irgendwie weiter.
                
      Doch wer weiß, wie lange Silvia und die vielen anderen noch bezahlte Kneipenjobs finden werden. Schon stößt man auf Anzeigen wie diese: Ein Café in Berlin sucht einen Praktikanten für drei bis sechs Monate, für fünf Tage die Woche. Eine Vergütung gibt es leider nicht, aber während der Arbeitszeit ist für die Verpflegung gesorgt. Immerhin kann man dort alles von der Pieke auf lernen und sich vom Nobody zum Tellerwäscher hocharbeiten", schreibt FAHRENHORST zu den Zukunftsaussichten der Generation Praktikum.
   

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Zu den News vom   09. - 18. Oktober 2005

 
 
   
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