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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 16. - 23. September 2004

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Typ I Beziehungsfern (...) zeigt Befragte, die lange Phasen ihres Erwachsenenlebens (bis zum Alter von 45) als Single gelebt haben, für die das Single-Dasein also eine Art Lebensstil darstellt und mehr ist, als eine bloße Übergangsphase. Der Anteil dieser dauerhaft Beziehungsfernen ist nun über die Generationen nicht angestiegen, er liegt einigermaßen konstant bei einem Zehntel. Die (...) Zunahme von Singles (...) ist (...) also tatsächlich nicht als Durchsetzung eines eigenen, beziehungsfernen Lebensstils zu werten, sondern als Ergebnis der großen Beziehungsfluktuation."
(Arne Dekker & Silja Matthiesen in der Zeitschrift für Familienforschung, H.1/2004, S.50)

 
 
     
 
  • Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages zum "Kinderberücksichtigungsgesetz" am 22.09.

    • BERGIUS, Michael (2004): Pflege-Pläne zerpflückt.
      Experten dringen auf Steuerfinanzierung
      Die Pläne der Bundesregierung für Minimal-Korrekturen bei der Pflegeversicherung geraten zunehmend unter Beschuss. Experten halten die beabsichtigten Neuerungen für bürokratisch, ungerecht und verfassungsrechtlich bedenklich,
      in: Frankfurter Rundschau v. 23.09.

Michael BERGIUS berichtet über die Anhörung zur Änderung der Pflegeversicherung, liefert Hintergründe und einen Kommentar.

BERGIUS zitiert Experten wie den Verfassungsrichter Helge SODAN, Franz RULAND von der  Rentenversicherung, den Wirtschaftsprofessor Johann EEKHOFF und den Bremer Sozialforscher Heinz ROTHGANG.

Uneinigkeit besteht darüber, wer in die Kategorie "kinderlos" fallen soll, denn eines hat die Anhörung klar gemacht: kinderlos ist nicht gleich kinderlos... 

  • BERGIUS, Michael (2004): Pflege-Malus sorgt für Unmut.
    Sozialministerin Ulla Schmidt (SPD) gerät unter Druck: In seltener Einhelligkeit haben Experten ihr geplantes "Kinderberücksichtigungsgesetz" als unzureichend kritisiert,
    in: Frankfurter Rundschau v. 23.09.

  • BERGIUS, Michael (2004): Schmidts Gemurkse,
    in: Frankfurter Rundschau v. 23.09.

     
 
     
 
     
 
  • AMEND, Christoph (2004): Diese Biskys.
    Familienpolitik. Vater Lothar ist Chef der PDS, Sohn Norbert erfolgreicher Maler, Mutter Almuth war IM – und Sohn Jens hat über all das ein Buch geschrieben. Porträt einer deutschen Familie,
    in: Die ZEIT Nr.40 v. 23.09.

    • Anlässlich des Buches Geboren am 13. August von Jens BISKY, porträtiert Christoph AMEND die Familie BISKY.
     
 
     
 
     
 
     
 

ZYLKA, Jenni (2004): Für immer Punk.
In Kassel wird ab heute der Punk diskutiert. Beziehungsweise das, was von ihm noch übrig ist. Hochoffiziell, gefördert von der Bundeskulturstiftung - und wahrscheinlich gar nicht so langweilig, wie sich das anhört. Paradox: Die "No Future"-Jugendkultur scheint tatsächlich Zukunft zu haben,
in: TAZ v. 22.09.

Jenni ZYLKA berichtet über den Punk! Kongress in Kassel: "Ricarda Eggs findet Punk angesichts der momentanen gesellschaftlichen Situation sogar brandaktuell: »Schau dir die Mode an oder die Musik: Punk beeinflusst die Popkulturproduktion bis heute. Die Ich-AG ist ja sozusagen eine Erfindung des Punk. Nur dass das damals noch ,do it yourself' hieß«, referiert sie."
     
 
  • STEYER, Claus-Dieter (2004): Ordnung unterm Bett.
    Die Familienpartei erreichte 2,6 Prozent – und wurde damit zur stärksten unter den Kleinen,
    in: Tagesspiegel v. 22.09.

     
 
     
 
     
 
     
 
  • REINECKE, Stefan (2004): "Das reißt den Osten weg".
    Wie ticken ostdeutsche Wähler, Wolfgang Engler?
    Die Ostdeutschen sind staatsmüde und entnervt. Ihnen fehlt die Perspektive. Deshalb ärgern sie das System - und stimmen für rechtsextreme Parteien. Das Einzige, was uns rettet, ist Bildung,
    in: TAZ v. 22.09.

     
 
     
 
  • SCHOELLER, Olivia (2004): Prada und andere Abenteuer.
    Sex and the City,
    in: Berliner Zeitung v. 21.09.

Olivia SCHOELLER porträtiert Candace BUSHNELL, die Sex and the City erfunden hat.
  • CHK (2004): Gefahrenzone 40.
    "Sex and the City" endet - und das Leben geht weiter,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 21.09.

    • An der Gefahrenzone 40 wird die "Sanduhr des Lebens" umgedreht, mahnt uns die früh vergreiste SZ heute.
     
 
     
 
  • RESPONDEK, Meike (2004): "Nur kurz ins Schlafzimmer"
    Die US-Kolumnistin Amy Sohn über ihre Rolle bei "Sex and the City" und das Liebesleben der New Yorker,
    in: Focus Nr.39 v. 20.09.

  • SCHRÖTER, Juliane (2004): Die Freundschaft der Frauen ist wichtiger,
    Warum „Sex and the City“ tatsächlich gesehen wird: Die Serie im Praxistest ihrer Zuschauerinnen,
    in: Tagesspiegel 20.09.

     
 
     
 
     
 
     
 
  • Christian Kracht - Der Freund

    • SACK, Adriano (2004): Zurück vor den Sündenfall.
      Der Schriftsteller Christian Kracht über den Überdruss an gewissen Phänomenen der Gegenwart und sein neues Magazin "Der Freund",
      in: Welt am Sonntag v. 19.09.

     
 
     
 
  • HELD, Gerd (2004): Mehr Staat wagen.
    Die freie Gesellschaft braucht eine äußere Herausforderung. In Deutschland mag man das nicht. Man badet lieber im lauen Wasser des Zivilen,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 19.09.

    • Gerd HELD sieht in der Art wie Sozialpolitik betrieben wird, eine sozialökologische Entscheidung für das künftige Staatsvolk: "Platz für eine zahlreichere Bürgerschaft ist nur dann möglich, wenn die Sozialpolitik ihre Mittel auf einen (Teil-)Schutz in marginalen Lagen und Notlagen konzentriert. Mittelstandsförderung hingegen läuft auf die Dauer immer auf eine Verengung des Platzangebots hinaus - nicht nur, weil das Geld dann unten fehlt, sondern auch, weil sei die Unterklassen in ihrem besonderen Existenzkampf nicht anerkennt, sondern entmutigt. So entsteht keine great society, sondern eine ziemlich exklusive Mittelstandsgesellschaft."
     
 
Andreas BREITENSTEIN beschreibt im Editorial Pop pophistorisch als Gegengift zum Existentialismus: "Ist es Zufall, dass der Pop auf den Existenzialismus folgte? Dieser war nichts anderes als der grosse Jammer über den Sturz der Götter und der Versuch einer heroisch-tragischen Revolte gegen den daraus folgenden Nihilismus. (...). Der Pop hingegen ist angetreten zu beweisen, dass die Wüste lebt, dass das Problem der Metaphysik sich erledigt durch Zerstreuung und Indifferenz, Narzissmus und Spektakel, Ironie und Distanz, Sex und Design. Wer einer religiös- pessimistischen Sicht der Dinge nachhängt, lautet seine Frohbotschaft, ist selber schuld. Gott ist tot, doch was soll's, solange die Energien des Glücks fliessen."
         In der Beilage soll ansonsten das "Feld des Pop voller Ambivalenzen und Unschärfen, Paradoxien und Aporien" beackert werden.
  • WYSS, Beat (2004): Hochkultur Pop.
    Über eine Kunst der Versöhnung mit der Entfremdung,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 18.09.

  • GRASSKAMP, Walter (2004): Schönheit und Müll.
    Streifzug durch die zahlreichen Paradoxien des Pop,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 18.09.

  • WENZEL, Uwe Justus (2004): Woran sich schale Köpfe laben.
    Vorüberlegungen zu einer Theorie der "Pop-Philosophie",
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 18.09.

  • SCHÄFER, Frank (2004): Pop ist Pop.
    Anmerkungen zur Ästhetik der Popmusik,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 18.09.

  • BRAUN, Michael (2004): In dubio pro disco.
    Popliteratur - zur Historisierung eines Genres,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 18.09.

  • SCHWIND, Elisabeth (2004): "Fragt in 200 Jahren noch jemand nach Bro'Sis?
    Die klassische Musik und die Logik des Pop,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 18.09.

  • THURNER, Christina (2004): Zitat-Feier im Klang-Körper.
    Zeitgenössischer Tanz zelebriert und reflektiert Popkultur,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 18.09.

  • BUCHSCHWENTER, Robert (2004): Einfühlen im Überfluss.
    Popmusik und Film - (nur) ein frivoles Verhältnis?
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 18.09.

     
 
     
 
  • JARREN, Otfried (2004): Unter Riesen auf brüchigem Boden.
    Zeitungskrise als Krise der gesellschaftlichen Intermediäre,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 17.09.

"Den Tageszeitungen geht es wie Parteien oder Verbänden: Das Wechselverhalten nimmt zu, ablesbar an den rückläufigen Abonnementszahlen bei Zeitungen. Das hat sowohl politische wie pragmatische (Single-Haushalte, Lebensstil) Gründe. Zugleich wird, auch von der Leserschaft, nach «Nutzwert» gefragt, und damit nimmt die Forderung nach einem journalistischen Dienstleistungsverständnis zu. Das Abonnement ist mit dem Modell «Stammwähler» vergleichbar", stellt der Zürcher Medienforscher JARREN fest. JARREN überträgt hier einfach das BECKsche Individualisierungsschemata von der Politik auf die Medien. Daraus folgt  für die Zeitungen ein Autoritätsverlust, der zum stärkeren Eingehen auf die Leserwünsche zwingt. Dies wiederum widerspricht jedoch zum einen dem journalistischen Selbstverständnis einer relativen Autonomie, dem z.B. unsere elitären Feuilletonisten anhängen und zum anderen dem neuen Autoritarismus unserer neuen Werteeliten.
     
 
  • EBERLEIN, Undine (2004): Schönheit knistert.
    Subversiv.
    Schönheit ist ein Glücksversprechen. Aber gilt das noch, im Zeitalter des allgemeinen Bodyshaping? Versuch einer Neubestimmung,
    in: Robinson. Beilage der Wochenzeitung Freitag Nr.39 v. 17.09.

     
 
  • Das Single-Dasein in Österreich

    • SCHANDL, Franz (2004): Von der Industrie zur Fantasy.
      Ostdeutschland in Österreich. Das Waldviertel hat den Niedergang schon erlebt und hält manchen Tipp bereit,
      in: Freitag Nr.39 v. 17.09.

Franz SCHANDL beschreibt den Niedergang des österreichischen Waldviertels. Dem ökonomischen Niedergang folgte der demographische (und nicht umgekehrt wie Sozialpopulisten behaupten!), dem folgte die Auflösung der Verkehrsinfrastruktur, was bleibt ist die Hoffnung der Entscheider auf die Erlebnisgesellschaft:

"Das offizielle Waldviertel gebärdet sich, als sei es ein Laboratorium Guy Debords, des theoretischen Kopfs der »Situationistischen Internationale«: »Die Gesellschaft, die das Spektakel trägt, beherrscht die unterentwickelten Gebiete nicht allein durch ihre wirtschaftliche Hegemonie. Sie beherrscht sie auch als Gesellschaft des Spektakels. Dort, wo die materielle Grundlage noch fehlt, hat die moderne Gesellschaft bereits spektakulär auf die gesellschaftliche Oberfläche (...) übergegriffen.«"

     
 
  • BEGEMANN, Bernd (2004): Ost-Westfalen, Fast-Weltweit.
    Grandios am falschen Ort: Deutscher Pop kommt aus der Provinz. Eine Erinnerung an Bad Salzuflen,
    in: Tagesspiegel v. 17.09.

Bernd BEGEMANN, der Sänger unserer neuen Bescheidenheit in der Liebe, erinnert sich an die Zeit bevor es die "Hamburger Schule" gab: "Ich heiße Bernd und bin der Sohn von Tierarzt Begemann aus der Ahornstraße in Bad Salzuflen. Ich gehe ins Schulzentrum Lohfeld. Das ist immer derselbe Weg: die Wasserfuhr runter und dann links. Manchmal drehe ich ein bisschen durch und zwar immer dann, wenn ich die Gegend, durch die ich mich bewege, nicht mit der Gegend in mir zusammenbringen kann. Discjockeys erziehen mich.
Zu der Zeit war ein Discjockey kein personenkultiger Halbgott, der in wichtiger Gehirnchirurgenpose mit eingeknicktem Kopf sein sakrales Vinyl befingerte. Sondern jemand, der uns mitreißen wollte und das konnte, weil er unser Vertrauter war.
"
     
 
     
 
     
 
  • HAUN, Patricia (2004): Mein Kind gehört zu mir!
    Zwischenruf einer Mutter. Nachwuchs zu erziehen muss aufgewertet werden, sagt die Autorin. Es sollte Wahlfreiheit zwischen Ganztagsbetreuung und Elterngeld geben,
    in: Rheinischer Merkur Nr.38 v. 16.09.

     
 
  • Malin Schwerdtfeger - Delphi

    • REICHART, Manuela (2004): Erinnerungen wie Gehbehinderungen.
      Malin Schwerdtfegers neuer Roman "Delphi" erzählt eine skurrile Familienchronik,
      in: Berliner Zeitung v. 16.09.

       
   

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Zu den News vom  11. - 15. September  2004

 
 
   
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