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Medienrundschau:
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News vom 21. - 28. Februar
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HEIER, Erik (2007): Die Frau von der Triebabfuhr.
Die 28-jährige Studentin Ariadne von Schirach hat ein
pornografisches Buch gegen die Pornografisierung der Gesellschaft
geschrieben. Wir haben sie in Berlin getroffen und versucht, dieses
Paradox aufzulösen,
in: TAZ v. 28.02.
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LENZEN-SCHULTE, Martina (2007): Wahltermin in der Retorte.
In ausländischen Kliniken blüht die Embryo-Selektion,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 28.02.
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- BAUREITHEL, Ulrike (2007): Frauen in
der Demografiefalle.
Der Sammelband von Berger/Kahlert verweigert sich dem
Untergangsgetöse und entdeckt Szenarien eines neuen
Verteilungskampfes,
in: Frankfurter Rundschau v. 28.02.
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FAZ-Politik-Thema: Kinder - Krippen - Kosten
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SCHÄFERS, Manfred (2007): Wie sollen Familien gefördert werden?
So wollen CDU und SPD die Steuerbelastung von Paaren ändern,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.02.
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DECKERS, Daniel (2007): Die katholische Vielfalt.
Nicht jeder formuliert wie Mixa,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.02.
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URA (2007): Wer will den Rechtsanspruch?
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.02.
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DIETRICH, Stefan (2007): Im falschen Zug,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.02.
- Inhalt:
Stefan DIETRICH verteidigt das Ehegattensplitting
und kritisiert, dass "größere Kinder die Betreuung der kleinsten
mitfinanzieren" sollen.
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BAHNERS, Patrick (2007): Wahlfreiheit.
Bedingungen der Möglichkeit einer fairen Familienpolitik,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.02.
- Inhalt:
BAHNERS kritisiert die fehlende
Berücksichtigung der Managerehe in der gegenwärtigen Debatte um die
Kinderbetreuung:
"Aber eine Familienpolitik,
die wirklich familienmodellneutral wäre, die es ernsthaft möglich
machen wollte, dass Mütter und Väter sich mit gutem Gewissen gegen
die doppelte Verausgabung im Beruf entscheiden könnten, wäre eine
Revolution. Zur Krippenbedarfsdeckung wäre auf indirekte
Subventionierung zu setzen, um den verzerrenden Effekt des
asymmetrischen Anreizes zu minimieren: Für alle Kinder müsste ein
Betreuungszuschuss gezahlt werden, der in die Kindergartengebühren
gesteckt werden könnte oder in einen Erholungsurlaub mit oder ohne
Kind."
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LAHME, Tilmann (2007): Keine "Gebärmaschinen" bei "Christiansen",
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.02.
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SPIEGEL
-Titelgeschichte: Der vergoldete Käfig.
Wie der Staat die Frauen vom
Beruf fernhält - und trotzdem nicht mehr Kinder geboren werden |
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DÜRR, Anke/SUPP, Barbara/VOIGT, Claudia (2007): Der Familienkrach.
Ehegattensplitting, Freibeträge, Kindergeld: Mit Milliarden will
der Staat die Familie fördern - aber das Geld fließt in die falschen
Taschen, der Nachwuchs bleibt aus. Nun gibt es Reformansätze, doch
Konservative wehren sich gegen ein modernes Familienbild,
in: Spiegel Nr.9 v. 26.02.
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SANDBERG, Britta (2007): Avantgarde der Fruchtbarkeit.
In Frankreich können Frauen beides haben, Kinder und Karriere -
niemand erklärt sie zu Rabenmüttern,
in: Spiegel Nr.9 v. 26.02.
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SMOLTCZYK, Alexander (2007): Ciao, bambini.
In manchen Städten gibt es mehr Bilder von Caravaggio als
Kinderspielplätze: Italien ist zum Land der Einzelkinder geworden,
in: Spiegel Nr.9 v. 26.02.
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NM (2007): Keine Glaubensfrage,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 26.02.
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RASCHE, Uta (2007): "Die Mutter-Kind-Bindung leidet nicht".
Die Entwicklungspsychologin Lieselotte Ahnert über Nutzen, Risiken
und Qualität von Kinderkrippen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 26.02.
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SATTAR, Majid (2007): Alpha-Tierchen.
Teilen der Jungen Union ist die Familienpolitik der CDU zu liberal
- vorerst,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 26.02.
- Inhalt:
SATTAR beschäftigt sich mit dem
Generationenkonflikt zwischen Junger Union und CDU/CSU:
"Wer mit 20 von Kind, Küche,
Kirche spricht, wohnt zumeist noch im Hotel Mama. Wer mit 30 dann
von Kind, Krippe und Karriere redet, ist inzwischen womöglich mit
einer Akademikerin verheiratet - und in der Wirklichkeit
angekommen."
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BRÜNING, Nicola & Henning KRUMREY (2007): Klein, stark, blond.
Familienministerin Ursula von der Leyen wurde gern unterschätzt -
jetzt fürchten sie die Männer der Union,
in: Focus Nr.9 v. 26.02.
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LOHSE, Eckart & Markus WEHNER (2007): "Die Krippe ist nicht das
Beste fürs Kind".
Bundeskanzlerin Angela Merkel über staatliche Kinderbetreuung und
Familiensplitting,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 25.02.
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ZASTROW, Volker (2007): Der Spalt in der Union,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 25.02.
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SCHAAF, Julia (2007): Sex als Gebet.
Unsere Gesellschaft wird dominiert von Pornographie, glaubt Ariadne
von Schirach. Jetzt hat die Enkelin des Reichsjugendführers der
Beziehungsverwirrnis ein Buch gewidmet,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 25.02.
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ENCKE, Julia (2007): Der perfekte Roman.
Der Kolumnist Harald Martenstein macht als Schriftsteller alles
richtig - und genau das ist sein Problem,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 25.02.
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WamS-Thema: Kulturkampf um die Familie
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MÜLLER, Peter & Jan RÜBEL (2007): Kinderbetreuung entzweit Kirchen.
Protestanten wollen Krippenplätze ausbauen, katholische Bischöfe
bleiben unversöhnlich. Woher kommt das Geld?
in: Welt am Sonntag v. 25.02.
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MIELKE, André (2007): Das da ist unmöglich meine eigene Mischpoke,
in: Welt am Sonntag v. 25.02.
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KEESE, Christoph (2007): Aufregung um Krippenplätze,
in: Welt am Sonntag v. 25.02.
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OTTE, Romanus (2007): Kulturkampf um die Kinder.
Freiheit, die ich meine,
in: Welt am Sonntag v. 25.02.
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HOLLSTEIN, Miriam (2007): Welche Mutter ist die beste?
Die Pläne von Familienministerin von der Leyen, die Zahl der
Krippenplätze bis 2010 zu verdreifachen, spalten nicht nur die
Politik. Auch unter Müttern sind sie umstritten,
in: Welt am Sonntag v. 25.02.
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KISTER, Cornelie (2007): Supermutti weiß alles besser.
Mütter, euer Feind ist weiblich! Am Spielfeldrand herrschen
Konkurrenz, Argwohn und Missgunst. Daran hat auch der deutsche
Feminismus Schuld,
in: Welt am Sonntag v. 25.02.
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NOLTE, Paul (2007): Der Wert der Familie.
Kinder bei den Müttern zu lassen und die Mütter zu Hause, das ist
zumindest ein etwas enges Verständnis von konservativer Politik,
in: Welt am Sonntag v. 25.02.
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LANGE, Alexa Henning von (2007): Das große und kleine Glück der
Mutterschaft.
In ihrem Buch "Die Schule der Frauen" wirbt Literaturkritikerin
Iris Radisch fürs Kinderkriegen,
in: Welt am Sonntag v. 25.02.
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SCHMOLL, Heike (2007): Bindungssicher,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.02.
- Inhalt:
Heike SCHMOLL kritisiert, dass Dreijährige
bereits fremd betreut werden sollen:
"Um so tiefe Bindungen zu
entwickeln, dass sie auch bei physischer Trennung erhalten bleiben,
brauchen Kinder etwa fünf Jahre."
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DIETRICH, Stefan (2007): Was schmerzt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.02.
- Inhalt:
Stefan DIETRICH verteidigt Bischof Walter MIXA:
"hätte sich der Bischof nicht
weniger drastisch ausdrücken können? So fragen jetzt vor allem jene,
die nie etwas dabei fanden, dass erziehende Mütter als »Muttertiere«
und »Heimchen am Herd« verunglimpft wurden und werden."
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KÄMMERLINGS, Richard (2007): Arme Teufel in Topform.
Vorsicht Erzählfalle! Der Journalist Harald Martenstein hat einen
ebenso komischen wie tückischen
Familienroman über die Nachkriegszeit
geschrieben, in dem die Grenzen zwischen Lebenden und Toten
verwischen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.02.
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KEGEL, Sandra (2007): Gebärmaschine?
Es reicht: Warum Ursula von der Leyen recht hat,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.02.
- Inhalt:
Sandra KEGEL erzählt von einer
Lobbyistengruppe, die sich für die Vereinbarkeit von Beruf und
Familie stark macht:
"In einem Lokal in der
Frankfurter Innenstadt trifft sich nach Büroschluss eine fröhliche
Runde junger Frauen. Juristinnen, Medizinerinen und
Unternehmensberaterinnen sitzen an einer langen Tafel, ich gehöre
auch dazu. (...). Wir alle haben Kinder, und wir alle hadern mit den
Bedingungen für berufstätige Mütter in Deutschland. Deshalb haben
einige, die hier sitzen, diesen Verein gegründet".
Im letzten Viertel des
Artikels behauptet dann Sandra KEGEL, dass diese Politik für die
Mütterelite auch für den Rest der Bevölkerung notwendig sei.
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BARBIER, Hans D. (2007): Am Schraubtisch.
Zur Ordnung,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.02.
- Inhalt:
BARBIER kritisiert, dass weder bei der Debatte um das
Elterngeld, noch bei der gegenwärtigen um die Kinderbetreuung, das
Kindeswohl im Mittelpunkt steht, sondern das Mutter- und Vaterbild.
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FAHRENHOLZ, Peter (2007): Die Lebenslüge der Konservativen.
Familienministerin Ursula von der Leyen wird gute Nerven brauchen,
um die Diskussion über die Verbesserung der Kinderbetreuung in der
Union durchzustehen. Denn in kaum einer politischen Debatte wird so
verlogen argumentiert wie hier,
in: Süddeutsche Zeitung v. 23.02.
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GEIS,
Matthias (2007): Schockierend modern.
Wo bleiben die Konservativen, wenn Ursula von der Leyen in der CDU
die Richtung vorgibt?
in: Die ZEIT Nr.9 v. 22.02.
- Inhalt:
"Gerhard
Schröders Reformpolitik hat eine gesamtdeutsche Linkspartei
hervorgebracht – wird Ursula von der Leyen die Geburtshelferin einer
neuen Rechten?",
fragt sich Matthias GEIS.
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GROSS, Thomas (2007): Das Ende der Bescheidwisser.
Die Allgegenwart von Musik hat die Popkritik in eine Krise
gestürzt. Im Streit um »Spex«, einst das wichtigste deutsche
Musikmagazin, zeigt sich die Sehnsucht nach alten Verbindlichkeiten.
Doch der Kritiker als Stilpapst hat ausgedient,
in: Die ZEIT Nr.9 v. 22.02.
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CHRIST, Harald (2007): Nur die Mittelschicht schafft Jobs.
Wer die Globalisierung
meistern will, muss heute die Erwerbshaushalte stärken. Diese heizen
mit ihrer Nachfrage nach Dienstleistungen den Aufschwung erst an,
in: TAZ v. 22.02.
- Inhalt:
Harald CHRIST fordert eine
Umverteilungspolitik, die Doppelkarrierepaare gegenüber
Alleinverdienerehepaaren, Sozialhilfeempfängern und Rentnern stärker
begünstigt, weil sie der Jobmotor der Dienstleistungsgesellschaft
sind:
"Hierzulande
gehen nachfragepolitische Argumente meist einher mit der Forderung
nach hohen Transferleistungen. Hintergrund ist der zunächst
verständliche Gedanke, dass die Politik, wenn sie als stimulierender
Faktor auftritt, dies im Sinne des sozialen Ausgleichs tun sollte:
Stärkt der Staat die Nachfrage, dann bitte die der sozial Schwachen.
Für den Beschäftigungseffekt ist es aber nicht unerheblich, ob
Erwerbseinkommen oder Transfereinkommen von Kaufkraftzuwächsen
profitieren.
(...).
Einkommen aber - und das ist
der entscheidende Unterschied - sind dienstleistungsfreundlicher als
Transfereinkommen. Denn das Einkommen aus Erwerbstätigkeit geht mit
erheblich größerer Zeitknappheit einher, als das bei
Rentnerhaushalten und Arbeitslosen der Fall wäre.
Nun kann man einwenden, dass
Haushalte mit großen zeitlichen Ressourcen zwar weniger
Dienstleistungen in Anspruch nehmen, dafür aber mehr
Industrieprodukte konsumieren. Die Nachfrage nach Industrieprodukten
hat aber einen weit geringeren Beschäftigungseffekt als die
Nachfrage nach Dienstleistungen.
(...).
Es geht nicht zuletzt darum, Aktivität zu stärken statt Passivität
zu subventionieren. Zu lange haben wir in Deutschland versucht, mit
teuren Frühverrentungsprogrammen und der Subventionierung der
Hausfrauenehe das Angebot an Arbeitskräften am Markt zu reduzieren.
Genau umgekehrt funktioniert es: Die Nachfrage nach Arbeit muss
stimuliert werden, um das Überangebot an Arbeitskraft abzubauen."
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OESTREICH, Heide (2007): "Wir nehmen den Jungs nicht die Autos weg!"
Ist Gender-Mainstreaming wirklich ein Umerziehungsprogramm? Susanne
Baer, Leiterin des "GenderKompetenzZentrums", beruhigt die
aufgebrachte Männerwelt,
in: TAZ v. 22.02.
- Inhalt:
"FAZ
und Spiegel
werfen Ihnen vor, Mädchen in Jungenrollen zu drängen
und Jungs zu Mädchen umerziehen zu wollen.
Da finden ein paar Vermischungen
statt, die auch zur rhetorischen Strategie gehören.
Gender-Mainstreaming ist ja zunächst nur eine Aufforderung an die
Verwaltung, genauer zu prüfen, was sie für wen tut. Also: Stellen
wir mit unserem Handeln mehr Gerechtigkeit her oder vertiefen wir
Ungleichheiten? Das Ergebnis kann sein, dass Kinder auch einmal
neue, ungewöhnliche Angebote finden und nicht nur die üblichen
Schubladen. Rollenzwang führt nicht zu mehr Selbstbestimmung und
mehr Gerechtigkeit. Aber niemand will kleinen Jungs die Autos
wegnehmen, also keine Angst, meine Herren.
Wie kommt denn dann
Volker Zastrow von der FAZ
auf die Idee, es handele sich um eine »politische
Geschlechtsumwandlung«?
Die Rede von der Umerziehung ist
Ausdruck diffuser Ängste und gezielter Aggressionen. Diese brechen
sich jetzt Bahn, weil nochmals versucht wird, tradierte
Vorstellungen von Männlichkeit zu behaupten, obwohl eigentlich klar
sein dürfte, dass diese nicht mehr überlebensfähig sind.
Gender-Mainstreaming hat Geschlechterthemen aus der Frauenecke
herausgeholt und konfrontiert jetzt auch Männer mit Fragen, über die
sie bisher hinweggesehen haben. Insofern sind die Aggressionen eine
Art paradoxer Erfolg von Gender-Mainstreaming."
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HASELBERGER, Stephan/MARA, Michael/NOWAKOWSKI, Gerd (2007): "Millionen
von Männern wird Unrecht getan".
Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm geht mit dem Familienbild
seiner CDU-Parteifreundin Ursula von der Leyen hart ins Gericht,
in: Tagesspiegel v. 22.02.
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KIMMEL, Elke (2007): Verpasste Partnervermittlung.
Deutsche "Dual-Career-Couples" haben es schwer,
in: Tagesspiegel v. 22.02.
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GIERTH, Matthias (2007): Berliner Krippenspiel.
Mehr Betreuungsplätze? Ja, aber das reicht nicht. Eltern brauchen
materielle Hilfen, Unterstützung bei der Erziehung und ein
Familienwahlrecht,
in: Rheinischer Merkur Nr.8 v. 22.02.
- Inhalt:
GIERTH fordert die Ehe weiterhin zu fördern und ein
Wahlrecht nach Kinderzahl einzuführen.
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RUDOLPH, Hermann (2007): Männer und Mütter,
in: Tagesspiegel v. 21.02.
- Inhalt:
"Es
macht die Debatte nicht leichter, dass sie so neu nicht ist. Vor
mehr als zwanzig Jahren, im März 1985, versuchte die CDU auf einem
Parteitag in Essen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schon
einmal zum Thema zu machen. Mit
»Neuer Partnerschaft« und
»Neuer Mütterlichkeit« – wie die Reizworte damals hießen – sowie
der Frage, wie weit man dem Zeitgeist entgegenkommen dürfe und wie
sehr man ihm entgegentreten müsse, wurde das familienpolitische Feld
einen ganzen Tag lang beackert. Aber der Blick zurück macht nicht
nur die nach wie vor vorhandenen Defizite deutlich, sondern auch,
wie viel sich seither verändert hat.
Das alte Rollenverständnis
von Mann und Frau, das noch die Nachkriegszeit dominierte, ist
offenbar abgearbeitet. Dass Frauen ihren Beruf gelernt haben, um ihn
auszuüben, ist Gemeingut geworden, dass Männer einen Anteil an der
Kinderbetreuung haben ebenso. Auch wird in der Debatte kaum noch
bestritten, dass der Beitrag einer liberalen Gesellschaft auf diesem
heiklen Felde nur darin bestehen kann, Bedingungen zu fördern, die
die eigene Entscheidung ermöglichen – und sozialen Druck
zurückzudrängen, der die Wahlmöglichkeiten wieder verkürzt. Der Rest
ist individuelle Lebensplanung und Alltagsorganisation",
meint RUDOLPH.
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom
17.
- 20. Februar 2007
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