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Medienrundschau:
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News vom
29. - 31. Juli 2006
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BODDERAS, Elke (2006): Hamburg wächst und wird jünger.
Die Hansestadt stemmt sich gegen den demografischen
Trend. Fast 400 Geburten mehr als im Jahr 2002,
in: Welt Hamburg v. 31.07.
- Anmerkungen:
Bereits im März 2002 hat sich
single-dasein.de
am Beispiel der Stadt Frankfurt
mit dem Phänomen der so genannten "Family-Gentrifier" befasst, und
den Anstieg der jungen Familien in den schicken Großstadtquartieren
vorausgesagt. Die damalige Begründung:
"Während
die vorstädtischen Wohnstandorte auf dem Mobilitäts- und
Berufsverzicht der Frauen beruhen, verändert die
Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch den Wohnwunsch der jungen
Familien, d.h. innenstadtnahe Wohnlagen werden für diese
wohlhabenden Familien attraktiv.
In der »Generation
Golf« und mehr noch in der »Generation
Ally« sind diese
neuen Präferenzen bereits dominant. Die Vereinbarkeit von Beruf und
Familie soll im städtischen Rahmen der Erlebnis- und
Spassgesellschaft erfolgen."
Erst
ein Jahr später wurden die
coolen Mütter vom Prenzlauer Berg
von den Medien entdeckt.
Es
dauerte aber
weitere 2 Jahre bis auch die
Stadtforschung mit ihren Ergebnissen an die Öffentlichkeit ging.
Nun
lassen sich diese Veränderungen auch deutlich an der Geburtenrate
ablesen:
"2004
kamen in Hamburg 395 Kinder mehr zur Welt als 2002. Hamburg folgt
damit einem Trend, den Statistiker auch noch mehreren großen Städten
Deutschlands verzeichnen: Während der Rest der Republik altert,
erleben die Städte eine Verjüngung.
Wie
in Hamburg sieht die Lage in mehreren der zehn größten Städte
Deutschlands aus. So verzeichneten auch Frankfurt, Düsseldorf und
München in den vergangenen Jahren einen Geburtenanstieg - am
deutlichsten Frankfurt, wo 2004 immerhin 584 Kinder mehr zur Welt
kamen als 2000",
meldet BODDERAS.
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SCHMID, Eva Dorothée (2006): Gemeinsam statt einsam.
WOHNFORMEN - Fast eine Million Singlehaushalte gibt es
in Berlin. Besonders viele Frauen leben allein. Immer mehr Menschen
suchen nach gemeinschaftlichen Wohnprojekten, vor allem fürs Alter.
Vier Beispiele,
in: Berliner Zeitung v. 31.07.
- Inhalt:
"Allein
in Berlin gibt es über 950 000 Einpersonenhaushalte und rund 420 000
Menschen über 50 leben allein. Hierin liegt ein großes Potenzial für
alternative Lebensformen wie Wohn-, Haus- und
Nachbarschaftsgemeinschaften und Wohnprojekte mit begleitenden
Serviceangeboten",
berichtet SCHMID.
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SPIEGEL
-Titelgeschichte: Generation Praktikum.
Jung, gut ausgebildet, fleißig - ein fester Job in weiter Ferne |
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BONSTEIN, Julia & Merlind THEILE (2006): Auf Nummer unsicher.
Gutgebildete Berufseinsteiger sind heute so mobil und flexibel
wie nie zuvor. Oft in materieller Sicherheit aufgewachsen, suchten
sie eher Freiheit und Selbstverwirklichung als Stabilität. Doch beim
Eintritt in die Arbeitswelt wird ihnen klar: Auf der Basis von
Zeitverträgen lässt sich kein Leben planen,
in: Spiegel Nr. 31 v. 31.07.
- Anmerkung:
"Wozu noch studieren?" fragte der SPIEGEL in seiner
Titelgeschichte am 13.05.1985, in der es um die
Akademikerarbeitslosigkeit ging. Damals standen die
Lehramtsstudenten im Mittelpunkt.
Das
Buch
"Von der Nutzlosigkeit erwachsen zu werden" von Georg HEINZEN
und Uwe KOCH war Ausdruck des damaligen Lebensgefühls dieser
Studenten.
Ein
anderes Buch jedoch, ebenfalls aus dem Jahr 1985, nämlich
"Sexbeat" von Diedrich DIEDERICHSEN, hat dagegen für die
heutige Generation Praktikum größere Bedeutung, weil es die Moral
der New Economy vorweg genommen hat und mit den "Privileged Poors",
die sich nicht mehr wie "Lumpenproletarier" à la HEINZEN & KOCH
verweigern, sondern als glückliche Arbeitssklaven selbst
ausbeuten, den Prototypus der Generation Praktikum vorgestellt
hat.
Was
damals in der glamourösen Popwelt seinen Ausgang nahm und sich
durch die New Economy auf die "digitale Bohème" ausweitete, sehen
manche bereits als den Fixstern der zukünftigen Arbeitswelt: den
bürgerlichen Bohème.
Diese
"urbanen Penner", wie sie von
Mercedes BUNZ genannt werden, stehen in der neuen Hierarchie
der nomadischen Arbeitskraftunternehmer an der Spitze, während
Working Poor und sonstige gering qualifizierte Niedriglöhner das
andere Ende der Hierarchie bezeichnen.
Einen
Vorgeschmack auf die SPIEGEL-Titelstory lieferte bereits der
UniSPIEGEL vom Juli. Dort schrieb Sonja KRONENBERGER über den
"Praktikantenstadl".
- BONSTEIN, Julia (2006): "Generation des Weniger".
Der Münchner Soziologe Ulrich Beck, 62, über Unsicherheit als
kollektive Erfahrung,
in: Spiegel Nr. 31 v. 31.07.
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GRAEF, Nicola (2006): Nie mehr allein - Singles auf Partnersuche,
in: ZDF-Reportage v.
30.07.
- Inhalt:
In der Reportage (Infos
hier) werden 3 Alleinstehende auf ihrer Partnersuche begleitet.
Sozialstatistisch ist die Auswahl - im Vergleich zu sonstigen
Medienberichten - hinsichtlich Geschlecht und Alter repräsentativ.
Während
im mittleren Lebensalter Männer das Alleinleben dominieren (alleinstehende
Frauen sind dagegen überwiegend unter den Alleinerziehenden zu
finden), ist das Alleinleben älterer Alleinstehender weiblich.
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SIEVERS, Florian (2006): Angriff auf die Zweisamkeit.
Alle Welt hat Mitleid mit Singles. Weil sie immer so
allein und einsam sind. Dabei können sie kolossal nerven. Und
möglicherweise haben sie sich sogar gegen die glücklichen Pärchen in
ihrer Umgebung verschworen,
in: Welt am Sonntag v. 30.07.
- Inhalt:
Florian SIEVERS liefert eine ziemlich
paranoide Story, die ihre scheinbare Plausibilität einzig der
Single-Lüge verdankt:
"Diese
armen Menschen, die jeden Valentinstag ohne Blumenstraußadressaten,
Hochzeitsfeiern ihrer Freunde ohne Tischpartner und Weihnachten
ausschließlich mit den Geschenken ihrer Eltern verbringen müssen,
verdienen doch etwas mehr Mitgefühl. Weil die meisten Menschen
glücklich liiert sind und sie allein und verlassen - als
unglückliche Minderheit inmitten all der trauten Zweisamkeit.
Quatsch, Minderheit: In Berlin beispielsweise sind schon ungefähr
die
Hälfte aller Haushalte Singlehaushalte. Die meisten davon werden
geführt von paarungswilligen, spaßwütigen, trinkfesten Menschen
unter 35 wie meinem besten Freund, die nichts Besseres zu tun haben,
als Bekannte, die in festen Partnerschaften leben, zu terrorisieren.
Eigentlich
sind es also die glücklichen Paare, die besonderen Schutz und viel
Verständnis verdienen. Nicht nur weil die Deutschen aussterben und
möglichst viele glückliche Paare das einzige Mittel sind, sie davor
zu bewahren. Sondern vor allem weil inzwischen die Singles die
Herrschaft übernommen haben."
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WALKER, Rob (2006): Brand Underground,
in: New York Times Magazine v. 30.07.
- Inhalt:
Rob
WALKER beschreibt die "Generation Bobo", die ihren Lebensstil
zum Geschäft macht: bourgeoise Bohemien. Der Begriff wurde
ursprünglich von David BROOKS für seine eigene Generation erfunden,
WALKER dagegen schreibt über die neuen ca. 30jährigen
Selbstunternehmer, die mit dem
Hip-Konsumerismus aufgewachsen sind.
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WARNHOLTZ, Anna (2006): Winterangebote.
Thomas Cook bietet Vielfalt auch für Alleinreisende,
in: Welt v. 29.07.
- Inhalt:
WARNHOLTZ berichtet u.a. über den ersten
Katalog des Reiseveranstalters Thomas Cook, der sich speziell an
Alleinreisende wendet:
"Thomas
Cook Reisen startet mit insgesamt zehn Katalogen, neuen Zielen und
den neuen Broschüren »LebensArt - Alleinreisende« (Urlaubsofferten
in 14 Ländern auf 108 Seiten) und »Städtereisen« (Kurztrips in 16
europäische Städte auf 104 Seiten) in die Wintersaison 2006/2007.
Ersterer sei »die wichtigste Neuheit«, sagte Gisela Sökeland,
Direktorin von Thomas Cook Reisen, auf der Programm-Vorstellung in
Bad Saarow. Zum ersten Mal gibt es einen eigenen Katalog für die
wachsende Zielgruppe der Alleinreisenden, immerhin mehr als eine
Million Menschen im Alter zwischen 30 und 60 Jahren. »Wir wollen
aber nicht nur Singles ansprechen, sondern auch Kunden, die einmal
ohne ihren Partner verreisen möchten«, betonte Sökeland. Ein
zusätzlicher Service etwa sei beim Essen der »Get-together-Tisch«,
an dem die Gäste andere Menschen kennenlernen könnten."
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SCHUMACHER, Hajo (2006): Campinos zweiter Bildungsweg.
Der Punkkünstler probt in Berlin für die
Dreigroschenoper unter Klaus Maria Brandauer. Er übt für ein Leben
jenseits der Parolen,
in: Welt v. 29.07.
- Inhalt:
Hajo SCHUMACHER, der bereits Roland
KOCH zum Prototypus der Generation Golf stilisiert hat, nimmt sich
nun anlässlich einer BRECHT-Inszenierung Campino vor, um ihn als
Idol der
Generation Punk in Szene zu setzen:
"Mit
44 ist er alt genug, das Erwachsensein zu akzeptieren. Verweigerung
ist keine Lösung. Er freut sich am Lernen, läßt sich von Brandauer
ein und denselben Satz begeistert jeden Tag neu interpretieren.
Faszinierend der Gedanke, daß Brecht sich vor 80 Jahren genau durch
diese Straßen trollte, durch Not und Unsicherheit, und über Fressen
und Moral sann. F(...).
Das Provisorium Admiralspalast hat fast etwas vom Ratinger Hof,
jener Kreativbaracke in Düsseldorf, in der vor einem guten
Vierteljahrhundert ein beträchtlicher Teil der deutschen Kultur
geprägt wurde. Da liefen The Clash und Ramones, Beuys
und Immendorff schauten, ob die Studentinnen von der Akademie schon
warteten. A.R. Penck ließ auf der Bühne eine Viertelstunde lang
einen Groschen gegen das Mikrofon klacken. Hier trafen sich die
Musiker von Syph, Mittagspause und Fehlfarben,
die später als
Urbands der Neuen Deutschen Welle gefeiert werden sollten. Die
Toten Hosen waren im
»Ratinger Hof«
zu Hause. Diese kollektive Kraft autonomer Künstlercharaktere findet
der Punker auf wundersame Weise jetzt wieder.
Was dem Punk eine Mischung aus Herausforderung, Nostalgie und
zweitem Bildungsweg, gerät der Hauptstadt zum Höhepunkt dieses
Kultursommers. Berlin wird die gewaltigste
»Dreigroschenoper«
seit langem erleben, nicht entseelt vom feigen Bescheidenheitsgestus
des Betroffenheitstheaters, sondern in brachialem Brandauerschen
Barock."
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- HE (2006): Feilschen auf dem grossen
Heirats-Basar,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 29.07.
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- BRINCK, Christine (2006): Die Macht der
Mütter.
Zur Ehrenrettung des missverstandenen Berufs Hausfrau,
in: Süddeutsche Zeitung v. 29.07.
- Inhalt:
Die Hausfrau ist - spätestens seit der Debatte um das
Elterngeld - ein umkämpfter Begriff. Zwei
Mittelschichtfraktionen liefern sich hier einen verbissenen Kampf um
die Deutungshoheit.
Nach
der Weltwoche,
versucht nun Christine
BRINCK die Lufthoheit über das Elterndasein zurück zu gewinnen.
Anmerkung:
Was
Außenstehende an diesem Streit extrem nervt, das ist die Tatsache,
dass der Begriff "Hausfrau" offenbar seine gesellschaftliche
Relevanz auf eine ganz eigenartige Weise - zumindest in der
Mittelschicht - verloren hat.
Welchen
Sinn macht ein Begriff, der sich einzig aus der Abwesenheit einer
ABHÄNGIGEN Erwerbstätigkeit ableitet? Die lautstarken
Verteidigerinnen der Hausfrau sind ja offensichtlich eher als
Freiberuflerinnen (oder im weiteren Sinne Selbständige), denn als
Hausfrauen zu bezeichnen.
Der
Neid oder gar Hass, den sich solche Pseudo-Hausfrauen auf sich
ziehen, wird verständlich, wenn man folgende Sätze von
Heide SOLTAU liest, deren Leitbild
die kinderlose Karrierefrau ist:
"Freie
Journalisten haben oft ein enges, libidinöses Verhältnis zu ihrem
Beruf. Viele gieren geradezu nach Arbeit. Sie ist die Droge, die sie
bei Laune hält. Das ist nur bei jenen anders, die über einen gut
verdienenden Ehemann (seltener eine Ehefrau) verfügen und Kinder
haben. Sie geben sich damit zufrieden, ab und zu eine mehr oder
weniger makellose Perle abzuliefern. Bösartig gesagt: es gibt zig
Hausfrauen, die nebenbei ein bißchen schreiben und sich Journalistin
nennen." (in: Freie Laufbahn, 1996, S.216f.)
Die
Hausfrauendebatte würde wohl schlagartig verstummen oder zumindest
andere Formen annehmen, würde man als Hausfrauen nur diejenigen
gelten lassen, die keiner anderen Tätigkeit außer Muttersein und
Hausarbeit (oftmals
ausgelagert, zumindest jene, die keinen Spaß macht bzw. wenig
prestigeträchtig ist) nachgehen. Oder anders formuliert:
die Debatte um die Hausfrau ist nicht das, als was sie uns verkauft
wird!
Es
wäre also an der Zeit, die
Begrifflichkeit rund um das Hausfrauen-Dasein neu auf den Punkt zu
bringen.
In
dem Buch
Die Single-Lüge wird der
Stellenwert des Hausfrauen-Daseins angesichts geänderter
gesellschaftlicher Rahmenbedingungen neu bewertet. Dies geschieht
jenseits der üblichen Pseudodebatten, wie sie in den Feuilletons
geführt wird.
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- MANGOLD, Ijoma (2006): Wo Hermes sein
Benzin verbraucht.
Jetzt sind wir atemlos - Ein Besuch bei der Bestseller-Autorin Gaby
Hauptmann, der Nachbarin von Martin Walser am Bodensee,
in: Süddeutsche Zeitung v. 29.07.
- Inhalt:
Ijoma MANGOLD hat Gaby HAUPTMANN in
Allensbach am Bodensee besucht, deren neuer Roman "Ran an den Mann"
im Herbst erscheint.
MANGOLD
kommt zuerst auf den Frauenroman zu sprechen, der Anfang der 90er
Jahre Hochkonjunktur hatte. Im Gegensatz zu den
anderen Protagonistinnen des Frauenromans
ist Gaby HAUPTMANN weiterhin erfolgreich und MANGOLD wollte wissen
warum.
Möglicherweise
liegt es an der HAUPTMANNschen Anthropologie inklusive ihrem
Glücksbegriff:
"Imponiergehabe,
Statussucht und Sexgier - dies sind die Ingredienzien der
menschlichen Komödie (...). Es ist tatsächlich das
natürlich-biologisch Konditionierte am männlich-menschlichen
Verhalten, das Gaby Hauptmann als Thema interessiert (...). Der
Schriftsteller Martin Mosebach hat kürzlich die Komödie als die
wahre Gattung des Pessimismus bezeichnet, weil sie zwar über die
Verhältnisse lacht, aber nur insofern, als sie von deren
Unveränderlichkeit zutiefst überzeugt ist. Diese anthropologische
Unverbesserlichkeit ist auch der Humus von Gaby Hauptmanns Komik.
(...).
Wo sich Naturtrieb, gesellschaftlicher Erfolg und ein gutes Herz
verbinden, da ist die Idealität menschlichen Glücks erreicht."
Am
Schluss lässt MANGOLD auch noch Martin WALSER zu Wort kommen.
Außerdem berichtet er von einem ungewöhnlichen Schriftstück:
"Es
ist das Manuskript von Gaby Hauptmanns »Ein Liebhaber zuviel ist
noch zu wenig«. Das hatte ihm Gaby Hauptmann einmal gegeben, damit
er es lektoriere.Das hat er getan. Aber nicht nur das. Sondern
Walser (der stets nur auf gebrauchtem Papier schreibt) hat auf die
Rückseite von Hauptmanns Manuskript seinen eigenen Roman
»Lebenslauf der Liebe« über die unvergessliche Susi Gern aus
Düsseldorf geschrieben. Ein Traum von Intertextualität."
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DATH, Dietmar (2006): Alle sieben Meere voll Windpocken.
Das Album "Die Tiere sind unruhig" der Hamburger Rockband
"Kante" setzt auf eiernde Einzelheiten,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.07.
- Inhalt:
"»Die
Tiere sind unruhig« (...) gleicht einer
Liebesgeschichte, die unter ungünstigem Stern angefangen
hat: Erst erhebend, dann riskant, dann melodramatisch,
mittendrin ziemlich fragwürdig, und am Ende war's eine
eiernde Erfahrung, die man gemacht haben muß, wenn man es
nicht nur darauf anlegen will, im Leben immer recht gehabt
zu haben", meint der Ex-Spexler
Dietmar DATH.
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Zu den News vom
20. - 28.
Juli 2006
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