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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
       
     
       
       
   

News vom April 2001

 
       
       
     
     
       
   
  • GERSTL, Sonja & Angelika HAGER (2001): Mama Unser!
    Muttertag. Was muss die moderne Mutter können? Warum fordern selbst Ur-Feministinnen ein neues Mutterschafts-Bewusstsein? profil analysierte einen neuen alten Trend und zeichnet ein Panorama von Müttern in ihren Epochen,
    in: Profil Nr.18 v. 30.04.
 
   
  • PINL, Claudia (2001): Men's Health.
    Was heute als Familienpolitik verkauft wird, ist nichts anderes als patriarchale Bevölkerungspolitik. Die Frauen werden weiterhin aus dem Berufsleben gedrängt,
    in: TAZ v.30.04.
 
   
  • HOLLSTEIN, Walter (2001): Der Mythos vom "starken Geschlecht".
    "Männerforschung" begreift männliches Leben als spezielle Sozialisation und eigenes soziales Handeln. Seit unter diesem besonderen Blickwinkel geforscht wird, sind wichtige Problembereiche von Männern überhaupt erst öffentlich geworden,
    in: Badische Zeitung v.30.04.
 
   
  • KÖHLER, Manfred (2001): "Die Ungleichheit der Einkommen ist notwendig".
    Otto Schlecht, Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung, über den Armutsbericht, die Familienpolitik und Steffi Graf,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v.29.04.
 
   
  • MÜLLER, Marion (2001): Unterm Hammer.
    Wenn in der Eifel am 30. April die unverheirateten Frauen von der männlichen Dorfjugend ersteigert werden, haben weibliche Wesen keinen Zutritt. Eigentlich. Doch unserer Autorin gelang es, zu der rituellen Auktion als Beobachterin zugelassen zu werden,
    in: TAZ v.28.04.
 
   
  • KASTNER, Ruth (2001): Keine Lust auf Kinder?
    Wer in Deutschland Kinder erzieht, leistet Arbeit für die Allgemeinheit und wird dafür bestraft. Nun ist der Staat gefordert, mehr für die Familien zu tun. Die Experten sind sich einig: 600 Mark Kindergeld, kostenfreie Betreuung und Ganztagesschulen sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aber die Politiker kneifen,
    in: Hamburger Abendblatt v. 28.04.
 
   
  • DOEMENS, Karl (2001): "Jedes Kind ist gleich viel wert".
    Stolterfoht will Familien-Zuschüsse zur Pflegeversicherung,
    in: Frankfurter Rundschau v. 28.04.
 
     
     
   
  • EVA (2001): Singles wollen ins Augsburger Rathaus.
    Peter Merk (36) plant Gründung einer neuen Wählervereinigung für Kommunalwahl 2002,
    in: Augsburger Allgemeine v. 27.04.
    • Kommentar:
      Die "Single-Partei" lag nach dem Verfassungsgerichtsurteil und der Forcierung der Kontroverse "Familien contra Singles" in der Luft. In der Süddeutschen Zeitung vom 25.04.2001 hat sich Feridun ZAIMOGLU in einem anderen Zusammenhang gegen "Parteigründungen zum Zwecke einer Interessenvertretung für Partikulargruppen" ausgesprochen, auch wenn dies eine ausgesprochen einfache Sache wäre:
                  "In Deutschland benötigt man für die Gründung einer Partei nur drei Mitglieder. Es werden sich ohne Mühe ein Karrierist, ein Politcretin und ein besserer Gemüsehändler auftreiben lassen. Ich werde, obwohl von meiner (...) Disposition her hervorragend dafür geeignet, von einer Mitgliedschaft absehen und einen Teil meiner Energie darauf verwenden, einem solchen Abschottungskomitee den Kampf anzusagen."
                  Seine Kritik beruht u.a. darauf, dass eine solche Partei sich weder auf eine soziale Gruppe noch auf eine soziale Bewegung berufen könnte.
                  Dies gilt erst recht für die statistische Gruppe "Single". Oder kann sich jemand ernsthaft vorstellen, dass Auszubildende; Wohngemeinschaftsmitglieder, schwangere Frauen; Zahlväter; ungewollt Kinderlose; allein wirtschaftende Familienväter; allein für sich wirtschaftende Paare; allein wirtschaftende Partner, die mit einer familienwirtschaftenden Alleinerziehenden zusammenwohnen (die Liste ließe sich noch einige Zeit fortführen) eine Koalition gründen könnten?
                  Dazu müssten sie erst einmal wissen, dass sie statistisch zu den Singles gehören. Es dürfte in Deutschland sehr viele statistische Singles geben, die sich ihres Singleseins gar nicht bewusst sind. Sie fühlen sich eher als potenzielle Eltern, werdende Eltern oder Eltern, selbst wenn ihre Kinder ausgezogen sind und sie selten besuchen.
                  Man sollte in Deutschland einmal statistische Singles danach befragen, ob sie sich zu den Kinderlosen oder Eltern zählen. Man würde sehr wahrscheinlich erstaunliche Ergebnisse erhalten.
                  Das Statistische Bundesamt hat eine virtuelle Gruppe entstehen lassen, die von Politik und Medien am Leben erhalten wird, weil sie sich gut für die Durchsetzung der angestrebten Bevölkerungspolitik eignet. Jetzt hat sich ein unausgelasteter, No-Name-Politiker dieser virtuellen Gruppe angenommen. Drei Freunde reichen aus, um ihr eine ausreichende physische Basis zu geben.
                  Man braucht kein Prophet zu sein, um ihm eine rasante Karriere vorauszusagen. Die Familienrhetoriker haben schon lange auf so jemanden gewartet. Und die Medien freuen sich auf Quoten. Denjenigen, die sich zunehmenden Stigmatisierungsprozessen ausgesetzt sehen, wird das jedoch nicht helfen. Im Gegenteil.
                  Aber auch das Schicksal solcher Parteigründungen sieht nicht gerade hoffnungsvoll aus, wenn man ZAIMOGLU glauben darf:
                  "Der radikale Grundgestus der Anfangszeit wich schnell einem Vereinslokalaktivismus, und natürlich war die Mehrheitsgesellschaft für fünfeinhalb Minuten neugierig auf den Haufen von Exzentrikern, die viel Gewese machten um das Ende der Kollaboration mit der herrschenden Meinung. Die Parteiführer riefen eine Neue Ära aus und hielten Pressekonferenzen ab, sie wollten keine Zeit mehr mit Höflichkeiten verlieren und drohten den Lautemperierten mit dem groben Viehstachel, sie forderten Macht ein und zwar sofort. Alle diese Parteien hat ohne Ausnahme das gleiche Schicksal ereilt."
 
     
   
  • GREVEN, Ludwig (2001): Land ohne Kinder.
    Die Alten-Republik. Not-Aktion Zuwanderung: Millionen Ausländer sollen kommen - dennoch vergreist und schrumpft das Volk dramatisch,
    in:
    Die Woche Nr.18 v. 27.04.
 
     
     
   
  • GLESS, Florian & Walter WÜLLENWEBER (2001): Volk ohne Zukunft. Deutschland im Jahr 2030.
    Unser Land - eine Greisenrepublik. Die Sozialkassen sind implodiert, die Märkte zusammengebrochen. Fotograf Tom Nagy und stern-Redakteur Florian Gless setzen die Welt von morgen in Szene. Walter Wüllenweber beschreibt, was wir heute tun müssen, damit es nicht so kommt,
    in: Stern Nr 18 v. 26.04.
 
   
  • KOHSE, Petra (2001): Die langen Jahre an der Peripherie.
    Mutmaßungen über die mangelnde Beschäftigung mit der eigenen Altersversorgung,
    in: Frankfurter Rundschau v. 26.04.
    • Kommentar:
      KOHSE fragt sich, wie alles so kommen konnte wie es kam und findet - wen wundert's - die 68er am Anfang vom Ende:
                  "Die heute Studierenden mögen pragmatischer sein; die in den sechziger Jahren Geborenen beugten sich - These! - einer von altlinks tradierten Staatsverweigerung, die rational nicht mehr erklärt werden konnte, sich dadurch aber nur umso effektiver in die Lebensläufe fraß. Dieses diffuse nicht-Mitmachen-wollen und lieber auf-eigene-Rechnung-an-der-Peripherie-Bleiben beginnt bei vielen erst jetzt allmählich in ökonomisch rentable Bahnen überzugleiten. Jetzt, da Familien gegründet werden, sich ein zehnjähriges Bemühen um Qualität mit einem lukrativen Jobangebot vielleicht doch noch bezahlt macht oder die Überschreitung der Vierzigjahregrenze auch die Fünfzig, Sechzig und Fünfundsechzig in den Blick bringt. Nicht wenige müssen entdecken, wie sie dabei sind, als Lemming unter Lemmingen der Klippe des Rentenalters entgegenzumarschieren. Denn so sehr sie dem staatlichen Regelwerk in sozialer und kultureller Hinsicht misstraut haben, so blind verließen sie sich in Finanzfragen darauf. Man fragte nicht: Was tue ich, um in diesem Staat kein mümmelnder Billigmarktrentner zu werden? Sondern man ging stillschweigend davon aus, dass dies nicht passieren könne. Aber warum eigentlich nicht?"
                  Die heute Vierzigjährigen werden wohl in einigen Jahren als Single-Generation in die Historie eingehen. Die Kontroverse "Familien contra Singles" ist geradezu wie geschaffen für einen neuen Generationenmythos...
 
     
   
  • MÜNZ, Rainer (2001): Verzweifelt gesucht: mehr Menschen.
    Auch wenn die gebärfaulen Deutschen ein Babywunder herbeizaubern könnten, werden Arbeiter und Rentenschaffer aus dem Ausland gebraucht,
    in: Die ZEIT Nr.18 v. 26.04.
 
   
  • BERTH, Felix (2001): Münchner CSU-Chef fordert: Vermieter dürfen Kinder nicht diskriminieren.
    Singhammer will Immobilien-Inserate verbieten, in denen kinderlose Paare und Alleinstehende bevorzugt werden,
    in: Süddeutsche Zeitung v.25.04.
 
     
   
  • SCHOLZ, Ernst-G. (2001): So leben die Hamburger.
    Nur in jedem fünften Haushalt werden noch Kinder großgezogen,
    in: HAMBURGER ABENDBLATT v.25.04.
    • Kommentar:
      SCHOLZ liefert nur solche Daten, die dem Leser garantiert nicht den eigenen Nachvollzug ermöglichen. Er kann der Argumentation zustimmen oder nicht, aber überprüfen kann er sie nicht.
  • SCHOLZ, Ernst-G. (2001): Leben in Hamburg. Kinderlose Gesellschaft
    in: HAMBURGER ABENDBLATT v. 25.04.
 
     
   
  • STEINBERGER, Petra (2001): Allein daheim.
    Warum familienkonservative Staaten schneller aussterben,
    in: Süddeutsche Zeitung v.24.04.
  • KNAUER, Roland (2001): Gefährdete Renten, glückliche Natur?
    Wie sich der Geburtenrückgang in Deutschland auf das Ökosystem auswirkt,
    in: Süddeutsche Zeitung v.24.04.
    • Kommentar:
      "Hilfe, die Deutschen sterben aus! Dieser Panikruf war in der vergangenen Woche vielfach zu hören", schreibt Knauer. Warum sagt ihm keiner, dass im Feuilleton gerade mal wieder ausgestorben wird? Möglicherweise verwechselt man bei der SZ etwas. Wenn die Leser der SZ aussterben, dann sterben die Deutschen deshalb noch lange nicht aus!
 
     
     
   
  • LOVENBERG, Felicitas von (2001): Film-Tagebuch einer englischen Katastrophe.
    "Bridget Jones's Diary" ist ein Phänomen. Die Bilder-Bibel der Singles aller Welt im Kino: "Bridget Jones's Diary" mit Renée Zellweger und Hugh Grant ist der Film zum Buch vom Phänomen,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.04.
 
   
  • LEHMING, Malte (2001): Was ist "compassionate conservatism"?
    Die Neuerfindung des Mitgefühls. Ein Buch über Träume und Albträume der US-Unterschicht inspirierte George W. Bushs Sozialprogramm,
    in: Tagesspiegel v. 23.04.
 
   
  • BRINCK, Christine (2001): Die Hälfte des Himmels.
    Beruf und Familie dürfen sich nicht ausschließen - wann kapiert die Politik das endlich?
    in: Welt v. 23.04.
    • Kommentar:
      "Die Kosten fürs Auto werden vergesellschaftet, die für die Familie privatisiert". Das Vokabular von Jürgen BORCHERT dürfte man wohl demnächst in allen Varianten bei den Polarisierern finden.
 
   
  • MAYER, Kurt-Martin (2001): Permanent verrechnet.
    Die steigende Lebenserwartung bringt Versicherer in die Bredouille. Eine neue Hochrechnung soll helfen,
    in: Focus Nr.17 v. 23.04.
    • Kommentar:
      Besonders neu ist diese Erkenntnis nicht. Der Bevölkerungswissenschaftler Herwig BIRG hat z.B. in einem WDR-Interview vom 13.07.2000 auf diesen Sachverhalt hingewiesen.
                  Es ist deshalb seit längerem bekannt, dass nicht die Kinderlosen das Hauptproblem des Prozesses sind, der mit "Geburtenrückgang" eigentlich falsch bezeichnet ist. Vielmehr ist die Erhöhung der Lebenserwartung die Ursache für die ständig niedriger werdende Geburtenrate.
                  Zumindest in den alten Bundesländern hat sich die Anzahl der Geburten seit 1978 erhöht. In den neuen Bundesländern gab es aufgrund des politischen Umbruchs einen Einbruch bei den Geburtenzahlen, die in den gesamtdeutschen Darstellungen der Geburtenrate unsichtbar bleibt (Hier wäre ein Ost-West-Lastenausgleich notwendig).
                  Wer also andauernd das Aussterben der Deutschen beschwört hat, der suchte nur einen Sündenbock. Wenn sich nämlich die Lebenserwartung erhöht, dann heißt dies, dass sich bei gleich bleibender Geburtenzahl die Altersstruktur verschiebt. Die junge Generation muss also verstärkt Kinder gebären, um diesen Effekt zu kompensieren. Wenn dies aber der Fall ist, dann müssen zur Finanzierung der Familienpolitik alle herangezogen werden.
                  Dies ist aber nicht das einzige Problem der Statistik. Das gravierendere ist die unzureichende Berücksichtigung der Lebenslaufperspektive.
 
   
  • SENN, Martin A. (2001): Lieblingskind Familie.
    Wirtschaft und Parteien haben ein neues politisches Zielpublikum gefunden - die Familie, die es finanziell zu entlasten gilt,
    in: SONNTAGSZEITUNG v. 23.04.
 
   
  • KIRKWOOD, Tom (2001): Wir sind aufs Leben programmiert, nicht aufs Sterben.
    Schöne neue Alten-Welt (1): Als Hundertfünfzigjährige werden wir Triumphe der biologischen Revolution feiern,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v.21.04.
    • Inhalt:
      Die FAZ lässt den britischen Gerontologen KIRKWOOD in einer Serie über die veränderten Bedingungen des Alterns zur Wort kommen.
      • Kommentar:
        Während der SPIEGEL von "Greisenstaat" und dem "Aussterben der Deutschen" (seit den 70er Jahren immer mal wieder das Thema) berichtet, setzt dem die FAZ mit dieser Serie positive Utopien über das Altern entgegen.
                    Das österreichische Nachrichtenmagazin PROFIL liefert dazu die richtigen Kosmetika, damit mann/frau auch mit 150 noch gut aussieht (Coverstory in PROFIL Nr.17 v. 23.04.2001).
 
   

Wochenende ist für die Familie da, deshalb die Familienpolitik im Blickpunkt:

  • DROBINSKI, Matthias (2001): Das Kreuz mit den Kindern,
    in: Süddeutsche Zeitung v.21.04.
  • HOFFMANN, Andreas (2001): Im Dschungel der Ideen.
    Mehr Kindergeld, weniger Sozialbeiträge, ein Familiengehalt - Vorschläge gibt es viele, doch der Spielraum für die Politik bleibt eng,
    in: Süddeutsche Zeitung v.21.04.
  • SCHNEIDER, Jens (2001): Für drei Kinder ein volles Gehalt.
    Eine gute Idee mit wenig Chancen,
    in: Süddeutsche Zeitung v.21.04.
 
   

Beiträge zum TAZ-Kongress "Wie wollen wir leben?":

  • KNIPPHALS, Dirk (2001): Warten auf den Knall.
    Glaubt man dem öffentlichen Diskurs, so sind die 1968 Geborenen ganz anders als ihre einst rebellischen Eltern: gesetzter, aber auch bindungsgestört, orientierungslos. Hat da wer versagt?
    in: TAZ v. 21.04.
  • GOEHLER, Adrienne (2001): Traumvilla Hügel.
    Luxus ist gesund - sollte aber besser umverteilt werden. Etwa so: vier Monate Kreativität und süßes Leben im Süden, acht Monate Arbeit am gesellschaftlichen Fortschritt. Ein Wunschzettel,
    in: TAZ v. 21.04.
  • DRIBBUSCH, Barbara (2001): Management der Triebe.
    Sexualität wird in intimen Details immer öffentlicher behandelt - in Talkshows, Presse und Psycholiteratur. Längst besteht die öffentliche Moral nicht mehr im Verschweigen, sondern im grenzenlosen Ausplaudern des Geschlechtlichen. Eine neue Politik der sexuellen Befreiung muss deshalb über eine neue, individuelle Schamkultur verhandeln. Denn Scham ist notwendig. Nicht um das Begehren zu unterdrücken - sondern um es zu retten,
    in: TAZ v. 21.04.
    • Kommentar:
      Es ist en vogue einen direkten Zusammenhang zwischen dem öffentlichen Reden über Sex und dem Verhalten im Bett herzustellen. Der Artikel von Barbara Dribbusch ist da nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Das Problem der Sexualwissenschaft ist jedoch, dass sie sich mit Befragungen begnügen muss. Befragungen haben aber den gravierenden Nachteil, dass sie erheblich vom öffentlichen Reden abhängen. Wer ist schon gern uncool, wenn man auch cool sein kann.
                  Wenn ein Popstar wie Britney Spears in der Öffentlichkeit die "freiwillige Jungfräulichkeit" zur Mode macht, dann herrscht in dieser Gesellschaft ein anderes Klima als vor 35 Jahren. Damals war es unheimlich cool, Sex zu haben. Wie peinlich, wenn die Angeberei heraus kommt.
                  Der entscheidende Wandel in der Sexualmoral besteht also nicht im zunehmenden Ausplaudern, sondern darin, dass Sexualität von etwas Verbotenem zu etwas Gebotenem geworden ist. Zwei mögliche Formen der Abweichung sind dann die "freiwillige" und die "unfreiwillige" Jungfräulichkeit.
                  Michel Houellebecqs "Ausweitung der Kampfzone" hat die "unfreiwillige Jungfräulichkeit" zum Thema gemacht. Es wird ein beruflich erfolgreicher Mann im mittleren Lebensalter beschrieben, der sexuell erfolglos ist. Der Erfolg dieses Kultromans hat sicherlich dazu beigetragen, dass inzwischen Talkshows Jagd auf "männliche Jungfrauen" machen, weil heute nicht mehr der "One Night Stand" die Sensation ist, sondern neben der "freiwilligen" auch die "unfreiwillige" Nicht-Teilhabe an der sexuellen Demokratie.
                  In einem österreichischen Nachrichtenmagazin (siehe PROFIL Nr.11 v. 12.03.2001) konnte man vor einiger Zeit lesen, wohin diese Quotenjagd führen kann.
                  Die Wende im öffentlichen Reden über Sexualität könnte man auf das Ende der 70er Jahre datieren. Meilensteine sind Bücher wie "Mars" (Bericht eines reichen Todkranken, der ohne Sex zu haben, gestorben ist) oder Svende Merians "Der Tod des Märchenprinzen". Dieser Frauenroman war eine Absage an den "swinging Single" und propagierte die "serielle Monogamie".
                  Wenn Dribbusch dieses Liebesideal mit den gestiegenen Scheidungsraten in Verbindung bringt, dann ist das nur die halbe Wahrheit. Die angeblich so stabilen vor-68er Zeiten kannten "italienische Scheidungen" weil Scheidung rechtlich nicht in dem Ausmaß möglich war wie seit den 70er Jahren. Der größte Unterschied dürfte deshalb darin liegen, dass rechtliche Veränderungen und das öffentliche Reden über Sex das offen gelegt hat, was sich vorher nur jenseits der öffentlichen und statistischen Sichtbarkeit abspielte.
                  Die Rede von der "Single-Gesellschaft" verstellt offenbar den Blick darauf, dass wir in einer Paar- und Familiengesellschaft leben.
                  Im Jahr 1978 wurde der "Single"-Begriff in Deutschland popularisiert. Es war gleichzeitig das Jahr mit den wenigsten Geburten in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und nicht zuletzt fand damals jene Transformation des Sexualdiskurses statt, der sich seit dieser Zeit etabliert hat.
                  Diese Tyrannei-der-Lust-Debatte lässt sich - nebenbei bemerkt - erstaunlich gut für die politisch angestrebte Bevölkerungspolitik funktionalisieren. Vom Single zum "bevölkerungspolitischen Blindgänger" ist es dann nicht sehr weit.
 
   
  • LOHSE, Andreas (2001): Gemeinschaft mit Tücken.
    Wer eine Wohngemeinschaft bildet, sollte auf Fallstricke bei der Vertragsgestaltung achten,
    in: TAGESSPIEGEL v. 21.04.
 
   
  • HEINLEIN, Stefan (2001): Der menschenleere Osten - reale Zukunftsvision?
    Stefan Heinlein im Gespräch mit Harald Ringstorff, Ministerpräsident in Mecklenburg-Vorpommern (SPD),
    in: Informationen am Morgen. Sendung des Deutschland Radio v. 20.04.
 
   
  • Die Pressekonferenz zum "Mikrozensus 2000" am 19.04.2001 in den Medien

    • Kommentar:
      Es ist ein alljährliches Ritual geworden. Die Haushaltsstatistik ist das ideale Instrument, um Politik im Sinne "Familien contra Singles" zu betreiben. Solange das Statistische Bundesamt nicht die Haushaltsstrukturstatistik mit der Bevölkerungsstruktur verknüpfen muss, d.h. sagen muss, dass in den 13,7 Millionen Single-Haushalten NUR 13,7 Millionen Menschen und damit ca. 69 Millionen Menschen NICHT in Single-Haushalten leben, wird ein verzerrtes Bild der tatsächlichen Lebensverhältnisse in Deutschland vorgetäuscht. Denn ca.
      85 % der Bevölkerung lebt NICHT in Single-Haushalten!
 
     
   
  • ADAM, Konrad (2001): Die Flucht der Jungen aus dem Land der grauen Köpfe.
    Mit der staatlich subventionierte Rücksichtslosigkeit gegen Familien und Kinder muss Schluss sein,
    in: Welt v.19.04.
 
   
  • SZ (2001): Auf Wiedersehen, Kinder!
    Zehn Thesen zum Verschwinden der Deutschen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 18.04.
    • Kommentar:
      Die SZ spielt im Feuilleton schon mal den Fall durch, was passiert wäre, wenn die Familienpolitik, die in den anderen Teilen der Zeitung angepriesen wird, Erfolg hätte:
                  "Wer den Missmut im Gesicht der deutschen Durchschnittsfamilie sieht, der kann rasch auf die Idee kommen, es sei wohl besser diesen Teil der Weltbevölkerung nicht unbedingt zu vermehren. Subversiv wirkt, wer sich dem vermeintlichen Gebot der Stunde verweigert: es lebe daher der bevölkerungspolitische Blindgänger!"
                  Vielleicht sollte man lieber eine andere Zeitung lesen, aber welche?
 
   
  • RICHTER, Peter (2001): Permanente Umwertung der Werte durch die Medien.
    Vom Chic des Speckgürtel-Eigenheims. Wohnvarianten, die heute noch verpönt sind, können morgen schon als Trendsetter fungieren,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 18.04.
    • Kommentar:
      Peter RICHTER schickt die Yuppies in die Wohnblocks und kinderreiche Familien, die vom Sozialstaat leben, in die Luxushütten der Innenstädte, was dabei raus kommt, das liest man in diesem eigenwilligen Streifzug durch die Wohngeschichte des Nachkriegsdeutschland...
 
     
   
  • SCHUMACHER, Oliver (2001): Trendwende ins Ungewisse.
    Die Suche nach der besten Familienpolitik,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 17.04.
    • Kommentar:
      Schumacher bleibt in seiner Analyse der Wählerinteressen zu sehr dem Scheinkonflikt "Singles contra Familien" verhaftet. Er differenziert zwar ausführlich zwischen verschiedenen Wählergruppen der relativ altershomogenen Familienhaushalte. Die Haushalte ohne Kinder, die er knapp als "mit Abstand größte Wählergruppe" bezeichnet, spart er jedoch bei seiner weiteren Analyse aus.
                  Diese Ignoranz könnte zu einer gravierenden Fehleinschätzung hinsichtlich der Anforderungen an eine moderne Familienpolitik führen. Die "Haushalte ohne Kinder" sind ein altersheterogenes Wählerpotential, das so gegensätzliche Gruppen wie Auszubildende, Studenten, schwangere Frauen, Zahlväter oder Trümmerfrauen umfasst.
                  Wer von einem unüberbrückbaren Konflikt zwischen Eltern ("Familie") und Kinderlosen ("Singles") ausgeht, der könnte jene Spaltung in zwei Lebensmodelle erst herbeiführen, die angeblich verhindert werden soll.
                  Die Zunahme von Haushalten ohne Kinder, die sich in einer Lebenslaufperspektive meist als Abfolgen von Single-Dasein, Paar- und Familienleben darstellt, könnte darüber hinwegtäuschen, dass es sich hierbei um veränderte Familienbildungsprozesse handelt. Wer den Eintritt in die Familienphase weiter erschwert, lässt z.B. unberücksichtigt, dass der "Nestbau" gewöhnlich vor der Realisierung des Kinderwunsches steht. Eine Umverteilung von Geldern zwischen Phasen der Familienbildung könnte also gerade dort das Geld wegnehmen, wo es ebenso benötigt wird. Eine Familienpolitik, die Kinderlose vorschnell der Kategorie "lebenslang Kinderlose" zuordnet, ist für die überwiegende Mehrheit der Noch-Kinderlosen kontraproduktiv.
 
   
  • KNAPP, Ursula (2001): Milchmädchenrechnungen.
    Steuernachlässe helfen vielen Familien wenig oder gar nicht,
    in: Frankfurter Rundschau v. 17.04.
 
   
  • FRANKFURTER NEUE PRESSE (2001): Mehr als 52 000 Frankfurter sind schwerbehindert,
    in: Frankfurter Neue Presse v. 17.04.
    • Kommentar:
      Der Sinn des Satzes "Der Zuwachs an Behinderten ist der Studie zufolge auch eine Konsequenz aus der steigenden Zahl der Ein-Personen-Haushalte" dürfte dem Verfasser klarer sein als dem Leser. Aber er erinnert an ähnlich lautende Sätze in anderen Zusammenhängen, da hält man sich sowieso nicht lange mit Nachdenken auf...
 
   
  • VOWINKEL, Heike (2001): Rabenvater Staat.
    Familie von Kitzing hat sechs Kinder. In Deutschland ist das kein Segen - das erfährt sie täglich. Darum geht sie vor Gericht,
    in: Welt am Sonntag v. 15.04.
    • Kommentar:
      Jürgen BORCHERTs nächster Auftritt beim Bundesverfassungsgericht...
 
     
   
  • Heute: "Familienpolitik - Kinder oder Inder oder was? Deutschland ist angesichts der sinkenden Geburtenzahlen aus jahrzehntelanger Lethargie erwacht. Manche Staaten sind längst munterer"
    • LEVINE, Tom: Praktizierte Gleichberechtigung - größere Kinderzahl,
      in: Berliner Zeitung v. 14.04.
      • Kommentar:
        Der Bevölkerungsstatistiker Ron Lesthaeghe kritisiert, dass die deutschen Statistiker dem Umstand, dass Frauen immer später in ihrem Leben Kinder kriegen, nicht genügend Beachtung schenken würden.
                    "Betrachte man - anders als die deutsche Statistik - nicht nur die aktuelle Geburtenentwicklung pro Jahr, sondern das jeweilige Verhalten von Frauen-Altersgruppen (so genannten 'Kohorten'), so werde deutlich, dass der Geburtenrückgang langfristig weniger dramatisch sein dürfte. Die Frauen der Jahrgänge 1957 bis 1961 etwa hätten zwar viel später mit dem Kinderkriegen angefangen als ihre Vorgängerinnen, aber dann aufgeholt: Die Geburtenrate ihrer Altersgruppe liegt bei rund 1,6 Kindern pro Frau ; verglichen mit 1,8 für die Jahrgänge 1942-1946. Die heute 35- bis 40-Jährigen hätten bereits jetzt eine Rate von 1,5 erreicht - obwohl sie sich durchschnittlich noch länger Zeit gelassen hätten, bevor das erste Baby kam."
 
   
  • JOA, Norbert (2001): Hausmänner sind die Ausnahme.
    "Drei Jahre nur daheim, das würde ich nicht machen". Nur in manchen Familien klappt es, dass sich Mann und Frau die Hausarbeit und Kinderpflege teilen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 14.04.
 
   
  • KRAUEL, Torsten (2001): Der Sozialstaat löst die Familie auf.
    Die Ökonomie als Maxime der Familienpolitik,
    in: Welt v. 14.04.
    • Kommentar:
      KRAUEL hält die Ehe für wenig leistungsfähig und bangt deshalb, dass diese einem ökonomischen Vergleich mit anderen Lebensformen, in denen Kinder aufwachsen, nicht standhalten könnte. Aus diesem Grund wendet er sich gegen die ökonomische Betrachtungsweise von Familienleistungen und möchte sich stattdessen auf eine geschützte "Werteinsel" zurückziehen.
 
   
  • DURCHDENWALD, Thomas (2001): Immer mehr Menschen leben allein - vor allem Ältere.
    Zahl der Single-Haushalte hat sich in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt - Anteil der Kinder geht zurück,
    in: Stuttgarter Zeitung v. 12.04.
  • LSW (2001): Immer mehr Menschen im Land leben allein.
    Statistik: Die meisten Singles sind Senioren,
    in: Stuttgarter Zeitung v. 12.04.
 
   
  • NIEJAHR, Elisabeth (2001): Singles als Verlierer?
    Das Pflegeurteil könnte die Rentenpolitik verändern,
    in: Die ZEIT v. 11.04.
    • Kommentar:
      Elisabeth NIEJAHR widmet sich dem Grundsatzstreit:

                  "Soll die Erziehung von Kindern innerhalb des Rentensystems gefördert werden (...). Oder sollte lieber die Gemeinschaft der Steuerzahler die Kindererziehung fördern?"
 
   
  • RIKLIN, Mark (2001): Familie: Doch kein Auslaufmodell.
    Der Konstanzer Familiensoziologe Kurt Lüscher über den Wandel der Familie,
    in: St. Galler Tagblatt v. 10.04.
 
   
  • Süddeutsche Zeitung (2001): Niemand bekommt Nachwuchs wegen der Rente.
    Die einen haben vier Kinder, die anderen gar keine - und beide Paare sind überzeugt, sie müssten des jeweils anderen Last tragen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 10.04.
 
   
  • GESTERKAMP, Thomas (2001): Väter ohne Spielraum.
    Die Väter-Kampagne von Familienministerin Bergmann ist gut gemeint, aber wirkungslos. Sie ignoriert die Realitäten. Eine neue Männerpolitik steht noch aus,
    in: TAZ v. 10.04.
 
     
   
SPIEGEL -Titelgeschichte: Zurück zur Familie.
Verfassungsgericht verurteilt die Politik
 
   
  • DEPPE, Julia/dpa (2001): Reicher Mann sucht schöne Frau.
    Studie: Die Selbstdarstellung der Geschlechter in Kontaktanzeigen hat sich in den vergangenen 100 Jahren nicht geändert,
    in: Frankfurter Rundschau v. 07.04.
 
   
  • MAKOWSKY, Jutta (2001): Opavater und Enkeltante.
    Gemischte Verwandtschaftsverhältnisse mit neuen und alten Kindern und Stiefgeschwistern und Vettern und Basen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 07.04.
 
   
  • STICKLER, Ines (2001): "Das machen wir selbst".
    Die Tochter pflegt den Vater oder: Warum im Hause Schmidt der Generationenvertrag Tag für Tag funktioniert,
    in: Frankfurter Rundschau v. 07.04.
 
     
     
     
   
  • DIETSCHI, Irène (2001): Heiraten! Es lohnt sich.
    Zwei amerikanische Soziologinnen sind angetreten, die Ehe zu rehabilitieren. Ihr Argument: Kein Deal ist profitabler als der Bund fürs Leben,
    in: Weltwoche Nr.14 v. 05.04.
 
     
     
   
  • SUSSEBACH, Henning (2001): Ein Dorf geht in Rente.
    Affler in der Eifel: Sieht so Deutschlands Zukunft aus?
    in: Badische Zeitung v. 05.04.
    • Kommentar:
      In einer strukturschwachen Region wie der Eifel hat man ein Dorf mit 39 Einwohnern ausfindig gemacht. Dort wurde vor 20 Jahren das letzte Kind geboren. Christian ist der einsame Cowboy, der das zukünftige Modell Deutschland repräsentieren soll.
                  In den 60ern hätte man so nach dem letzten Familienlosen in der Familiengesellschaft fahnden können. Wer damals als Kind das Pech gehabt hat, keine biologische Eltern vorweisen zu können, der hätte sich in der gleichen Lage wie Christian befunden. Als einziger nur mit sozialen, statt mit richtigen biologischen Eltern.
 
   
  • PLATTHAUS, Andreas (2001): Wie aber hältst du's mit der Empirie?
    Amerika soll uns nicht Vorbild sein, aber Mahnung. Der Sozialkapitalist Robert Putnam hat einen neuen Sprengstoff entdeckt,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.04.
    • Inhalt:
      PLATTHAUS schreibt über einen der Chefideologen des Kommunitarismus, der den Niedergang des "bürgerschaftlichen Engagements"- wie es bei uns so schön im Enquetekommissionsdeutsch heisst - auf empirischem Wege belegen möchte.
                  Während bei uns die Vereinsmeierei mit dem ethnologischen Blick entzaubert wird, rückt Robert PUTNAM deren zivilgesellschaftliche Bindungskraft in den Mittelpunkt. Der Amerikaner findet es nicht mehr im Verein am schönsten, sondern bowlt lieber allein, so sein griffiges Bild für den Niedergang des Sozialkapitals.
                  In der Süddeutschen Zeitung vom 04.04.2001 durfte Gerhard SCHRÖDER auf seine Weise über diesen Sachverhalt nachdenken.
 
   
  • SCHRÖDER, Gerhard (2001): Im Schatten des Gesetzes.
    Diesseits des Staates: Das "soziale Kapital",
    in: Süddeutsche Zeitung v. 04.04.
 
   
  • BENTELE, Uli (2001): "Spaghetti Pronto" mit Jürgen Röber.
    Berlin ist angeblich die Hauptstadt der Singles: Ein Buch will Lebenshilfe bieten - in erster Linie ist es überflüssig,
    in:
    Welt v. 04.04.
    • Kommentar:
      Wer sich selbst von der Qualität überzeugen möchte, der findet in der BIZ v. 01.04.2001 einen Auszug aus dem Buch von Corinna PHILLIPS.
 
   
  • GÖTTINGER TAGEBLATT (2001): Singles nicht störender als Familien,
    in:
    Göttinger Tageblatt v. 04.04.
    • Kommentar:
      Die Stigmatisierung von Singles lässt sich an dieser Meldung über einen gerichtlichen Streitfall ablesen:
                  "Nachbarn hatten den Bau der Häuser verhindern wollen, weil sie meinten, in die zwangsläufig kleineren Wohnungen zögen vorwiegend Singles ein. Diese sorgten für ein höheres Verkehrsaufkommen und seien weniger rücksichtsvoll gegen Kinder."
                  Solche Argumentationen sind Ausdruck der zunehmenden Vorurteile gegenüber Singles und sind Folge der sozialpolitisch motivierten Single-Debatte seit Anfang der 90er Jahre.
 
     
   
  • FRANZEN, Günter (2001): Das Märchen von der Schnabeltasse.
    Versorgt auf grüner Wiese: Auch Pflegeheime sind ein Weg, im Alltag das Altern zu leugnen,
    in: Welt v. 03.04.
 
   
  • HAGER, Angelika & Nina HOROWITZ (2001): Solange wir uns lieben!
    Abenteuer Familie. Die traditionelle Kleinfamilie stirbt langsam, aber sicher aus. Die Zukunft bringt ein spannendes Spektrum neuer Miteinander-Formen: die interessantesten Modelle, Prognosen und wie's in der Praxis funktionieren kann,
    in: Profil Nr.14 v. 02.04.
  • HORX, Matthias (2001): "Mehr Intensität, mehr Selbstbefreiung".
    Zukunftsforscher Matthias Horx über die familiäre Splitterwelt. Ein Auszug aus seinem im Mai erscheinenden Buch "Smart Capitalism",
    in: Profil Nr.14 v. 02.04.
  • PROFIL (2001): "Ein Kind ist kein Postpaket".
    Max Friedrich, Professor für Kinderpsychiatrie, analysiert die neuen Familienmodelle aus der Sicht des Kindes,
    in: Profil Nr.14 v. 02.04.
 
   
  • PHILIPPS, Corinna (2001): Ausgebremst.
    Fast jeder zweite Berliner lebt allein. Die Autorin Corinna Philipps hat Singles in unserer Stadt zu ihrer Situation befragt. Wie die 35-jährige Karrierefrau, die noch auf der Suche ist nach dem richtigen Mann,
    in: Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage der Berliner Morgenpost v. 01.04.
 
   
  • LATUSSECK, Rolf H. (2001): Treue der Frauen liegt in Hormonen.
    Wie lange eine Ehe hält, ist im Blut nachweisbar. Hohe Cortisolwerte verraten die Neigung zur Scheidung,
    in: Welt am Sonntag v. 01.04.
    • Kommentar:
      Aprilscherz, ja oder nein?
 
       
       
   

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