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Presserundschau:
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News
vom November 2000
News vom Oktober 2000
News vom September 2000
News vom August 2000
News vom Juli 2000
News vom Juni 2000
News vom Mai 2000
News bis Mai 2000
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News vom
Dezember 2000
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- PHILIPP, Bernd (2000):
Scheiden tut weh.
Trennungen: Noch nie gab es
so viele prominente Paare, die auseinandergehen,
in: Berliner Illustrierte
Zeitung. Beilage der Berliner Morgenpost v.
31.12.
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- MAKOWSKY, Arno (2000):
Der Fluch des Erfolgs,
in: Süddeutsche Zeitung v. 30.12.
- Kommentar:
MAKOWSKY macht
Stimmung gegen Singles. Das
Vermieter-Credo kann man auf das
schlagzeilenträchtige Motto bringen:
Lieber einen Single mit Kampfhund als
eine Familie mit Kind...
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- SCHMID, Luzia (2000):
Wenn die Grosis stören.
Was man in den USA
"Granny Dumping", das Deponieren der
Oma nennt, nimmt auch hier zu Lande zu: Ältere
Menschen werden über Weihnachten ins Spital
abgeschoben,
in: Facts
Nr.52 v. 28.12.
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GÄCHTER, Sven (2000):
Die neue Leid-Kultur.
Zeitgeist. Bloß keine
Gefühle, hieß das Motto der zynischen Vernunft.
Doch die zwanghafte Lust an der Ironie zeigt
allmählich Verschleißerscheinungen.
Sentimentale Ausrutscher häufen sich. Steht eine
Renaissance des Pathos bevor?
in: Profil Nr.52
Kommentar:
Pathos hat
Konjunktur und mit ihm die Aufladung der
Familie mit übersteigerten Erwartungen
oder wie es Botho Strauß ausdrückt:
"Das Globale ist uns längst
vertrauter als das Häusliche. Im
herdlosen Raum wächst nun das Fernweh
nach vertrauten Verhältnissen"
(ZEIT Nr.52 v. 20.12.2000). Die
Eiseskälte der
"Single-Gesellschaft" soll in
der Herdhitze der
"Familiengesellschaft"
geschmolzen werden. Das neue Pathos
bedeutet die Ausweitung der Kampfzone
"Familie versus Singles" von
der Sozialpolitik auf die Kultur. Die
Ausweitung dieser Kampfzone hat Michel
HOUELLEBECQ vorangetrieben...
Michel Houellebecq:
Scharlatan oder Erlöser? - Die Debatte
um die neue Eigentlichkeit in der
Kulturindustrie
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- MÜLLER-LISSNER
(2000): Gesellschaft im Wandel: Ist die Familie
noch heilig?
Sie
gelten als die wichtigste Erziehungsinstanz:
Vater und Mutter. Doch nicht nur die Ehen Hera
Linds, der Beckers und der Scharpings scheitern.
Immer mehr Kinder müssen ohne die klassische
Familie groß werden. Nun werden Alternativen
gesucht,
in: Tagesspiegel v. 23.12.
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- MÜLLER-LISSNER
(2000): Gesellschaft im Wandel: "Die Familie
wird bunter".
Ein
Gespräch mit der Soziologin Elisabeth
Beck-Gernsheim,
in: Tagesspiegel v. 23.12.
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- SPERLICH, Christel
(2000): Das Fest der fetten Braten und mageren
Gefühle.
Wenn ein Feiertag mit
Erinnerungen und Erwartungen überlastet wird -
Von der Weihnachtskrankheit Depression,
in: Süddeutsche Zeitung v.
23.12.
- Kommentar:
Weihnachten eine
Krisenzeit für Alleinlebende? Wie
überlebt man das Fest der Liebe?
SPERLICH lässt Psychologen und
Mitarbeiter der Telefonseelsorge zu Wort
kommen. Die TAZ
plädierte am 09.12. eher für Party statt
Tristesse.
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- FOCUS-Coverstory: Was
ist Liebe? Annäherungen an ein großes Gefühl:
THIEDE, Roger (2000): ...und fragst Du mich was
mit der Liebe sei.
Die Hiobsbotschaften häufen
sich. Bleibt uns die Liebe im 3. Jahrtausend
erhalten? Philosophische Annäherungen an ein
großes Gefühl,
in: Focus Nr.52 v. 22.12.
- KLONOVSKY, Michael
& Roger THIEDE (2000): Entgöttlichte
Passion.
Der Philosoph Peter
Sloterdijk vergleicht die moderne Liebe mit den
Kundenbindungssystemen der Industrie,
in: Focus Nr.52 v. 22.12.
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- HEISE, Sebastian
(2000): Feiertagsmuffel und Workaholics.
Rund vier Millionen Menschen
in Deutschland arbeiten am Heiligen Abend -
Singles springen für Mütter und Väter ein,
in: Giessener Anzeiger v.
21.12.
- Kommentar:
Einmal im Jahr sind
Singles keine Schädlinge, sondern
Nützlinge...
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- CH (2000): Single
Schock
in: Rheinpfalz v. 21.12.
- Kommentar:
Single-Gesellschaft
à la Rheinpfalz!
"Da fährt ein
Auto in der Stadt rum. Mittelklasse,
gewöhnlich. Eine Aufschrift ziert das
Heck: 'Just married! (1975)' steht da,
darunter ein roter Kussmund. 25 Jahre
sind diese Leute also verheiratet. Und
tun es auch noch kund, in aller
Öffentlichkeit!".
Dieses
Auto, das allen Singles ein Mahnmal sein
soll, fährt weiter durch alle Lokalteile
der Rheinpfalz. Am 25. September
("Zum Single-Erweichen") wurde
es in Neustadt gesichtet, am 08. November
in Speyer und heute in Pirmasens.
Und da
dieser Kommentator flexibel ist, hat er
diesmal natürlich auch das
"Alpha-Pärchen" B. & B. im
Text untergebracht. Als Vorbild für
solcherart Geniestreich könnte man glatt
den Soziologen Ulrich BECK vermuten, der
seine Texte zur Single-Gesellschaft auch
kaum variiert hat...
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- BLUM, Wolfgang (2000):
Kalkuliertes Eheglück.
Glückliche Paare benötigen
weder Kontaktanzeige noch Vermittlungsagentur -
sie finden sich mithilfe mathematischer Modelle,
in: Die ZEIT Nr.52 v.
20.12.
- Kommentar:
Welche Vorstellungen
männliche Mathematiker von der
Partnerwahl haben, das kann man bei BLUM
nachlesen. Im Focus (siehe Nr.45
v. 06.11.) war bereits
zu lesen, was männliche Biologen zum
Thema beitragen.
Bezeichnenderweise
wurde die "Hochzeitsmathematik"
zuerst in der Kriegsführung angewendet.
Einzigstes Kriterium der Partnerwahl ist
der "Vogue-Faktor", womit wir
wieder bei
Michel
Houellebecq wären,
der immer noch en vogue ist.
DRIBBUSCH (siehe
TAZ v. 14.12.) hat von
BECKs Risikodiskurs gelernt, wie man dem
Schlechten noch etwas Gutes abgewinnen
kann: "Moralische Appelle gegen den
Diskurs von 'Liebe als Markt" (...)
helfen nichts (...). Eher ist die
Erwartung berechtigt, dass der Diskurs
von selbst bröckelt und bricht - an
seinem eigenen Paradoxon. (...)
Vielleicht entsteht aus der
gegenwärtigen, ermüdenden
Marktwertdiskussion daher am Ende sogar
etwas Neues: Räume für eine
Resolidarisierung der Geschlechter - für
das Leben und gegen die Ödnis der
Märkte." Eine Beitrag zum Fest der
Liebe...
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- DOINET, Rupp u.a.
(2000): Rache, Gier und miese Tricks.
Wenn die Liebe geht, werden
meist die Messer gewetzt. Die Partner kämpfen
erbittert um Unterhalt und Kinder - nicht nur im
Hause Becker. Die Schamschranken fallen, die
Rosenkrieger riskieren sogar ihren guten Ruf,
in: Stern Nr.52 v. 20.12.
- Kommentar:
Der Stern hat alle
"Alpha-Paare" (siehe
Stern v. 14.12.2000) zu einer
Trennungs-Coverstory versammelt, damit
"Beta-Pärchen wissen wie man es
nicht machen soll. Ansonsten nichts Neues
zur seriellen Monogamie und zur
Patchworkfamilie...
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- WÖLFI, Adelheid
(2000): Heim an den Herd.
Schwarz-Blau. Ein Mann ist
Frauenminister. Die Frauenpolitik wird zunehmend
von der Familienpolitik inhaliert. Soll die
Emanzipation rückgängig gemacht werden?
in: Profil Nr.51 v. 18.12.
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- GRUBER, Renée &
Roland GRÜTER (2000): Madonna hat ihren
Traumprinzen gefunden.
Die Popdiva heiratet ihren
Angebeteten Guy Ritchy unter Ausschluss der
Öffentlichkeit,
in: SonntagsZeitung v.
17.12.
- Kommentar:
Wer sich nicht an
B.B. (siehe Welt am Sonntag v.
17.12.2000) orientieren mag, der hat
Madonna als Alternative.
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- BOENISCH,
Julia (2000): Die Verlierer sind immer die
Kinder.
Der
Streit um die Kinder wird in vielen
Prominenten-Ehen zum öffentlichen Rosenkrieg,
in: Welt am Sonntag v.
17.12.
- Kommentar:
Für
"Beta-Paare", die sich an
"Alpha-Paaren" (siehe
Stern v. 14.12.2000)
orientieren möchten. Die anderen können
den Artikel ignorieren.
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- MEIXNER, Christiane
(2000): Der Kampf um Leben.
In Deutschland kommen
jährlich rund 4000 Kinder nach künstlicher
Befruchtung zur Welt. Mal voller Hoffnung, mal
ängstlich haben viele ihrer Eltern lange auf
diesen Augenblick gewartet,
in: Berliner Illustrierte
Zeitung. Beilage der Berliner Morgenpost v.
17.12.
- Kommentar:
In Deutschland
herrscht Kinderzwang. Paaren, die keine
Kinder haben, wird Egoismus unterstellt.
Dies führt zu einem Leidensweg von
Frauen, die ungewollt kinderlos bleiben
und alles unternehmen, um dies zu
ändern.
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- BOMBECK, Nataly
(2000): Babyboom in Hamburg,
in: Hamburger Abendblatt v. 16.12.
- Kommentar:
Während
Sozialpolitiker und Greencard-Verfechter
noch immer vom Aussterben der Deutschen
reden, und dies Alice Schwarzer gar auf
ihr Konto buchen möchte (siehe
Spiegel Nr.41 v. 09.10.), werden
Krankenhäuser vom "Babyboom"
überrascht.
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- BRUNS,
Gabriele (2000): Das verstaubte lila Gewand.
Oder:
Warum sich der Feminismus in Deutschland
modernisieren muss.
Mit dem Feminismus ihrer Mütter oder der
Mütter-Generation wollen die heutigen jungen
Frauen wenig bis nichts zu tun haben. Wie es zu
dieser gegenseitigen Fremdheit gekommen ist,
analysiert im folgenden Beitrag Gabriele Bruns.
Die 1968 geborene Autorin hat
Politikwissenschaft, Anglistik und
Internationales Recht studiert und über das
politische System Japans promoviert.
in: Frankfurter Rundschau
v. 16.12.
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- STUPPE,
Andrea (2000): Schweine im Logo.
Via
Internet können kontaktarme Landwirte neuerdings
auf Partnersuche gehen. Der clevere Service
zweier Landfrauen erfreut sich starken Zuspruchs,
in: Spiegel Nr.51 v. 16.12.
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- MEISE, Sylvia (2000):
Geprüft elternfreundlich.
Arbeiten und Kinderhaben
unter einen Hut zu bringen soll nicht länger nur
Müttersache sein. Damit dieses Vorhaben gelingen
kann, bietet die gemeinnützige "Beruf &
Familie" GmbH eine Firmenberatung an,
in: TAZ v. 16.12.
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- BLINKERT, Baldo
(2000): Maßstab ist die individuelle
Kosten-Nutzen-Bilanz.
Über die Bereitschaft von
Angehörigen, kranke Menschen zu Hause selbst zu
pflegen,
in: Frankfurter Rundschau
v. 15.12.
- Inhalt:
Der Freiburger
Soziologe BLINKERT hat die Einstellungen der 40 - 60jährigen
zur häuslichen Pflege untersucht.
Als Ergebnis der Studie
fand der Soziologe milieuabhängige Einstellungen zur Selbst-
bzw. Fremdpflege von Angehörigen. Entlang von Bildung,
Einkommen (strukturelles Kapital) und Lebensentwürfen
(symbolisches Kapital) ergeben sich unterschiedliche
Einstellungen.
Modernisierungsverlierer
(niedriges strukturelles Kapital und
traditionale Lebensentwürfe)
präferieren die Selbstpflege, während
die Modernisierungsgewinner (hohes
strukturelles Kapital und moderne
Lebensentwürfe) die Fremdpflege
bevorzugen. Daraus zieht BLINKERT den
Schluss, dass aufgrund der Zunahme von
Milieus mit modernen Lebensentwürfen die
Prämissen der Pflegeversicherung, die
von einer Zunahme der Pflegegeldbezieher
statt einer Inanspruchnahme von
professionellen Pflegekräften ausgeht,
infrage gestellt werden.
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- FELSING,
Monika (2000): Die Beginen sind nicht auf Rosen
gebettet.
Expo-Projekt
bisher ohne finanzielle Unterstützung/Kosten: 34
Millionen Mark/Richtfest im Februar,
in: Bremer Zeitung v.
15.12.
- Inhalt:
FELSING berichtet
über das Wohnprojekt Bremer Beginenhof.
Der Beginenhof knüpft an eine
mittelalterliche Wohnform an, deren
Kennzeichen ist, dass alleinstehende
Frauen unter einem Dach leben und
arbeiten. Alleinerziehende und weibliche
Singles sind die modernen
"Beginen", die von diesem
Projekt profitieren.
- Kommentar:
Im Spiegel
Nr.10 v. 06.03.2000 wurde das
Wohnprojekt als Beispiel für den
Trend zu
"Geschlechter-Ghettos"
genannt.
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- DRIBBUSCH,
Barbara (2000): Das Schwarzbuch der Liebe.
Immer
mehr Paare trennen sich. Doch in der Liebe geht
es zwischen Männern und Frauen nicht um
Gleichheit, sondern mehr um die Frage, wer wen am
meisten braucht,
in: TAZ v. 14.12.
- Kommentar:
DRIBBUSCH kommt beim
Thema Trennungen ohne den Namen Boris
Becker, aber nicht ohne HOUELLEBECQ aus.
Sie hat den Focus Nr.45
v. 06.11. und den Spiegel
Nr.48 v. 27.11. (Thema:
ältere Frau liebt jüngeren Mann)
gelesen, aber nur ersteres erwähnt.
Ansonsten packt sie alles zu einem
Weihnachtsgeschenk (Fest der Liebe!)
zusammen, was gerade auf dem
Beziehungssektor modern ist: multilokale
Mehrgenerationenfamilie,
Freundschaftsbeziehungen (Dezemberheft
der Psychologie Heute) und die
Resolidarisierung der Geschlechter (Woche Nr.48
v. 24.11.).
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- DOINET,
Rupp u.a. (2000): Szenen einer Ehe,
in:
Stern Nr.51 v. 14.12.
- Kommentar:
Der Stern passt sich
der Boulevardpresse an und spekuliert
über die Ehe von B.B.. Dazu passt der
Satz aus der FREITAG Nr.51 v.
15.12.:"Die Boulevardpresse hat
endgültig die traditionellen
Meinungsmacher der politischen Magazine
abgelöst, Bunte statt Spiegel". Die
Leser dürfen natürlich mitdiskutieren.
Über was wohl? "Ist die Ehe fürs
Leben ein Auslaufmodell?" B.B. &
B.B. als "Alpha-Paar", da
wissen die "Beta-Paare" endlich
wo es lang zu gehen hat...
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- HIRSCH,
Wolfgang (2000): Lebensglück auch ohne
Nachwuchs,
in:
Informationsdienst Wissenschaft v. 14.12.
- Inhalt:
Psychologen aus Jena
und Freiburg haben die Folgen von
Kinderlosigkeit für 43 - 65jährige
Frauen in Paarbeziehungen untersucht. Sie
unterscheiden zwischen vier Gruppen:
"ungewollt Kinderlose, die sich
nicht in medizinische Behandlung begaben,
solche, die eine - erfolglose -
künstliche Befruchtung bzw.
Fremdsamenspende auf sich nahmen, gewollt
Kinderlose und (...) Familienväter und
-mütter. Die Psychologen kommen zu dem
Ergebnis, dass bei der Bewältigung von
Kinderlosigkeit jene am besten zurecht
kommen, die sich "entweder bewusst
gegen Nachwuchs entschieden haben oder
eine Kinderlosigkeit aufgrund von Fertitlitätsstörungen als Schicksal
akzeptieren".
- Kommentar:
"Kinderlose
Paare sind genauso glücklich und
sozial eingebunden, sie sind
nicht kränker oder gesünder,
haben nicht mehr psychosomatische
Störungen, depressive
Verstimmungen oder andere
Erkrankungen als andere",
ein solches Fazit wird den
Ergebnissen nicht gerecht, ist
aber neben der Schlagzeile das
einzige, was von solchen
Meldungen übrig bleibt und dann
wiederum zu Vorurteilen führt:
hedonistische Kinderlose als
Inbegriff der Spaßgesellschaft.
Über
die Repräsentativität der
Studie wird jedoch nichts
ausgesagt. Dies wäre aber die
Grundvoraussetzung für eine
solche allgemeine Aussage. Wurden
nur bestimmte Milieus
berücksichtigt? Verweigerten
jene die Teilnahme, die
überhaupt nicht mit ihrer
Kinderlosigkeit zurechtkommen?
Was ist mit
Stadt-Land-Unterschieden? Fragen,
die sich stellen, aber nicht
beantwortet werden. Das Fazit
widerspricht zudem den
unterschiedlichen
Bewältigungsformen, die im
Artikel differenziert werden. Und
nicht zuletzt fehlen Angaben
über die Größenordnung der
einzelnen Gruppen.
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- GRAUPNER, Heidrun
(2000): Elf Kinder braucht die Frau,
in: Süddeutsche Zeitung v. 13.12.
- Kommentar:
GRAUPNER wünscht
sich einen Aufstand, dessen Frontverlauf
eindeutig ist: "Wann werden die
Jungen gegen die Alten aufstehen, die
Familien gegen die Singles, die Frauen
gegen die Männer, weil sie sich als
Opfer einer ungerechten Rentenreform
sehen?" Möglicherweise stehen aber
auch die "Falschen" auf, weil
z.B. die Front Singles versus Familien
gar nicht so eindeutig verläuft, wie
dies GRAUPNER dem Leser nahelegt...
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- HEER, Klaus (2000):
Wenn die Liebe winkt.
Wie lange soll man warten, bis man sich nach
einer Trennung wieder verlieben "darf"?
in: Brückenbauer Nr.50 v. 12.12.
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MOHR,
Reinhard (2000): Ist denn nichts mehr heilig?
Boris
ohne Babs: Das Ende des Traumpaars der neuen
Mitte bewegt die Deutschen, blamiert die
Klatschpresse - und zerstört den Glauben ans
perfekte Glamour-Liebesglück,
in: Spiegel Nr.50 v. 11.12.
- HACKER,
Doja (2000): Liebe.
Auseinander
mit Euch! Doja Hacker über das Schöne an
Trennungsmeldungen,
in: Tagesspiegel v. 11.12.
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- MOELLER,
Michael Lukas (2000): Bedeutet Ehe auf Zeit das
Ende der Familie?
In
Deutschland scheitert jede dritte Ehe.
Paar-Therapeut Professor Michael Lukas Moeller
hat ein Konzept entwickelt, das Hilfe bietet,
in: Welt am Sonntag v.
10.12.
-
MARTENSTEIN,
Harald (2000): Trennung der Beckers.
Und
jetzt? Harald Martenstein hat 33 Meinungen über
Boris Becker,
in: Tagesspiegel v. 10.12.
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- ENGELS,
Volker (2000): Sinnfindung statt Gefühlsschwere.
Wenn
Weihnachten zum Terror wird: Die traditionellen
Rituale unterm Christbaum sind für Singles und
Patchworkfamilien häufig eine Belastung.
Individuelle Sinnfindung bietet einen Ausweg. Die
Skandinavier machens vor: Party statt
Besinnlichkeit,
in: TAZ v. 09.12.
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- SCHINDELE, Eva (2000):
Wenn der Wunsch nach Kindern zurückgestellt
wird.
Weibliche Lebensentwürfe
und moderne Reproduktionstechnologien,
in: Frankfurter Rundschau
v. 09.12.
- Inhalt:
SCHINDELE übt
Kritik an der Reproduktionsmedizin, die
Kinder als
"Schwangerschaftsprodukt"
auffasst und die "Krankheit"
ungewollte Kinderlosigkeit zu heilen
verspricht. Der Erfolg der
Reproduktionsmedizin ist bislang gering.
Nur 30 % der behandelten Frauen gebären
ein Kind. Für SCHINDELE sind dagegen
psychische Probleme, die sich aus einem
gesellschaftlich verursachten
Entscheidungsdilemma ergeben,
ausschlaggebender. Die Publizistin
fordert deshalb familienpolitische statt
technische Lösungen, damit Kinder nicht
nur gewünscht, sondern auch geboren
werden.
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- KREINER, Brigitte
(2000): Liebe auf Distanz braucht Vertrauen.
Fernbeziehungen für manche
eine Wunschlösung,
in: Ostsee-Zeitung v.
09.12.
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- HUMMEL, Manfred
(2000): Paare warten mit der Heirat.
Bayern gehen erst mit 31
Jahren zum Standesamt,
in: Süddeutsche Zeitung v.
09.12.
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- GRAW,
Eva-Maria (2000): Liebe in Zeiten der Zweifel.
Popstar
Madonna heiratet und gibt allen krisengeplagten
Romantikern ihren Glauben wieder,
in: Welt v. 08.12.
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- CLAUSS,
Ulrich (2000): Familie in Not.
Die
moderne Gesellschaft treibt ihre Mitglieder in
immer aussichtsloser konkurrierende Ziele -
Leitartikel,
in: Welt v. 08.12.
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- KREITLING,
Holger (2000): Die Liebe ist eine Baustelle.
Die
gescheiteterte Ehe von Barbara und Boris Becker
führt die Krise der Partnerschaft in Zeiten der
New Economy vor. Ist die moderne
Spaßgesellschaft nicht mehr mit der
traditionellen Institution Ehe vereinbar?
in: Welt v. 07.12.
- BELLINGER,
Andreas (2000): "Einen Schlussstrich gibt es
nie".
Boris
Becker über die Gründe der Trennung,
in: Welt v. 07.12.
- Kommentar:
SPIEGEL hör die
Signale! Boris Becker löst eine neue
Hysterie aus. Es droht wieder einmal die
Single-Gesellschaft. Wer mit der New
Economy in Berührung kommt, der wird vom
Trennungsvirus befallen. Boris war
sicherlich kein Yettie, denn wer fragt
"Bin ich schon drin?",
der besteht
den Yettie-Test nicht.
KREITLING
hat anscheinend meinen gestrigen
Kommentar gelesen: "Die
Öffentlichkeit macht sich beim Blick auf
Home-Storys immer ein gewollt schönes
Bild. Vor sechs Wochen titelte der
'Spiegel' noch mit 'Glücklicher zu
zweit' und führte selbstverständlich
die Beckers als Kronzeugen für den
gesellschaftlichen Trend zur stabilen
Bindung mit Trauschein an (...) und im
Falle eines Scheiterns gibt es ein
Auffangbecken, nämlich die Gewissheit,
dass Patchwork-Familien und allein
erziehende Mütter und Väter keine
Seltenheit, sondern nahezu die Regel
sind."
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- BRACZKO,
Claudia (2000): Selbständig in der "New
Economy" - auch die Helden der
Internetökonomie haben ihre Probleme
in:
Informationsdienst Wissenschaft v. 06.12.
- Kommentar:
Die
"Yetties" sind der neue
Menschentyp im Hyperkapitalismus und sie
sollen identisch mit den Singles sein,
die schon länger als "Pioniere der
Moderne" gehandelt werden. Aber nach
BRACZKO dominieren in der IT-Branche die
"Setties", wie die über
30jährigen spöttisch genannt werden.
Das Institut Arbeit & Technik hat in
einer Online-Befragung bei 205
Beschäftigten der Branche (spricht nicht
gerade für Repräsentativität!)
folgendes herausgefunden:
"Dreiviertel der Befragten waren
zwischen 30 und 50 Jahre alt. Ebenso
viele lebten in einer festen
Partnerschaft, davon 38 % mit Kindern.
'Die Erwartung, der 'Single' sei die
vorherrschende Lebensform der 'neuen
Selbständigen' bestätigte sich also
ebenfalls nicht". Näheres zu
Yetties und Setties siehe meinen Kommentar vom
03.12.2000
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- BREMME,
Bettina (2000): Mutterbild, verzweifelt gesucht.
Der
Verband der Filmarbeiterinnen tagte,
in: Berliner Zeitung v.
06.12.
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- VOGEL, Benita (2000):
Verkuppeln zahlt sich aus.
Die Hälfte der Schweizer
Bevölkerung ist Single - die meisten nicht
freiwillig. Sie suchen übers Internet oder
Partnervermittler nach Traummann oder -frau - die
Datingbranche dankt es,
in: Neue Luzerner Zeitung
v. 06.12.
- Kommentar:
Das Denkmuster
"Single-Gesellschaft" hat sich in den Köpfen so sehr
festgesetzt, dass Meldungen, die ins Schema passen, nicht
mehr überprüft werden. Aber Statistik ist nicht die Stärke
von VOGEL! Sie freut sich:
"Inzwischen sind 48,8
Prozent der Schweizer Bevölkerung Singles. Damit hat sich
die Zahl der Ein-Personen-Haushalte seit 1960 verdreifacht".
Wer
zwischen Bevölkerung und Haushalt nicht
unterscheiden kann, der sollte
bei
Günter
BURKART nachlesen. In der
Schweiz wohnen ca. 7 Millionen Menschen,
davon keine Million in
Einpersonenhaushalten.
Davon
abgesehen wohnen in Einpersonenhaushalten
nicht unbedingt Partnersuchende, sondern
Paare und vor allem ältere Witwen.
Partnerlose wohnen auch bei den Eltern
("Hotel Mama") oder in anderen
Mehrpersonenhaushalten.
Vielleicht
wenden sich Partnerlose aber auch
gleichzeitig an mehrere
Partnervermittlungen, um ihre Chancen zu
erhöhen. VOGELs Partnerlosenpotenzial
reduziert sich also gewaltig...
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- RODEK,
Hanns-Georg (2000): Das verflixte siebte Jahr.
Die
Ehe von Barbara und Boris Becker ist
überraschend zerbrochen. Offizielle Begründung:
"unterschiedliche Prioritäten in unserer
Beziehung". Offenbar ist den beiden das
gemeinsame Ziel abhanden gekommen,
in: Welt v. 06.12.
- GERTZ, Holger (2000):
Es war einmal ein Traumpaar.
Boris und Barbara Becker
geben ihre Trennung bekannt,
in: Süddeutsche Zeitung v.
06.12.Welt
- Kommentar:
Jetzt muss die
SPIEGEL-Coverstory von WELLERSHOFF
"Glücklicher zu zweit" (siehe
23.10.2000)
umgeschrieben werden:
"Die Familie
mit Kindern, die unerschütterliche
Zweierbeziehung mit Hund und
Kanarienvogel - sie ist nicht mehr das
kleinbürgerliche, fortschrittsfeindliche,
lustferne Gefängnis (...). Sie erscheint
vielmehr als selige Insel im feindlichen
Meer. Das Langzeitehepaar Boris und
Barbara Becker - seit sieben Jahren
verheiratet, zwei Söhne - lebt das
Familien-Ideal mit strahlendem Lächeln
vor".
Wahrscheinlich
hat WELLERSHOFF diese Entwicklung
vorausgesehen und schnell noch die
"Flicken-Familie" zum neuen
Zukunftsmodell der Familie erklärt
(siehe 04.12.).
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- DUBÖ (2000):
Imagekampagne "Singles mit Kids"
gestartet.
Chance für
Alleinerziehende,
in: Augsburger Allgemeine
Zeitung v. 05.12.
- Kommentar:
Die städtische
Gleichstellungsstelle und der
Arbeitskreis Alleinerziehende wollen das
"Bild vom hausbackenen
Alleinerziehenden zurecht" rücken.
"Singles mit Kids", das klingt
nach "LebenskünstlerInnen",
"ZeitmanagerInnen", "die
echten AbenteuerInnen", die
"das Mehr an Lebensfreu(n)den"
haben. Das soll potenzielle Arbeitgeber
zur Einstellung von Alleinerziehenden
bewegen?
So muss man
sich das eher vorstellen, als Will
Freeman, der Playboy aus NICK HORNBYs
"About a Boy", auf die Idee
kam, alleinerziehende Mütter als
"intelligente, attraktive, willige
Frauen" wahrzunehmen, die sich ideal
für Affären eignen. Er ist wohl das
Opfer einer solchen Imagekampagne
geworden...
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- WELLERSHOFF,
Marianne (2000): Die Flicken-Familie.
Die
Jüngeren schleppen die Mineralwasserkisten, die
Alten passen auf die Kinder auf: Für die Zukunft
erwarten Soziologen eine kompliziertes Geflecht
von zusammengewürfelten Patchwork-Familien, in
denen sich mehrere Generationen miteinander
arrangieren,
in: Spiegel Nr.49 v. 04.12.
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- BEYER,
Susanne (2000): Stets zu Diensten.
In
neuen Luxuswohnungen werden alte Traditionen
wieder belebt. Der Portier kehrt zurück, er
heißt jetzt Doorman und soll die Bewohner
bewachen und bedienen,
in: Spiegel Nr.49 v. 04.12.
- Inhalt:
BEYER berichtet aus
dem Innern der "BoBo &
Yettie-Nation" (siehe 03.12.). Die
Gründerzeit kehrt nicht nur als Start Up
wieder sondern hat auch schon
architektonisch ihren adäquaten Ausdruck
gefunden: das Konzept der
Gründerzeit-Bürgerhäuser kehrt zurück
in die Geschichte. Für die
Wenigerbetuchten gibt es die Rückkehr
der "Concièrge", das
Schreckgespenst aller Studenten der
Vor-68er-Zeit.
- Kommentar:
Marissa
PIESMAN hat diesen Typ der
Luxuswohnhäuser in New York
bereits 1995 in dem Krimi
"Alternate Sides"
(deutsch: Parkverbot)
beschrieben. Der
"hilfsbereite" Doorman
(die Übersetzung spricht vom
"Türsteher", als ob es
sich um eine Disco handeln
würde) wird jedoch Opfer eines
Mörders.
Der
FREIBEUTER hat bereits im Jahr
1985 die deutschen Yuppies, die
im Herzen noch Hippies waren,
mental auf die
Gründerzeit-Epoche vorzubereiten
versucht. Möglicherweise haben
aber ihre Kinder von der
Generation X oder @ heimlich den
Freibeuter unter der Bettdecke
gelesen und ziehen jetzt in die
Gründerzeithäuser ein.
Der
Priveteye Nestor Burma zeigt wie
man an der Concièrge ungesehen
vorbei kommt, aber nicht jeder
ist so versiert wie ein
Privatdetektiv. Welche Probleme
studentische Untermieter mit
Hauswirt/innen gehabt hatten, das
liest man dagegen bei
Uwe
TIMM in "Heißer
Sommer".
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- GATTERBURG,
Angela & Peter STOLLE (2000): Der
Genussmensch ohne Herz.
Wachsendes
Unvermögen, gemeinschaftliche Bande zu
entwickeln, ein Verlust an Traditionund
Identität, wachsende Distanz zwischen den
Individuen: Der Ethnologe und Kulturhistoriker
Hans Peter Duerr prophezeit neben dem
ökologischen auch einen sozialen Kollaps,
in: Spiegel Nr.49 v. 04.12.
- Kommentar:
DUERR scheint vom
HOUELLEBECQ-Virus befallen zu sein.
Dieser Krankheit ist kaum noch Einhalt zu
gebieten. Eine Grippewelle ist harmlos
dagegen. Wie bringt es der SPIEGEL nur
fertig, in ein und demselben Heft
einerseits die Hysterie der Deutschen zu
beklagen und andererseits Apokalytikern
eine Plattform zu bieten? Das nennt man
die Dialektik der Marktwirtschaft...
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- HOSSLI,
Peter (2000): Vor dreissig eine Firma gründen.
Die
Yuppies können sich zur Ruhe setzen. Denn ihre
würdigen Nachfolger sind da - die Yetties,
in: Sonntagszeitung v.
03.12.
- Kommentar:
David BROOKS und Sam
SIFTON beschreiben die Marken-Identiät
der Neuen Mittelschichten für jene, die
gerne dazugehören möchten.
Marissa
PIESMAN hat dies in den
80ern für die Yuppies erfolgreich
praktiziert. Brooks und Sifton wollen
beide die Yuppie-Nachfolger gefunden
haben.
Die Yetties
haben unter den deutschen Start-Ups
bereits eine "Fan-Gemeinde"
gefunden. Da Yetties keine Zeit haben,
sprechen sie laut Sifton in Abkürzungen,
meist aber gar nicht, wenn man sich im
deutschen Yettie-Forum umschaut.
The
STANDARD hat einen Vorabdruck des Buches
von SIFTON veröffentlicht. Dort kann man
sich ein Bild davon machen, wie typische
Yetties so auszusehen haben.
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- KRÜGER, Michaele
(2000): Keine Angst vor Hilfe.
Seelsorge im Internet hat
Konjunktur: Immer mehr Menschen suchen per E-Mail
bei Geistlichen Rat und manche beichten sogar,
was sie sonst niemandem erzählen würden,
in: Berliner Illustrierte
Zeitung. Beilage der Berliner Morgenpost v.
03.12.
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- JAECKEL, Stephanie
& Jens SOENTGEN (2000): M. sucht W. - W.
sucht M.
Die Sprache der
Kontaktanzeigen,
in: Kursbuch Stilfragen,
Heft 142, Dezember, S.151-164
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Zu den News vom November 2000
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