| |
|
[
News-Hauptseite ] [Glossar]
[ Suche ] [ Homepage ]
|
|
| |
|
Medienrundschau:
|
|
| |
|
|
|
| |
|
News
vom Dezember 2000
News vom November 2000
News vom Oktober 2000
News vom September 2000
News vom August 2000
News vom Juli 2000
News vom Juni 2000
News vom Mai 2000
News bis Mai 2000
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
News vom
Januar 2001
|
|
| |
|
- STEINKOHL, Sibylle
(2001): "Es läuft eine Entwöhnung".
Warum Kinder in München
nicht mehr zum Alltag gehören,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 29.01.
- Inhalt:
Interview mit der
Kinderbeauftragten von München, die sich als Mutter eines
Kindes eine gute Wohnlage leisten kann:
"In dem Viertel gibt es
viele Kinder und gute Einrichtungen für sie (...) Kinder
sind hier kein Konfliktthema."
Andere
haben es schlechter und deshalb steht der Konflikt Familien
contra Singles im Mittelpunkt des Gesprächs.
|
|
| |
|
- LÖFFLER, Rita (2001):
Sorgerecht für Väter ohne Trauschein.
Ohne Zustimmung der Mutter
des Kindes geht nichts,
in: Ostsee-Zeitung
v. 29.01.
|
|
| |
|
- BERTRAM,
Jörg (2001): Wohnen im Loft ist Lebensart.
Der
Charme des Außergewöhnlichen ist in Berlin
Trend geworden - schöner wohnen in ehemaligen
Fabrikanlagen,
in: Welt
am Sonntag v. 28.01.
|
|
| |
|
- PETROPULOS,
Kostas (2001): Keine Halbheiten, bitte!
Familiengeld
und mehr Ganztagsbetreuung reichen nicht aus:
Unsere Gesellschaft muss ein neues Verhältnis
zur Familie finden,
in: Rheinischer
Merkur Nr.4 v. 26.01.
|
|
| |
|
- LAGARDE, Dominique/DAOUDI,
Mounia/GACEMI, Baya (2001): Femmes du Maghreb.
Les nouveaux chois des
femmes,
in: L'Express
v. 25.01.
- Inhalt:
Im Maghreb, den
ehemaligen französischen Kolonien
Algerien, Marokko und Tunesien hat in den
letzten 30 Jahren ein dramatischer
Geburtenrückgang stattgefunden: von 7,5
Kinder auf etwas mehr als 2 Kinder pro
Frau.
- Kommentar:
Alice
SCHWARZER
müsste neidisch sein auf diesen
"Gebärstreik" und den
deutschen Familienpolitikern
sollten die Argumente ausgehen.
Modernisierungsschub durch die
68er?
|
|
| |
|
- SIMON, Ulrike (2001):
Printlandschaft.
Neue Blätter braucht das Land
in: Tagesspiegel
v. 24.01.
- Inhalt:
SIMON zitiert u.a.
GRUNER + JAHR-Sprecher Kurt OTTO:
"Eine Lücke im deutschen
Zeitschriftenmarkt glaubt er in dem Themenumfeld zu
entdecken, das der Zukunftsforscher Peter Wippermann die
»Ich AG« bezeichnet. Dazu gehören Zeitschriften, die auf die
Bedürfnisse, Probleme und Wünsche jener zunehmenden Gruppe
von Menschen eingehen, die allein in einem kleinen Haushalt
leben.
|
|
| |
|
- SANTIAGO, Marlise
(2001): Wenn Frauen jüngere Männer lieben.
Was ist dran am jungen Mann?
Immer mehr Frauen wollen es wissen,
in: Brückenbauer
Nr.4 v. 23.01.
|
|
| |
|
- HARTMANN, Elke (2001):
Leben wie Sandra?
Sicherheit und Separation:
Wohlhabende Berliner verschanzen sich in modernen
Festungen. Zutritt verboten,
in: Focus
Nr.4 v. 22.01.
- Kommentar:
Der Focus hat das
Thema "Luxuswohnungen mit
Doorman" entdeckt (siehe
Spiegel Nr.49 v. 04.12.2000). Auf
einem Foto kann man eine 26jährige
Karrierefrau mit "Roboterkatze"
(das passende Symbol für ultramoderne
Singles) bestaunen. So soll also der
typische Bewohner einer modernen Festung
aussehen?
|
|
| |
|
- FOCUS (2001): ...zum
Glück mit Ehevertrag,
in: Focus
Nr.4 v. 22.01.
- Kommentar:
Coverstory über DAS
Thema, das seit B & B trendy ist.
Damit die Scheidung nicht zum Fiasko
wird, gleich bei der Hochzeit daran
denken und einen Ehevertrag aufsetzen.
Romantik pur ist out, das können sich
nur Habenichtse oder Heiratsschwindler
leisten...
|
|
| |
|
- WEITHOLZ, Arezu
(2001): Das Ziel ist im Weg.
Ständig unterwegs zwischen
New York und London: Die "Nylons"
zelebrieren eine neue Form von Heimat und
Gegenwart,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 22.01.
- Kommentar:
WEITHOLZ schreibt
über Fernlieben (im doppelten Sinn). Das
Leitbild ist hier Madonna und der
SF-Roman "Snow Crash" von Neil Stephenson.
Multilokalität wird als
Ressourcenverbrauch und Heimatlosigkeit kritisiert. Das
nachbarschaftliche Leben kommt dadurch zum Erliegen, aber
die Einheimischen scheinen das eher als Vorteil zu
empfinden. In etwa so wie Vermieter, die froh sind über
Mieter, die keinen Lärm machen und pünktlich ihre Miete
zahlen.
Der
Jet-Set-Bericht übersieht jedoch, dass
Fernlieben bereits heute ein
alltägliches Phänomen mit zunehmender
Tendenz ist. Karin FREYMEYER &
Manfred OTZELBERGER haben darüber das
Buch
"In der Ferne so nah - Lust und Last
der Wochenendbeziehungen" verfasst.
Die Autoren
neigen jedoch ebenfalls dazu, dieses
Phänomen in der Luxusklasse anzusiedeln.
Aufgrund der Massenarbeitslosigkeit ist
dieses Phänomen jedoch schon in der
Mittelklasse weiter verbreitet als es in
den Medien zum Ausdruck kommt. Die
Zunahme der Einpersonenhaushalte ist ein
sichtbarer Indikator, der immer wieder
fehlinterpretiert wird (siehe nächster
Artikel).
|
|
| |
|
- HACKER,
Doja (2001): Der einzige Zeuge.
Doja
Hacker über den Vereinzelungsterror,
in: Tagesspiegel
v. 22.01.
- Kommentar:
HACKER geht vor die
Tür - dort wo die Hälfte in
Einpersonenhaushalten wohnt - und sucht
die Singles, die von Houellebecq,
Sloterdijk und anderen
Vereinzelungsterroristen beschrieben
werden, aber sie findet nur Paare.
Wenn sie
sich diese Kulturpessimisten genauer
anschaut, muss sie feststellen "dass
die Menschen, die uns den
Vereinzelungsterror einreden
wollen, selbst alle in funktionierenden
Partnerschaften leben, diese mitnichten
gegen einen Cybersexhandschuh austauschen
möchten und auch zur Fortpflanzung, wenn
sie denn sein soll, die überlieferte
Methode bevorzugen, das wundert
mich."
Vielleicht
sollte Hacker aber einmal abseits der
Bohème-Stadtviertel suchen und auch
Mehrpersonenhaushalte nicht ausklammern.
Bei den Modernisierungsverlierern unter
den Singles ist das Elend zu finden und
nicht bei den Yuppies!
|
|
| |
|
- SIEMS,
Dorothea (2001): Kinder, Küche und Karriere.
Die
Familienpolitik steht bereits jetzt als
Wahlkampfthema 2002 fest,
in: Welt
v. 22.01.
- Inhalt:
Argumentationshilfe
für wohlhabende Frauen, die Beruf und
Familie vereinbaren wollen.
|
|
| |
|
- GEBHARDT, Miriam
(2001): "Ich heirate einen Millionär".
Einserschülerin sucht Märchenprinz.
Aufs Geld, sagt Katja, sei
es ihr überhaupt nicht angekommen. Trotzdem war
sie Kandidatin bei der RTL-Show. Aber warum
bloß? Was hat sie dazu gebracht, sich vor aller
Öffentlichkeit der Lächerlichkeit preiszugeben?
in: Tagesspiegel
v. 21.01.
- Kommentar:
Der Artikel ( im
Stile eines Illustriertenjournalismus à
la Frau im Spiegel) handelt vom Unglück,
eine Klassenkameradin zu haben, die
Journalistin geworden ist.
GEBHARDT
hat ihre Mitschülerin bei ihren "15
Sekunden Berühmtheit", (diese
werden von Andy WARHOL auch unbegabten
Laienschauspielern zubilligt) erkannt als
sie trampelnd und bemüht lächelnd über
die Fernsehbühne getrieben wurde.
Die
schüchterne Katja (Pseudonym) , die
strickend zur Eins in Deutsch kam (die
Turnnote wird nicht genannt), trotz
linker und feministischer Indoktrination
auf einem Kind beharrt und deshalb zu
jedem Mittel greift, wird von GEBHARDT
als typisch für die
"Null-Bock-Generation"
(nutzloses geisteswissenschaftliches
Studium statt BWL) hingestellt.
Katja
fühlt sich wie Vanina aus
ROTHMANNs
Roman "Flieh, mein Freund!" und hat
einige gescheiterte Beziehungen - sogar
eine Ehe - hinter sich und ist immer noch
nicht geheilt von den Männern: "Die
Männer (Und Journalistinnen auch,
möchte man hinzufügen!) müssen es
irgendwie riechen, was Katja erpressbar
macht. Sie wünscht sich Familie".
Ein Artikel
für alle, die mit ihrer Ehe/Familie
unzufrieden sind und lesen wollen, dass
Singles - selbst Einserschülerinnen -
auch nur unzufrieden sind.
Ansonsten
ein Beispiel für die
Boulevardpresse-Berichterstattung über
Kinderlose und die Gefahr, die Nicole DÖRING vor kurzem beschrieben
hat:
"Die größte Gefahr liegt
(...) in einem unkontrollierten Rückfluss der Informationen
in das nahe soziale Umfeld"
Da kann man
nur einen Ratschlag geben: Wenn nicht der
Traumprinz, sondern GEBHARDT vor der Tür
steht, sofort die Tür wieder zuschlagen,
sonst kommt so etwas dabei raus...
|
|
| |
|
BECK-GERNSHEIM,
Elisabeth (2001): Auf immer und ewig. Die Liebe
in den Zeiten der Individualisierung.
Die
Verhältnisse zwischen den Geschlechtern sind
kompliziert: Je mehr die moderne Welt
durchrationalisiert wird, je mehr die Menschen
eine individuelle Lebensführung anstreben, desto
grösser wird die Bedeutung von Liebe und
Zweisamkeit. Die Flexibilisierung der Arbeitswelt
steht zudem im Widerspruch zu dem, was
langfristige Beziehungen - zumal wenn sie sich zu
einer Familie auswachsen - brauchen: Kontinuität
und Solidarität, einen festen Rahmen von Zeit
und Ort.
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 20.01.
|
|
| |
|
- PFEIFFER,
Franziska (2001): Ein Baby muss her.
Erst
kommt das pralle Leben, Ausbildung, Karriere -
und dann die Panik. Frauen über 30 entdecken
ihre eigentliche Berufung: das Mutterglück,
in: Frankfurter
Rundschau v.
20.01.
- Kommentar:
PFEIFER ist etwas
ungehalten über die Frauen, die erst im Beruf Karriere
machen und dann auch noch das Sahnehäubchen "Kind" obendrauf
wollen.
In der Frage der
Planbarkeit von Kindern argumentiert sie auf der Linie von STÖBEL-RICHTER
und Günter BURKART.
"Schicksal-Babys" nennt sie
solche Kinder, die aus
"Entscheidungsnot" entstehen.
Den Traum von der leichten Geburt
zerstört sie durch "unvorstellbare
Qualen" bei der Geburt und
"Wochenbett-Depression".
|
|
| |
|
- HÖLSCHER, Astrid
(2001): Emotionale Sprengsätze.
Europas Familien im Zentrum
der Bitburger Gespräche,
in: Frankfurter
Rundschau v.
19.01.
- Kommentar:
Der ehemalige
Bundespräsident Roman HERZOG plädiert
für die Abschaffung des
Ehegattensplittings, d.h. die kinderlosen
Ehepaare sollen mit Eltern nicht mehr
gleichgestellt werden.
Er begründet dies
mit der Bezahlbarkeit von
Familienpolitik: "nur mit den
Singles kann man das nicht
finanzieren". HERZOG spricht damit
etwas aus, was Sozialpolitiker gerne
hinter der verschleiernden Formulierung
vom "Familiensektor"
verstecken.
Aber auch
HERZOG sagt nur die halbe Wahrheit, wenn
er kinderlose Ehepaare heranziehen will,
denn die Kinderlosen von heute sind
mehrheitlich die Eltern von morgen. In
der Sozialpolitik geht es im Kern um
Verteilungskonflikte zwischen Familien,
wie unlängst Verena Kern in der
TAZ darlegte.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
- EICHSTÄDT,
Sven (2001): Familienpolitik.
"Niemand
bekommt ein Kind, weil er 1000 Mark will"
in: Frankfurter Allgemeine
Zeitung v. 18.01.
- Kommentar:
EICHSTÄDT
argumentiert mit den Ergebnissen einer
Studie der Leipziger Soziologin Yve
STÖBEL-RICHTER gegen die Forderungen
nach Erhöhungen des Kindergeldes.
Die Studie
beschäftigt sich mit Unterschieden des
Kinderwunsches in den alten und neuen
Bundesländern. EICHSTÄDT schreibt:
"Häufig ist der Kinderwunsch nicht
geplant". Er meint jedoch, dass
Kinder oft nicht geplant sind. Dies hat
bereits
Günter
BURKART 1994 in seinem Buch
"Die Entscheidung zur
Elternschaft" in seiner Kritik an
ökonomischen und soziologischen
Entscheidungstheorien ausgeführt.
BURKART
unterscheidet manifeste Entscheidungen
vom latenten Kinderwunsch, der zu
ungeplanten, aber nicht unerwünschten
Schwangerschaften führen kann. Der
Kinderwunsch ist für BURKART in erster
Linie eine emotionale und keine rationale
Angelegenheit. Auch STÖBEL-RICHTER sieht
emotionale Gründe vorherrschen.
Daneben
spielt auch die soziale Erwünschtheit
eine Rolle: "Ein Kind ist für mich
notwendig, um als Erwachsener anerkannt
zu werden". Dies widerspricht den
Argumentationen, die behaupten, dass
Kinderlosigkeit heutzutage kein Makel
mehr ist.
Hinzu
kommt, dass Kinder den Charakter von
Statussymbolen erhalten. Zu einem
erfolgreichen Leben gehören Kinder.
Darauf hat DRIBBUSCH in der TAZ
v. 09.01.2001
hingewiesen.
|
|
| |
|
- FORD, Carolin (2001):
Single und glücklich,
in: Petra,
Februar (erschienen am 18.01.)
|
|
| |
|
- MEIER,
Markus B. (2001): Relativ reich, total
glücklich.
Im
besten Alter, in festen Händen und in führender
Stellung - aber ja keine Kinder. Das ist die
provokative Antwort der Wirtschaftsforschung auf
die Frage nach den Faktoren menschlichen Glücks,
in: Facts
Nr.3 v. 18.01.
- Kommentar:
MEIER erstellt eine
Hierarchie der Glücklichen:
"Verheiratete sind
glücklicher als Singles, Frauen glücklicher als Männer, gut
Ausgebildete glücklicher als weniger Gebildete,
Selbstständige sind glücklicher als Angestellte,
Berufstätige glücklicher als Arbeitslose - und: Von der
Geburt bis zum 30. Altersjahr nimmt das Glück ab, danach
steigt es wieder".
An
dieser Hierarchie fällt auf, dass man sie auf die Faktoren
Erfolg und Sicherheit reduzieren kann.
Das
Unglück bricht herein, wenn Kinder
kommen: "Paare ohne Kinder sind
leichter zufrieden als solche mit Kindern
im Haushalt". Daraus zu schließen,
dass Kinderlose glücklicher sind, ist
jedoch ein Trugschluss, denn MEIER
bezieht sich hier nur auf eine
Familienphase und nicht auf das
"Kinderhaben" wie er nahe legt.
Eltern werden ja keine Kinderlose, nur
weil die Kinder aus der elterlichen
Wohnung ausziehen, auch wenn dies die
amtliche Statistik so ausweist und die
Familienpolitiker dies so sehen.
Generell
sind solche allgemeinen Aussagen wenig
sinnvoll. In einer Lebenslaufperspektive
müssten eher die Übergangsphasen in den
Blick genommen werden. Dies ist das
zentrale Manko der Studien, die MEIER
vorstellt.
|
|
| |
|
- ADAM,
Konrad (2001): Weiblicher Paternalismus.
Die
SPD kommt von der Vorstellung nicht los, die
Frauen zu ihrem Glück zwingen zu sollen,
in: Welt
v. 18.01.
- Inhalt:
Konrad ADAM befürwortet
die Hausfrauenfamilie und kritisiert eine
Politik der Vereinbarkeit von Beruf und
Familie.
|
|
| |
|
- SCHLIESSELBERGER,
Helmut (2001): Weibl., ledig, jung, sucht...
Partnerinstitute
fahren gut mit dem Geschäft mit der Hoffnung der
Singles auf Zweisamkeit. Partnersuchende nicht
immer,
in: Salzburger
Nachrichten v. 17.01.
|
|
| |
|
- WESTFÄLISCHE
NACHRICHTEN (2001): Die Kinder gehen - die
Singles kommen.
Aktuelle Studie:
Umland-Gemeinden umwerben junge Familien,
in: Westfälische
Nachrichten v. 17.01.
- Kommentar:
Münster möchte gut
verdienende Familien in der Stadt halten
(im Amtsdeutsch heißt dies "junge,
sozial integrierte und leistungsstarke
Haushalte"), denn die gut verdienenden
Singles bleiben sowieso.
Schlechtverdienende Familien und Singles
sind überall unbeliebt.
|
|
| |
|
- DIEDERICHSEN, Diedrich
(2001): Luhmann mit langem U.
Besser als die rollende
Möllewelle sind die empirischen 68er, die noch
wissen, dass Politik mit Inhalten zu tun hat,
allemal: die elastischen Netze der Systemtheorie
halten sie cool,
in: Frankfurter
Rundschau v. 17.01.
- Inhalt:
Diedrich DIEDERICHSEN, ein
Angehöriger der Single-Generation,
beschreibt die Entstehung des
Hedonismus-Vorwurfs aus dem Kampf der
Lebensstile im linksalternativen Milieu
nach 1968. Er sieht eine
Entwicklungslinie, die "über Sid Vicious, der als erstes prominentes 68er
Kind seine eigene Kaputtheit auf die
Exzesse seiner Mutter zurückführte, zu
Michel
Houellebecq".
|
|
| |
|
- GROßKOPFF, Rudolf
(2001): Hier irrt Kassandra,
in: Stuttgarter
Zeitung v. 17.01.
- Inhalt:
GROßKOPFF bejaht
Individualisierung und Globalisierung als grundsätzlich
positive Entwicklungen. Er lehnt Etiketten wie "Egoismus"
oder "Bindungslosigkeit" ab und verweist auf den
Gestaltwandel der Familie, der von Politik und
Interessengruppen anzuerkennen ist:
"Der Staat, die Verbände,
die Kirchen haben die Pflicht, diesen Zustand in seiner
Realität wirklich anzuerkennen (nicht nur theoretisch) und
all jenes moralisch und wirtschaftlich zu unterstützen, was
die Dauer im Wechsel fördert".
|
|
| |
|
|
|
| |
|
- SALZBURGER
NACHRICHTEN (2001): Das Geschäft mit Gerichten
für Singles boomt,
in:
Salzburger Nachrichten v.
16.01.
- EGGER,
Barbara (2001): Solo und doch im Duett.
Single
sucht Single. Nicht, weil er oder sie auf der
Suche nach der großen Liebe ist, sondern
schlicht deswegen, weil es sich zweisam einsam
besser lebt,
in: Salzburger
Nachrichten v. 16.01.
|
|
| |
|
- SANTIAGO,
Marlise (2001): Ein Baby mit vierzig.
Immer
mehr Frauen erwarten ihr erstes Baby nach 30.
Welches sind die Chancen und Risiken einer
späten Mutterschaft?
in: Brückenbauer
Nr.3 v. 16.01.
|
|
| |
|
- BRINCK,
Christine (2001): Jenny Elvers statt Sophie
Scholl.
Rosenkriege,
turtelnde Minister, kuschelnde Sportler - unserer
Jugend fehlen die Vorbilder,
in: Welt
v. 16.01.
- Inhalt:
BRINCK wünscht sich
innengeleitete Helden (David RIESMAN)
zurück. Sie sieht stattdessen überall
nur Rabenmütter und -väter und keine
Vorbilder für eine Liebe, bis dass der
Tod euch scheidet.
|
|
| |
|
- SCHROER, Markus
(2001): Urbanität im Netz.
Der Cyberspace als
"gute Gesellschaft",
in: Telepolis
v. 15.01.
- Inhalt:
Der Soziologe
Markus
SCHROER skizziert die
urbanen und antiurbanen Positionen und
zeigt auf, dass sich diese Positionen
auch in der Debatte um das Internet
wieder finden. Er hält diese Fortführung
des "Stadt- und Urbanitätsdiskurses
mit Netzmitteln" für unfruchtbar
und plädiert für die Erforschung der
Auswirkungen des Netzes auf reale
Städte.
- Kommentar:
Der
antiurbane Diskurs ist immer auch
eine Kritik am Single-Dasein
gewesen. Stadtluft macht frei,
aber krank: Anonymität,
Einsamkeit und Isolation sind die
Stichworte.
|
|
| |
|
- KERSCHBAUMER, Judith
& Mechthild VEIL (2001): Wo bleibt die
eigenständige Alterssicherung der Frauen?
Die Rentenreform und die
zahlreichen Nachbesserungen. Ein Blick auf den
gegenwärtigen Stand,
in: Frankfurter
Rundschau v. 15.01.
- Inhalt:
Die Autoren
kritisieren den Entwurf der Rentenreform
aus der Perspektive von Frauen, die sich
dem Ideal der
Vereinbarkeit
von Familie und Beruf
verpflichtet sehen.
Das Ziel ist die
Entkopplung der Rentenansprüche von der
Ehe. Dies bedeutet eine Gleichbehandlung
von nicht-verheirateten und verheirateten
Müttern und der Abbau der
Hinterbliebenenrente zugunsten
kindbezogener Leistungen.
|
|
| |
|
- DÖRING,
Nicola (2001): Öffentliches Geheimnis.
Online-Tagebücher
- ein paradoxer Trend im Internet,
in: c't
Nr.2 v. 15.01.
- Kommentar:
Die Psychologin
Nichola DÖRING hat einen lesenswerten Beitrag
über das Phänomen
"Online-Tagebuch" geschrieben.
Im
Gegensatz zu weit verbreiteten
kulturpessimistischen Klagen über den
Untergang des Abendlands angesichts neuer
Medien, versucht DÖRING
herauszuarbeiten, warum
Online-Tagebücher eine konsequente
Weiterentwicklung traditioneller
Tagebücher sind und welche Unterschiede
zwischen beiden Textsorten bestehen.
DÖRING
stellt nicht die beliebte Abwehrformel
"Narzissmus" in den Mittelpunkt
ihrer Überlegungen, sondern das
"Bedürfnis nach realistischer
Selbsteinschätzung".
|
|
| |
|
- GERRARD,
Nicci (2001): Dealing with infertility.
Fertility
treatment is an expensive and often futile
lottery. But for thousands of childless couples
it's their only chance of having what everyone
else takes for granted - a baby. Nicci Gerrard
describes the misery and desperation of
infertility,
in: Observer
v. 14.01.
- GERRARD,
Nicci & Dee O'CONNELL (2001): The waiting
game.
Nicci
Gerrard meets four women who thought they'd never
become mothers and Dee O'Connell investigates the
possible treatments,
in: Observer
v. 14.01.
|
|
| |
|
- KERN,
Verena (2001): Endstation Familie.
Die
Familie ist nicht in der Krise, sie ist in der
Sackgasse. Dorthin gebracht haben sie nicht ihre
Feinde, sondern ihre Freunde - mit tätiger
Unterstützung der Familienpolitik,
in: TAZ
v. 13.01.
- Kommentar:
KERN vertritt in dem
Dossier meine These vom Kampf der
Lebensstile, der im Kern zwischen
verschiedenen Familienformen ausgefochten
wird und nicht zwischen Singles und
Familien (siehe mein
Essay v. 18.11.2000).
Den Trend
zum Single-Dasein bezeichnet KERN als
"optische Täuschung;
Einpersonenhaushalte werden in der
Mehrzahl von verwitweten Rentnern und
Rentnerinnen geführt". Die
Konsequenzen dieser Aussage werden jedoch
nicht weit genug ausgeführt.
KERN
argumentiert in erster Linie aus der
Perspektive von Patchworkfamilien,
während die weit verbreitete
multilokale
Mehrgenerationenfamilie nicht zur
Sprache kommt (siehe
hierzu meine Kritik an Karin JÄCKEL).
Abgesehen
von dieser Einseitigkeit sind KERNs
Ausführungen ein wichtiger Impuls für
die festgefahrene Debatte. Es wäre zu
wünschen, dass dieser Beitrag endlich
eine lange überfällige Diskussion in
den Feuilletons der deutschen Zeitungen
einleitet.
|
|
| |
|
- KLEIS, Constanze
(2001): Freestyle statt Frühstück.
Endlich Sonntag.
Ausschlafen. Und genießen. Man mische Breakfast
und Lunch - heraus kommt Brunch. Die Geschichte
einer Mahlzeit der Überraschungen, die auch der
Seele Nahrung gibt,
in: Frankfurter
Rundschau v. 13.01.
- Inhalt:
KLEIS sieht im
Brunchen eine kulinarische Revolution dem
das "goldene Kalb des
Familienlebens, der Sonntagsbraten"
zum Opfer gefallen ist. Brunchen ist eine
gesellige Angelegenheit im Kreise der
Wahlfamilie, die Frühaufsteher und
Langschläfer zusammenbringt.
|
|
| |
|
- BOHRER, Karl Heinz
(2001): Eine Phänomenologie des Einzelnen. Die gesellschaftskritischen
Möglichkeiten des dichterischen Blicks.
Wovon darf sich der kritische Kopf mehr
versprechen: von normativer Gesellschaftstheorie
oder von der seismographischen Wahrnehmung und
Schilderung menschlicher Zustände, individueller
wie kollektiver? - Einige Argumente, die für das
kritische Potenzial des dichterischen Blicks
sprechen,
in: Neue Zürcher Zeitung
v. 13.01.
- Inhalt:
BOHRER fordert eine
"Phänomenologie des einsamen,
unglücklichen, hoffnungsvollen
Menschen". Als Beispiel nennt er den
"deutschen Houellebecq" Botho
Strauß. Gegen die Demokratie, die
"gewollte und institutionell
abgesichterte Mittelmässigkeit"
fördert, will BOHRER Elitebildung und
ein Pathos des "Strahlenden und
Herausragenden" setzen.
- Kommentar:
Dies ist quasi die
altmodisch formulierte Variante von
"Tristesse Royale".
|
|
| |
|
- SCHWISCHEI,
Gerhard (2001):Typen von Singles
in:
Salzburger Nachrichten v.
12.01.
- Kommentar:
Eine Sammlung von
Stereotypen, die sich hoffentlich nur der
verzerrten journalistischen Darstellung
und nicht der zugrunde liegenden Studie
verdankt...
- STEHRER,
Sabine (2001): Thor trifft Toronto.
Singles
lassen sich gern verkuppeln. Nicknames tragen sie
beim anonymen Anbandeln im Fünf-Minuten-Takt,
das in Wien Furore macht,
in: Salzburger
Nachrichten v. 12.01.
|
|
| |
|
- RUTZ, Michael (2001):
Gegen Verhütung und Abtreibung.
Auf dem Wege zu einer
kinderfreundlichen Gesellschaft die Enzyklika
"Humanae Vitae" wiederentdecken,
empfiehlt der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal
Meisner,
in: Rheinischer
Merkur Nr.2 v. 12.01.
- Kommentar:
Die katholische
Kirche ist eine traditionelle Institution
für kinderlose Singles. In ihrem Buch
"Single Blessedness" (1976) hat
Margaret Adams die religiösen Wurzeln
des "gesegneten Single-Daseins"
beschrieben:
"In earlier times the
religious vocation (which is one of the
oldest institutions catering to unmarried
members of society) was a very useful
mechanism for absorbing a substantial
segment of female society into a life
pattern other than marriage and
motherhood."
Verweltlichte
Formen finden sich heute in der Popkultur
wieder. In den 80er Jahren finden sich
bei der Popsängerin Madonna Anklänge an
Nonnen und Jungfräulichkeit ("Like
a virgin") und heutzutage ist
Britney Spears eine Vertreterin dieser
Entwicklungslinie des Single-Daseins.
Ein weiteres Beispiel wäre das Bremer
Beginenhof-Projekt (siehe SZ v.
30.12.2000), das an
religiöse Formen des Single-Daseins
anknüpft.
Die
gegenwärtige kirchliche Debatte
verschweigt solche Entwicklungslinien,
wenn undifferenziert über die
"familienfeindliche
Gesellschaft" geredet wird und das
Single-Dasein als Ausdruck der
"Spaßgesellschaft" auf
Hedonismus reduziert wird...
|
|
| |
|
- KORN,
Wolfgang (2001): Hilfe, unsere Liebe wird
vermessen!
Macht
Liebe blind? Ist Sex ihr einziger Zweck? Gibt es
eine Theorie der Liebe? Die Forscher wollen es
jetzt wissen
in: Weltwoche
Nr.2 v. 11.01.
- Inhalt:
Ein Überblick über
naturwissenschaftliche Ansätze, die das
"Phänomen Liebe" mit
technischen Mitteln erforschen. Diese
Ansätze sind gerade wieder einmal en
vogue und versprechen auf alle Fälle
Forschungsgelder, aber der Autor
bezweifelt den Erkenntnisgewinn.
|
|
| |
|
- SCHWISCHEI,
Gerhard (2001): Der Freiheit verpflichtet.
Unabhängig,
flexibel, genussorientiert: Die Zahl der Singles
wächst. Zweifelhaft bleibt, ob sie tatsächlich
auch glücklichere Menschen sind,
in: Salzburger
Nachrichten v. 11.01.
- Kommentar:
SCHWISCHEI setzt das
Leben im Einpersonenhaushalt mit
Partnerlosigkeit gleich,
ein weit verbreiteter Irrtum.
In dem
Artikel wird eine Studie von ROSENMAYER
und KOLLAND erwähnt, ohne dass Näheres
zu deren Single-Verständnis gesagt wird.
Auch sonst ist der Artikel sehr
inhaltsleer. Was soll man von Sätzen
halten wie: "In Zeitgeistmagazinen
finden sich immer häufiger Geschichten
über die Leiden der neuen Singles".
Der Satz stimmt seit Ende der 80er Jahre
eigentlich immer. Und das Fazit
überrascht auch nicht mehr: "Das
Image der Singles ist ramponiert".
Im SPIEGEL konnte man das ausführlicher
schon letztes Jahr lesen und auch schon
früher immer wieder einmal.
- STEHRER,
Sabine (2001): Die Leiden der Singles,
in:
Salzburger Nachrichten v.
11.01.
- Kommentar:
STEHRER hat eine
alte Pressemeldung der Gesellschaft für
wissenschaftliche Gesprächstherapie in
Köln für eine Story über die Leiden
der Singles verwendet. Generalisierende
Aussagen im Stile "Das Single-Dasein
ist gekennzeichnet..." sind schon
von vornherein irreführend, denn die
Psychotherapeuten können nur Aussagen
über Singles machen, die in ihre Praxis
gekommen sind. Der Rest muss deshalb
nicht unter den gleichen Problemen
leiden...
|
|
| |
|
- NIEJAHR, Elisabeth
(2001): Geld allein macht nicht kinderreich,
in: Die
ZEIT Nr.3 v. 11.01.
- Inhalt:
Elisabeth NIEJAHR bezweifelt
die Wirksamkeit bevölkerungspolitischer
Maßnahmen. Familienförderung kann nach
ihrer Ansicht nur den Zeitpunkt der
Familiengründung verändern, aber nicht
die Anzahl der gewünschten Kinder
beeinflussen. Als Beispiel für die
Wirkungslosigkeit nennt sie Schweden.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
- BOSSHART,
Maja (2001): Netzwerkerinnen.
Weil
in der Informatikbranche Tausende Stellen offen
sind, entdecken Firmen die Frauen. Plötzlich
sind Karriere und Kinder vereinbar,
in: Facts
Nr. 2 v. 11.01.
- Inhalt:
BOSSHARDT rückt das
Stereotyp vom
sozial
vereinsamten Hacker (Nerd) zurecht,
das nicht mehr identisch ist mit den
IT-Berufen, in denen Technik mit
Kommunikation und Betriebswirtschaft
einhergehen.
Damit möchte sie Frauen
ermuntern, die IT-Berufe zu ergreifen,
denn Frauen hätten besonders gute
Chancen: "Heute gehört es zum guten
Ton, wenn Firmen Frauen
unterstützen". Auch das Stereotyp
der kinderlosen Karrierefrau trifft nicht
zu: "In der IBM sind weltweit etwa
60 Prozent der Frauen in
Schlüsselpositionen erwerbstätige
Mütter".
|
|
| |
|
- MOHR,
Seraina (2001): Ein Luxus-Problem.
Jeder
dritte Mieter sucht eine neue Bleibe. Die teuren
Wohnungen sind am heissesten umkämpft,
in: Facts
Nr. 2 v. 11.01.
- Inhalt:
MOHR beschreibt den
Kampf zwischen kinderreichen,
wohlhabenden Familien,
Doppel-Karrierepaaren (im Artikel
fälschlicherweise als doppelverdienende Paare
bezeichnet) und einkommensstarker Singles (auch Yuppies oder
Yetties genannt) um prestigeträchtige Wohnlagen und
Luxuswohnungen.
Das urbane Wohnen
im Loft ist gefragt bei dieser kleinen Gruppe, die
wirtschaftliche Zentren wie Zürich, Zug und Genf bevorzugt.
|
|
| |
|
- GRAW,
Isabelle (2001): Der Körper der Königin.
Im
Yogakurs mit Madonna: Auf dem Höhepunkt ihrer
Karriere macht sich die
Selbstinszenierungskünstlerin Madonna rar. Als
Ikone des Feminismus hat sie ausgedient.
Großbritannien hofft in ihr die neue Königin
der Herzen gefunden zu haben,
in: TAZ
v. 10.01.
- Inhalt:
Gemäß
Isabelle GRAW
sollte Madonna den freigewordenen Platz von Lady Di
einnehmen.
Madonna verkörpert die
beruflich erfolgreiche Mutter, eine Powerfrau, die ihre
Familie als Managerin fest im Griff hat (aber ihre
privilegierte Situation gerne ausblendet). Mit Sätzen wie
"Es sei doch bekannt, dass man die besten Dinge im Leben
nicht planen könne, die würden einem nämlich widerfahren und
einen selbst am meisten überraschen" grenzt sie sich
andererseits gegen das Bild der "strategischen Powerfrau"
ab.
|
|
| |
|
- SANTIAGO, Marlise
(2001): Wunschkinder.
In der Schweiz werden
jährlich rund 550 Kinder adoptiert. Im
Mittelpunkt soll in Zukunft vermehrt deren
Wohlergehen sein,
in: Brückenbauer
v. 09.01.
|
|
| |
|
- DRIBBUSCH,
Barbara (2001): Eine doppelte Hierarchie.
Streit
um Babyprämien: Kinder sind nicht nur ein
Armutsrisiko,
in: TAZ
v. 09.01.
- Inhalt:
DRIBBUSCH weist auf
das familienzentrierte Wertesystem unserer Gesellschaft
hin:
"Heute (...) hat sich eine
doppelt gewirkte Hierarchie herausgebildet - eine heimliche
Rangordnung von Status und Glück. Ganz oben in dieser
Hierarchie steht der beruflich erfolgreiche Mann, der sich
nicht nur eine, sondern möglicherweise irgendwann sogar noch
eine zweite Frau und Familie leisten kann. Ganz unten in
dieser Doppelhierarchie aus Geld und Bindung hingegen stehen
allein stehende, kinderlose und beruflich erfolglose Frauen.
Eher oben rangieren Familien, in denen die Frau und Mutter
auch noch einen Beruf ausübt. Weiter unten stehen
kinderreiche, sozial schwache Familien und Alleinerziehende
auf Sozialhilfe."
Die
verteilungspolitisch motivierte Debatte leugnet dieses
Wertsystem und verstärkt damit die Diskriminierung der
Benachteiligten. DRIBBUSCH fordert deshalb:
"Weder die vielköpfige
Familie mit geringem oder gar keinem eigenen
Arbeitseinkommen darf stigmatisiert werden noch kinderlose
Frauen, die sich nicht für ein Kind entscheiden konnten,
wollten oder die nicht den richtigen Mann dazu gefunden
haben".
|
|
| |
|
- ZACH,
Brita (2001): Erkner: Für jedes neue Baby
erhalten Mieter zwei Wohnungskaltmieten,
in:
Berliner Morgenpost v.
08.01.
- Inhalt:
Die städtische
Wohnungsgesellschaft von Erkner betreibt
kommunale Bevölkerungspolitik. Man
rechnet mit 20 - 30 Geburten bei 3000
Mietern.
- Kommentar:
Wir wollen
hoffen, dass die
Wohnungsgesellschaft nicht
zahlungsunfähig wird...
|
|
| |
|
- KRENTZ,
Karin (2001): Investoren verschlafen die
aktuellen Wohnungsbautrends.
Trotz
schrumpfender Bevölkerung und wachsender
Leerstände fehlen Wohnungen: solche mit viel
Raum für Singles,
in: Welt
v. 08.01.
- Kommentar:
Ein Institut mit dem
Aufgabenbereich
"Zukunftskonditionierung"
(klingt nach einer Produktionsstätte
für selbsterfüllende Prophezeiungen) prognostiziert bis
zum Jahr 2020:
"höhere Lebenserwartung,
Zunahme der Haushalte bei gleichzeitiger Verringerung der
Haushaltsquote (der Zahl der im Haushalt lebenden Personen)
sowie ein Anwachsen des Wohnflächenverbrauchs".
Warum in der
Schlagzeile nur von Singles die Rede ist,
obwohl der Flächenverbrauch bei Paaren
und Familien ebenfalls steigt, das liegt
wohl daran, dass familiärer
Flächenzuwachs politisch korrekt und
Flächenzuwachs bei Singles moralisch
bedenklich ist.
Spätestens
hier muss aber ein Hinweis auf die
krassen Unterschiede bei den Einkommen
der verschiedenen Single-Gruppen stehen,
denn nur sehr wenige und sehr gut
verdienende Yuppies können sich Lofts
leisten, Karrierefrauen (nicht zu
verwechseln mit erwerbstätigen
Singlefrauen in schlecht bezahlten
Berufen) leisten sich eine
Reihenhaushälfte, ältere Witwen
verbleiben in der zu großen
Familienwohnung, während der Rest
entweder nicht das Geld hat oder sich als
unfreiwilliger (meist männlicher) Single
mit einem engen Single-Appartement
begnügt.
Die
Angabe
von durchschnittlichen Flächenverbräuchen täuscht eine nicht
vorhandene Homogenität bei den Singles
vor, ist aber ein beliebtes Stilmittel,
um die Polarisierung Singles contra
Familien zu betonen.
|
|
| |
|
- BÖHMER, Willi (2001):
Single sucht Solohaus, pflegeleicht.
Ulms
Bürgermeister Wetzig: Gebot der Stunde heißt
flächensparend und urban. Die Wohnwünsche haben
sich gewandelt, sagt Bürgermeister Wetzig.
Gesucht ist verstärkt das pflegeleichte
Einfamilienhaus für Singles und Pärchen ohne
Kinder,
in:
Schwäbische Donauzeitung
v. 08.01.
- Kommentar:
Die Ulmer möchten
sich die Rosinen aus dem Singlekuchen picken:
"Die Familie mit zwei
Kindern, die viel Wohnraum und einen großen Garten sucht,
wird immer seltener. (...) An ihre Stelle treten zunehmend
der Single oder das kinderlose Paar, das 60 statt 38 Stunden
in der Woche arbeitet und mit der Rasenmäher-Generation der
Väter nichts mehr am Hut hat. Ein klein wenig Grün wollen
sie rund um ihr freistehendes Heim, aber tunlichst so, dass
sie dafür nicht zu viel Zeit aufwenden müssen. Darauf muss
die Stadt reagieren, wenn es darum geht, neue Baugebiete
auszuweisen".
Single
meint hier Yuppie oder Karrierefrau (siehe meinen
Kommentar zu KRENZ in der Welt v. 08.01.).
|
|
| |
|
- Süssmuth
(2001): Mehr Geld, mehr Kinder, mehr Zukunft.
Wer
Frauen verweigert, Beruf und Kinder zu
vereinbaren, riskiert gesellschaftliche
Stabilität,
in: Tagesspiegel
v. 08.01.
- Inhalt:
SÜSSMUTH stellt
eine rhetorische Frage, auf die sie nur eine Antwort gibt:
"Welche Gesellschaft
wollen wir? Eine Gesellschaft, in der 30 bis 40 Prozent
eines Altersjahrgangs kinderlos bleiben oder eine
Gesellschaft, in der Kinder selbstverständlich dazugehören?
Wenn wir Letzteres wollen, führt kein Weg an einer starken
ideellen und finanziellen Familienförderung vorbei."
- Kommentar:
Familienpolitiker
aller Parteien tun alles mögliche, um
ihren Wählern beim Kindergeld nicht
sagen zu müssen: Liebe Wähler, wir
möchten eine Umverteilung zwischen
verschiedenen Familienphasen.
Kinderlose,
die Kinder erst zu einem späteren
Zeitpunkt wollen, sollen vorher erst
einmal dafür zahlen, dass sie ihr Geld
später wieder zurückerstattet bekommen.
Eltern, die
nicht mehr mit ihren Kindern
zusammenwohnen, sollen jene Eltern
finanzieren, die mit ihren Kindern
zusammenwohnen. Dieses sogenannte
Nullsummenspiel möchten die Politiker
unter keinen Umständen ihren Wählern
kundtun.
Stattdessen
wird den Eltern weisgemacht, dass es so
viele finanzstarke, lebenslange
Kinderlose gibt, dass diese die Eltern
finanzieren könnten. Dazu haben schlaue
Wissenschaftler den Schlüsselbegriff
"Familiensektor" erfunden.
Siehe dazu meinen Kommentar (mit
weiterführendem Link) zu POSENER in der
Welt v. 08.01.
SÜSSMUTH käme in
die Klemme,
wenn sie
beweisen müsste, dass es möglich wäre
30-40 % eines Altersjahrgangs vom
Kinderkriegen abzuhalten. Das würde die
Schaffung von vielen neuen
Arbeitsplätzen erfordern und die
Streichung aller familienpolitischen
Maßnahmen. Wie möchte sie das
durchsetzen? Aber SÜSSMUTH weiß
natürlich genau, dass sie dafür niemals
in die Pflicht genommen wird...
|
|
| |
|
- LENZ,
Susanne (2001): Kein Baum fürs Leben
in:
Berliner Zeitung v. 08.01.
- Kommentar:
Heute ist der Tag
der Widersprüche. LENZ wundert sich
über das Missverhältnis zwischen der
Zahl der Single-Haushalte und der Zahl an
Weihnachtsbäumen in Berlin. Lesen Sie
dazu den Kommentar zum nächsten Artikel.
|
|
| |
|
- WELT
(2001): Baby-Boom in der Single-Stadt
in:
Welt v. 08.01.
- Kommentar:
Der Verfasser
wundert sich über den Widerspruch
zwischen gestiegenen Single-Haushalten
und steigender Geburtenrate. Die hilflose
Erklärung: die geburtenstarken
Jahrgänge sind schuld.
Dies ist
jedoch nur die halbe Wahrheit. 44,7%
Single-Haushalte klingt nur hoch, wenn
man Haushaltszahlen mit Einwohnerzahlen
verwechselt. Würden sich Journalisten
angewöhnen die Zahlen für die Einwohner
anzugeben, dann könnte man zwar keine
Dramatisierung des Geburtenrückgangs
betreiben (siehe dazu den nächsten
Artikel), dafür müsste man sich dann
nicht mehr über die Tatsache wundern,
dass selbst München eine Familienstadt
ist.
Noch ein
Wort zu Prognosen. In den 50er Jahren gab
es keine einzige mir bekannte Prognose,
die einen Geburtenrückgang im heutigen
Ausmaß vorhersagte, weil Prognosen
meist simple Fortschreibungen des
Es-geht-immer-so-weiter sind. Und die
Treffsicherheit heutiger Prognosen muss
sich erst noch beweisen...
|
|
| |
|
- POSENER,
Alan (2001): Die Moral der Achtundsechziger.
Sie
suchten Antworten jenseits der Engstirnigkeit und
scheiterten an ihrer eigenen Enge,
in: Welt
v. 08.01.
- Kommentar:
POSENER wartet auf
ein konservatives 68 oder anders
formuliert: wer ist der deutsche
HOUELLEBECQ, der dem Single den Garaus
macht? Seine
einfache und bequeme Ursachenanalyse:
"den Achtundsechzigern (wird)
unterstellt, sie seien die Avantgarde
jenes hemmungslosen Egoismus gewesen, den
die Wertkonservativen zu Recht beklagen.
Das Gegenteil ist der Fall. Dieser
Individualismus ist ein Produkt der
Konsumgesellschaft. Der Single
mit eigenem Appartement, Auto, Handy,
dessen Abenteuer- und Konsumlust durch
keine familiären oder gar moralischen
Rücksichten beschränkt wird - das ist
das Ideal der Marketingstrategen. 1968
war eine Revolte auch dagegen. Gegen die
Vereinzelung an der Universität setzte
man die Arbeitsgruppe, gegen die
Kleinfamilie die Kommune, gegen die
Konkurrenz das Kollektiv, gegen Karriere
den Satz "Dem Volke dienen",
gegen Haben das Sein.
"Konsumterror" war ein
Schlagwort jener Jahre (...) 1968 hat
sich erledigt, nicht aber die Sehnsucht
gerade der Jugend nach einer Moral. Noch
äußert sie sich rein negativ, als Tristesse
Royale der
Generation Golf. Doch wer diese Sehnsucht
glaubhaft verkörpern könnte, dem
gehörte die Zukunft."
Es
ist gerade diese Art von Argumentation, die den Blick auf
das Thema Single verstellt. Es verkennt das Problem Single
oder soll man sagen, es wird ein Affekt benutzt, um das
Thema für eigene Zwecke zu instrumentalisieren?
Wenn man
heute von Familie spricht, dann meint man
den Familienhaushalt und damit den
Familiensektor. Dies ist kein wertfreier
Begriff, sondern impliziert ganz rigide
Vorstellungen über das gute Leben.
|
|
| |
|
- MULRINE, Anna (2001):
Singles are back to looking for love in all the
warm places,
in: U.S.News
& World Report v. 08.01.
- Inhalt:
MULRINE berichtet
den US-Amerikanern vom Club Med-Angebot
für Singles (Zielgruppen:
Alleinerziehende, Swinging Singles und
Yuppies, die man neuerdings auch Yetties
oder BoBos nennt). Der Club-Urlaub ist
nach Meinung der Autorin wieder angesagt:
"the singles travel scene is alive
and well here, even gaining new
acceptance among initially cynical gen
X-ers who admit to, say, making fun of
their high school cheerleaders."
(gen X-ers sind die ehemaligen Aussteiger
der Generation X, die
Douglas
Coupland 1991 in
dem gleichnamigen Bestseller beschrieben
hat)
|
|
| |
|
- WILHELM,
Petra (2001): Kleinfamilie ade?
Neue
Wohn- und Lebensformen,
in: Das Buffet. Sendung des
SWR1 am 07.01. 10.05 bis 12 Uhr
|
|
| |
|
- DRIBBUSCH, Barbara
(2001): Wenn der Kanzler schummelt.
Schröder verwendete falsche
Arbeitslosenzahlen. Rede sollte schließlich
"keine wissenschaftliche Arbeit" sein,
- Kommentar:
DRIBBUSCH regt sich
zu Recht über den schlampigen Umgang von
Politikern mit statistischen Zahlen auf:
"Wenn korrekte Arbeitslosenzahlen
schon als "wissenschaftliche
Arbeit" gelten, stimmt das
nachdenklich. Wenn Bundestagsdebatten als
Beweis dafür gelten, dass man Lügen
weiterverbreiten darf, stimmt das noch
nachdenklicher. Im Bundestag wird alles
wahr (...). So setzt man neue Maßstäbe
(...): Reden sind nur Reden, wers glaubt,
ist selbst dran schuld.".
Leider sind
da Journalisten auch nicht besser.
Kritische Überprüfung ist meist
Fehlanzeige und sie erfolgt nur, wenn sie
zum journalistischen Interesse passt..
Der
Geburtenrückgang ist ein solches
Politikum, bei dem die Zahlen, die
tagtäglich verbreitet werden, so zur
Selbstverständlichkeit geworden sind,
dass sich jegliche kritische Reflexion
von vornherein verbietet. Wenn es um
Familienpolitik geht, braucht man Zahlen
nicht so genau nehmen, denn es dient ja
einer guten Sache (siehe URSULA MÄRZ
in der FR v. 04.01.).
|
|
| |
|
- WARNHOLD,
Birgit (2001): Morden zum Ausgleich.
Ingrid
Noll ist Deutschlands erfolgreichste
Krimi-Autorin. Ende Januar erscheint ihr Roman
"Selige Witwen", den die Berliner
Morgenpost von morgen an vorab druckt. Wir haben
die Schrifststellerin in Weinheim besucht,
in: Berliner
Morgenpost v. 06.01.
- Kommentar:
NOLLs Figur
Rosemarie Hirte, die frauenmordende alte
Jungfer, ist die Projektionsgestalt für
Familienfrauen, die sich vor ihren
eigenen Sehnsüchten fürchten und
deshalb das Klischee der alten Jungfer
benötigen. Die Sehnsüchte werden als
Ängste vor der Nebenbuhlerin
verarbeitbar. Ein unbewusster
Mechanismus, der die Polarisierung
"Singles contra Familien"
befördert.
|
|
| |
|
- KIPPENBERGER,
Susanne (2001): Agatha Christie.
Die
frühe Lady Di. Mit zwei Milliarden verkauften
Büchern ist sie die erfolgreichste Autorin aller
Zeiten. Vor 25 Jahren starb sie. Acht Experten
erinnern an eine umstrittene Frau,
in: Tagesspiegel
v. 06.01.
- Inhalt:
Agatha Christie hat
mit Miss Marple eine Identifikationsfigur
für ältere Alleinstehende geschaffen.
Eva DEMSKI
umschreibt dies so:
"Miss Marple mag ich als
Möglichkeit, nach dem Ende der weiblichen Anziehungskraft
sich sinnvoll und die Leute störend zu beschäftigen."
|
|
| |
|
- BRAUCK, Markus (2001):
Scheidungsquote.
Die lange gefeierte heile
Ehewelt der Beckers wird so öffentlich zu Grabe
getragen, wie sie auch inszeniert worden ist -
nach Privatsphäre fragt jetzt niemand,
in: Frankfurter
Rundschau v. 06.01.
- Kommentar:
Markus BRAUCK fragt sich,
was am Ende der Show steht und gibt die
Antwort: Die Inszenierung der
Wiederheirat, aber er übersieht, dass
nicht die Ehe, sondern die Familie im
Mittelpunkt des Medieninteresses steht.
Die Postfeministen könnten in Boris
Becker eine lang ersehnte Symbolfigur
sehen..
Egal wie
der Prozess ausgeht, Becker wird zur
Galionsfigur einer der beiden
Hauptströmungen des Postfeminismus:
entweder er wird zum Zahlvater, dann wird
sich Karin Jäckel und die
"Zahlväter-Bewegung" seiner
annehmen oder er wird zum "Neuen
Vater". The Show must go on...
|
|
| |
|
- HEIN,
Till (2001): Roboter, die unsere Grosseltern
pflegen.
Service-Roboter
leisten immer mehr. Bald sollen sie in
Altersheimen und Spitälern Patienten den Puls
fühlen und ihnen auch Pillen verabreichen. Eine
Vision, die die Meinungen spaltet,
in:
Weltwoche Nr.01 v. 04.01.
|
|
| |
|
- SCHMIDBAUER,
Wolfgang (2001): Lebt euch auseinander!
Wenn
Paare erklären wollen, warum ihre Ehe
gescheitert sind, sagen sie immer dasselbe:
"Wir haben uns auseinander gelebt".
Hätten sie es doch bloß getan! Ein Ratschlag
für Prominente und alle anderen Beziehungsopfer,
in: Die
ZEIT Nr.02 v. 04.01.
|
|
| |
|
- MÄRZ,
Ursula (2001): War's das?
Disponibel
und seltsam entwurzelt: Das erschöpfte Paradigma
der Gleichberechtigung,
in: Frankfurter
Rundschau v. 04.01.
- Kommentar:
Für
Ursula MÄRZ
ist die Frauenbewegung an ihrem Erfolg gescheitert: "Wer
ernsthaft glaubt und stur behauptet, eine
Computerspezialistin hätte auf dem freien Markt geringere
Karrierechancen als ein Computerspezialist (...) erkennt
nicht die Zeichen der Zeit".
Das
zentrale Versprechen des Feminismus ist
für MÄRZ die gegenseitige Beförderung
von Gleichberechtigung, Emanzipation und
Weiblichkeit, in der Gegenwart streben
die drei Begriffsgrößen jedoch immer
weiter auseinander. Weiblichkeit ist für
MÄRZ der feministische Kern und dieser
drückt sich in Gebärfähigkeit und
Mutterschaft aus..
Ihren Zorn
erregt
Alice
SCHWARZER, obwohl
sie deren Argumentation (siehe
Spiegel Nr.41 v. 09.10.) aufnimmt
und sogar zuspitzt: "Die Hälfte
aller 35jährigen Frauen hat heute kein
Kind". Ein Satz, der sich auf keine
seriöse Statistik berufen kann, aber auf
lieb gewonnene Ressentiments, die sich im
Klischee der kinderlosen Karrierefrau
widerspiegeln.
|
|
| |
|
- BECKER, Andreas
(2001): Der Bobo hat Niveau.
Eine neue soziale Klasse aus
dem Geist des Milchkaffees,
in: Frankfurter
Rundschau v. 04.01.
|
|
| |
|
-
GLOTZ,
Peter (2001): Arbeit in der digitalen Ökonomie.
Der
Kulturkampf zwischen Beschleunigern und
Entschleunigern,
in: Neue
Zürcher Zeitung v. 03.01.
- Kommentar:
Singles werden
oftmals mit "Yetties" und damit
mit den "Beschleunigern" bzw.
"Modernisierungsgewinnern"
gleichgesetzt
|
|
| |
|
- SANTIAGO, Marlise
(2001): Väter bleiben Väter.
Eine Scheidung hat für
Mütter und Väter nicht die gleichen
Auswirkungen
in: Brückenbauer
Nr.1 v. 03.01.
- Inhalt:
Buchtip: Lu
Decurtins (2001): Was Trennung und
Scheidung für Väter bedeutet. Antworten
auf die wichtigsten Fragen zur
Scheidungsverarbeitung von Männern sowie
ein praktischer Teil mit
Unterstützungsangeboten für den Mann.
Verlag Rüegger.
|
|
| |
|
- GILLIES,
Peter (2001): Neue deutsche Heiterkeit.
Die
Deutschen haben sich für das private Glück und
gegen den verlautbarten Trübsinn entschieden,
in: Welt
v. 02.01.
- Kommentar:
Im Allensbacher
Meinungsforschungsinstitut ist
Deutschland noch in Ordnung und diese
Ordnung beeinflusst die Zukunft, denn
über "fünf Jahrzehnte stellten die
Sozialforscher fest, dass einer
Jahreswende mit viel Hoffnungen stets
auch ein Wirtschaftsjahr mit properem
Wachstum folgte. Es scheint, als
besäßen die Menschen eine Witterung
für die Zukunft." In 365 Tagen
wissen wir mehr...
|
|
| |
|
WDR 5
(2001): Lust und Liebe.
Langzeitpartner
gesucht - Ende des Single-Kults?
in: LebensArt, Radiosendung
vom 02.01.
|
|
| |
|
- HANSELMANN, Ulla
(2001): Angenehm in Alcatraz.
Auch Berlin hat seine
"Gated Communities" - ein Einblick,
in: Frankfurter Rundschau
v. 02.01.
- Kommentar:
HANSELMANN widmet
sich dem Thema von Susanne BEYER im
Spiegel Nr.49 v. 04.12.2000 (siehe dort).
|
|
| |
|
|
|
| |
|
- WEIGOLD, Matthias
(2001): Bis zum nächsten Mal, Schatz.
Lust oder Frust - was
überwiegt in der Fernbeziehung? Autor Matthias
Weigold zieht sein persönliches Resümee,
in: Modern Living, Januar
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom Dezember 2000
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[ Homepage ] |
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|