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Medienrundschau:
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News vom
März 2001
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- MÜLLER, Michael
(2001): Der Autismus der Gesellschaft.
Die Demontage des Sozialen
ist die Krankheit unserer Zeit - Plädoyer für
die Neubelebung der kritischen Theorie,
Über
den Verlust des Sozialen in der Gesellschaft der
Moderne haben viele kluge Köpfe nachgedacht.
Eine Demokratie ohne Sozialität ist im Kern
gefährdet. Wie aber lässt sich diese
Entwicklung durch Politik einfangen? In der
FR-Serie zur Janusköpfigkeit der Moderne geht
Michael Müller auf diese Frage ein. Der Autor
ist stellvertretender Vorsitzender der
SPD-Bundestagsfraktion, neu gewählter Sprecher
der Parteilinken und Mitglied sowohl in der
Programm- als auch der Grundwertekommission
seiner Partei.
in:
Frankfurter Rundschau v.
31.03.
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- MOHR,
Reinhard (2001): Zimt-Ravioli in der Turboküche
Die
neue Elite des Informationszeitalters hat sich
etabliert: "Bourgeoise Bohemiens" nennt
sie der amerikanische Autor David Brooks, eine
aparte Lebensstil-Mixtur aus Protest und
Karriere, Subkultur und Mainstream. Die
"Bobos" sind überall - auch in
Deutschland,
in: Spiegel
Nr.13 v. 26.03.
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- GAMILLSCHEG, Hannes
(2001): Ein Babygipfel gegen die Pensionsbombe.
Schweden präsentiert sein
Modell zur Lösung der Bevölkerungskrise:
Staatliche Anreize für die arbeitende Mutter,
in: Frankfurter
Rundschau v. 23.03.
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TAZ-Thema:
"Kein Nachwuchs für Europa":
- WOLFF,
Reinhard (2001): Frauen werden den
Wohlstand sichern (Stockholm),
in: TAZ
v. 22.03.
- HAHN, Dorothea
(2001): Die Französinnen sind
optimistisch (Paris),
in: TAZ
v. 22.03.
- BRAUN, Ulrike
(2001): Abtreibung ist ein Kinderspiel
(Prag),
in: TAZ
v. 22.03.
- BRAUN, Michael
(2001): "Die Frau arbeitet viel mehr
als ein Mann" (Rom),
in: TAZ
v. 22.03.
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BETTERMANN, Stella
(2001): So lieben wir morgen.
Beziehungen werden kürzer,
Familienverhältnisse wirrer - doch das große
Gefühl überlebt in der Zukunft,
in: Focus
Nr.12 v. 19.03.
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BOLZ,
Norbert (2001): Der geschwätzige Affe.
Was
nützt uns das Protzen mit Funktionstasten und
Features? Wozu taugt das endlose Gerede im
Fernsehen und Internet. Der Essener Philosoph
Norbert Bolz über die wahren Bedürfnisse des
Menschen im Umgang mit Computern und in der
vernetzten Welt,
in: Spiegel
Nr.12 v. 19.03.
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-
KÜRTHY,
Ildiko von (2001): Wie lange hält die Liebe?
14
Antworten auf die einzige Frage,
in: Stern
Nr.12 v. 15.03.
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- EVERS, Adalbert
(2001): Damit der Einsatz auch Wertschätzung
erfährt.
Zwischenbericht aus der Enquetekommission des
Bundestages "Zukunft des Bürgerschaftlichen
Engagements".
Die
enorme Bedeutung des bürgerschaftlichen
Engagements für den Bestand und die Zukunft
einer Gesellschaft sind unbestritten. Deshalb hat
der Bundestag auch eine Enquetekommission
installiert. Adalbert Evers gibt einen Einblick
in die Arbeit der Kommission. Der Autor ist
Mitglied der Enquete "Zukunft des
Bürgerschaftlichen Engagements" und
Professor für Politikwissenschaften in Gießen.
Wir dokumentieren seinen Zwischenbericht der
Kommissionsarbeit im Wortlaut. Er ist entnommen
Heft 4/2000 des Forschungsjournals Neue Soziale
Bewegungen, Verlagsgesellschaft Lucius &
Lucius, Stuttgart.
in: Frankfurter
Rundschau v. 15.03.
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- KRUMPF, Doris (2001):
Ich kaufe, also bin ich.
Liebe dein Logo wie dich
selbst - die Ausstellung "Shopping" in
der Generali Foundation Wien,
in: Frankfurter
Rundschau v. 14.03.
- Kommentar:
Zum heutigen
Weltverbrauchertag:
"Das Schlimmste sind die
stillen Sonntage mit ihren Nachmittagsspaziergängen am Rande
des Lebensüberdrusses. Zumindest für die wachsende Anzahl an
Singles in der westlichen Hemisphäre dieser Welt. Das
Sinn-Loch stopfen - neben Werktätigkeit rund um die Uhr -
Einkaufserlebnisse, die nach den liberaleren
Ladenöffnungszeiten nun den Konsum-Gottesdienst auch auf den
leeren Sonntag ausdehnen."
Wie
Verlassene den Sonntag überleben
können, das hat Benjamin Stuckrad-Barre
in seinem "Soloalbum" für
die "Generation
Golf" beschrieben:
"Sonntags alleine aufwachen macht
dich zum Cowboy, und deshalb nix wie raus
aus der Wohnung, raus in die Prärie,
unter die Leute. Wichtig aber: unter
Leute, die man nicht kennt und nicht kennenlernen wird."
Der ideale Ort
ist nach Meinung des Erzählers ein
Bahnhof in Städten mit mehr als 100 000
Einwohnern, denn dort "kann man
allen möglichen Menschentypen beim
Überleben zusehen, alles Mögliche
kaufen, und man muß dabei nicht
sprechen."
Als
Alternative bietet sich nun in Wien das
Museum an, wo "Shoppen" zum
Thema der Kulturkritik wird. Wer dennoch
zu Hause bleiben möchte, der kann
"No
Logo" von Naomi Klein lesen...
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- KIPPENBERGER,
Susanne (2001): Warum schreiben Sie mit dem Ohr?
Die
44jährige Autorin, die 1990 führ ihre
Erzählung "Das Muschelessen" in
Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis erhielt,
wird gerühmt für die Leichtigkeit ihrer Sprache
und ihre präzise Beobachtung,
in: Tagesspiegel v. 14.03.
- Kommentar:
"In
Ihrer neuen Erzählung 'abgehängt' geht
es um Nähe und Distanz, um Leute, die
anderen zu nahe rücken.
Eigentlich würde ich sagen, es geht nur
um Distanz. Meine Erzählerin hat mit
fast niemandem direkt zu tun, sie
kommuniziert fast nur über Telefon, Fax,
Mail, Post. Und da wundert sie sich, dass
es offensichtlich anderen auch so gehen
muss: dass sie ein so großes
Intimitätsbedürfnis haben, dass sie
Unbekannten ihre Schicksale und Bücher
schicken. Das ist diese Nähe, die keine
ist, eine völlig unbegründete
Emotionalität. Wir sind ja auch zutiefst
beteiligt am Verhältnis zwischen Boris
Becker und seiner Frau. Ich will zeigen,
was da kocht in diesem Topf zu Beginn des
neuen Jahrtausends: ganz wahnsinnig viel
ungebundene Emotionalität. Die sich
nicht mehr an den Nächsten wenden kann,
weil es den gar nicht mehr gibt. Wir
haben 60 Prozent Single-Haushalte."
Es ist
interessant, dass vor allem
Familienmenschen meinen, sie leben in
einer Single-Gesellschaft.
Möglicherweise sehen Singles dagegen
überall nur Paare und Familien. Wenn
also von der Single-Gesellschaft geredet
wird, dann kann es um die
Familiengesellschaft nicht schlecht
stehen. Aufhorchen müsste man dagegen,
wenn alle von der Familiengesellschaft
reden würden.
Zahlen von
60 Prozent
Single-Haushalten finden
sich höchstens punktuell in speziellen
Großstadt-Quartieren,
aussagekräftig sind diese Zahlen jedoch
nicht und über die Lebensverhältnisse,
die damit beschrieben werden sollen, sagt
diese Kategorie noch weniger aus...
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-
Coverstory zur
Familienpolitik
- MEINHART, Edith & Adelheid WÖLFL (2001):
Vater Staat.
Familienpolitik. Das neue
Kindergeld bringt den österreichischen Familien
16 Milliarden Schilling - und damit doppelt so
viel wie bisher. Der Teufel steckt im Detail,
in: Profil
Nr.11 v. 12.03.
- PROFIL (2001):
Papamonat statt Kindergeld.
Schweden, die BRD und
Frankreich im Vergleich,
in: Profil
Nr.11 v. 12.03.
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- HAGER,
Angelika (2001): "Ich bin noch immer
Jungfrau".
Skandal.
Michael Schiessl wurde bei "Vera" als
"männliche Jungfrau mit 39"
vorgeführt, sechs Wochen später kam er mit der
Frau, die ihn angeblich zum Mann machte. Die
Betroffenen erklären, dass der ORF die Story
erfunden hat,
in: Profil
Nr.11 v. 12.03.
- Kommentar:
1999 hat der
Kultursoziologe Gerhard SCHULZE in "Kulissen
des Glücks" den
Steigerungswettlauf der Medien
beschrieben. Der entscheidende Wandel
unserer Zeit hinsichtlich der Sexualität liegt für
SCHULZE "darin, dass Sexualität von
etwas Verbotenem
zu etwas Gebotenem
wurde."
In dieser Logik liegt die
Jagd der Medien nach einer
"männlichen Jungfrau"
begründet.
HOUELLEBECQ hat diese Logik
bereits in seinem
Kult-Buch
"Ausweitung der Kampfzone"
erfolgreich angewandt. Es ist auch kein
Zufall, dass der "Kandidat" als
Computerexperte inszeniert wurde, wird
damit doch das
weit verbreitete
Klischee vom "Nerd" bedient.
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- SCHMOLLACK,
Simone (2001): Wo ist Aschenputtel?
Studien
beweisen es: Die Liebe ist auch eine Sache der
Bildung. Akademiker bleiben bei der Partnerwahl
weitgehend unter sich. Auch in anderen Schichten
geht das Herz selten neue Wege,
in: Berliner
Illustrierte Zeitung. Beilage der Berliner
Morgenpost v. 11.03.
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- WESTHOFF,
Annette (2001): Wohnen im Loft ist Lebensart
2001.
Loft
Projekte in NRW: Der Charme des
Außergewöhnlichen ist in NRW Trend geworden -
schöner Wohnen in ehemaligen Fabrikanlagen,
in: Welt
am Sonntag v. 11.03.
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- SCHEFFLER,
Gabriele (2001): Kinder als Verteilungsmasse.
Getrennt
lebende Väter beschweren sich oft über
"Mütterboykott" und
"Kindesentzug". Doch viele Väter
wollen keinen Kontakt zu ihren Kindern; Unterhalt
gilt als Belastung,
in: TAZ
v. 10.03.
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- HILLAUER, Rebecca
(2001): Plötzlich muss Martin jonglieren.
Mehr Männer ins Baby-Jahr -
Die Bundesregierung startet eine Väter-Kampagne,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 10.03.
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- ARNU, Daniela (2001):
Wenn die Firma Familie nicht mehr funktioniert.
Kranke Mütter suchen oft
vergeblich nach jemandem, der sich eine Zeit lang
um Kinder und Haushalt kümmert,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 10.03.
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- MEIER-RUST,
Kathrin (2001): Das bisschen Haushalt...
Den
Wert von Hausarbeit bestreitet eigentlich
niemand, aber kosten darf sie nichts. Der Ethiker
und Hausmann Christof Arn hat über diese
Heuchelei ein Buch geschrieben,
in: Weltwoche
Nr.10 v. 08.03.
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- HERRMANN,
Ulrike (2001): Die subtile Rache der Frauen.
Es
ist paradox: Der Feminismus ist tot, jede
einzelne Frau passt sich an - aber gerade dadurch
kommt die Emanzipation. Hinterrücks ereignet
sich eine Revolution,
in: TAZ
v. 08.03.
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- Zum Frauentag ein
umfassendes Dossier in der TAZ, u.a. zur
Evolutionsbiologie als neuem "Schlachtfeld
des Geschlechterkampfes":
- DRIBBUSCH,
Barbara (2001): Überleben ab Faktor 0,7
in:
TAZ v. 08.03.
- MENSING,
Kolja (2001): Die Scham ist vorbei,
in:
TAZ v. 08.03.
- Inhalt:
Kolja MENSING
beschäftigt sich nicht mit dem,
was man hinter der Schlagzeile
vermutet, sondern mit der Krise
des Mannes und hat dazu die
Männermagazine durchgeblättert.
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- KÖLNER MORGEN (2001):
Allein reisen ist längst Normalität.
Veranstalter haben aber
immer noch zu wenig Angebote,
in: Kölner
Morgen v. 08.03.
- Kommentar:
Die Vorsitzende des
Freundeskreises der Alleinreisenden
beziffert die Zahl der Singles auf 21
Millionen. Wer das sein soll, das bleibt
offen. Es wäre jedoch ein Trugschluss,
Alleinreisende mit Partnerlosen oder
Alleinlebenden gleichzusetzen. Gerade
ältere Alleinlebende, also die größte
Gruppe der Alleinlebenden, bevorzugen
Gruppenreisen. Wer die Alleinreisenden
sind,
darüber
lesen sie hier mehr.
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- STERN
(2001): Die Bahn kommt... nur wann?
Was
taugt die Bahn? Gemeinsam mit dem Verkehrsclub
Deutschland (VCD) hat der stern sie unter die
Lupe genommen. Ergebnis: Reichlich Verspätungen,
zu hohe Preise, zu langsam, aber auch
freundliches Personal- das Unternehmen muss noch
viel besser werden,
in: Stern
Nr.11 v. 08.03.
- Kommentar:
Fernliebende, die
nicht so viel Geld zu Verfügung haben
wie es das Klischee behauptet, sind die
Leidtragenden der gegenwärtigen
Bahnpolitik...
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- RUBNER, Jeanne (2001):
"Stilaltbau, 180 m2, keine Kinder".
Auf dem engen Münchner
Wohnungsmarkt ist kaum Platz für Familien,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 08.03.
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- H.K.J. (2001): Ich
in: Frankfurter
Rundschau v. 07.03.
- Inhalt:
Der Autor widmet
sich dem weit verbreiteten
Egoismus-Vorwurf:
"Wo immer
vermeintliche Ichhaftigkeit Anstoß
erregt und einer Egoist gescholten wird,
ist aber auch Misstrauen gegenüber
solchen richterlichen Instanzen
angezeigt."
Nach ein paar
Beispielen, widmet sich der Autor dem
"bekennenden Egoisten", der
Eigensinn als "ästhetisch (und wohl
auch ethisch) begründete
Lebensform" realisiert.
Die einstige Zeitschrift Der
Egoist, die in den
50-er und 60-er Jahren ein Forum
"schräg zum Hauptstrom des gerade
modisch Angesagten oder
Vieldebattierten" war, und in der
Achtundsechziger-Phase unterging, hätte
heute nach Meinung des Autors als Konzept
wieder Chancen.
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- DRIBBUSCH,
Barbara (2001): Angst vor dem Spielraum.
Kommen
Kinder, ackern Männer oft nicht weniger, sondern
mehr, um die Ernährerrolle auszufüllen. Nur
zwei Prozent der Erziehungsurlauber sind Väter,
in: TAZ
v. 07.03.
- STRENGE,
Beate (2001): Das Schweigen der Mütter.
Für
"mehr Spielraum für Väter" braucht es
mehr als eine Kampagne,
in: TAZ
v. 07.03.
- DRIBBUSCH,
Barbara (2001): taz, die Ausnahme.
Väter,
die mitmachen,
in: TAZ
v. 07.03.
- Inhalt:
Die taz als
Modellbetrieb für "neue
Väter": "Mit einem Anteil von
80 Prozent Erziehungsurlaubern an den
Vätern dürfte die taz bundesweit an der
Spitze liegen."
- Erfahrungsberichte von
taz-Vätern:
- KOCH,
Hannes (2001): Das Leben ist langsam,
in: TAZ
v. 07.03.
- METZGER,
Reiner (2001): Es ist
selbstverständlich,
in: TAZ
v. 07.03.
- FÜLLER,
Christian (2001): Deadline Mittagsschlaf,
in: TAZ
v. 07.03.
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- SPOERR,
Kathrin (2001): Väter im Erziehungsurlaub - ein
Kommentar,
in:
Welt v. 07.03.
- Kommentar:
SPOERR scheint Angst
zu haben, dass Väter die Mütter
überflüssig machen könnten, denn sie
weißt darauf hin, dass "kleine
Kinder ihre Mütter dringender brauchen
als Väter, denn Frauen bekommen die
Kinder."
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- KREKELER,
Elmar (2001): Lässt sich Liebe leben? - Eine
Glosse
in:
Welt v. 07.03.
- Inhalt:
KREKELER hat den
Bücherfrühling begutachtet und kommt zu
dem Fazit, dass Wertkonservative
frohlocken können. Die
Langzeitpartnerschaft lebt, auch wenn die
Partner am Ende nur als Versehrte
zusammenbleiben.
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- GERMIS,
Carsten (2001): Elternzeitgesetz.
Familienministerin
Bergmann will es Vätern ermöglichen, sich
stärker um Kindererziehung zu kümmern,
in: Tagesspiegel
v. 07.03.
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MARTENSTEIN,
Harald (2001): Die neuen Väter.
Männer
am Rande des Kinderzimmers - Ein Kommentar,
in: Tagesspiegel
v. 07.03.
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- LEGGEWIE,
Claus (2001): Texanisches Mantra.
George W. Bush flirtet mit dem
Kommunitarismus,
in: Frankfurter Rundschau v. 07.03.
- Inhalt:
Claus LEGGEWIE
nennt die Kommunitaristen Amitai ETZIONI
und Robert D. PUTNAM als Stichwortgeber
für BUSHs "mitfühlenden
Konservatismus". Den
Isolationstendenzen soll mit der
Gemeinschaft als Mantra des Dritten Weges
entgegengewirkt werden. LEGGEWIE ist der
Meinung, dass dadurch der Kommunitarismus
auch in Europa Aufwind bekommen könnte.
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- MAYRING, Eva-Maria
(2001): Kampf der Einsamkeit.
Förderung von
Wohngemeinschaften für Ältere
in: Süddeutsche
Zeitung v. 07.03.
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- PAULI, Margarete
(2001): Das Bild der Großeltern wandelt sich.
Der Dialog zwischen den
Generationen erhält eine neue Qualität,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 07.03.
- Interview mit
dem Tübinger Sozialpädagogen Hans
THIERSCH.
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- STATISTISCHES
BUNDESAMT (2001): Alleinlebende Frauen in
Deutschland materiell benachteiligt,
Herausgeber:
Statistisches Bundesamt, Pressestelle v. 06.03.
- Die Meldung in
der Presse:
- EXPRESS
(2001): 2.851 Mark im Monat zur
Verfügung.
Single-Frauen
mit schmalerem Geldbeutel als
Männer,
in: Express
v. 06.03.
- GIESSENER
ANZEIGER (2001): Single-Frauen
mit deutlich schmalerem
Geldbeutel als Männer.
Kluft auch
bei Erwerbstätigen - Schmalhans
ist bei Alleinstehenden
Küchenmeister,
in:
Giessener Anzeiger v. 06.03.
-
Focus
Online (2001): Weiblich, ledig
arm,
in: Focus Online v. 06.03.
- Kommentar:
Bereits die Schlagzeile
führt in die Irre. Das
Magazin, das viel auf
Fakten hält, geht
schlampig mit Begriffen
um. Es ist nicht
ersichtlich, dass sich
die Daten auf
alleinlebende Frauen
beziehen. Ledige sind zum
einen eine Subgruppe der
Alleinlebenden,
aber sie können auch in
Mehrpersonenhaushalten
leben.
-
FRANKFURTER
RUNDSCHAU (2001): Der kleine
Unterschied beträgt 18 Prozent.
Das Einkommen allein
stehender Frauen liegt nach wie
vor unter dem der Männer,
in: Frankfurter
Rundschau v. 07.03.
- Kommentar:
Für die FR gilt das
gleiche wie für den
Focus. Allein stehende
Frauen sind
unverheiratete Frauen,
die
Alleinlebende
sein können, aber eben
nicht müssen.
- Kommentar:
Die
Pressemeldung des Statistischen Bundesamt
(StBA) ist ein klassisches Beispiel
für verzerrte
Darstellungen.
Das StBA meldet: "Die im Durchschnitt
erheblich geringeren Einkommen
alleinlebender Frauen verglichen mit
Männern in einer ähnlichen
Lebenssituation sind zum Teil auch die
Folge eines "demographischen
Struktureffekts": Die Gruppe der
alleinlebenden Frauen wird auf Grund
ihrer höheren Lebenserwartung
anteilsmäßig durch ältere Frauen im
Rentenalter dominiert, während bei
alleinlebenden Männern jüngere Personen
im erwerbsfähigen Alter einen höheren
Anteil aufweisen."
Dies ist
bereits eine drastische Verharmlosung der
Verhältnisse, denn im mittleren
Lebensalter (25-45 Jahre) mit den
höchsten Verdiensten, stellen deutsche
Männer (64,5 % gegenüber 35,5 %) die
Mehrheit, dagegen sind über 65jährige
deutsche Alleinlebende überwiegend
weiblich (83 % gegenüber nur 17 %).
Es finden
sich auch in wissenschaftlichen
Abhandlungen selten Darstellungen, in
denen sowohl das Alter als auch das
Geschlecht der Alleinlebenden
gleichzeitig sichtbar wird. Dies sollte
eigentlich misstrauisch machen. Warum
wird gerade dieser Zusammenhang
ausgeblendet? Es liegt die Vermutung
nahe, dass sozialpolitische Interessen im
Spiel sind.
Stefan HRADIL, der
1995 ein Gutachten für die
Bundesregierung über Singles erstellte
und ein Buch mit dem Titel
Die "Single"-Gesellschaft
veröffentlichte, schreibt dort über das
Geschlecht lapidar:
"Singles sind
(noch?) in der Mehrheit (58 %) Männer
(Allbus 1992)".
Bei der Altersverteilung
wird auf das Geschlecht gar nicht erst eingegangen. Bei der
Einkommensverteilung schreibt HRADIL, dass sich die
"Einkommen männlicher Singles stärker über das gesamte
Einkommensspektrum" verteilen, dagegen konzentrieren sich
die Einkommen der weiblichen Singles im "oberen Mittelfeld".
Die Nennung
eines mittleren Einkommens in der
Pressemeldung unterschlägt den
Sachverhalt, dass die erwerbstätigen
Frauen zwar bei den höchsten Einkommen
weniger vertreten sind, aber auch bei den
geringsten Einkommen.
In der
Pressemeldung des Statistischen
Bundesamtes wird im letzten Satz ganz
lapidar gemeldet:
"Offensichtlich
sind bei den Haushalten alleinlebender
Männer Einkommen und Vermögen noch
ungleicher verteilt als bei den
alleinlebenden Frauen."
Dieser
Satz hat jedoch keinen Eingang in die Agenturmeldungen
gefunden.
Es klingt
natürlich viel besser, wenn man
schreiben kann:
"Weibliche Singles
sind trotz Gleichberechtigung finanziell
deutlich schlechter gestellt als alleinstehende Männer (...) Die
Statistiker wiesen daraufhin, dass diese
Geschlechterunterschiede beim Einkommen
längst nicht nur mit demographischen
Strukturen zu erklären seien. Auch
erwerbstätige Frauen seien deutlich
schlechter gestellt als ihre männlichen
Kollegen." (EXPRESS und GIESSENER
ANZEIGER, 06.03.2001). Zum Frauentag ist
das natürlich eine Meldung, die ins
Klischee passt.
Dies klingt
wesentlich besser als: alleinlebende
Rentnerinnen und Pensionärinnen haben
ein niedrigeres "Einkommen" als
berufstätige allein lebende Männer im
besten Alter. Diese Tatsache wäre dann
aber keine Meldung mehr wert...
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- TREICHLER, Robert
(2001): "Einen Steinwurf vom Wahnsinn
entfernt".
"Generation
X"-Autor Douglas Coupland im E-Gespräch
über das Tabu der Einsamkeit, greifbar nahen
Wahnsinn, den Wunsch nach Neustart und ein Happy
End,
in: Profil Nr.10 v. 05.03.
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- GATTERBURG,
Angela/SAUGA, Michael/SCHALLENBERG, Judith/VOGT,
Andrea (2001):
Aufruf
zum Windeldienst.
Mit einer in dieser Woche
startenden Werbekampagne will Familienministerin
Bergmann vor allem junge Väter zu
Erziehungsurlaub und Teilzeitarbeit ermuntern.
Einige Großunternehmen unterstützen die
Initiative, andere Arbeitgeber sind ebenso
skeptisch wie viele Fachleute,
in: Spiegel
Nr.10 v. 05.03.
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- FIEDLER,
Tanja (2001): Fit über Nacht.
Noch
fehlt das Publikum, aber die Unternehmer sind
sicher: Sportstudios, die rund um die Uhr
geöffnet haben, sind Berlins Zukunft - ein
Selbstversuch,
in: Berliner
Illustrierte Zeitung. Beilage zur Berliner
Morgenpost v. 04.03.
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GREFFRATH,
Mathias (2001): Und wo bleibt die Gerechtigkeit?
Über soziale Sicherheit,
gesellschaftliche Ungleichheit und die Zukunft
der sozialdemokratischen Grundwerte,
in: Frankfurter Rundschau v. 03.03.
- Kommentar:
Der
68er GREFFRATH ist außerparteiliches,
beratendes Mitglied der
SPD-Grundwertekommission. Der Publizist
verteidigt sowohl die
Individualisierungstendenz als auch den
Sozialstaat, da erst dadurch Vielfalt und
Individualität lebbar geworden ist.
Heute ist es jedoch üblich entweder für
das eine und gegen das andere zu sein
oder umgekehrt.
Seit der Soziologe Ulrich
BECK die neueste
Individualisierungsdebatte in den 80er
Jahren eröffnet hat, gilt den Anhängern
der Individualisierungsthese der
Sozialstaat als Gegner. Die
Sozialstaatsbefürworter sagen dagegen
der Individualisierung den Kampf an. Der
Single ist für beide der Inbegriff des
individualisierten Individuums.
Ein
Bekenntnis zu beidem, das erfordert
heutzutage Mut und grenzt irgendwie an
Weltfremdheit, scheint doch mit der
"Generation
Golf"
und der "Generation
Berlin"
die Flucht aus der Finanzierung des
Sozialstaats und damit dessen
Selbstauflösung mangels Arbeitnehmer
keine abwegige Utopie zu sein...
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- RUTSCHKY, Michael
(2001): V wie vaterlose Gesellschaft.
Serie: Das Alphabet der 70er
Jahre,
in: Stuttgarter
Zeitung v. 03.03.
- Inhalt:
Michael
RUTSCHKY schreibt
zum Thema "vaterlose
Gesellschaft" folgendes:
"Alexander Mitscherlichs
»Auf dem
Weg zur vaterlosen Gesellschaft. Ideen
zur Sozialpsychologie«, 1963 zuerst
erschienen, und ich habe es, wie die
Anstreichungen zeigen, nie völlig
geschafft: Auf Seite 318 (von insgesamt
484) gab ich auf.
Denn es handelt sich um ein merkwürdig
pointenloses, um nicht zu sagen: konfuses
Buch. In einer Art unabschließbarem
Selbstgespräch versichert sich Alexander
Mitscherlich seiner psychoanalytischen
Überzeugungen und (...) verzichtet (...)
auf deutliche Begriffsbildungen und
Argumentationen und verharrt bei
freundlich-unentschlossenen Erwägungen.
(...) Der Sound geht so: Es gibt
irgendwie Zusammenhänge zwischen
persönlichen Charaktereigenschaften,
Erziehungspraktiken und
gesellschaftlichen Entwicklungsstufen,
und man kann darüber im
psychoanalytischen und im soziologischen
Vokabular reden. - Insgesamt ging
Alexander Mitscherlich ja als
Repräsentant von Sigmund Freuds Lehren
in die Kulturgeschichte der BRD ein.
Oder war es doch nur die Formel von der
"vaterlosen Gesellschaft'', die sich
einprägte? (...)
Gewiss lieferte Mitscherlichs Formel von
der "vaterlosen Gesellschaft'' der
antiautoritären Revolte der späten
Sechziger eine Parole. Und in den
Siebzigern kehrte in der konservativen
Kulturkritik als "Mut zur
Erziehung'' (ein Kongress von 1978) noch
einmal der Autoritarismus zurück, den
Helmut Kohl 1982 in einer
geistig-moralischen Wende zur Richtlinie
der Politik machen wollte. Aber dann kam
der ganze Zusammenhang - trotz allem -
aus der Mode."
- Kommentar:
Obwohl (oder gerade
weil?) der ganze Zusammenhang aus der
Mode gekommen ist, scheint die Formel von
der "vaterlosen Gesellschaft"
aktueller denn je. Die unhinterfragte
Plausibilität des Topos reicht aus, um
die Debatte um die "neuen
Väter" zu bestreiten.
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- SCHMID,
Wilhelm (2001): Architekten der Reinheit.
100
Jahre Waschmaschine: Über die untergründige
Verbindung von Technik und Leben,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 03.03.
- SCHEIDECKER, Kerstin
(2001):Ein geschleudertes Leben.
Bald wird Klementine 80: Ein Gespräch über
Weiblichkeit, Latzhosen und die Sünde Schmutz,
in:
Süddeutsche Zeitung v.
03.03.
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- FRICKE, Thomas (2001):
Aktienkultur vor der Baby-Pause.
War der Börsenboom nur ein
Ausreißer in Zeiten geburtenstarker Jahrgänge?
Ein Verdacht, der sich aufdrängt,
in: Financial
Times Deutschland v. 02.03.
- Kommentar:
Während man in
Deutschland den Ruin des Sozialstaats mit
dem Geburtenrückgang zusammenbringt, hat
man nun in den USA den Ruin der
Aktienkultur als Folge des
Geburtenrückgangs entdeckt. Bislang
waren meist die Baby-Boomer
(us-amerikanisches Synonym für die 68er)
die Bösewichte, das scheint sich langsam
zu ändern...
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- OTT, Ursula (2001): Am
Mutterkreuz.
Die Schwangerschaft von
"Tagesthemen"-Moderatorin Gabi Bauer
ist einigen Zeitgenossen Anlass für Lobgesänge
auf die traditionelle Frauenrolle,
in: Woche
Nr.10 v. 02.03.
- Inhalt:
Ursula OTT setzt
sich kritisch mit den Meldungen von
"Bild am Sonntag", Tagesspiegel
vom 20.02.2001 (siehe dort) und der FAZ
auseinander.
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- GÖRICKE, Jutta
(2001): Wo Stadtindianer ihre Zelte aufschlagen.
Vom Hausbesetzer zum
Hausbesitzer: Hamburger Wohnprojekte
demonstrieren, wie ein Leben jenseits der
Kleinfamilie aussehen kann,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 02.03.
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- BRINCK,
Christine (2001): "...Mutter sein dagegen
sehr".
Die
Zeit der Superweiber ist vorbei: Frauen wollen
wirkliche Hilfe bei Kindern und Karriere,
in: Welt
v. 02.03.
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- BÄCHTOLD,
Rudolf (2001): Wenn Mütter nie geboren haben.
"Naissance
sous X" - Herkunft unbekannt: RUnd 50 000
Menschen in Frankreich haben offiziell keine
Mutter und keinen Vater. Nach französischem
Gesetz ist es möglich, anonym zu gebären -
obwohl dies gegen internationale Abkommen
verstösst,
in: Weltwoche
Nr.9 v. 01.03.
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- GILLIES,
Peter (2001): Abschied vom Seniorenteller.
Das
Klischee von den armen, kranken und verwirrten
Alten stimmt nicht mehr,
in: Welt
v. 01.03.
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- WINDISCH,
Elke (2001): "Bedrohung für die nationale
Sicherheit".
Die
Russen sterben aus,
in: Die Presse v. 01.03.
- Kommentar:
Eine Überschrift
und was dahinter steckt:
"Hält der
Trend an, hört in 500 Jahren 'die
russische Nation überhaupt auf, zu
existieren', warnt Alexander Sinelnikow,
ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des
Zentrums für Demographie und
Umwelt."
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- LACHE,
Anette & Thomas ÖSTREICHER (2001):
Vom
Wickert zum Wickeln - und dann?
"Tagesthemen"-Moderatorin Gabi Bauer
hat sich entschieden: Ein Babyjahr ist genug.
Ihren Beruf gibt sie nicht auf. Warum beides,
Kinder und Karriere, wichtig ist, sagt sie im
Gespräch mit dem stern,
in: Stern
Nr.10 v. 01.03.
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- STREITBÖRGER,
Wolfgang (2001): Woher kommt die Schieflage in
den Kopulationsstatistiken?
Nach der Anzahl der
Sexualpartner gefragt, liegen Männer in Umfragen
immer vor den Frauen. Männliche Prahlerei ist
aber nicht der Grund, wie ein US-amerikanischer
Forscher entdeckt hat,
in: Psychologie
Heute, März
- Inhalt:
Dewon D. BREWER von
der University of Washington erklärt die
Schieflage der Statistik mit der
Nichterfassung von Prostituierten.
Ursache ist die Erfassung der Population
nach Haushalten. Prostitutierte leben
aber oft in Hotels, Motels oder auf der
Straße oder sind vorübergehend im
Gefängnis, Obdachlosenheimen oder
anderen Institutionen untergebracht.
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Zu den News vom Februar 2001
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