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Presserundschau:
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News
vom August 2000
News vom Juli 2000
News vom Juni 2000
News vom Mai 2000
News bis Mai 2000
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News vom
September 2000
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- WOLFSGRUBER, Axel
(2000): Bauersfrau gesucht.
Rund um den fränkischen
Hesselberg verkuppelt die erste
"Partnervermittlung ländlicher Raum"
das Landvolk,
in: Focus Nr.40 v. 30.09.
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BETTERMANN, Stella
(2000): Miss Judys Zündstoff.
Werden Scheidungskinder
beziehungsunfähig? US-Medien diskutieren eine
Studie der Trennungs-Pessimistin Judith
Wallerstein,
in: Focus Nr.40 v. 30.09.
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- JUNG,
Rainer (2000): Die neuen Alten.
Längst
ist bekannt, dass die deutsche Bevölkerung
schrumpft und altert. Die Wirtschaft hat sich
darauf aber bisher kaum eingestellt. Nun entdeckt
sie die Senioren als Kunden und Mitarbeiter,
in: Deutsches Allgemeines
Sonntagsblatt Nr.39 v. 29.09.
- Inhalt:
JUNG skizziert
die Konsequenzen einer Gesellschaft der
Einpersonenhaushalte
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- STERN
(2000): Wehe, wenn es weh tut...,
in: Stern
Nr.40 v.28.09.
- Inhalt:
Männer und
Krankheit scheint zum Herbstthema zu
avancieren. Siehe meinen
Kommentar vom
22.09.
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- DPA (2000): Singles
lieben sich selbst zu wenig.
Psychotherapeuten ergründen
Ursache für Bindungsangst,
in: Frankfurter Rundschau
v. 27.09.
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- TAGES-ANZEIGER (2000):
Singles werden nicht Chef,
in: Tages-Anzeiger v. 27.09.
- Inhalt:
Der Schweizer
Topmanager ist männlich und verheiratet.
Nur 7 % sind alleinlebend
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- ROBERTS,
Yvonne (2000): The new divorce.
The
Yorks look like the archetypal old-fashioned
happy family. Except, of course, we know they're
divorced,
in: Guardian v. 25.09.
- Inhalt:
Bericht über
das Leben von geschiedenen Frauen in Großbritannien.
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- KIRN,
Walter (2000): Should You Stay Together For The
Kids?
A
controversial book argues that the damage from
divorce is serious and lasting, but many argue
that the remedy of parents staying hitched is
worse than the ailment,
in: Time v. 25.09.
- Inhalt:
Titelgeschichte zur
amerikanische Debatte über das
Scheidungsrecht und seine Folgen.
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- GROSS,
Peter (2000): Nachwuchs nach Wunsch.
Das
genetische Christkind. Reproduktionsmedizin und
Gentechnik befördern den Traum vom perfekten
Kind. Doch wenn wir uns wirklich selbst erzeugen
können, verlieren wir die Freiheit des Zufalls,
in: Tagesspiegel v. 23.09.
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- MICHLER,
Inga (2000): Mit dem Internet kommt das Ende der
Freizeit.
Grenzen
zwischen Arbeit und Privatem verwischen - Die
Nonstop-Gesellschaft braucht neue Werte,
in: Welt v. 23.09.
- Im
GLOSSAR wird der Begriff
"Yettie" erklärt
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- LAMPRECHT, Rolf
(2000): Familie - was ist das?
Die Bundesrepublik ist mit
der Klärung dieses vagen Begriffs mehr als ein
halbes Jahrhundert im Rückstand,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 23.09.
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DEUSE,
Ulrich (2000): Kranker Mann, was nun?
Krank-Sein?
Nein, danke! Denn das rüttelt am männlichen
Selbstbild vom starken Kerl,
in: Deutsches Allgemeines
Sonntagsblatt Nr.38 v.22.09
- Kommentar:
Single-Männer ohne
feste Partnerschaft haben die höchste
Sterblichkeitsrate. Männer haben eine
niedrigere Lebenserwartung als Frauen.
Der Autor geht davon aus, das dies mit
dem männlichen Selbstbild
zusammenhängt. Ein Erfahrungsbericht
eines Krankenhausarztes.
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- Soldt,
Rüdiger (2000): Auch im Osten immer mehr
Singles.
Nach
der neuesten Statistik hat sich die
Bevölkerungsstruktur in West- und Ost-Berlin
angeglichen,
in: Welt Berlin v. 21.09.
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BENARD,
Cheryl & Edit SCHLAFFER (2000): Fisch fährt
Rad.
Die
amerikanische Frauenbewegungs-Pionierin Gloria
Steinem heiratete. Mit 66. Zum ersten Mal.
Österreichs feministisches Autorinnen-Duo,
finden das äußerst belebend,
in: Profil Nr.38 v. 18.09.
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- LAU,
Mariam (2000): Auf der Suche nach dem Glück.
Nie
war sie so wertvoll wie heute, nie war sie so
gefährdet wie heute: die Familie,
in: Welt v. 16.09.
- Inhalt:
Mariam LAU setzt sich mit
dem Tagesspiegel-Artikel von
Karl-Otto
HONDRICH am 02.09. auseinander. Sie
widerspricht seiner kulturpessimistischen
Sichtweise.
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- DETTLING,
Warnfried (2000): Die stille Revolution.
Die
rot-grüne Regierung macht die deutsche
Gesellschaft freier. Arbeitswelt, Sozialstaat,
Familien - nichts bleibt wie es ist,
in: Tagesspiegel v. 16.09.
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- STAUBER-KLEIN,
Brigitta (2000): Eine Debatte, die an falschen
Frontstellungen leidet.
Von
einer Liberalisierung des Ladenschlussgesetzes
könnten vor allem Mütter profitieren. Familien
brauchen Flexibilität,
in: Badische Zeitung v.
14.09.
- Inhalt:
Die Autorin
kritisiert die Gleichsetzung von
Flexibilitätsbefürwortern mit Singles,
Yuppies und DINKs. Familien haben
ebenfalls ein Interesse an Flexibilität.
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- MERLI,
Nina (2000): Babys statt Partys.
Mit
14 haben sie Raves, Boys und Drogen reingezogen.
Mit 20 sind die Töchter des Techno des wilden
Lebens müde - und werden Mütter,
in: Facts Nr.37 v. 14.09.
- Inhalt:
MERLI sieht für die
Schweiz einen Trend zu jungen Müttern.
Die Statistiker sind mit ihren Daten
nicht up to date, sehen aber eine Zunahme
junger lediger Mütter.
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- NEUE ZÜRCHER ZEITUNG
(2000): Neue Wege für die japanischen Frauen.
Sozialer Wandel in einer
konservativen Gesellschaft,
in: Neue Zürcher Zeitung
v. 14.09.
- Inhalt:
Bericht
über Japan, wo unverheiratete Frauen als
"parasitäre Singles" angesehen
werden.
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ASENDORPF, Jens B.
& Franz J. NEYER (2000): Welcher
Beziehungstyp sind Sie?,
in: Psychologie Heute, Oktober
- Inhalt:
Ergebnisse einer
neueren sozialpsychologischen Studie
über Beziehungsstrukturen verschiedener
Persönlichkeitstypen.
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- KRUMPHOLZ-REICHEL,
Anja (2000): Singles. Im Alter allein?,
in: Psychologie Heute, Oktober
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- SHAPIRO,
Joseph P. (2000): Enjoying life after death.
Once
sidelined, widows are making the golden years
better for everyone,
in: U.S. News & World
Report v. 11.09.
- Inhalt:
SHAPIRO berichtet
über Witwenschaft als neue Lebensphase
im modernen Lebenslauf.
- SHAPIRO,
Joseph P. (2000): A window into a nation of
widows,
in:
U.S. News & World Report v. 11.09.
- Inhalt:
Reportage über eine
US-amerikanische Stadt, in der Witwen das
Stadtbild prägen.
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- SUNDERMANN, Detlef
(2000): Der Traum vom Leben unter einem Dach ohne
Zwang "Anders leben - anders wohnen":
eine neue Form der Wohngemeinschaft in
Frankfurt/Keine "Hippie-Kommune",
in: Frankfurter Rundschau v. 07.09.
- Inhalt:
Bericht
über ein neues Wohnmodell:
gemeinschaftliches Wohnen von Familien,
Paaren und Singles in einer
Hausgemeinschaft.
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- HONDRICH,
Karl Otto (2000): Von Generation zu Generation
wird die Liebe weniger.
Die
Gesellschaft hat Angst vor Unfruchtbarkeit und
Kinderarmut, aber traut sich nicht, darüber zu
reden. Stattdessen lenkt sie ihre Ängste auf die
Homosexuellen-Ehe,
in: Tagesspiegel v. 02.09.
- Kommentar:
Der Soziologe
Karl-Otto
HONDRICH unternimmt
eine Interessenanalyse, deren Fazit
heißt:
"im Verteilungskampf sind
die Kinderarmen längst auf dem Weg zur
numerischen und moralischen Mehrheit der Modernisierungsgewinner".
Mit einem
Taschenspielertrick macht HONDRICH aus
einer Minderheit eine Mehrheit, indem er
die Interessengleichheit verschiedener
Gruppen wie Homosexuellen, Singles,
unverheirateten Paaren und verheirateten
kinderlosen Doppelverdienern unterstellt.
Er fasst diese unter dem Begriff
"Kinderarme" zusammen, ohne
diesen Begriff zu definieren.
Bevölkerungspolitisch
ist eine Kinderzahl von 2,3 pro Paar
notwendig, um die Reproduktion zu
sichern, d.h. die sog. Normalfamilie
(Eltern mit zwei Kindern) muss
bevölkerungspolitisch zu den Kinderarmen
gezählt werden.
Die
Begriffe "Singles" und
"unverheiratete Paare" sagen
darüber, ob es sich um Eltern handelt,
erst einmal gar nichts aus. Singles - ob
als Alleinlebende oder Alleinstehende -
können genauso Eltern sein wie
unverheiratete Paare.
Zahlen muss
HONDRICH schuldig bleiben, weil die
Statistik in dieser Hinsicht große
Lücken aufweist.
Singles
sind im Gegensatz zu HONDRICHs
Interessenanalyse nicht konfliktfähig.
Es gibt weder eine soziale Bewegung der
"Kinderarmen" (nicht einmal der
Kinderlosen), noch einen einheitlichen
Verband, der "Kinderarme"
politisch vertreten würde.
Singles sind
eine heterogene Gruppe. Ältere Witwen,
die mehr als zwei Kinder aufgezogen
haben, bevor sie nun als Alleinlebende
ihren Lebensabend verbringen und junge
Ledige, die kinderlos sind, aber
irgendwann Kinder wollen, sind im
statistischen Sinne Singles. Sie passen
jedoch nicht so recht in das Bild von
HONDRICH, der sich lieber den Medienstar
"alleinlebender Yuppie" zu
eigen macht - eine statistisch gesehen
unbedeutende Gruppe.
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- BASTIAN, Till (2000):
Wer die Wahl hat...
Ja wo leben wir denn? In
einer Options-Gesellschaft, in der jeder Angst
vor Nähe hat,
in: Die Woche Nr.36 v.
01.09.
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom August 2000
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