"Eines
Morgens Ende August steht Bjørn Hansen am
Kongsberger Bahnhof und wartet auf seinen Sohn. Er
ist fünfzig, und es ist vier Jahre her, seit er
Turid Lammers verlassen hat, die Frau, für die er
einst Frau und Kind sitzen ließ und nach Kongsberg
zog, um »dem Traum vom gestohlenen Glück«
nachzulaufen. Doch auch die Begegnung mit dem Sohn
kann Bjørn Hansens Dasein nicht mit Inhalt füllen,
und aus Protest gegen das Leben entwickelt er einen
Plan, mit dem er sein großes Nein verwirklichen
will."
Pressestimmen
"In einer Zeit, in der die Familie als literarisches
Sujet Hochkonjunktur hat, wagt er einen kühnen
Widerspruch: Allein lebt es sich besser, zumindest
ehrlicher."
(Katrin Hillgruber im Tagesspiegel
vom 15.06.2005)