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Daniel
Kehlmann: Die Parasiten des Kunstbetriebs
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Kurzbiographie
- 1975 in München geboren
- 2003 Roman
"Ich und Kaminski"
- 2005 Roman "Die Vermessung
der Welt"
- 2009 Roman "Ruhm"
- Lebt und arbeitet in Wien
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Aktuellster
Beitrag
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Daniel Kehlmann in seiner
eigenen Schreibe
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- KEHLMANN, Daniel (2003): Welt, gebündelt im
Geist eines kleinen Mädchens.
Jerome D. Salinger nahm die Mystik ernst genug, um mit dem
Publizieren aufzuhören: Sein Klassiker "Fänger im Roggen" in neuer
Übersetzung,
in: Frankfurter Rundschau v. 13.09.
- KEHLMANN, Daniel (2004):
Mord beim GUN-Preis.
Sein Rücken schmerzte. Er mochte keine Gewalt und er wäre lieber
daheim gewesen. Doch Kommissar Homolka muss weiterermitteln,
in: Süddeutsche Zeitung v. 04.12.
- KEHLMANN, Daniel (2005):
Gott begrüßt seine Opfer.
Über Glauben muss gelacht werden können. So mancher, der Respekt
fordert, mein Macht,
in: Süddeutsche Zeitung v. 28.05.
-
KEHLMANN, Daniel (2006): Ein Autor wird vernichtet,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.07.
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Daniel Kehlmann:
Porträts und Gespräche
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- KOSPACH, Julia (2003): Parasiten unter
sich.
Daniel Kehlmann, junger Meister unter Österreichs Literaten, legt
den satirischen Roman "Ich und Kaminski" vor,
in: Profil Nr.9 v. 24.02.
-
WEINZIERL, Ulrich (2006): Wenigstens einmal richtig gefeuert.
"Die Vermessung der Welt" machte Daniel Kehlmann zum
Bestsellerautor. Was das bedeutet, weiß er noch nicht,
in: Welt v. 28.02.
-
MELLER, Marius (2006): Hamlet trifft Pythagoras.
Bestsellerautor Daniel Kehlmann über Erfolg, deutsche Ideologie
und die Schönheit der Forschung,
in: Tagesspiegel
v. 15.03.
DIEZ,
Georg (2006): Beruf: Schriftsteller.
Wie Kathrin Passig und Daniel Kehlmann den deutschen
Literaturbetrieb erleben,
in: Die ZEIT v. 17.08.
AUSTILAT, Andreas & Verena MAYER (2008): "Ich mache mich jetzt
sicher unbeliebt".
Daniel Kehlmann findet Österreichs Nationaldichter Thomas
Bernhard verlogen und versteckt sein Wienerisch. Dafür schießt er
gerne in Computerspielen,
in: Tagesspiegel
v. 01.06.
-
WEINZIERL, Ulrich (2009): Ich glaube nicht an Wunderkinder.
Es sind schon andere mit Erfolg fertig geworden: Daniel Kehlmann
über die Popularität eines Schriftstellers, die Wirtschaftskrise und
seinen neuen Roman,
in: Welt v. 10.01.
- Neu:
BARTELS, Gerrit (2009): "Schreiben ist etwas Brutales".
Porträt Daniel Kehlmann, Schriftsteller,
in: Tagesspiegel v.
13.01.
- Inhalt:
"Mit dem Künstlerroman »Ich und Kaminski« wurden
2003 erstmals jenseits des Feuilletons Menschen auf ihn
aufmerksam, zum Beispiel Elke Heidenreich. Und erstmals leuchtete
auch der Faden tiefrot, der sich durch alle Arbeiten Kehlmanns
zieht. Was seine Figuren eint: die Flucht aus dem eigenen, öden
Leben hinüber in ein aufregenderes, genialerisches. »Ruhm« macht
da keine Ausnahme", meint Gerrit BARTELS, der das neue BUCH von
Daniel KEHLMANN für das Highlight dieses Bücherfrühlings hält.
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Klappentext
"Mit kleineren Gelegenheitsarbeiten
schlägt sich Sebastian Zöllner nach seinem
Kunstgeschichtsstudium so durch, aber nun hat er
einen ganz großen Fisch an der Angel: Er schreibt
die Biographie des Malers Kaminski, der, entdeckt
und gefördert einst von Matisse und Picasso, durch
eine Pop-Art-Ausstellung, seine dunkle Brille und
die Bildunterschrift »Painted by a blind man«
weltberühmt wurde."
Pressestimmen
"Publikum, das neue Kunst erst zur
Kunst macht, aber besteht in der Kritik – sie hat
den Überblick über das, was wirklich »neu« ist, weil
sie alle Witze schon gehört hat, und sie kann den
Museumsbesuchern und Sammlern (die in Wirklichkeit
gar keine Sehgewohnheiten mehr haben) die Sensation
des Neuen, Niegesehenen glaubwürdig vermitteln. Wenn
einst der Kritiker von der Avantgarde lebte – als
ihr Künder und Vermittler –, so gilt inzwischen: Das
Neue in der Kunst ist auch eine Funktion der Kritik
geworden"
(Gustav Seibt in der SZ vom
17.03.2003)
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Rezensionen
-
BINAL, Irene (2003): Der Biograf und sein Opfer,
in: Spiegel Online v. 07.03.
- SEIBT, Gustav (2003): Lumpen
zwischen Endlosspiegeln.
Wenn die Kunst nur noch Witze macht, lacht sich die
Poesie ins Fäustchen: Daniel Kehlmanns Satire "Ich und
Kaminiski",
in: Süddeutsche Zeitung v. 17.03.2003
- Infos zu:
Gustav Seibt -
Autor der Single-Generation
- LANGNER, Beatrix
(2003): Das Genie und das Nichts.
Daniel Kehlmanns Roman "Ich und Kaminski",
in: Neue Zürcher Zeitung v. 18.03.
- KRUMBHOLZ, Martin (2003):
Hier spricht Sebastian Zöllner.
Selten so gelacht: Daniel Kehlmanns virtuoser Roman "Ich
und Kaminski",
in: Frankfurter Rundschau v. 19.03.
-
NENTWICH, Andreas (2003): Baumeister einer exzentrischen
Welt.
Daniel Kehlmann hat eine beißende Kulturbetriebssatire
geschrieben,
in: Die ZEIT Nr.13 v. 20.03.
- FRANKE, Sabine (2003):
Porträt des Künstlers als Marktlücke.
Unendlich
spiegelnde Oberflächen: Mit dem Roman "Ich und Kaminski" ist
Daniel Kehlmann noch perfekter geworden,
in: Tagesspiegel v. 06.04.
- SPIESS, Werner (2003): Der
entsorgte Künstler.
Daniel Kehlmann bastelt sich einen Roman "Ich und
Kaminski",
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 26.04.
- KLUY, Alexander (2003):
Picknick der Kannibalen.
Daniel Kehlmanns Spott über den Biografiekult ist einfach
köstlich,
in: Rheinischer Merkur Nr.38 v. 18.09.
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Weiterführende
Links
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