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Elfriede Hammerl: Hotel Mama

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1945 geboren
    • Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft
    • 2007 Buch "Hotel Mama"
 
       
     
       
   

Elfriede Hammerl in ihrer eigenen Schreibe

 
   

HAMMERL, Elfriede (2003): Kinder, Kinder.
Die Wahrheit ist, die Regierung will, dass Mütter sich im Verzichten üben,
in:
Profil Nr.38 v. 15.09.

HAMMERL betrachtet die GEHRER-Debatte aus feministischer Sicht und warnt davor, den Standpunkt als Minderheitenmeinung abzutun:

"Die Tatsache, dass das Gehrer’sche Diktum von der partysüchtigen und demzufolge vermehrungsunwilligen Jugend eine Menge Hohngelächter erzeugt hat, darf nicht zu der Annahme verleiten, es handle sich dabei um einen Minderheitenstandpunkt innerhalb der Regierungsparteien. Da mag Staatssekretärin Haubner noch so viele runde Tische zum Thema Kinderbetreuungseinrichtungen ankündigen – die tatsächliche Linie ist eine andere. Nicht die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird von Schwarz-Blau gewünscht, sondern die Rückkehr zum Frauenbild der selbstlos dienenden Mutter."

Nicht zuletzt stellt sich die Frage, ob Bestandserhaltung überhaupt ein Politikziel sein muss:

"Im Jahr zweitausendsoundsoviel wird jede erwerbstätige Person zwei PensionistInnen erhalten müssen … Derlei Drohungen suggerieren das schaurige Bild einer armen Supermarktkassierin, der zwei RentnerInnen schwer auf der schäbigen Tasche liegen. Tatsächlich werden Pensionen jedoch nicht von Person zu Person finanziert, sondern aus dem gemeinschaftlich erwirtschafteten Wohlstand, und der ist – siehe Afrika, siehe Indien – nicht vordringlich von der Bevölkerungszahl abhängig). Wir sind ein reiches Land. Was wir uns leisten wollen, ist zunächst einmal eine Frage der Verteilung. Weshalb der Supermarktkassierin weniger PensionistInnen weniger helfen würden als mehr Verteilungsgerechtigkeit."

HAMMERL, Elfriede (2005): Kinderfeindlich?
Darf es stören, wenn Klein Anton die Don-Giovanni-Arie durch eigene Gesangsdarbietungen anreichert?
in:
Profil Nr.45 v. 07.11.

HAMMERL, Elfriede (2006): Fürs Abendland?
Manche Menschen wollen kinderlos bleiben. Der Moralknüppel wird es nicht ändern,
in:
Profil Nr.14 v. 03.04.

HAMMERL, Elfriede (2006): Mimi, kinderlos.
Warum sucht sie sich keinen bekehrten Greis, der die Vaterfreuden entdecken will?
in: 
Profil Nr.16 v. 15.04.

 
       
   

Hotel Mama (2007)
Zsolnay Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"In den letzten Jahrzehnten haben Kinder gelernt, sich als demokratische Partner ihrer Eltern zu verstehen. Und da die Eltern eh nichts mehr zu melden haben, gibt es auch keinen Grund, schnellstmöglich aus der Reichweite der Erzeuger zu fliehen. Nichts spricht also dagegen, das Service im »Hotel Mama« in vollen Zügen zu genießen. Unerwarteter Widerstand kommt zunehmend jedoch von Seiten der Eltern. Mit viel Humor erzählt Elfriede Hammerl von Nesthockern, Nervensägen und Neurosen."

 
     
 
       
   

Beitrag von single-generation.de zum Thema

Generation Umhängetasche - Oder: Wie man den Absprung aus der Langadoleszenten-Szene doch noch schafft und endlich erwachsen wird
 
   

Rezensionen

SCHAMUHN, Deborah (2007): Nesthocker, Nervensägen und Neurosen,
in: Hessischer Rundfunk v. 10.09.

Neu:
WINKLER-HERMADEN, Rosa (2007): Gehätschelt und getätschelt.
"Wozu ausziehen, solange Mama und Papa den Haushalt im Griff haben?" - Elfriede Hammerl beschreibt in "Hotel Mama" das Demokratieverständnis der jungen Generation,
in: Der Standard v. 16.11.

 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 21. Juli 2008
Stand: 20. Dezember 2013