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Gerald Hörhan: Investment Punk

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1975 in Wien geboren
    • Studium der angewandten Mathematik und Betriebswirtschaft
    • 2010 Buch "Investment Punk"
 
       
   
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    Gerald Hörhan im Gespräch

     
       
    Jungle World-Thema: Muss ich das verstehen?
    Vom neuen Zwang, sich mit Wirtschaft auszukennen

    MELCHERS, Carl (2010): "Handeln Sie antizyklisch!"
    Der 35jährige Österreicher Gerald Hörhan ist Eigentümer eines in Wien ansässigen Corporate-Finance-Unternehmens und hat mit seinem Buch "Investment Punk. Warum ihr schuftet und wir reich werden" große mediale Aufmerksamkeit erregt,
    in: Jungle World Nr.21 v. 27.05.

    VÖLKER, Michael (2010): "Auf den Staat können wir uns nicht verlassen".
    2+1 Sommergespräche: Sozialminister Hundstorfer würde gerne stärker auf das Vermögen von Unternehmer Hörhan zugreifen,
    in: Der Standard v. 19.08.

    LOCHMAIER, Lothar (2010): Investmentpunks suchen nach Alternativen aus dem Hamsterrad.
    Quo Vadis Mittelschicht? Interview mit Investmentbanker Gerald Hörhan,
    in: Telepolis v. 16.11.

     
           
       

    Gerald Hörhan in der Debatte

     
       

    MALUCH, Thilo (2010): Late Night "Anne Will".
    Was beim Banken-Bashing gern vergessen wird,
    in: Welt Online v. 15.03.

     
           
       

    Investment Punk (2010).
    Warum ihr schuftet und wir reich werden
    Wien
    : edition a

     
       
         
     

    Klappentext

    "Ein sicherer Angestelltenjob, ein Eigenheim auf Pump, ein Leasingauto und ein bisschen an der Börse spekulieren: Wer in diesem Hamsterrad strampelt, wird immer nur abgezockt.

    Investmentbanker Gerald Hörhan zeigt den Weg in die wirtschaftliche Unabhängigkeit: Wahre Aufsteiger müssen bereit sein, die ökonomischen Konventionen der Mehrheit hinter sich zu lassen"

    Inhaltsverzeichnis

    Ihr, die Mittelschicht
    Meine erste Lektion
    Die ökonomischen Grundregeln
    Das Leben der Reichen
    Die wahren Gründe der Krise
    Investmentbanker sind keine Arschlöcher
    Fuck the Establishment
    Der Traum vom Eigenheim
    Die Abzocke der Kleinanleger
    Ihr, die Konsumidioten
    Abzocke Job
    Epilog

     
         
     
           
       

    Beitrag von single-generation.de zum Thema

    Knochenarbeit - Die netten Jahre sind vorbei (Teil 2). Die Generation Golf in der Jobkrise revisited. Oder: Deutschland schafft sich ab

     
       

    Rezensionen

    ORTNER, Christian (2010): Abgezockt im Hamsterrad.
    Investmentbanker sagt dem Mittelstand, was er falsch macht,
    in: Wiener Zeitung v. 01.04.

    KROHN, Philipp (2010): Gedanken - tief wie eine Pfütze.
    Ein Investmentbanker stellt die Schuldfrage,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 25.05.

    BAUER, Karin (2010): Fragwürdige Heilsbotschaft im Hamsterrad.
    Ein sicherer Angestelltenjob, ein Eigenheim auf Pump und ein bisschen an der Börse spekulieren: Wer in diesem Hamsterrad strampelt, wird immer nur abgezockt,
    in: Der Standard v. 06.07.

    NEUMANN, Thomas (2010): Lebenshilfe und Philosophie mit dem Holzhammer,
    in: Literaturkritik Nr.10, Oktober

    OST (2010): Anders als andere.
    Investmentpunk Gerald Hörhan fordert mehr wirtschaftliche Bildung, damit es anders und besser wird. Nur so werde dem ökonomischen Unsinn, der in der Öffentlichkeit verbreitet werde, kein Glauben mehr geschenkt,
    in: Der Standard v. 09.10.

     
       

    Die Finanzialisierung in der Debatte

    SIEMS, Dorothea (2007): Die Angst der Deutschen vor der Altersarmut,
    in: Welt v. 25.01.

    Dorothea SIEMS berichtet über die Postbank-Studie Altersvorsorge 2007. Danach hat die Debatte um den demografischen Wandel das Bewusstsein für das Thema Altersarmut geweckt. Die Sicherheit der staatlichen Rente wurde durch die Mediendebatte der vergangenen Jahre erfolgreich infrage gestellt. Die Erwartungen der Versicherungsbranche, dass damit der Run auf ihre Produkte beginnt, haben sich noch nicht im erhofften Maße erfüllt. Im Kommentar beklagt SIEMS, dass die Bevölkerung das Vorsorgen verlernt hat.   

    Jungle World-Thema: Muss ich das verstehen?
    Vom neuen Zwang, sich mit Wirtschaft auszukennen

    SEESSLEN, Georg (2010): Kapitalismus für Dummies.
    Jeder Cent will investiert sein, jeder Notgroschen wird zum Kapital. Wer nicht spekuliert, kriegt keine Rente, wer nicht mitspielt, hat verloren. Denn mit jeder Krise breitet der Kapitalismus sich weiter aus,
    in: Jungle World Nr.21 v. 27.05.

    PROKLA-Schwerpunkt: Kulturkämpfe

    WEBER, Beat (2010): Finanzbildungsbürgertum und die Finanzialisierung des Alltags,
    in: Prokla Nr.160

    Aus Politik und Zeitgeschichte-Thema: Ökonomische Bildung

    SCHLÖSSER, Hans Jürgen/NEUBAUER, Maria/TZANOVA, Polia (2011): Finanzielle Bildung,
    in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.12 v. 21.03.

    Die Agenda-Politik hat den Alltag verändert. Nicht nur die Altersvorsorge ist im Zeichen des Paradigmenwechsels vom "fürsorglichen" zum "gewährleistenden Staat" immer weniger eine Sache des Staates und immer mehr Sache jeden einzelnen Bürgers. Davon profitiert nicht nur die Finanzdienstleistungsbranche, sondern auch die junge Generation durch neue Karrieremöglichkeiten:

    "Das Spektrum neuer Möglichkeiten vorgeblich souveräner Konsumenten reicht von der Wahl einer leistungsfähigen Krankenversicherung über die richtige Höhe der privaten Altersvorsorge und günstigste Telefonanbieter bis hin zu Finanzdienstleistungen und Angeboten zur Geldverwaltung. Hier öffnen sich unter anderem neue und aussichtsreiche Märkte für das Versicherungs- und Bankwesen. (...). Alles in allem charakterisiert den Gewährleistungsstaat wesentlich, dass er den Beratungsbedarf in Fragen der Gesundheit, der Familie und der »richtigen«, das heißt selbstbeherrschten und eigenverantwortlichen, Lebensführung erhöht. Hierzu zählt auch die Sparte der neuen Haushaltsökonomie, die sich als Schul- und Studienfach die »finanzielle Allgemeinbildung« auf ihre Fahnen geschrieben hat. (...).". (Berthold VOGEL "Wohlstandskonflikte", 2009)

    Der Paradigmenwechsel hat auf Konsumentenseite Defizite aufgetan, die es vorher in dieser Weise gar nicht gab. Beat WEBER spricht in diesem Zusammenhang von Finanzialisierung.

    "Finanzbildungsoffensiven, die mit der Abgrenzung gegenüber »finanziellen Analphabeten« werben, (können) als distinktionsorientierter Diskurs begriffen werden, der in Deutschland im Kontext eines Kulturkampfs neuer Bürgerlichkeit zu verorten ist (...).
                Initiativen zur Hebung der Finanzbildung transportieren ein Leitbild, das mit dem Begriff Finanzbildungsbürgertum charakterisiert werden kann. Dieser bezeichnet eine neuartige Aufladung des Bildungsbürgertums und seiner sozialen Mechanismen unter Bedingungen der Finanzialisierung.
                (...).
    Die vom Leitbild Finanzbildungsbürgertum geprägte Kultivierung der Eigenverantwortung und persönlichen Kompetenz trägt zu einer gesellschaftlichen Ordnungsvorstellung bei, in der gesellschaftliche Verantwortung und Lastenteilung für Risikovorsorge delegitimiert wird." (Prokla, Nr.3, 2010, S.388f.)

    Das Themenheft Ökonomische Bildung gibt Einblicke in den aktuellen Stand zum Thema Finanzialisierung.

    Neu:
    SLAVIK, Angelika (2014): Ich! Will! Jetzt! Alles!
    Die Deutschen hauen das Geld auf den Kopf. Gut so - und weiter so! Das Konzept der Vorsorge ist veraltet, die Suche nach dem Konsumkick die einzig logische Antwort auf die Umstände unserer Zeit,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 05.04.

    Die Autorin erklärt das Vorsorgekonzept angesichts der unsicheren Zeiten (gab es - außer in der nostalgisch verklärten Rückschau - jemals sichere Zeiten?) für veraltet. Ob Immobilienerwerb oder Altersvorsorge an den Finanzmärkten - alles albernes Zeug. Arbeiten bis zum Tode sei die einzige vernünftige Alternative. Die Konsumindustrie und diejenigen, die den Ruhestand abschaffen wollen, werden es dankend zur Kenntnis nehmen. Und wer erwerbsunfähig oder pflegebedürftig wird, der sollte in den Freitod gehen, könnte man den Gedanken konsequent weiterführen. Aber geht's noch zynischer?

    Der Stern Nr.15 v. 03.04. nimmt die Krise der Kapitaldeckung zum Anlass, das - dank Riester und Medien - neue Gebiet der Finanzialisierung zu beackern. Elke SCHULZE vermittelt finanziellen Analphabeten Entscheidungsgrundlagen über Lebensversicherungen: Zeigen Sie mal Ihre Papiere! Das Risiko trägt jedoch nicht der Stern, sondern allein der Leser. In der FAZ vom 05.04. vermittelt uns Volker LOOMANN, dass Arbeit und Liebe die Basis jeder Altersvorsorge sei, d.h. während SLAVIK die Trennungsängstlichen bzw. -geschädigten bedient, widmet sich die FAZ den in Beruf und Privatleben Erfolgreichen, denn 2000-3000 Euro pro Monat sollte man schon sparen  können.

     
       

    Gerald Hörhan im WWW

    http://investmentpunk.com
     
       

    Weiterführende Links

     
         
       
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 05. Dezember 2010
    Update: 23. September 2015