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Kurzbiographie
- 1960 in Maria
Alm (Österreich) geboren
- 1996
Kriminalroman "Auferstehung der
Toten"
- 1997
Kriminalroman "Der Knochenmann"
- 1998
Kriminalroman "Komm, süßer
Tod" (auch
als Film)
- 1998
Kriminalroman "Ausgebremst"
- 1999
Kriminalroman "Silentium!"
- 2001 Kriminalroman
"Wie die Tiere"
- 2003 Kriminalroman
"Das ewige Leben"
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Wolf Haas
in seiner eigenen Schreibe
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Wolf Haas
im Gespräch
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- NÜCHTERN, Klaus
(2001): "Es ist eh nur ein Krimi",
Wolf Haas jüngster
Krimi "Wie die Tiere" spielt unter
Wiener Menschen- und Hundemördern.Der
"Falter" sprach mit dem erfolgreichen
Autor über dessen Vergangenheit als Werber,
über eine Witzfigur der FPÖ, über das Ableben
von Detektiv Simon Brenner und über die Sexyness
von Zahnlücken,
in: Falter
Nr.29 v. 18.07.
- Interviewauszug:
"Und
was war die auslösende Idee für Ihren
jüngsten Roman?
Meine Exfreundin
hat mir fast mit Tränen in den Augen
erzählt, wie schlimm es ist, dass die
Kinderspielplätze zugeschissen werden.
Ich verwende ja sehr gerne ganz
alltägliche Konflikte, zugleich fürchte
ich mich selber vor Hunden.
Die Frage: Hunde
oder Kinder ...
... ist für mich
privat sehr einfach zu beantworten. Aber
im Buch habe ich mich schon recht
bemüht, mir nicht den billigsten Gegner
auszusuchen. Deswegen war es mir wichtig,
neben der wolllüstigen Verarschung
anderer auch das eigene Milieu zu
verarschen: Alle meine Freunde haben ihre
Kinder in Montessori-Kindergärten und
Waldorf-Schulen. Ich hab zwar keine
Kinder, aber ich bin halt auch so einer.
In diesem
Zusammenhang haben Sie das schöne Wort
"Kampfmütter" erfunden.
Ja, ich warte noch
drauf, dass ich dafür einmal eine
Watschn krieg. Ich finde es aber auch
schön."
- BAUMGARTNER, Bernhard (2003): "Ich
schreib' wie eine Wildsau und schau nachher, was mir gefällt".
Wolf Haas, dessen neuer und letzter "Brenner"-Krimi dieser Tage
erscheint, über das Tratschen, seinen direkten Schreibstil und warum
er sich nach 600.00 verkauften Krimis von seinem Kommissar Brenner
trennt,
in: Die Presse v. 08.02.
- KLUTE, Hilmar (2003): Das letzte
Ding.
Ein Gespräch mit dem Wiener Krimi-Autor Wolf Haas über Anfang und
Ende,
in: Süddeutsche Zeitung v. 27.02.
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Klappentext
"Große
Aufregung in der Sigmund-Freud-Nervenklinik in Graz:
Einer der Hoffnungslosen, ein Selbstmörder, ist aus
dem Koma noch einmal zum Leben erwacht. Doch warum
weigert sich dieser Simon Brenner, ein
Privatdetektiv, so stur, der Wirklichkeit ins Auge
zu sehen? Warum behauptet er steif und fest, die
Kripo wollte ihn ermorden? Und das, obwohl die Tage
vor dem Kopfschuss restlos aus seinem Gedächtnis
gestrichen sind?
Für den Psychiater liegt der Fall ganz klar: akute
Depressionen, ausgelöst durch die Rückkehr in die
Heimatstadt Graz. Als sich Brenner am
Faschingsdienstag aus dem Hospital stiehlt, um
seinen eigenen Fall aufzuklären, hält man ihn für
vollends verrückt. Doch Brenner hat eine wichtige
Spur aus seinem Gedächtnis gefischt. Diese führt ihn
nicht nur zu einer Jugendsünde aus seiner
Vergangenheit: einem kleinen Banküberfall mit
Polizeischulfreunden, sondern auch direkt zum
Arnold-Schwarzenegger-Stadion. Vielleicht kann ihm
der Stadionwart, ein ehemaliger Polizeischulfreund,
helfen, den Mordanschlag aufzuklären. Und er könnte
das tatsächlich – läge er nicht mit einem sauberen
Kopfschuss tot auf dem Boden. Wird Brenner nun der
Nächste sein?"
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Pressestimmen
"Stil. Einerseits von schwelgerischem
Selbstgenuss. Andererseits auch von großer Prägnanz.
Besonders bei den vielen Definitionen: »Jetzt wo fängt das
Private an? Das Private kann man ganz leicht daran erkennen,
dass einem meistens schlecht davon wird.«"
(Ijoma Mangold in der SZ
vom 14.02.2003)
"Über der
musterhaften Kriminalhandlung mit Hard-boiled-Qualitäten
entfalten die Erzählerkommentare auch diesmal wieder jenes
dichte Gespinst von Sprachspielen und (pop)kulturellen
Verweisen, das der Haas-Leser so liebt. Neben der
Erstlektüre als spannender Who-dunnit belohnt eine solche
Prosa auch eine zweite, akribische Lektüre"
(Moritz Baßler in der FAZ
vom 18.03.2003)
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Rezensionen
- KOSPACH, Julia (2003): Lustig
samma,
in: Profil Nr.7 v. 09.10.
- MANGOLD, Ijoma (2003): Für
den Ingenieur im Kopf des Lesers.
Vierzehn Gründe, warum man den neuen Krimi von Wolf Haas
"Das ewige Leben" lesen muss,
in: Süddeutsche Zeitung v. 14.02.
- HAAS, Franz (2003): Absturz
in die Heimat.
Ein neuer Krimi von Wolf Haas,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 18.02.
-
WEINZIERL, Ulrich (2003): Das Leben ist doch eins der
schwersten.
Showdown in Puntigam: Wolf Haas hat seine Hexalogie um
den Detektiv Brenner beendet,
in: Welt v. 08.03.
- BAßLER, Moritz (2003):
Wortwaffen, großkalibrig.
Wer schweigt, geht: Wolf Haas gibt seinem Detektiv
Brenner einen letzten großen Auftritt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.03.
- KUNISCH, Hans-Peter (2003):
Starker Abgang für Brenner.
Wolf Haas beendet seinen halbhochdeutschen Krimizyklus,
in: Tagesspiegel v. 19.03.
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Klappentext
"Wien
in Aufruhr: Ein verrückter
Hundehasser streut im Augarten
Hundekekse aus, die mit Stecknadeln
gespickt sind. Schon drei Schoßtiere
sind an den heimtückischen
Leckereien verendet. Hat die perfide
Mordserie mit einem gigantischen
Bauvorhaben im Augarten zu tun? Herta
Hartwig will einen ehemaligen
Flakturm in ein großes Heim für den
»besten
Freund des Menschen«
umbauen. Ein millionenschwerer Erbe
soll das Riesenprojekt finanzieren:
Killerhund Kerli. Doch der
natürliche Feind des Hundes ist das
Kleinkind, und so laufen besorgte
Eltern Sturm gegen diese Pläne.
Plötzlich büchst Kerli aus und
beißt eine Spendensammlerin tot.
Keine Frage: ein Fall für
Privatdetektiv Brenner!"
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Pressestimmen
"An Wolf Haas scheiden sich
die Geister. Die einen sind dem Krimiautor
aus Maria Alm am Steinernen Meer regelrecht
verfallen; die andern verabscheuen den
umgangssprachlichen Trümmerslang seiner
mittlerweile fünf Romane um den verkrachten
Privatdetektiv Simon Brenner. Man liebt oder
hasst diese reduzierten Sätze, die oft mit
«Aber interessant», «Pass auf» oder
«Aber du musst eines wissen» beginnen, in
denen «weil» gewöhnlich einen Hauptsatz
einleitet und rhetorische Fragen wie «Jetzt
was sagt die neunte?» zu kuriosen
Gedankenschlaufen führen, die dann gern mit
der Formel «Frage nicht» beendet werden.
Was mit dem «gewissen Dings» gemeint ist,
muss der Leser sowieso von Fall zu Fall
selbst erraten.
(...)
Nach «Auferstehung der Toten» (Wintersport
in Zell), «Der Knochenmann» (Grillstation
in der Steiermark), «Komm, süsser Tod»
(Rettungsdienste in Wien) und «Silentium»
(Knabeninternat in Salzburg) spielt der neue
Roman wieder in der Landeshauptstadt, und
zwar vor allem im Augarten, einem barocken
Park, in dem ein Flakturm aus dem Zweiten
Weltkrieg steht. "
(Manfred Papst in der NZZ
vom 11.10.2001)
Wolf Haas in Zitaten
"Meine Geschichten sind in
dem Sinne autobiografisch, dass ich mich in
die Sprache meiner Herkunft zurückschwindle.
Ich bin ja ein Sozialaufsteiger vom Land,
also in gewisser Weise entwurzelt. Und daran
arbeite ich mich ab."
(Falter vom 18.07.2001)
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Rezensionen
- NORD,
Cristina (2002): Untersuchungen auf Herz
und Leber.
Der
Erzähler und der Detektiv, beim
österreichischen Schriftsteller Wolf
Haas bilden diese beiden Romaninstanzen
ein ungleiches Paar. Schwatzhaft,
sprunghaft, gönnerhaft der eine - nicht
der Schnellste, bedächtig der andere. In
"Wie die Tiere", dem neuen
Buch, begleiten sie sich zum fünften Mal,
in: TAZ
v. 25.09.
- GOHLIS,
Tobias (2001): Nadeln im Keks.
Wolf Haas zeigt
uns Wien - als Tatort und soziologisches
Panoptikum,
in: Die
ZEIT v. 04.10.
- PAPST,
Manfred (2001): Pass auf.
Ein neuer
Brenner-Roman,
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
11.10.
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