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Alan Posener
in seiner eigenen Schreibe
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- POSENER, Alan (2001): Reaktionäre
Internationale.
Globalisierung und Konservatismus sind keine Gegensätze,
in: Welt v. 19.06.
-
POSENER, Alan (2001): Spaß muss sein.
Gäb's eine
Zensur, so wünschte man sich ein Verbot des Begriffs
"Spaßgesellschaft" - mitsamt dem misslaunigen Lippenschürzen, das
seine Aussprache begleitet - Kommentar
in: Welt v. 07.09.
- POSENER, Alan (2002): Der politische
Schweinezyklus.
In der Regel müssen Regierungen gegen den Zeitgeist Politik machen,
in: Welt v. 05.07.
-
POSENER, Alan (2002): Revolutionär der Lust.
Auch wenn Elvis Presley vor
25 Jahren starb, weist er immer noch den weg,
in: Welt v. 16.08.
- Inhalt:
"Was hier zu Lande
von Konservativen gern als Ergebnis von '68' beklagt wird, ist in
Wirklichkeit eine Folge von '54'. In diesem revolutionären Jahr
(...) nahm Elvis Presley im Sun-Studio in Memphis seine erste Single
auf: 'That's All Right (Mama)'. Der Rest ist Geschichte. Unsere
Geschichte", deutet POSENER die 50er Jahre als anarchisches
Lustjahrzehnt der Kleinbürger, gegenüber denen die 68er wie
lustfeindliche Spießbürger wirken:
"1968? Die
Sexpol-Bewegung und die Kommunen mit ihrem pädagogischen Eros, ihrem
skandinavischen Ernst und ihrer kollektivistisch verordneten freien
Liebe war moralisch wie ein Mädchenpensionat im Vergleich zu der
anarchischen Revolution der Lust, die mit den Mitteln der
Marktwirtschaft und im Zeichen des Sternenbanners über die Welt kam.
Bis heute können die deutschen 68er denn auch mit Elvis wenig
anfangen."
-
POSENER, Alan (2002): Frühstück über alles.
Produktive Potenziale Teil 6: Morgenstund braucht viel mehr im
Mund,
in: Welt v. 28.09.
-
POSENER, Alan (2006): Das Bürgertum lebt hier nicht mehr.
Die gestaltende Mitte der modernen Gesellschaft ist mit einem
historischen Klassenbegriff nicht zu erfassen,
in: Welt v. 28.11.
-
POSENER, Alan (2004): Schwule Eltern.
Besser Homo-Familien als gar keine,
in: Welt am Sonntag v. 04.07.
-
POSENER, Alan (2004): Michael Rutschky. Wie wir Amerikaner wurden -
eine deutsche Entwicklungsgeschichte,
in: DeutschlandRadio v. 04.07.
-
POSENER, Alan (2005): Zicken für den Sieg.
Doris Schröder-Köpf über die
Rivalin ihres Mannes: "Angela Merkel verkörpert mit ihrer Biographie
nicht die Erfahrung der meisten Frauen",
in: Welt am Sonntag v. 04.09.
-
POSENER, Alan (2006): Schrumpfen wir uns gesund.
Alan Posener findet die
Warnungen vor der demographischen Katastrophe angesichts der realen
Probleme der Überbevölkerung weltfremd, abgeschmackt und lähmend,
in: Welt am Sonntag v. 19.03.
- Inhalt:
POSENER sieht zwischen dem
Bevölkerungsrückgang und der Wohlstandsentwicklung einer
Gesellschaft keinen allzu engen Zusammenhang:
"Prognosen
der Ökonomen sind mit Vorsicht zu genießen. Jahrelang haben sie den
demographischen Faktor unterschätzt. Jetzt überschätzen sie ihn. Im
Jahre 2005 etwa begann
Japans alternde Bevölkerung zu schrumpfen. Im selben Jahr
tauchte das Land gegen alle Prognosen der Experten aus einer
langjährigen Depression wieder auf."
-
POSENER, Alan (2008): 1968 erklärt sich nur als Collage.
Wolfgang Kraushaar
sieht die Revolte als Amalgam aus
revolutionären und reaktionären Elementen,
in: Welt v. 26.04.
-
POSENER, Alan (2009): Neunzehnhundertachtundsechzig,
in: achgut.com v.
24.03.
-
POSENER, Alan (2009): Deutschland im Herbst: Kein Thema, nirgends.
Die Langeweile der Verlagsprospekte verweist auf ein alterndes
Land. Wenn aufgebrochen wird, dann in den Tod,
in: Welt am Sonntag v. 12.07.
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POSENER, Alan (2009): Der anmaßende Papst,
in: Frankfurter Rundschau v. 06.10.
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Klappentext
"Als der Papst einen
Holocaust-Leugner zurück in den Schoß der Kirche
holte, war das Entsetzen groß. Doch dieser Schritt
war nicht gedankenlos, wie viele meinen. Alan
Posener weist eindrucksvoll nach, dass Benedikt XVI.
schon seit langem einen Feldzug gegen die
Errungenschaften der Moderne führt - und zwar mit
aller Konsequenz.
Die
Konfrontation mit der 68er-Bewegung und der
»Theologie der Befreiung« machte Joseph Ratzinger
zum Hauptvertreter eines kompromisslosen
Konservatismus. Seither formuliert er mit großer
Radikalität und Beharrlichkeit die Grundsätze eines
intellektuellen Rollbacks der Moderne. Als Papst
Benedikt XVI. bekämpft er den weltlichen Staat und
die Werte der Aufklärung: Pluralismus der
Gesellschaft und des Glaubens, Selbstbestimmung und
Gleichberechtigung der Frau, Emanzipation der
Wissenschaft von der Religion. Mit seiner Rede in
Auschwitz revidierte der Papst die Position der
katholischen Kirche zum Holocaust; der Ton gegenüber
den Juden hat sich ebenfalls verschärft. In ihrem
Widerstand gegen die Moderne, so das provozierende
Fazit dieses Buches, ist die katholische Kirche dem
islamistischen Fundamentalismus bereits auf paradoxe
Weise nahe gerückt."
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Rezensionen
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Neu:
DROBINSKI,
Matthias (2009): Die kleine Familie Gottes.
"Kreuzzug": Alan Posener hadert mit Papst Benedikt XVI.,
in: Süddeutsche Zeitung v. 10.10.
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