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Andreas Fanizadeh: Politikbegriffe in der Popkultur

 
       
     
       
     
       
   

Andreas Fanizadeh in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • Neu:
    FANIZADEH, Andreas (2005): Es gibt kein linkes Zurück.
    Was ist heute links? Ein Plädoyer für einen pragmatischen Linksradikalismus.
    In den Neunzigern gingen Pop, Neomarxismus und aktivistische Subkultur ein Bündnis ein. Damit ist es vorbei. Die neue Linkspartei mit ihrer männlichen Arbeiterklassenrhetorik hat kaum Verständnis für antiautoritäre Poplinke oder die Hybridität gesellschaftlicher Minderheitenkämpfe
    in: TAZ v. 10.09.
    • Inhalt:
      Andreas FANIZADEH klärt u.a. sein Verhältnis zu Ulf POSCHARDT:

                
      "Offensichtlich war es wirklich nur der unappetitliche Rassismus von deutscher Vereinigung und Kohl-Ära, der Allianzen mit Leuten wie ihm einmal denkbar gemacht hatten.
                
      Denn die gab es einmal. Im SZ-Magazin veröffentlichten in den Neunzigerjahren auch einige anpolitisierte und engagierte Nachwuchskräfte. Und die linke Vierteljahreszeitschrift Die Beute - Untertitel: »Politik und Verbrechen« - druckte Ende der Neunziger umgekehrt einmal einen Vortrag von Poschardt. Der Magazinchef aus München kritisierte damals die Ästhetik einer Band wie Rammstein, die er für faschistisch hielt. Heute, nach sieben Jahren rot-grüner Bundesregierung, Modernisierung von Ausländer- und völkischem Staatsbürgerrecht scheint der frühere Antifaschismus sehr weit weg. Einige aus der linksliberalen Lifestylefraktion haben neokonservativ eingecheckt."
 
       
   

Andreas Fanizadeh im Gespräch

 
   
  • RUNGE, Heike & Tobias RAPP (2000): Andreas Fanizadeh.
    "Die Linke ist immer in der Krise",
    in: Jungle World Nr.18 v. 26.04.
    • Inhalt:
      FANIZADEH über die Zeitschrift Die Beute, die politische Linke und die Poplinke:

            
        "Die Beute steht für ein Crossover von Politik und Pop-Kultur. Kann es sein, dass die Linke immer den Kürzeren zieht, wenn Pop und Linke sich treffen?
      Nein. Wir haben versucht, diese zwei Lager zusammen zu führen. Wo haben Leute aus der traditionellen politischen Linken - Theoretiker und Aktivisten - etwas zu sagen, was außerhalb ihrer Szene auch verständlich und bedeutsam ist? Und wo sind die entsprechenden Individuen und Gruppen im Kultur- und Kunstbereich? Die haben wir zusammengebracht, das war der Anspruch.
      Ich kenne viele Autoren, denen dieses Verhältnis sehr gut getan hat, weil sie einen Anschluss an andere Szenen gefunden haben. Die politische Linke steckt doch viel tiefer in der Krise als die subkulturell agierende Linke. Was sich politisch dort in den letzten Jahren abgespielt hat, ist noch viel sektiererischer als das, was auf dem kulturellen Feld passiert ist.
      "
  • KRÜMMEL, Clemens & Aram LINTZEL - Eine neokonservative Warenkunde.
    Eine Gesprächsrunde mit Ekkehard Ehlers, Andreas Fanzizadeh, Judith Hopf, Rahel Jaeggi, Tobias Rapp,
    in:
    Texte zur Kunst , H.55 Neokonservatismus, September
 
       
   

Politikbegriffe in der Popkultur (1999)
Neue Folge Nr.3
Berlin: Zeitschrift Die Beute

 
   
 
 

Pressestimmen zum Heft

"Gemeinsam ist allen Texten, daß ihnen in Sprache, Inhalt und Zielvorgabe nur wenig gemeinsam ist, daß die verhandelten Pop- und Subkulturmodelle, seien sie nun widerständig oder affirmativ, unterschiedlicher nicht sein können: Dogma-Filma hier, deutscher HipHop dort, Kreuzberger Frauen- und Lesbenszene Anfang der Neunziger hier, Münchner Gegenpartykultur dort, Rainald Goetz hier, Blumfeld dort."
(Gerrit Bartels in der TAZ vom 17.07.1999)

 
 
 
       
   
  • Beiträge des Heftes

  • FANIZADEH, Andreas - "Das Herz schlägt links". Linker Radikalismus, Krieg und Sozialdemokratie.
  • RÖSINGER, Christiane - Der Musiker als Held des Desillusionsromans. Fischbüro, Lassie Singer, Britta
  • POSCHARDT, Ulf - Stripped. Pop und Affirmation bei Kraftwerk, Laibach und Rammstein
  • NAGL, Tobias & Roberto OHRT - WarenPark. Vom Dilemma in Armani-Anzügen Steine werfen zu wollen
  • SCHULTE, Katha - The Love Movement. Liebe und Kritik bei Rainald Goetz und Blumfeld
  • TERKESSIDIS, Mark - Strategien des Augenscheins. Repräsentationskapitalismus, Glamour und der lange Weg nach Mitte
  • MAIER, Eva - Der Rock aus Paris – die Tasche aus Quito
  • FRANK, Thomas - Hip versus Square. Nonkoformismus, Jugendlichkeit und Imagebildung in den Cola-Kriegen
 
   
  • Das Heft in der Debatte

  • BARTELS, Gerrit (1999): Poptheoretikern den Kopf frei pusten.
    Wer sind wir, wenn alle Pop sind? Die "Beute" sucht nach neuen Strategien,
    in: TAZ v. 17.07.
 
   

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Update: 09. Oktober 2005
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