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Andreas Neumeister in seiner
eigenen Schreibe
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- NEUMEISTER, Andreas (2001): Pop als Wille
und Vorstellung, in: Jochen Bonz (Hg.) Sound Signatures.
Pop-Splitter, Frankfurt a/M: Suhrkamp
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Andreas Neumeister im
Gespräch
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- RÜDENAUER, Ulrich (2001): Ist Pop
mittlerweile zu brav geworden, Herr Neumeister?
Der Autor und DJ über die Schnittstellen von Musik und Text,
in: Tagesspiegel 11.07.
- LOICHINGER, Stephan (2001): X:zentrisch:
lassen sie uns über bayern reden.
Warum der Münchner Schriftsteller Andreas Neumeister Banker in
Lederhosen verabscheut und Edmund Stoiber für gefährlich hält,
in: Frankfurter Rundschau v. 22.09.
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Klappentext
"Die Stadt, in der wir leben, die
komplett von Menschen gemachte Welt, das ist es, was
Andreas Neumeister interessiert. In seinem neuen
Buch nimmt er urbane und pseudo-urbane Architektur
in den Blick, sei es in München, Mexiko-Stadt, in
Los Angeles oder im realkapitalistischen Moskau.
Von den Hütten
zwischen Stadtautobahnschleifen zu den
Regierungspalästen in zentraleren Lagen: Andreas
Neumeister fällt erzählend gerne mit der Tür ins
Haus, zoomt mitten hinein in die gebaute deutsche
Horrorgeschichte, durchmisst Megastädte und
Stadtrandwahnsinn. Wie spiegelt sich Politik in
Gebäuden? Wie modern kann eine faschistische
Parteizentrale aussehen? Bilbao-Effekt klingt gut,
Wohlfühlbahnhof noch besser. Wen vereinnahmt die
Stadt? Und wen spuckt sie wieder aus? Wem gehört die
Straße zwischen all den Gebäuden, die in
Stadtzentren seltsam autistisch herumstehen?"
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Rezensionen
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MESSMER, Susanne (2008): Der Pop auf Weltreise.
Andreas Neumeister hat keine Reizüberflutung gescheut -
überall war er für sein Buch "Könnte Köln sein",
in: TAZ v. 05.04.
-
BEHRENS, Roger (2008): Alle Wege führen zum Dom.
Die Stadt ist eine politische Baustelle. Andreas
Neumeister skizziert in seinem neuen Roman »Könnte Köln
sein« eine Biografie der Städte,
in: Jungle World Nr.16 v. 17.04.
-
BARTELS, Gerrit (2008): Bilbao-Effekt klingt gut.
Von Disco zu Disco, von Bauwerk zu Bauwerk: Andreas
Neumeisters Roman "Könnte Köln sein",
in: Tagesspiegel v. 22.04
-
MAGENAU, Jörg (2008): Simulierter Reiseführer,
in: DeutschlandRadio v. 06.05.
-
DONSBACH, Ruben (2008): Ein Tourist im Zufallsmodus,
in: Zeit Online v. 13.05.
-
KRUMBHOLZ, Martin (2008): In die Welt zurück,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 14.05.
-
Neu:
MÜLLER,
Alexander (2008): Einstürzende Neubauten.
Ein Roman nicht nur für Stadtstreicher: Andreas
Neumeister spaziert durch Köln, den Klang von Roxy Music und
Nico im Ohr, ohne dabei je die Orientierung zu verlieren,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.05.
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Klappentext
"In »Angela Davis löscht ihre
Website« verbinden sich politisches Denken und Pop,
der forcierte Blick auf die Gegenwarts-Oberfläche
und dessen ständige Infragestellung vor dem
Hintergrund der Historie auf."
Pressestimmen
"Leere Slogans wie die von der »Medienkompetenz«,
der »Meinungsführerschaft« werden ironisiert und
bloßgestellt, indem sie aus ihrem Zusammenhang
geholt plötzlich lächerlich wirken. Andreas
Neumeister zitiert eine Schlagzeile, die keines
Kommentars bedarf, um aufzufliegen: »Die durch die
Menschenverluste verursachten Kosten dürften aber
weit höher liegen, da das Humankapital der im WTC
und im Pentagon Beschäftigten überdurchschnittlich
hoch gewesen ist«.
Man muss nicht lange in dem Buch Andreas Neumeisters
blättern, um sich ernsthaft zu fragen, warum in
letzter Zeit die Popliteratur vor allem mit dem
Argument zu Grabe getragen wird, sie diktiere
erstens Spaß - von wegen Terror und Wirtschaftskrise
- und halte sich zweitens zu subjektiv an Details
und Belanglosigkeiten auf. Hinter der Ironie Andreas
Neumeisters steckt nicht unbedingt Spaß, sondern
eine Methode der Entlarvung und Kritik."
(Susanne Messmer in der
Frankfurter Rundschau vom 11.01.2003)
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Rezensionen
- SCHMIDT, Christopher (2002):
Samplewut.
Andreas Neumeister planscht in den Sprechblasen der
Schaumwelt,
in: Süddeutsche Zeitung v. 09.10.
-
PALZER, Thomas (2002): Andreas Neumeister: Angela Davis
löscht ihre Website,
in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v.
09.12.
- RÜDENAUER, Ulrich (2003):
Müllmusik.
Auf den Spuren des Underground-Gurus Rolf Dieter
Brinkmann: Andreas Neumeister sammelt Überbleibsel der
Mediengegenwart,
in: Tagesspiegel v. 05.01.
- MESSMER,
Susanne (2003): Strapazen der Entgrenzung.
Wenn die Welt alles ist, was im Fall ist: Wohin fällt
dann, wer sich Hals über Kopf in sie stürzt?,
in: Frankfurter Rundschau v.11.01.
- Inhalt:
MESSMER geht bis zum 1. Weltkrieg zurück und
beschreibt das Umkippen des Dadaismus anhand der beiden
Protagonisten Hugo BALL und Richard HÜLSENBECK.
Die unterschiedlichen
Entwicklungen der beiden Dadaisten erklärt MESSMER als
Reaktionen auf die damalige tödliche Langeweile, die sie
auch in der Popliteratur wieder erkennt. Dies exemplifiziert
sie an den Büchern "Angela Davis löscht ihre Website" von
Andreas NEUMEISTER und an
Marc FISCHERs
"Jäger".
Ihre Sympathie gehört eindeutig
ersterem und sie erteilt der neuen Ernsthaftigkeit in der
Tradition von Ernest Hemingway eine klare Absage.
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Klappentext
"Andreas Neumeisters
literarisches Debüt spielt verschmitzt mit den Genres. Aus
autobiographischen Erinnerungen, bayerischer Heimatkunde und
politischer Geschichte, aus geologischen und ethnologischen
Exkursen, Naturbeschreibungen, Briefen, Reiseberichten und
Tagebüchern, aus alten Schulaufsätzen sowie Fotografien, auf
denen Kindheits- und Familiengeschichte wieder lebendig
wird, setzt er das Leben des Andreas Nachleger zusammen."
Zitat: Entvölkerung
"Eine Wohnung sucht sie. Die wird sie
nicht so schnell finden. In und um München am
allerwenigsten. Rein rechnerisch müßte es irgendwo in der
Westrepublik riesige Gebiete geben, die quasi menschenleer
sind. Ich kann nur sagen, daß es hier immer voller wird,
immer voller gerade mit besonders ekelhaften Leuten, die
sich von den hier besonders ekelhaften politischen
Verhältnissen scheinbar geradezu magisch angezogen fühlen.
Und gleichzeitig ist eben die Rede davon, die Deutschen
würden sich nicht mehr angemessen vermehren, ja, sie hätten
sogar die niedrigste Geburtenrate der Welt, was ja
ausnahmsweise mal eine gute Nachricht ist. In jene
verlassenen Gebiete sollte ich mich aufmachen, dort wird man
die Mieter bezahlen müssen, die überhaupt willig sind, eine
Wohnung zu bewohnen. Es muß diese Gebiete geben".
(Taschenbuchausgabe 1990, S.69f.)
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Andreas Neumeister in der
Debatte
- FARKAS, Wolfgang (2001): Herz
und Hund.
Stadtansichten (37): Andreas Neumeisters bitteres
München-Buch "Salz im Blut",
in: Süddeutsche Zeitung v. 10.10.
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weiterführende
Links
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