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Christiane Rösinger: Liebe wird oft überbewertet

 
       
   

Christiane Rösinger bei single-generation.de

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Christiane Rösinger im Gespräch

 
   

KÜPPERS, Kirsten (2010): "Die Liebe ist so praktisch für die Männer".
Liederleid: Die Popfeministin Christiane Rösinger singt - nicht nur in der Band Britta. Ein Gespräch über männliche Zitierkartelle und die Freiheit der älteren Frau,
in: TAZ v. 16.10.

Christiane RÖSINGER u.a. über ihr neues Buchprojekt:

"Ich schreibe gerade an einer Persiflage auf Beziehungsratgeber. Das soll Mut machen zum Alleinebleiben. Ich rechne mit diversen Liebestheorien seit Platon ab. Dafür habe ich weit über hundert Single-Ratgeberbücher gelesen. Ein tolles Buch heißt »50 plus und endlich allein«. Die Autorin schreibt: »Ich hab so viele Beziehungen gehabt. Manche waren gut, manche waren schlecht. Aber es war auch alles so anstrengend. Jetzt möchte ich diesen Lebensabschnitt total genießen für mich allein, ich brauch keine Beziehung mehr.« So was muss man sich erst mal trauen zu denken! Wir leben doch in einen Pärchendiktatur. Es herrscht so eine starke Paar-Ideologie. Von Kindesbeinen an wird uns eingebläut, dass nur die Liebe uns glücklich macht."

ADORJÁN, Johanna (2012): Ist das Zeitalter der Paare vorbei?
Ein Gespräch mit der Soziologin Eva Illouz und der Musikerin Christiane Rösinger: über Männer, Frauen und die Probleme, die sich heutzutage daraus ergeben,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 06.05.

 
       
   

Liebe wird oft überbewertet (2012)
Frankfurt a/M: Fischer Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"»Liebe – was soll das?«

Die Berliner Songwriterin als Liebes-Desillusionistin und Paarkritikerin: Christiane Rösinger weiß, dass »Menschen, die wie Steine nebeneinander sitzen«, Paare genannt werden und dass damit alles Unglück der Welt beginnt. Ihre langjährige theoretische und praktische Forschung auf dem »Arbeitsfeld Liebe« bringt es an den Tag: »Die Liebe macht Menschen zu Idioten«, und das Pärchen ist eine »unterentwickelte Lebensform, bei deren Anblick man nur immer wieder ›Nein, danke‹ ausrufen will«. Dennoch umgibt uns alle die »Pärchendiktatur«, wie man als Single nicht nur an Silvester merkt. Aber Hoffnung naht mit diesem Buch – einer liebevollen Abrechnung mit der Liebe."

 
     
 
       
   

Rezensionen

MEIER, Kerstin (2012): Pärchen sind wie Parasiten.
Christiane Rösinger tritt an zum Kampf gegen den Beziehungs-Terror,
in:
Literaturbeilage der Berliner Zeitung v. 13.03.

HAUSBICHLER, Beate (2012): Liebe wird oft überbewertet.
Christiane Rösinger hat in ihren Liedern schon oft darauf hingewiesen - Jetzt legt sie mit ihrem neuen Buch Fakten und Beobachtungen zur Untermauerung dieser These vor,
in:
Der Standard v. 20.03.

STREICH, Juliane (2012): Stürzt die Pärchendiktatur!
Vor 20 Jahren sagte Christiane Rösinger den Pärchen musikalisch den Kampf an: "Verpisst euch, keiner vermisst euch". Jetzt lässt sie die schriftliche Fortsetzung folgen,
in:
Freitag Nr.12 v. 22.03.

BEHRENDT, Eva (2012): Lob der Clique.
Die Berliner Musikerin und Autorin Christiane Rösinger hat ein Buch geschrieben, das ein große Thema relativiert: "Liebe wird oft überbewertet" heißt es. So hieß vor vielen Jahren auch schon einmal ein Song der Frauenband Lassie Singers - die Sängerin der Band war Christiane Rösinger,
in:
DeutschlandRadio v. 27.03.

RUNGE, Heike Karen (2012): Feldstudien der Liebe,
in:
Jungle World Nr.13 v. 29.03.

TEUTSCH, Katharina (2012): Die Pärchen-Lüge.
Seit Jahren forscht Christiane Rösinger in ihren Songs auf dem weiten Feld der Gefühle. Jetzt hat sie ein schrullig-charmantes Buch über die traurigste Sache der Welt geschrieben: "Liebe wird oft überbewertet",
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 03.04.

GRUBER, Georg (2012): Zweisamkeit ist Illusion.
Seit Jahrzehnten macht Christiane Rösinger Musik, sie schreibt allerdings auch. Jetzt ist ihr zweites Buch erschienen, und der Titel fasst auch schon die zentrale These zusammen: Liebe wird überbewertet, alleine lebt es sich eigentlich viel besser. Das Buch gibt es nun auch als Hörbuch,
in:
DeutschlandRadio v. 20.04.

BAHNERS, Patrick (2012): Gegen die Dikatatur der RZB.
Christiane Rösingers verbitterte Paarkritik,
in:
Literaturen. Beilage Cicero, Juni

"Der alleinlebende Mensch zieht Mitleid auf sich. Seine Lebensweise gilt nicht als Lebensform. Ein Single, der Single bleiben will, kann selbst im fortschrittlichsten Großstadtmilieu nicht auf Toleranz hoffen",

behauptet Patrick BAHNERS und unterliegt damit lediglich dem typischen Missverständnis, das Alleinleben mit Partnerlosigkeit gleichsetzt. Während jedoch der Partnerlose eher bemitleidet wird, wird der Alleinlebende dagegen beneidet. Dies zeigt sich  insbesondere in der politischen Debatte, in der Yuppies und Doppel Income no kids, den Neid auf sich ziehen und deshalb als Sozialschmarotzer abgewertet werden.

Was aber hat das Alleinleben mit einer Paartheorie zu tun? Warum spricht man eigentlich nicht von Partnerlosen oder von Partnerfreien? Warum wird der Begriff "Alleinleben" verwendet, der offenbar zu nichts taugt, außer zum gegenseitigen Austausch von Vorurteilen?

Es ist ja bezeichnend, dass seit 1978 zwar über das Alleinleben öffentlich debattiert wird, aber bislang keine einzige wirklich vernünftige Arbeit das Phänomen in seiner gesamten Breite erfassbar gemacht hat. Das liegt auch daran, dass haushaltsübergreifende Lebensformen erst seit den 1990er Jahren empirisch und repräsentativ in den Blick genommen wurden. Erst seit dieser Zeit gibt es Datensätze, mit denen das Alleinleben angemessen erforschbar wäre. Aber es fehlt offenbar immer noch der politische Willen dazu.

In den letzten Jahren rückte das Alleinleben in erster Linie als Nebenprodukt der bevölkerungspolitisch motivierten Erforschung des Geburtenrückgangs und der damit verbundenen Folgen in den Fokus. Aus einer solch einseitigen Perspektive heraus sind jedoch keine umfassenden Erkenntnisse hinsichtlich des Phänomens "Alleinleben" zu erwarten.

 
   

Das Buch in der Debatte

SCHÄFER, Gerald (2012): Noch Single?
Fast jeder zweite Frankfurter ist Single und jede zweite Frankfurterin. Gut, seinen wir genauer: Laut einer GfK-Studie lebten zu Beginn des vergangenen Jahres 46,86 Prozent der Mainmetropolen-Bewohner in einem Single-Haushalt. Und warum auch nicht? Die Berliner Sängerin Christiane Rösinger tingelte in den vergangenen Wochen durch die Feuilletons des Landes. Als überzeugte Single-Frau, die mit ihrer Band, den Lassie Singlers, mal "Pärchen, verpisst euch, keiner vermisst euch!" trällerte und jüngst das Buch "Liebe wird oft überbewertet" veröffentlichte. Aber es gibt eben auch jene Single, die diese Ansicht nicht teilen. Die sich nach trauter Zweisamkeit sehnen. Warum ist es manchmal so verdammt schwer, den passenden Deckel zum Topf zu finden?
in: Journal Frankfurt, Nr.12 v. 25. Mai

Neu:
BERG, Sibylle (2012): Liebe ist alles, sonst ist alles nichts.
Manche Menschen behaupten ja, dass die Liebe überbewertet ist, weil jedes Paar irgendwann gemeinsam unglücklich wird. Das ist Unsinn - und gefährlich. Denn dieses großartige Gefühl ist das einzige, das die Menschheit noch vor dem Untergang bewahren kann,
in:
Spiegel Online v. 16.06.

 
   

Hintergrundberichte

BEHRENDT, Eva (2012): Der Elan des Alleinseins.
Produktivkraft: Sie ist eine Berliner Institution: Christiane Rösinger, Musikerin, Sängerin, Betreiberin eines Plattenlabels. Mit einer Lesereise stellt sie ihr neues Buch "Liebe wird oft überbewertet" vor,
in:
TAZ v. 17.03.

LIPPITZ, Ulf (2012): Können Liebeslieder lügen?
Frauen und Männer: Christiane Rösinger hält die Idee von der romantischen Zweierbeziehung für Mumpitz. Für uns knöpft sie sich acht bekannte Kuschelhits vor und kommt zu verblüffenden Erkenntnissen wie: Matthias Reim ist gut!
in:
Tagesspiegel v. 14.05.

 
   

Christiane Rösinger im WWW

www.christiane-roesinger.de

 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 01. März 2012
Update: 11. Januar 2015