[ popkulturelle Bohème ] [ Autor der Single-Generation ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Diedrich Diederichsen: Eigenblutdoping

 
       
   
  • Diedrich Diederichsen bei single-generation.de

zur Hauptseite von Diedrich Diederichsen: Gespräche, Porträts und weitere Bücher
 
       
     
       
   

Diedrich Diederichsen im Gespräch

 
   

ZEIT (2008): Konfrontation ist Alltag.
Der Kunstexperte Diedrich Diederichsen spricht über das Zusammenspiel neuer Kulturindustrien und die politische Dimension von Pop. Ein Interview,
in: Die ZEIT Nr.8 v. 14.02.

POSCHARDT, Ulf (2008): "Das Bürgertum besteht nur aus Subkulturen".
Diedrich Diederichsen ist eine Rarität: Er ist altmodisch links und originell. Der Kulturphilosoph und Musikkritiker untersucht in seinem neuen Buch die Rolle des Künstlers und die Vorgeschichte des Kunstbooms,
in: Welt am Sonntag v. 25.05.

Neu:
DEFCON, Robert & Max DAX (2008): Der Druck, andauernd etwas dürfen zu müssen.
Gespräch mit Diedrich Diederichsen,
in:
Spex
Nr.315, Juli/August

Diedrich DIEDERICHSEN spricht über sein neues Buch Eigenblutdoping:

"Wir leiden an einer Kollektiven Verspannung?
Allerdings!
Das ist diese moderne Depression, von der die Psychologie spricht, die nicht eine Verdrängungsdepression, sondern eine Überforderungsdepression darstellt. Uns ist nicht etwas verboten, sondern uns wird ständig etwas erlaubt. Wir stehen nicht unter dem Druck, irgendetwas nicht zu dürfen, sondern wir stehen unter dem Druck, andauernd etwas dürfen zu müssen, Kraft aus der Begeisterung zu ziehen. Das ist nicht nur ein Zwang und eine Überforderung: Die Begeisterung wird überall, wo sie produziert wird, derselben Klientel gleich wieder verkauft."

 
       
   

Eigenblutdoping (2008).
Selbstverwertung, Künstlerromantik, Partizipation
Köln: Kiepenheuer & Witsch

 
   
     
 

Klappentext

"Golden Years

Diedrich Diederichsen über Georg Büchner, Andy Warhol, Bob Dylan, Ovid, Rodney Graham, Richard Wagner, die RAF, Damien Hirst, Kenneth Anger, Frank Zappa, Thomas Pynchon, Charles Manson, 50 Cent, Hermes Phettberg, Vanessa Beecroft, Paolo Virno, René Pollesch, Jean-Francois Lyotard …

Der Kunstboom hat eine Vorgeschichte. Aufbrechende Generationen, aufregende neue Lebensformen, Emanzipationsschübe von der Nachkriegszeit bis in die wilden 60er bilden das Reservoir an Hoffnungen, Gefühlen und Ekstasen, von denen noch heute die Kunstmarktblase zehrt. Doch was hat sich in dieser Zeit wirklich getan – politisch, künstlerisch, in den Subkulturen und auf dem Markt? Wovon handelt der Hype um die Kunst in allen Medien denn wirklich? Ausstellungen sind Events, Bücher und Musik haben Marketing-Konzepte, Künstler müssen als Person erkennbar sein. Kein Mensch glaubt mehr an einen Underground oder eine Gegenkultur. Doch mit den Schatten dieser Begriffe handelt die Kunst. Ist das ein Verrat? Ein Niedergang? Oder gibt es auch Verbindungen und Versprechungen einer Welt jenseits des Marktes? Selbstverwirklichung, Flexibilität, flache Hierarchien, unvorhersehbare Lebensläufe – jedes dieser Stichworte klingt nach der Erfüllung linker Forderungen, sie sind aber auch grimmige Realität unausweichlicher neoliberaler Zwänge, diagnostiziert Diedrich Diederichsen.

In seinem neuen Buch nimmt er uns mit auf eine wahrhafte Tour de Force durch die letzten Jahrzehnte Gegenwartskunst und Popkultur. Es schließt an seine Bücher Freiheit macht arm, Politische Korrekturen und Der lange Weg nach Mitte an."

 
     
 
       
   

Rezensionen

MISIK, Robert (2008): Künstler als Kunst der Künstler.
Allerorten wird die Kommerzialisierung der einst widerständigen Ressource Kreativität beklagt. Gegen das Gejammer schreibt Diedrich Diederichsen sperrig, luzide und souverän an,
in: TAZ v. 07.06.

FELDHAUS, Timo (2008): Diedrich Diederichsen - Eigenblutdoping,
in: de:bug Nr.124, Juli/August

LINTZEL, Aram (2008): Die Kulturtechnik des Grölens.
Auf der Suche nach den Resten der Freiheit: Diedrich Diederichsen feiert das kulturelle Fremdgehen,
in: Literaturen, Juli/August

"Über verschiedene Ecken nähert sich der Popkulturtheoretiker (...) der Frage: Wie kam es, dass Ideen, die einst gegen »das Starre und das Stehende« gerichtet schien - wie sexuelle Befreiung oder Selbstverwirklichung -, in mehr oder weniger sanfte Zwänge umschlagen konnte?" meint Aram LINTZEL.

BLASCHKE, Bernd (2008): Die negative Dialektik des Pop.
Diedrich Diederichsen untersucht die Selbstverwertung von Künstlern,
in: Literaturkritik, Dezember

 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
     
   
 
   
© 2002-2015
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 07. Juni 2008
Update:01. März 2015