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Eckhard Schumacher: Popliteratur für die Neue Mitte

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1966 geboren
    • 2003 Buch "Gerade Eben Jetzt"
    • 2007 Buch "Pop"
    • Literaturwissenschaftler am Forschungskolleg "Medien und kulturelle Kommunikation" der Universität Köln
 
       
     
       
   

Eckhard Schumacher in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • fehlt noch
 
       
   

Pop (2007).
Seit 1964
(zusammen mit Kerstin Gleba)

Köln: Kiepenheuer & Witsch

 
   
 
 

Klappentext

"Das hat gefehlt: Eine Anthologie zu Pop und Literatur. Mit Texten von 1964 bis heute.

Treffen Pop und Literatur aufeinander, knallt es. Wann immer sie eine Verbindung eingingen, polarisierten sie, sorgten für Verwirrungen im Literaturbetrieb und für Aha-Erlebnisse bei Lesern. Dieser Reader versammelt eine Auswahl von Texten, die seit 1964 unter dem Stichwort »Pop« diskutiert worden sind. Pop-Klassiker ebenso wie kaum bekannte Fundstücke. Eine Materialsammlung, die gute Laune macht.

Zum Wesen des Pop gehört, dass er kommt und geht, sich der Festlegung entzieht. Nichts ist falscher daher als die Einschätzung, Pop bzw. Pop-Literatur sei 2001 endgültig gestorben. Oder schon Ende der 1960er-Jahre. Totgesagte leben länger, wie ein Blick in dieses Buch zeigt. Um was geht’s? Um Gegenwart, Nachtleben, Musik, Wut und Klatsch, um Provokation, Widerspruch und Affirmation, um Flüchtigkeit, Wirklichkeit und Wahrheit, um Klarheit, Rausch und Drogen, darum, das Erreichte immer wieder zu zerschlagen, immer wieder neu anzufangen. Die Anthologie enthält essayistische, journalistische und erzählende Texte, darunter Pop-Klassiker genauso wie kaum bekannte Fundstücke. Aufgeteilt in drei historische Kapitel: 1964–1972, 1982–1989 und 1990–2004, erscheinen die Texte in chronologischer Reihenfolge, wodurch sich immer wieder überraschende Querverbindungen ergeben, die Ähnlichkeiten und Differenzen erkennbar werden lassen. Eingeleitet werden die Kapitel mit Hinweisen der Herausgeber zum jeweiligen historischen und literarischen Kontext. Den Abschluss des Bandes bildet das bislang unveröffentlichte Protokoll eines Gespräches über »Pop«, das die Herausgeber im Oktober 2006 mit Thomas Meinecke und Benjamin v. Stuckrad-Barre führten."

 
 
 
       
     
   
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Gerade Eben Jetzt (2003).
Schreibweisen der Gegenwart
Frankfurt a/M: Edition Suhrkamp

 
   
 
 

Klappentext

"»Der Snapshot. Eine Art Polaroid vom geistigen Zustand, im Augenblick. Natürlich geht es auch darum, was drauf ist, auf dem Bild. Aber ebensosehr um die Art der Bildherstellung, das Vorgehen bei der Produktion, die Methode, was ganz Formales also. Sich zu erinnern, nicht an früher, sondern an JETZT« (Rainald Goetz). Viele Autoren, die seit den 1960er Jahren unter dem Stichwort »Pop-Literatur« zusammengefaßt werden, arbeiten gegenwartsfixiert. An Texten von Rolf Dieter Brinkmann, Andy Warhol, Hubert Fichte, Elfriede Jelinek und Rainald Goetz zeigt Eckhard Schumacher, wie diese »Chronisten der Gegenwart« Pop nicht nur zum Thema, sondern auch zum Taktgeber ihrer Schreibweisen machen. Über die Serialisierung eines immer neuen ›Jetzt‹ werden Gegenwärtigkeit und die Aktualität des Geschriebenen erst im Akt des Schreibens konstruiert."

 
 
 
       
   
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  • Eckhard Schumacher in den Medien

    • Neu:
      ZSCHIRNT, Christiane (2003): Strukturell immer offen.
      Popliteratur ist tot, nun liegt sie auf den literaturwissenschaftlichen Seziertischen: Der Fachbereich Germanist der Uni Heidelberg widmete in diesem Jahr seine Poetikdozentur der Popliteratur,
      in: TAZ v. 16.06.
      • Inhalt:
        ZSCHIRNT über einen Vortrag von SCHUMACHER:

              
           "Zum Abschluss der Veranstaltung ging es dann noch einmal richtig akademisch zu. Im Germanistischen Seminar der Universität, zu Füßen der Ruinen des Heidelberger Schlosses, hielt der Kölner Literaturwissenschaftler Eckhard Schumacher einen brillanten Vortrag über den Pop und das Jetzt. Schumacher hob das Thema Popliteratur auf eine wohltuend analytische Ebene und gab einen Vorgeschmack darauf, welchen Gewinn der Einzug in die germanistischen Seminare für die Möglichkeiten, intelligent über Popliteratur zu sprechen, im Idealfall bedeutet. Das Entscheidende des Pop, erklärte Schumacher am Beispiel von Rainald Goetz, sei gar nicht das ständig beschworene Erzählen von den Befindlichkeiten einer Generation, sondern der Bezug des Pop zur Zeit: Pop betreibe in der Gegenwart Grundlagenforschung der Gegenwart. Nicht um die Gegenwart zu verstehen, sondern um sie zu zitieren, zu montieren und zu archivieren. Und damit sei Pop in Wirklichkeit nicht die Vereinbarungsliteratur, unter der sie das Feuilleton gewöhnlich verhandle, sondern eher wie eine Versuchsanordnung, strukturell immer offen"
 
     
   

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Update: 24. März 2007
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