| |
|
[
popkulturelle Bohème ] [
Musik-Index ] [ Suche ] [
News ] [ Homepage ]
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Frank Spilker
in seiner eigenen Schreibe
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Frank Spilker
im Gespräch
|
|
| |
|
- KUHN, Wiebke Anabess (2003): 1987 - 1997.
Die Hamburger Schule, in:
Christoph Twickel (Hg.):
Läden, Schuppen, Kaschemmen. Eine Hamburger Popkulturgeschichte,
Hamburg: Nautilus, S.128-178
- Inhalt:
Frank SPILKER u.a. über seine Hamburger
Popsozialisation:
"Ich war es gewohnt, Teil von etwas zu
sein. Vorher wurden wir immer nur pauschal als Ostwestfalen-Clique
behandelt, danach war es eben die Hamburger Schule. Was ich als
etwas komplett anderes empfunden habe. Man hat sich in stärkerem
Maße mit Inhalten auseinandergesetzt. Auf dem Dorf hat man immer das
Problem, dass es wenige Opinion-Leader gibt, also nicht wirklich
eine Diskussion in Gang kommt. Das ist in Hamburg schon ein anderes
Gefühl gewesen."
-
RAAB, Klaus (2004): "Es ist nicht schlimm, wenn das Album als
Kunstform verschwindet", sagt Frank Spilker.
Der Sänger der Band Die Sterne glaubt, dass die Krise der
Konzerne für Musiker vor allem Chancen birgt,
in: TAZ v. 22.07.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
|
 |
| |
|
|
Zitat:
Das Weltall ist zu weit
(und der Rest ist schon verteilt)
"Ich hab gedacht, ich hätte jemand
getroffen, der verantwortlich wär und ich hätte gefragt:
»Was ist denn nun mit meiner Generation?« und der hätte
gesagt: »Pech gehabt!«
»Ihr seid ja nun mal wirklich viel zu spät, jetzt weiß
ich nicht, ob überhaupt noch was geht
Jetzt stellt euch alle einfach mal hinten an, ich geh
nach vorn und sehe nach, ob ich was machen kann«.
Das
Weltall ist zu weit
und der Rest ist schon verteilt.
Nach
stundenlangem Warten kommt er endlich zurück,
doch die Nachricht, die er für uns hat, bringt uns auch
kein Glück.
Der Gedanke war schön, aber wenigstens extrem:
»Habt Ihr nicht irgendwelche reichen Onkels
und Tanten?«
Oder sonst irgend 'ne Sorte von Verwandten?
Oder Beziehungen vielleicht, die helfen oft weiter, ihr
müßt ja nicht grad ganz rauf bis nach oben auf der
Leiter.
Hier jedenfalls wird sowieso bald dichtgemacht, aber das
bleibt unter uns, ich habe nichts gesagt«
Das
Weltall ist zu weit
und der Rest ist schon verteilt."
Pressestimmen
"Es ist nahezu unmöglich, gleichzeitig
politisch und cool zu sein. Deshalb äußern sich auch
immer die falschen Leute zu Problemen, die alle angehen.
Wer cool ist, schweigt.
(...).
Coolness ist ein revolutionärer Akt. Sie ermöglicht es
den Menschen, schrieb Pop-Theoretiker Ulf Poschardt,
»mit der Kälte zu leben, statt in ihr zu erfrieren«. Und
weiter: »Die Ästhetik des ,Cool' macht die Entfremdung
stilisierbar und gibt Methoden an die Hand, die Pracht
einer Welt, die zum ,Eispalast' (Jean Paul) geworden
ist, zu genießen.« Der bescheidwissende Zynismus
überwindet diese Welt, indem er immer mehr Anhänger
findet. Wenn alle cool sind, wird einem in dem Gedränge
wieder ziemlich warm.
(...).
Heute, da wir es mit abgemilderten Temperaturen zu tun
haben und alle alles irgendwie verstehen, ist Coolsein
ein Relikt. »Es war so lau, es war so öde«, heißt denn
auch eine Zeile, mit der Frank Spilker (...) das Klima
der Zeit zu beschreiben versucht. (...). Müde schleppt
sich auch der Song durch die Takte. Kraftlos,
selbstgefällig. Bis die Hamburger Band den Refrain
erreicht: »Hier kommt die Kaltfront«, singt Spilker
emphatisch, »die größte, die es je gab, die alles
zerstört.«"
(Kai Müller im Tagesspiegel vom
22.05.2004)
"»Hier kommt die Kaltfront« - das ist bei
Spilker keine Drohung wie bei Roland Emmerich, sondern
das Versprechen eines Neubeginns nach dem langen,
lähmenden Sommer der Idiotie".
(Richard Kämmerlings in der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 28.05.2004)
|
|
|
 |
|
 |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
- MÜLLER, Kai (2004): Cool, hier
kommt die Kaltfront.
Rückkehr des
Protestsongs: Wie wird Popmusik politisch? Die Sterne aus
Hamburg entdecken ein untergegangenes Genre,
in: Tagesspiegel v. 22.05.
- Inhalt:
Für Kai MÜLLER knüpfen Die Sterne dort an,
"wo Blumfeld mit
»Diktatur der Angepassten« (2001) und
Fehlfarben mit »Die
Internationale« (2002) aufgehört hatten. »Vielleicht
fehlt mal wieder ein langer Marsch/ nicht nur die Kö, ist
doch voll für'n Arsch«, hatte Fehlfarben-Sänger
Peter Hein listig getönt – um
im nächsten Atemzug einer Frau zu sagen, wie wunderbar er
mit ihr vergessen kann. Da war das Bett näher als die
Revolution, verständlicherweise. Und Blumfeld? Vielleicht
wird irgendwann klar, dass die Band um
Jochen Distelmeyer, die
einst mit »Diskurs-Rock« identifiziert wurde, dem
politischen Unmut ein großes Fenster geöffnet hat: »Ihr habt
immer nur weggesehen/ es wird immer so weitergehen/ gebt
endlich auf – es ist vorbei!« Einfacher kann man es nicht
sagen. Jedenfalls nicht, ohne auf ideologische Argumente
zurückzugreifen."
-
Neu:
KÄMMERLINGS,
Richard (2004): Nehmt es als Warnung: "Die Sterne" mit
neuem Album in Frankfurt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 28.05.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
weiterführende
Links
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|