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Georg
Diez: Der Tod meiner Mutter
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Georg Diez bei
single-generation.de
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Georg Diez in seiner eigenen
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DIEZ, Georg (2009): Die Krebsattacke.
Darf man Bücher schreiben über die Krankheit und das Sterben?
in: Spiegel Nr.42 v. 12.10.
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Klappentext
"Die Mutter stirbt. Der Sohn
erzählt. Ein bewegendes Buch über das Leben, zu dem
auch der Tod gehört.
Georg Diez,
Autor der Süddeutschen Zeitung, berichtet mit
atemberaubender Genauigkeit vom Sterben seiner
Mutter, ihrem Kampf um Selbstbestimmung und Würde
und seinem eigenen Umgang mit dem Unausweichlichen.
Wenn das
Sterben und der Tod ins Leben eines Menschen treten,
ist die Reaktion oft Schweigen und Sprachlosigkeit.
Für den unwiederbringlichen Abschied eines geliebten
Menschen fehlen uns die Worte, die das Leiden und
den Schmerz angemessen fassen. Der Autor und
Journalist Georg Diez aber hat nach dem Krebstod
seiner Mutter den Mut zu erzählen, wie sich ein
solcher langer Abschied vollzieht. Mit größter
Genauigkeit und Schonungslosigkeit beschreibt er,
wie er als Sohn den Tod in sein Leben hereinlassen
musste, während er zugleich seine Hochzeit feierte
und darauf wartete, zum ersten Mal Vater zu werden.
Mit liebevollem, aber präzisem Blick begleitet er
den langen Weg einer Frau, deren Leben vom Kampf um
Selbstständigkeit und von leidenschaftlichem
sozialen und beruflichen Engagement geprägt war, bis
in die Einsamkeit der Krankheit und der Schmerzen.
Die langsamen Verschiebungen in den Beziehungen zu
Freunden und Kollegen, die letzten Reisen, die
letzten Spaziergänge, die letzten Feste, die vielen
kleinen und großen Abschiede, die wiederkehrenden
Hoffnungen, die praktischen Nöte bei der
Organisation des Alltags: All das schildert Georg
Diez so intensiv wie die Erschütterungen, die das
Sterben seiner Mutter für sein eigenes Leben
bedeuten.
So ist ein
Buch entstanden, das im Angesicht des Todes auch das
Porträt zweier Generationen auf eine ganz neue Weise
zeichnet: die Generation, die von den
Befreiungsideen von 68 geprägt war, und ihre
Adidas-Kinder, die in der Zeit des Wohlstands und
der Sorglosigkeit aufwuchsen und nun mit Krankheit
und Tod der Eltern konfrontiert werden."
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Rezensionen
HEIDENREICH, Elke (2009): Die
Archäologie der Angst.
Vom Sterben handelt das Buch von Georg Diez und davon,
wie wir daneben stehen und nicht damit fertig werden. Ein
altes, großes Thema und ein stilles, schönes Buch,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v.
23.08.
SIELAFF, Volker (2009): Von der Seele geschrieben.
Duplizität der Ereignisse: Georg Diez erzählt vom Tod
seiner Mutter und der Geburt seiner Tochter,
in: Tagesspiegel v. 23.08.
SCHNIBBEN,
Cordt (2009): Ein Leben in Röntgenprosa.
Literaturkritik: Georg Diez erzählt verstörend nah vom
Ende seiner Mutter,
in: Spiegel Nr.35 v. 24.08.
RAETHER, Elisabeth (2009): Ideen für Selbstbestimmung.
Familienmodelle: Der Journalist Georg Diez beschreibt in
einem Buch den Tod, vor allem aber auch das Leben seiner
Mutter - einer unabhängigen, entschlossenen und bis zuletzt
nicht gerade einfachen Frau,
in: TAZ v. 29.08.
MISCHKE, Roland (2009): Wenn wir ums uns weinen.
Die Mutter stirbt, der Sohn stellt Fragen, das Enkelkind
wird geboren: Georg Diez legt mit "Der Tod meiner Mutter"
ein starkes Romandebüt vor,
in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung v. 04.09.
RÜTHER, Tobias (2009): Schreiben, um sich nicht zu
verlieren.
Der Journalist Georg Diez hat ein Buch über den Tod
seiner Mutter geschrieben. Es erzählt vom Sterben, das wir
besser begreifen, wenn wir darüber reden,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.09.
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KÄMMERLINGS, Richard (2009): Der Schleier über den letzten
Dingen.
Krankheit als Metapher? Auch die neue Saison bringt
Bücher über Krebs und Tod. Aber vom Sterben will nicht jeder
in allen intimen Einzelheiten hören: Warum wir keine
Krebsliteratur mehr lesen wollen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung
v. 13.08.
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Richard KÄMMERLINGS über "Krebsliteratur" von Susan
SONTAG ("Krankheit als Metapher") über
Fritz ZORN ("Mars")
bis zu den Neuerscheinungen dieser Saison, wie z.B. das Buch
Der Tod meiner Mutter von Georg DIEZ. |
ANGELE, Michael (2009): Wer hat geil Krebs?
Mutig ist, über seinen Krebs zu schreiben. Es nicht zu
tun, wäre fast schon Übermut. Ein Kommentar über die neue
Bekenntnisliteratur,
in: Freitag Online v. 03.09.
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Nach Richard KÄMMERLINGS wettert nun
auch ANGELE gegen die neue Bekenntnisliteratur.
Gewährsmann ist hier
Richard SENNETTs
"Verfall und Ende des öffentlichen Lebens". Cora STEPHAN
hat das 10 Jahre später als
"Betroffenheitskult"
gegeißelt. |
BÖNT, Ralf (2009): Flucht vor zu viel Erzählung.
Krankheit ist eine Zumutung auch für den Gesunden und auf
eine perfide Weise sogar gerade für ihn. Sie macht ihm
Angst. Sie schränkt ihn ein, sie setzt ihn in den Stand der
Hilflosigkeit, gegen den er bald rebelliert. Anmerkungen zur
Debatte um die Krebsbücher von Christoph Schlingensief und
Georg Diez,
in: Perlentaucher v. 13.09.
RADISCH, Iris (2009): Metaphysik des Tumors.
Bücher über Krebs und Tod haben Konjunktur. Wozu brauchen
wir eine literarische Sterbebegleitung?
in: Die ZEIT Nr.39 v. 17.09.
Infos zu:
Iris Radisch - Autorin der Single-Generation
MEYER, Frank (2009): "Krebsbücher haben nichts mit Eitelkeit
zu tun".
Der Kulturwissenschaftler Thomas Macho stört sich nicht
an der Welle von Büchern, in denen Prominenten von ihrem
Krebsleiden erzählen. Vielmehr bieten die Bücher die
Möglichkeit zu einem "Gespräch über ansonsten
unüberschreitbare Grenzen hinweg". Zudem erinnerte Macho
daran, dass im Mittelalter das "gute Sterben" stets
öffentlich war,
in: DeutschlandRadio v. 18.09.
MÜLLER, Burkhard (2009): Schmerz und Schweigen.
Banalität und Taktlosigkeit oder Trost und Rat: Darf man
öffentlich über seinen Krebs sprechen?
in: Süddeutsche Zeitung v. 22.09.
KRAUSE, Tilman (2009): Die Tyrannei der Intimität und das
Sterben.
Die Feuilletons haben ein neues Thema. Man zögert, von
einer Debatte zu sprechen, weil dann alles gleich wieder so
etwas Frivoles, Geschäftsmäßiges bekommt. Debatten werden
schließlich meist mit viel heißer Luft erzeugt und gehen
dann an den "Menschen draußen im Lande" vorbei. Thema klingt
seriöser, bleiben wir dabei,
in: Welt v. 23.09.
KAMANN, Matthias (2009): Die Menschen nähern sich mutig der
Todeszone.
Der Tod – in westlichen Gesellschaft ist er eines der
größten Tabus. Matthias Kamann ergründet, warum sich unser
Verhältnis zum Sterben in letzter Zeit dramatisch verändert.
Und er sieht eine neue Volksbewegung kommen: Die Menschen
nähern sich mutig und individuell der Todeszone,
in: Welt Online v. 27.09.
Infos zu:
Matthias
Kamann - Autor der Single-Generation
PEITZ, Dirk (2009): Die Ich-Erzähler.
Immer mehr Autoren berichten in ihren Büchern von sich
selbst. Und von ihren Krankheiten,
in: Magazin der Berliner Zeitung v. 10.10.
ELITZ, Ernst (2009): Wie die Würde zu wahren ist.
Mehr Emotion wagen: Wenn das Private öffentlich wird, hat
das durchaus positive Seiten,
in: Welt am Sonntag v. 11.10.
SCHRÖDER, Christoph (2009): Wir kommen nicht von uns los.
Wüten, verdrängen, trauern: Krankengeschichten boomen auf
dem Büchermarkt. Eine Diagnose,
in: Tagesspiegel v. 24.10.
Neu:
FLORIN, Christiane (2009): Morbide Mode.
Krebsliteratur in der Kritik: Exhibitionismus unterstellen
Rezensenten den Autoren, Voyeurismus den Lesern. Der Tod ist zur
Sensation geworden,
in: Rheinischer Merkur Nr.44 v. 29.10.
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