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Georg Diez: Der Tod meiner Mutter

 
       
     
       
     
       
   

Der Tod meiner Mutter (2009)
Köln: Kiepenheuer & Witsch

 
   
 
 

Klappentext

"Die Mutter stirbt. Der Sohn erzählt. Ein bewegendes Buch über das Leben, zu dem auch der Tod gehört.

Georg Diez, Autor der Süddeutschen Zeitung, berichtet mit atemberaubender Genauigkeit vom Sterben seiner Mutter, ihrem Kampf um Selbstbestimmung und Würde und seinem eigenen Umgang mit dem Unausweichlichen.

Wenn das Sterben und der Tod ins Leben eines Menschen treten, ist die Reaktion oft Schweigen und Sprachlosigkeit. Für den unwiederbringlichen Abschied eines geliebten Menschen fehlen uns die Worte, die das Leiden und den Schmerz angemessen fassen. Der Autor und Journalist Georg Diez aber hat nach dem Krebstod seiner Mutter den Mut zu erzählen, wie sich ein solcher langer Abschied vollzieht. Mit größter Genauigkeit und Schonungslosigkeit beschreibt er, wie er als Sohn den Tod in sein Leben hereinlassen musste, während er zugleich seine Hochzeit feierte und darauf wartete, zum ersten Mal Vater zu werden. Mit liebevollem, aber präzisem Blick begleitet er den langen Weg einer Frau, deren Leben vom Kampf um Selbstständigkeit und von leidenschaftlichem sozialen und beruflichen Engagement geprägt war, bis in die Einsamkeit der Krankheit und der Schmerzen. Die langsamen Verschiebungen in den Beziehungen zu Freunden und Kollegen, die letzten Reisen, die letzten Spaziergänge, die letzten Feste, die vielen kleinen und großen Abschiede, die wiederkehrenden Hoffnungen, die praktischen Nöte bei der Organisation des Alltags: All das schildert Georg Diez so intensiv wie die Erschütterungen, die das Sterben seiner Mutter für sein eigenes Leben bedeuten.

So ist ein Buch entstanden, das im Angesicht des Todes auch das Porträt zweier Generationen auf eine ganz neue Weise zeichnet: die Generation, die von den Befreiungsideen von 68 geprägt war, und ihre Adidas-Kinder, die in der Zeit des Wohlstands und der Sorglosigkeit aufwuchsen und nun mit Krankheit und Tod der Eltern konfrontiert werden."

 
 
 
       
   
  • Rezensionen

    • HEIDENREICH, Elke (2009): Die Archäologie der Angst.
      Vom Sterben handelt das Buch von Georg Diez und davon, wie wir daneben stehen und nicht damit fertig werden. Ein altes, großes Thema und ein stilles, schönes Buch,
      in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 23.08.
    • SIELAFF, Volker (2009): Von der Seele geschrieben.
      Duplizität der Ereignisse: Georg Diez erzählt vom Tod seiner Mutter und der Geburt seiner Tochter,
      in: Tagesspiegel v. 23.08.
    • SCHNIBBEN, Cordt (2009): Ein Leben in Röntgenprosa.
      Literaturkritik: Georg Diez erzählt verstörend nah vom Ende seiner Mutter,
      in: Spiegel Nr.35 v. 24.08.
    • RAETHER, Elisabeth (2009): Ideen für Selbstbestimmung.
      Familienmodelle: Der Journalist Georg Diez beschreibt in einem Buch den Tod, vor allem aber auch das Leben seiner Mutter - einer unabhängigen, entschlossenen und bis zuletzt nicht gerade einfachen Frau,
      in: TAZ v. 29.08.
    • MISCHKE, Roland (2009): Wenn wir ums uns weinen.
      Die Mutter stirbt, der Sohn stellt Fragen, das Enkelkind wird geboren: Georg Diez legt mit "Der Tod meiner Mutter" ein starkes Romandebüt vor,
      in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung v. 04.09.
    • Neu:
      RÜTHER, Tobias (2009): Schreiben, um sich nicht zu verlieren.
      Der Journalist Georg Diez hat ein Buch über den Tod seiner Mutter geschrieben. Es erzählt vom Sterben, das wir besser begreifen, wenn wir darüber reden,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.09.
 
   
  • Das Buch in der Debatte

 
   

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Update: 04. September 2009