| |
|
[
popkulturelle Bohème ] [
Autoren der
Single-Generation
] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Hubert Winkels: Grenzgänger als Erneuerer der Literatur
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Hubert
Winkels in seiner eigenen Schreibe
|
|
| |
|
- WINKELS, Hubert (1996): Der
Leser sinnt und stöhnt und schwelgt,
in: Tages-Anzeiger v.
12.06.
- WINKELS, Hubert (1999): Grenzgänger.
Neue deutsche Pop-Literatur,
in: Sinn und Form 51, H.4, S.581-610
- WINKELS, Hubert (2002): Deutscher Roman
schlägt Fußballnationalmannschaft.
Moritz Baßlers Buch über die Popliteratur ist die beste Theorie der
neunziger Jahre,
in: Die ZEIT Nr.41, Literaturbeilage v. 02.10.
- WINKELS, Hubert (2005): Damals in
Düsseldorf.
Ein großer Hirnriß und seine Folgen: Wie aus Punk,
Poststrukturalismus und Poesie ganz dringend die neue Literatur
entstehen mußte. Ein Beitrag zur Archäologie der Achtziger,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 06.03.
- Kommentar:
Die
ehemaligen Zaungäste sind gerade dabei die
gesellschaftliche Hegemonie zu erobern, denn in ihrer Jugend
bewältigten sie bereits jene
Krise, die nun die Generation Golf zum ersten
Mal erlebt: Die
Nutzlosigkeit erwachsen zu werden:
"Ich studierte schon viel zu lange ohne
einen einzigen Gedanken an Beruf und Fortkommen. Wohin auch? An der
Uni war mir unser Arbeitskreis Lacan und Heidegger das wichtigste
geworden. Einmal in der Woche trafen wir uns,
Jochen Hörisch, Michael Wetzel und einige Wechselkandidaten, um
die Schriften des Meisters aus Frankreich zu besprechen oder
komplizierte Graphen zu entschlüsseln."
Hubert
WINKELS erzählt von jenem Tag im Jahr 1982, als sein
vorgezeichnetes Leben eine wundersame Wendung erlebte.
Im Nachmittagskneipencafé
"Tagtraum" begegnet er erstmals dem österreichischen Puppie
Peter GLASER:
"der junge Mensch (stützte sich) auf
einem schwarzen Krückstock (ab) (...), der mit einigen
Pflastersteinen geschmückt war. Das war ein doppeltes Signal; es
hieß: gehbehindert und Punkt. Und die Geschichte, die er erzählte,
paßte dazu, weil sie von einer Arbeit als Landvermesser in der
Steiermark handelte, wo man oft tagelang bei regnerischem Wetter
draußen im Schlamm mit Meßgeräten aller Art sich fast den Tod geholt
hatte: »man«, das waren Xao Seffcheque und er, der Erzähler. Da war
sie wieder die Verbindung: Unterkühlt im Schlamm, das hieß
Gelenkschmerz, Rheuma, Krückstock; und Xao Seffcheque, das hieß für
jeden Düsseldorfer Kneipengänger: »Mittagspause«, »KFC«, »Fehlfarben«
- die ganze Düsseldorfer
Punk-Blase."
Was
Amelie von HEYDEBRECK im Jahre 2002
programmatisch als den Loser der neuen Schule formulierte, der seine
zweite Chance ergreift, war bereits damals unbewusstes Programm der
deutschen
Generation X.
WINKELS erzählt wie er durch die
Bekanntschaft mit Peter GLASER, der damals für das Stadtmagazin
"Überblick" als Setzer arbeitete, in einen Sog geriet, und dadurch
zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war:
"Von diesem »Tagtraum«-Tag an verschoben
sich sämtliche Koordinaten meines Studentenlebens; besser gesagt:
damit endete es. (...).
Durch meine ständige Anwesenheit in der Zeitschriftenredaktion wurde
ich in wenigen Wochen vom Gelegenheitskorrektor zum
Aushilfsredakteur zum Zuständigen für Literatur zum Vollredakteur,
und da ein Herausgeber plötzlich seine Sachen packte und nach
Norddeutschland zurückkehrte, wurde ich zum Chefredakteur. Das alles
in weniger als einem halben Jahr."
WINKELS beschreibt Peter
GLASER, der damals vor seiner ersten Buchveröffentlichung stand, als
typischen PUPPIE (so bezeichnete
single-dasein.de bereits im Jahr
2001 unsere
neue Kulturelite, die mit Elementen aus Punk
und Hippietum unsere verkrustete Kultur aufbricht und damit erneuert):
"Das wichtigste war das Buch, an dem
Peter Glaser aufopferungsvoll schrieb. Es sollte »Der große Hirnriß«
heißen, ein Roman sein, und es hatte einen Co-Autor, einen
ökologisch und alternativmedizinisch engagierten Arzt namens Niklas
Stiller, der bereits mit seinem Roman »Der Tod und das Flugzeug« in
Rowohlts Reihe »Das neue Buch« Aufmerksamkeit erregt hatte. Stiller
war ein grüner Spätachtundsechziger, sanft und sympathisch und das
Gegenteil von dem, was Punk sein wollte. Allerdings war auch Peter
Glaser eigentlich das Gegenteil von Punk; aber er hatte alle
Achtundsechziger- und Hippies- und Moralheuchler-Verachtungstopoi
internalisiert und konnte mit ihnen blendend jonglieren. Der »Große
Hirnriß« erschien, und die große »Spiegel«-Story über den Roman trug
den Titel »Der Apo-Opa und der Punk«. Das war's, das ging gut ab".
Damals wurde auch jene "Borderline"-Literatur
wieder erfunden, die
Michael RUTSCHKY 2001 als
erfolgsversprechendste Gattung bezeichnet hat (siehe hierzu auch
LOTTMANNs "Die Jugend von heute") .
Hubert WINKELS erzählt wie er mit
"Liebesexpreß" einen "Roman" schrieb, der als authentisches Dokument
verstanden wurde:
"Es war Fake, aber das machte nichts.
Ich schrieb über eine Reihe von erotischen und sexuellen Begegnungen
von Menschen, die sich mittels Kleinanzeigen kennengelernt hatten,
kreisförmig miteinander verbunden nach dem Modell von Schnitzlers
»Reigen«. Der Stoff lag in der Luft.
Damals
entwickelte sich die Kleinanzeigenszene überhaupt erst zu jener
teils obszönen öffentlichen Kommunikation sexueller Wünsche,
und obwohl ich kein einziges Mal eine solche Begegnung suchte,
erfuhr ich einiges darüber durch die nicht selten bizarren
Gestalten, die die Redaktion aufsuchten, um ihre Anzeigen persönlich
abzugeben. Kurz: »Liebesexpreß. Ein Kleinanzeigenreigen« erschien
bei »Panther«, und man hielt den Roman für einen Erlebnisbericht. So
richtig begriffen habe ich das erst, als ich in die »Drehscheibe« im
ZDF eingeladen wurde."
WINKELS erklärt in dem Artikel auch, warum Punk-Kultur und
Poststrukturalismus der Schamlosigkeit der Lüge zum Durchbruch
verhalf. Er erzählt außerdem wie
Helge MALCHOW zum Kölner Zentrum
einer neuen Literatur wird:
"Es war an einem (...) freundlich diskussionserregten Nachmittag,
als ein junger Lektor aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch dazustieß.
Sein Name war Helge Malchow, er hatte den »Großen Hirnriß« gelesen,
und Peter Glaser sollte der erste Autor werden, den er zum Verlag
holen würde."
So entstanden nach und nach die
ersten Werke jener Popliteratur, die stilprägend werden sollten: die
Anthologie »Rawums«,
Peter GLASERs »Schönheit in Waffen«.
Selbstironisch merkt WINKELS zum
eigenen Erzählungsband "Ausnahmezustand" an:
"Glasers »Schönheit in Waffen« folgte
mein Erzählungsband »Ausnahmezustand«, von dem sich mindestens ein
Superlativ erinnern läßt: In seiner Besprechung erklärte
Joachim Lottmann das
Buchcover zum »schlechtesten Buchumschlag aller Zeiten«".
Die ungekürzte Story erscheint
als Prolog im neuen Buch von Hubert WINKELS' Buch "Gute Zeichen -
Deutsche Literatur 1995 - 2005".
- Neu:
WINKELS, Hubert (2006): Emphatiker und Gnostiker.
Über eine Spaltung
im deutschen Literaturbetrieb – und wozu sie gut ist,
in: Die ZEIT Nr.14 v. 30.03.
- Inhalt:
Hubert WINKELS, Mitbegründer der
KiWi-Kultur, arbeitet an der
literaturbetriebshistorischen Legendenbildung.
Anlass ist
die Buchvorstellung
"Lichtjahre"
von Volker WEIDERMANN, bei der sich eine Kluft offenbarte:
"Die
einen suchen das wahre Leben, die anderen die wahre
Literatur
Die Emphatiker
des Literaturbetriebs, die Leidenschaftssimulanten und
Lebensbeschwörer ertragen es nicht länger, dass immer noch
einige darauf bestehen, dass Literatur zuallererst das
sprachliche Kunstwerk meint
(...).
Wenn man die
literarische Landschaft zurzeit verstehen will, ist eine
Zweiteilung hilfreich: die Unterscheidung zwischen
Emphatikern und Gnostikern. Die Emphatiker sind die mit
dem unbedingten Hunger nach Leben und Liebe; Gnostiker
sind die, denen ohne Begreifen dessen, was sie ergreift,
auch keine Lust kommt".
Diese Kluft ist keineswegs besonders neu.
Single-dasein.de hat sich damit bereits im November
2000 befasst. Es stellte sich damals die
Frage nach dem deutschen HOUELLEBECQ.
Diese Frage hat sich noch nicht erledigt, denn sonst gäbe
es den Artikel von WINKELS gar nicht.
Was
WINKELS als Empathiker beschreibt, das wurde hier bereits
vor langer Zeit als
Imagedesigner
beschrieben.
Popliteraten sind inzwischen selbst
von der Soziologie zu "Seismografen"
geadelt worden, die sozialstrukturelle
Verschiebungen vorwegnehmen. Gerade deswegen ist eine
literaturwissenschaftliche Herangehensweise - wie sie
WINKELS hier explizit fordert - dem Phänomen längst nicht
mehr angemessen. WINKELS Argumentation führt deshalb auch
konsequent ins Gesellschaftspolitische:
"Schirrmacher,
als pseudowissenschaftlicher Alarmist selbst
Emphatiker, hat für die wachsende Emphatikerwelle die
Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung geschaffen,
die sich um Stadionberichte aus dem literarischen Leben
bemüht. Hier ist auch eine der Mündungen eines Stroms aus
den achtziger Jahren, der
über Wiener und Tempo die subjektive
Schreibweise propagierte, mit Tom Wolfe und Hunter S.
Thompson als amerikanischen Paten.
Maxim Biller,
Moritz von Uslar,
Christian
Kracht kommen daher. Der Tempo-Macher Markus
Peichl ist heute Redaktionsleiter bei Beckmann und lässt
gelegentlich Pop-Autoren passieren, wenn sie
Drogenprobleme haben oder Nummer-eins-Bestseller sind.
Auftritte in Talkshows wiederum gehören zu den wichtigsten
Zielen jener Buchverlage, die mit Auflagen ab 50000
rechnen. Dagegen sind Rezensionen in den fünf klassischen
überregionalen Zeitungen ökonomisch relativ unbedeutend.
Schon diese ganz
einfache Ableitung macht klar, wie gut sich der einstmals
subversiv gedachte affirmative Charme der Anti-Hippies und
Anti-Achtundsechziger mit der dynamisierten Warenwelt
verträgt."
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Hubert Winkels im Gespräch
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
|
 |
| |
|
|
Klappentext
"Ein
Leitfaden durch die deutsche Literatur der letzten
zehn Jahre
Hubert
Winkels, Literaturredakteur des Deutschlandfunks in
Köln und seit 1988 Kritiker für die ZEIT, zeigt, was
war, wer bleibt, was kommt. Und er verteilt gute
Noten!
Viel ist geschehen seit Mitte der Neunziger: Nach
der langen Dominanz der angloamerikanischen
Literatur meldete sich die deutschsprachige
Literatur eindrucksvoll zurück. Es begann der
Debütanten-Boom, das »Fräulein-Wunder« wurde
ausgerufen, die Pop-Literatur verherrlicht und
verteufelt, die Rückkehr des Erzählens gefeiert, und
viele neue Namen tauchten auf. Hubert Winkels hat
diese Entwicklung mit Rezensionen, Essays und
Laudationes begleitet, ohne sich von Schlagworten,
Trends und Personenkult blenden zu lassen oder die
eigene Fragestellung aus den Augen zu verlieren.
Ihm geht es bei jedem Autor, jedem Text um drei
zentrale Themen: Das Verhältnis der Literatur zu den
neuen Medien, die Erosion und gleichzeitige
Wiederkehr von Religion und religiösen Motiven, und
das Phänomen der Gewalt. Leitend ist natürlich die
Frage nach der sprachlichen Verfasstheit und
literarischen Gestaltung. Vor diesem Hintergrund
erscheinen Autoren wie Patrick Roth, Wolfgang
Hilbig, Ralf Rothmann, Liane Dirks, Ingo Schulze,
Felicitas Hoppe, Wilhelm Genazino, Rainald Goetz,
Christian Kracht, Ulrike Draesner, Georg M. Oswald,
Benjamin v. Stuckrad-Barre und Feridun Zaimoglu,
deren Eigenarten und Qualitäten präzise
herausgearbeitet und höchst geistreich und
unterhaltsam dargestellt werden.
Wer wissen will, was war, was bleibt und was von wem
noch zu erwarten ist, der ist mit diesem Band
bestens bedient. Ein notwendiges und kenntnisreiches
Kompendium zur neuesten deutschen Literatur, das
gleichzeitig einführt in die Mechanismen des
Betriebs und die Spielarten und Verfahren der
Literaturkritik."
Pressestimmen
"Winkels
Triebfeder, sein Motor ist ein analytisches
Interesse, das gesellschafts- und medientheoretisch
grundiert ist und dem auch literarisch schwächere
Werke zum Ausgangspunkt ergiebiger Untersuchungen
dienen. So interessiert ihn zum Beispiel am zu Tode
diskutierten Phänomen der Popliteratur nicht
pubertäre Fraktionsbildung, sondern das Wechselspiel
von Innovationsbegehren und Geschichtslosigkeit, von
gespielter und tatsächlicher Naivität."
(Hubert Spiegel in der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung v. 13.05.2005)
|
|
|
 |
|
 |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Die Beiträge des
Buchs
- Wie alles anfing
und die eine Hälfte wieder zu Ende ging
- Die Schöne und der Markt - Wohin
strebt die Literaturkritik?
- Gelobte Literatur
- Lust und Leere - über
Ralf Rothmann
- "No fiction" - über Patrick Roth
- Vor dem Gesetz - über Liane Dirks
- Das singende Rätsel - über
Wolfgang Hilbig
- Die Herausforderung des Pop
- Die Bücher 1995 - 2005
- 1994 (Vorlauf)
- Widder werden -
Wilhelm Genazinos
Roman "Die Obdachlosigkeit der Fische" und sein Essay über
Autorenphotos
- Ein Teufelskerl, ein Fußballgott -
F. C.
Delius' Erzählung "Der Sonntag, an dem ich Weltmeister
wurde"
- 1995
- Die Inszenierung der Hölle - Josef
Haslingers Roman "Opernball"
- Information und Leidenschaft -
Ulrike Kolbs
Erzählung "Eine Liebe zu ihrer Zeit"
- Der Zauberlehrling - Ingo Schulzes
Erzählungen "33 Augenblicke des Glücks"
- Hass und Form - Reinhard Jirgls
Roman "Abschied von den Feinden"
- 1996
- Die Augäpfel der blinden Ratte -
Katja Lange-Müllers Doppelerzählung "Verfrühte Tierliebe"
- Gewalt und Kalkül - Ernst-Wilhelm
Händlers Roman "Kongreß"
- Gut vernähte Herzen - Felicitas
Hoppes Erzählungen "Picknick der Friseure"
- Das Böse und die Dichter - über
die apokalyptische Stimmung in der deutschen Literatur und
Helmut Kraussers Roman "Thanatos"
- 1997
- Das Deutsche als Cheeseburger -
Thomas Meineckes erster
Roman "The church of John F. Kennedy"
- Teufelszeug - Helmut Kraussers
Erzählung "Der große Bagarozy"
- Besuch beim großen Artifex -
Patrick Roths autobiographische Erzählung "Meine Reise zu
Chaplin"
- 1998
- Weh dem, der Menschen sieht! -
Norbert Niemanns
Roman "Wie man's nimmt"
- Im Nabel des Vaters - Ulrike
Draesners Roman "Lichtpause"
- 1999
- Bodybuilding - Thomas Hettches
erzählerischer Essay "Animationen"
- Original und Fälschung - Norbert
Gstreins Roman "Die englischen Jahre"
- 2000
- 2001
- 2002
- Fernsehen und Fortpflanzung -
Norbert Krons Roman
"Autopilot"
- Seil und Seele - David Wagners
Erzählungen
"Was alles fehlt"
- Und ewig fließt die Urft - Norbert
Scheuers Roman "Flussabwärts"
- 2003
- Beim Barte des Propheten -
Christoph Peters' Roman "Das Tuch aus Nacht"
- Wo Deutschland am schönsten ist -
Georg M. Oswalds Roman
"Im Himmel"
- Köln, Sex und Videoclips - Marcus
Ingendaays Roman "Die Taxifahrerin"
- Ein Riesending - Paulus
Hochgatteres Erzählung "Eine kurze Geschichte vom
Fliegenfischen"
- 2004
- Von Gottesknechten und Mietrüden -
Feridun Zaimoglus Erzählungen
"Zwölf
Gramm Glück"
- Literarische Weltinnenpolitik -
Gregor Hens' Novelle "Matta verlässt seine Kinder"
- Sterne und Streifen - Patrick
Roths Erzählungen "Starlite Terrace"
- Feuerwerk und Quetschkommode -
Wilhelm Genazinos Essays
"Der
gedehnte Blick"
- Der Betrieb
- Eingebildet - Literatur in der
Mediengesellschaft
- Unangemeldete Betriebsprüfung -
Fragen zur Frage: Was übersieht der Literaturbetrieb?
- Schöne Schmerzen, gute Zeichen -
Das Literaturhaus
- Repräsentativ und hässlich - Was
Klagenfurt im Innersten zusammenhält
- Nachbemerkung
|
|
| |
|
Rezensionen
- SPIEGEL, Hubert (2005): Punk
und Punkt.
Medienbewußt: Gesammelte Essays von Hubert Winkels,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 13.05.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
|
 |
| |
|
|
Klappentext
"So
wie das Vorbild, die Best American Short Stories,
sind mittlerweile auch die Besten Deutschen Erzähler
aus der Literaturlandschaft nicht mehr wegzudenken.
Erzählungen, die eigens für diesen Band verfaßt
wurden, von etablierten Autoren und neu zu
entdeckenden Talenten. Die Auswahl hat diesmal
Hubert Winkels getroffen, einer der renommiertesten
Literaturkritiker der Gegenwart.
Hubert
Winkels, Literaturkritiker, Autor und Redakteur des
Deutschlandfunks, gibt dem Band seine ganz eigene
Handschrift. Die Palette der Autoren ist sehr weit
gefaßt. Sie reicht von etablierten, teilweise
bereits kanonisierten Autoren der Gegenwart bis zu
jungen Talenten. Sie umfaßt die klassische
Kurzgeschichte, die Idylle und die Humoreske,
Schreibweisen, die man gerne als »popliterarisch«
oder alltagsnah charakterisiert, und die
metaphysisch inspirierte Erzählung, die radikal neue
ebenso wie die klassische Ausdrucksform. Die
Spannung baut sich nicht nur in den Geschichten auf,
sondern auch in ihrem Zusammenspiel. Ein frischer
Wind soll durchs Gehege der literarischen Hochkultur
wehen. Die besondere Vielfalt der Texte fordert auch
das Nachdenken über die Kriterien ihrer Beurteilung
besonders heraus."
|
|
|
 |
|
 |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Die Beiträge des
Essaybands
- Erster Teil: Mundtot
- Kleine Fluchten
Markus Werners Prinzip der Verwahrlosung
- Mundtot
Die leibhaftige Prosa Anne Dudens
- Panoptikum der Schreckensfrau
Elfriede
Jelineks Roman
"Die
Klavierspielerin"
- Der ewige Junggeselle
Jochen Beyse und die Endlosschleifen der Vernunft
- Test-Manie
Bodo Kirchhoffs
knifflige Prosa
- Zweiter Teil: Ohrschaden
- Sozialistischer oder
kapitalistischer Realismus?
Thorsten Beckers und
Joachim Lottmanns
Kampf um das Erzählen
- Die Liebe in den großen Städten
Bodo Morshäusers
Stadterzählungen
- Das Geschlecht der Maschinen
Computer und Tonband/Peter
Glaser und Niklas Stiller
- Lob der Kybernetik
Thomas Meineckes
Popprogramme und Prosaminiaturen
- Krieg den Zeichen
Rainald Goetz und die
Wiederkehr des Körpers
- Dritter Teil: Geschlossene
Gesellschaft
- Gefrierschnitte
Die literarischen Wiederbelebungsversuche des Thomas Hettche
- Von Lettern und Leibern
Botho Strauß und
die Buchfee
- Abgesang
Thomas Hürlimann und die Paradigmen der Literaturkritik
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Rezensionen
- BRAUN, Michael (1989):
Surrogate der Feindschaft.
"Neue deutsche Literatur": ein Auslaufmodell,
in: TAZ v. 23.06.
|
|
| |
|
-
Hubert Winkels in der
Debatte
|
|
| |
|
weiterführende
Links
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|