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Jens Friebe
in seiner eigenen Schreibe
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FRIEBE, Jens (2003): Kishon für Neuarme.
Die Generation Golf ist in der Spießer-Tristesse angekommen, und
mit ihr das Rolemodel Florian Illies,
in: Jungle World Nr.32 v. 30.07.
-
FRIEBE, Jens (2004): Mein Privatweg zum Ruhm.
Die erste Band, der erste Ritter, das erste Album. Jens Friebe
erzählt, wie er Popsänger wurde,
in: Jungle World Nr.15 v. 31.03.
- FRIEBE, Jens (2005): Atmosphären voller
Wärme und Gefahr.
Kolumne "Ausgehen und Rumstehen",
in: TAZ Berlin v. 14.12.
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Jens Friebe: Porträts
und Gespräche
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- LOTTMANN, Joachim (2004): "Wie
findest du eigentlich meine Platte?"
Jens Friebe will Popstar werden. Halb hat er das mit
seiner Debüt-CD bereits geschafft. Der Berliner Sänger ist irgendwie
sonderbar. Ein Spaziergang,
in: Tagesspiegel v. 23.07.
-
ROSE,
Pinky (2004): Warum ich Jens Friebe liebe.
Ode an einen schlaksigen Sänger, der zurzeit durch die Clubs
zieht,
in: Die ZEIT Nr.39 v. 16.09.
-
MERHOF, Johanna (2005): Er ist so exaltiert.
Der wahre deutsche Popstar Jens Friebe geht auf Tournee. Eine
Eloge,
in: Welt v. 26.09.
- Inhalt:
"Jens
Friebe sitzt im Kreuzberger Café Marx, Berlins liebster
Linksrocktheke. Er trägt weißes Hemd, drei Knöpfe offen, charmantes
Lächeln. Raucht genau eine Zigarette. Er ist 29 Jahre alt, er war
mal bei der Antifa, seine Lippen schimmern nicht, sein Haar ist
matt. Eine Ahnung: Der meint das ernst. Raunt etwas zu hastig klugen
Plunder von Eigentlichkeit und dem Wunsch, die ganze Klaviatur der
menschlichen Gefühle auszuschöpfen",
beschreibt MEHRHOF den Popstar.
-
MELLE, Thomas (2005): Camp und Rauch.
Nichtangriffspakt: Anmerkungen zu den zwei neuen Pop-Dandys Rufus
Wainwright und Jens Friebe,
in: Freitag Nr.40 v. 07.10.
-
MOHR, Christina (2007): Jens Friebe: Das mit dem Auto ist egal,
Hauptsache Dir ist nichts passiert,
in: satt.org v. 23.09.
-
Neu:
GRAF, Ric (2007): Feiern kommt mit dem Fall.
Jens Friebe macht aus der Party hohe Kunst - mit neuem Album und
dem Buch der "52 Wochenenden",
in: Tagesspiegel v. 25.09.
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Jens Friebe in der Debatte
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- BÜSSER, Martin (2005): Friebe. Der Mann
hinter... Jens.
Ex-Punk Alfred Hilsberg hat ihn zum Popstar gemacht - indem er ihm
seinen Stil ließ,
in: Tagesspiegel v. 25.09.
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Interviews von Jens Friebe
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- FRIEBE, Jens (2004): Sven Regener über
Linksradikalismus.
Der Romanautor und Musiker spricht mit Jens Friebe über einen
gewichtigen Teil seiner Vergangenheit, schließlich ist diese der von
Herrn Lehmann einmal mehr nicht ganz unähnlich,
in: Musikexpress, Oktober
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Klappentext
"Ein Mann zieht durch die Nacht –
mal in Berlin, mal anderswo
Immer wenn es
am schönsten wird, hört die Woche auf, bzw. die
Woche ist meist am schönsten, wenn sie aufhört. 52
Wochenenden lang überspringt Jens Friebe einfach den
Rest und schreibt, wo es einen hintreibt von Freitag
bis Sonntag. Als Musiker gehört er zu den Erben von
Rio Reiser, die »Zeit« nennt ihn den »Berliner
Popstar aus Lüdenscheid«, als Autor ist er eine
große Entdeckung.
Jens Friebe veröffentlichte einige Schallplatten,
die »In Hypnose« oder »Vorher Nachher Bilder«
heißen. Das war im letzten Jahr, und die
Schallplattenfirma verlangt nach neuer
Songwriter-Kunst, aber die soll erst 2007 in die
Läden kommen. Gut ein Jahr, das gefüllt werden muss:
mit den Besuchen in einem linken Jugendzentrum, in
dem die Jeunesse dorée ihre Rhabarberlimonade
schlürft, mit Auftritten, Lesungen und den vielen
anderen tausend Möglichkeiten, wie man ein
Wochenende würdevoll begeht. Da wollen
Kunstausstellungen mit Musikeinlagen eröffnet
werden, Köln sollte man auch in diesem Jahr
besuchen, zumindest um die guten alten Zeiten für
eine Nacht im Studio 672 zu beschwören. Am Anfang
des Jahres begleitet der Privatmann Friebe die
Berliner Band Britta auf ihrer Tour, fährt
anschließend mit seiner Schwester nach Tokio,
springt gelegentlich als Gastmusiker ein, wenn er
gebraucht wird, dann ist man wieder in München oder
in Hessen, Bremen oder auf der Kastanienallee.
Unglaublich viele Partys, Konzerte und sonstige
Feierlichkeiten werden besucht. Mitgenommen hat Jens
Friebe Eindrücke, die hier nun versammelt sind.
Etwas
handfester ausgedrückt: Herausgekommen ist ein
Tagebuchroman im Schnelldurchlauf, mal essayistisch,
mal höchst poetisch. Die Subkultur wird nicht, wie
sonst oft, in Form einer generalisierenden
Draufsicht, einer Aufzählung von Clubs,
Äußerlichkeiten und Getränkevorlieben behandelt,
sondern liebevoll von innen geschildert. Ihre
Veteranen, vor allem ihre noch unbesungenen oder zu
Unrecht gesunkenen Sterne, werden gewürdigt und
kommen zu Wort."
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Rezensionen
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SUMMEN, Maurice (2007): Jens Friebe: 52 Wochenenden,
in: Intro Nr.15, Juni
- Inhalt:
"Jens
Friebe ist natürlich ein Introid, einer, der sich als Teil
der Social-Beat-Bewegung sieht – und dann schon wieder nicht
mehr. Nein, eigentlich gibt es nichts, was Herr Friebe
wirklich ist.
Danach sucht er nämlich die ganze Zeit, in der »Creme de la
Boheme« in Berlin. (...).Politisch ist Friebe eher jemand,
der durch eine ambivalente Haltung den Rock’n’Roll aus
seinem Leben herauszukitzeln versucht",
meint SUMMEN.
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Songtitel
1. Gespenster
2. Wenn man euch die Geräte zeigt
3. Cast a shadow
4. Bring mich zum Wagen
5. Star
6. Lied ohne Botschaft
7. Vorher Nachher Bilder
8. Dann sagst du auf Wiedersehen
9. Deutsches Kino
10. Körper
11. Stehen geblieben
Zitat:
Stehen geblieben
"Es war vor einem Jahr
Ich ging in eine Bar
Du warst schon vorher da
Wir lernten uns kennen
Seitdem sind wir
zusammen
Heut rufst du bei mir an
Du sagst etwas und dann
Dann bin ich dran
Aber wo waren wir
stehen geblieben
Wo waren wir stehen geblieben
Ging es vielleicht darum
Dass wir uns nicht mehr lieben
Wir teilten einen
Raum
Wir teilten einen Traum
Wir dachten wohl kaum
Kaum an Trennen
Wir hatten wenig
an
Wir hatten einen Plan
Wir wussten nur nicht wann
Und wo waren wir
stehen geblieben
Wo waren wir stehen geblieben
Ging es vielleicht darum
Dass wir uns nicht mehr lieben"
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