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Joachim
Bessing: Tristesse Royale recycled
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Joachim
Bessing in seiner eigenen Schreibe
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- BESSING,
Joachim (2000): Alles am Dandy ist müde.
Über
Typen, denen der Spiegel das Brett vor dem Kopf
ersetzt,
in: Welt
v. 25.11
- BESSING,
Joachim (2001): Die Zeitgeist-Schleife.
Junge Menschen werden mit
Börsengeschäften schwerreich, alle sind
unglaublich sexy und tragen Designer-Chic: Was in
den 80ern zu Hipness und Lebensstil erklärt
wurde, ist im Jahr 2001 endlich Realität,
in: Financial
Times Deutschland v. 12.01.
- Inhalt:
BESSING vertritt die
These, dass die 80er-Jahre-Yuppies sich
erst jetzt veralltäglicht haben:
"Jeder hat eine Kreditkarte und ein
Handy". In Deutschland waren die
Yuppies eine Erfindung des
Zeitgeistmagazins TEMPO, dem es um die
Distanzierung von der 68er-Generation
ging.
- Im
Glossar
wird der Begriff
"Yuppie" erklärt.
- BESSING, Joachim (2002): Hundstage -
Survival für Anfänger.
Interrail wird 30. Eine Würdigung,
in: Süddeutsche Zeitung v. 10.08.
- BESSING, Joachim (2002): Augen richtig
auf!
Gebannt starren wir auf immer neue Katastrophen - und übersehen die
Welt um uns herum,
in: Süddeutsche Zeitung v. 24.08.
- BESSING, Joachim (2004): Die Leere macht
jetzt Pause.
Bunte Drucke sind der große Trend des Frühjahrs. Ob Palmwedel oder
Comic Strip ist eigentlich ganz egal,
in: Süddeutsche Zeitung v. 28.02.
- BESSING, Joachim (2004): Der Nichtsnutz,
in: Süddeutsche Zeitung v. 17.04.
- Kommentar:
Tristesse Royale in der SZ:
Junker
BESSING beschäftigt sich mit dem Nichtsnutz.
Ist er reich und weiblich wie Paris
HILTON, dann ist der Nichtsnutz zu entschuldigen. Er tritt nicht
pöbelhaft in unseren Alltag, sondern getrennt durch eine
Mattscheibe bleibt er erträglich.
Der ordinäre Nichtsnutz gehört
eindeutig nicht dem gleichen Milieu wie BESSING an, denn er
beherrscht nicht die feinen Unterschiede:
"Wenn der Nichtsnutz keiner wäre,
würde er uns Bartleby von Hermann Melville schenken, doch
dies würde bedeuten, dass er sein eigenes Programm als ein solches
durchschauen wollte".
BESSING wendet sich offensichtlich
an Möchtegern-Insider, denn Hermann Melville ist einfach zu viel
Information für Leute, die sich auskennen, noch raffinierter wäre
einfach die Nennung der Redewendung. So bleibt es beim
Namedropping für Anfänger...
-
BESSING, Joachim (2004): Wir
Müllschlucker.
Wie es ist, wenn wir nur noch Hunger haben, aber nicht mehr
kochen wollen. Ein Abgesang auf Fertignahrung und Designerfood,
in: Süddeutsche Zeitung v. 17.07.
- Kommentar:
Joachim BESSING beklagt - wie üblich -
Kulturverluste:
"Die gute Küche hatte hier nie
wirklich Tradition. Die Entwicklung hin zu einer solchen begann
erst 1971, als der Bauunternehmer Fritz Eichbauer sein Restaurant
Tantris in München eröffnete. Zuvor war Deutschland ein öder Fleck
auf der europäischen Karte.
(...). Diese Kulturrevolution aus den 70ern ist gescheitet.
Hervorgegangen sind daraus einzig der so genannte Hobbykoch (...)
und eine potente Lebensmittelindustrie, die den Rest der Deutschen
ihre Fertignahrung liefert."
Das Einmaleins der Konstruktion
von Kulturverlusten geht so: Man nehme eine Jahrhundert, das lange
genug zurückliegt, damit kein Zeitzeuge mehr existiert und setze
dann die Menschheit mit dem Bildungsbürgertum gleich:
"Ein Mensch es 19. Jahrhunderts
beherrschte immerhin noch drei Kulturtechniken, mithilfe derer er
sich ausdrücken konnte: einen Brief schreiben, ein Musikinstrument
spielen, ein Bild malen oder zeichnen."
Im zweiten Schritt vergleiche
man das ideale Selbstbild bildungsbürgerlichen Gebarens mit dem,
was die gegenwärtige Massengesellschaft an Idiosynkrasien so zu
bieten hat.
Dazu reicht z.B. ein Blick durch ein
Schaufenster von McDonalds in einer x-beliebigen Stadt oder die
Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln usw.
BESSING verbindet nun sein Plädoyer
für die Fertigkeit des Kochens (seiner Frau?), indem er den
Verlust der Kulturtechnik (Kochen statt Musizieren oder Malen!) im
Übergang zur Dienstleistungsgesellschaft ("Kein Ei braten können
und auch noch stolz darauf sein") beklagt.
Bei BESSINGs herrschen geradezu
idyllische Zustände im "vollausgestatteten, vom Müßiggang nur so
wabernden Schlaraffenland", in dem es "von aller Arbeit befreite
Menschen" nur so wimmelt.
Wie gut dass demnächst HARTZ IV in
Kraft tritt, denkt es in dem so vorgebahnten Leser!
-
Neu:
BESSING,
Joachim (2004): "Zeig doch mal" oder:
So unfrei war die freie Liebe.
Wie
die Autorin Sophie Dannenberg in ihrem
Debütroman die deutsche Generation Woodstock
demaskiert,
in: Welt am Sonntag v.
15.08.
- Inhalt:
"Die Zeit nach 1968 als Farce der Zeit nach
1933: So lässt sich die These fassen, die diesem Roman zu
Grunde liegt", lobt
Joachim BESSING das Debüt
"Das bleiche Herz der Revolution" von Sophie DANNENBERG.
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Joachim
Bessing im Gespräch
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- WAHREN, Julia (2001):
"Bin ein großer Menschenfreund",
in: Göttinger Tageblatt
v. 24.01.
- BARTELS,
Gerrit (2001): "Kill Your Idols" und
so.
Wie
Joachim Bessing und Claudius Seidl einmal fast
das Abendland retteten. Eine Art Lesung aus
Bessings neuem Roman in den Sophiensälen,
in: TAZ
Berlin v.10.09.
-
MÖHN, Julia (2004): Wie heirate ich eine Familie?
Patchwork-Beziehungen haben's nicht leicht. Ein Paar über die
Schwierigkeit, ein neues Wir-Gefühl zu finden,
in: Für Sie Nr.8 v. 23.03.
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Klappentext
"Das
Bild der Patchworkfamilie ist in unseren Köpfen als eine
frische, moderne, weil offene Lebensform verankert. Eltern
lassen sich scheiden, Kinder leben beim Vater und verbringen
die Ferien mit dem neuen Freund der Mutter. Patchwork ist
angesagt, so suggerieren die Gazetten seit geraumer Zeit. Wo
ist das Problem? Doch genau das ist das Problem! Viele
Menschen – Eltern wie Kinder – leiden darunter, dass sie
diesem Ideal nicht gerecht werden können.
Denn es gibt keine glücklichen »Scheidungskinder«. Klare
Verhältnisse lassen sich in jedem Fall leichter ertragen als
ein Durcheinander von Bezugspersonen, Eltern, Ex-Eltern und
einer Flut an doppelten Verwandten, wie es die
Patchworkfamilie bietet. Was ist, wenn das, was eine Familie
ausmacht – Geborgenheit, Glück, Offenheit und
Selbstvertrauen –, in einer Patchworkfamilie einfach nicht
gelebt werden kann? Wie geht man mit Eifersucht, Unwillen,
Resignation der verschiedenen Familienmitglieder um? Wie
weit soll man sich einmischen bzw. heraushalten? Bessings
provokantes Fazit: Wir müssen uns besinnen auf den Wert der
klassischen Familie, denn jedes Zugeständnis an die
»Umstände« oder die »Gesellschaft« oder die »Zeit« treibt
die Zerstörung weiter voran."
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Das Buch in der Debatte
-
HERZINGER, Richard (2004): Kinderlos - ehrlos?
in: ZEIT-Weblog - Ideen und Irrtümer. Streifzüge durch
die neue Weltordnung v. 07.03.
- BUHR, Elke (2004):
Achtung alle,
in: Frankfurter Rundschau v. 15.04.
- Kommentar:
Popmutter Elke BUHR lässt am "neuen
Junkertum" eines Joachim BESSING kein gutes Haar.
Während Katharina RUTSCHKY
"Rettet die Familie" bereits als reaktionäres Pamphlet
eingeordnet hat, sortiert es BUHR in die neokonservative
Schublade ein.
Ihre Story
liest sich wie ein Märchen aus 1001 Alpträumen:
"Die unverheirateten Mägde
waren entweder zu jung und zu anstrengend für den
ermüdeten Junker, oder sie waren bereits gebraucht und
hatten schon ein Kind von einem andern. So nahm der Junker
also die rotlockige Schönheit Alexa Hennig von Lange zur
Frau, die eine zweijährige Tochter hatte, zeugte mit ihr
ein weiteres Kind und fand sich fortan in einer so
genannten Patchwork-Familie wieder. Doch oh weh: Er fühlte
sich gar nicht gut. Nein, nicht weil seine Frau als
Schriftstellerin ungleich erfolgreicher war als er -
zumindest überliefern dies die Zeugnisse nicht. Sein
Problem war vielmehr das Patchwork-Prinzip: Der private
familiäre Raum, in dessen Abgeschiedenheit er sich
einzugraben gedachte, stand unter dem Störfeuer des bösen
Dritten, des Vaters des Patchwork-Kindes."
Was bleibt? Die
Rückzüchtung der Form: "Die Linie der überflüssigen
Zusatzfamilie muss in der nächsten Generation
»aussterben«."
Man sollte sich jedoch
fragen, ob es nicht einen Zusammenhang zwischen BECK/GERNSHEIMs
"Das ganz
normale Chaos der Liebe" und BESSINGs "Rettet die
Familie!" gibt.
Die Zustandsbeschreibungen
sind sich ähnlicher als man glaubt, nur die
Lösungsversuche differieren.
Ohne den
Terror
der Individualisierungsthese könnte BESSINGs Buch
nicht auf fruchtbaren Boden fallen.
-
MENSING, Kolja (2004): Familiengrab mit Aussicht.
Eine schrecklich "heile Patchworkfamilie": Wie Joachim
Bessing und Alexa Hennig von Lange vergeblich versuchten,
mit einem Mythos aufzuräumen, von dem niemand gehört haben
will,
in: TAZ Berlin v. 16.04.
-
MENSING, Kolja (2004): Familiäres Kapital.
Hauptsache,
geordnete Verhältnisse:
Die Nach-Achtundsechziger Joachim Bessing und Adriano Sack
denken über Familien nach,
in: TAZ v. 05.06.
- Inhalt:
"»Elternabend«
und »Rettet
die Familie!«
vor allem Ausdruck einer neuen, spießbürgerlichen
Sehnsucht nach geordneten Verhältnissen. Und natürlich
dürfen auch die entsprechenden Schreckensszenarien nicht
fehlen",
vermerkt MENSING
zu den Büchern der Generation Golf-Autoren Adriano SACK
und Joachim BESSING, die sich beide mit den
Familienverhältnissen der 68er und deren
gesellschaftlichen Folgen auseinandergesetzt haben.
-
SCHNEIDER, Wolfgang (2004): Familienleben,
in: Literaturen Nr.7/8, Juli/August
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Rezensionen
-
RUTSCHKY, Katharina (2004): Tristesse Familiale.
Der Popliterat Joachim Bessing will das Beziehungsleben
rückzüchten,
in: Berliner Zeitung v. 29.03.
- Inhalt:
"»Tristesse Royale« setzte den Trend zu einem
neuen Typ politischer und kultureller Reaktion, der sich am
jüngsten Buch von Joachim Bessing gut studieren lässt",
schreibt
Katharina RUTSCHKY über das Buch
"Rettet die Familie!".
Weiter
erläutert die Rezensentin den Unterschied zum
Konservatismus:
"von
den Konservativen unterscheidet er sich durch die Einsicht,
dass das gelobte Land der Restauration nicht durch das
Einlegen des Rückwärtsgangs erreicht werden kann, sondern
nur durch den Marsch quer durchs Tal der Tränen. Hohe
Scheidungsquoten, niedrige Geburtenziffern und anderes mehr
sollen nicht mit moralischen Argumentationen, geschweige
denn sozialpolitischen Maßnahmen korrigiert werden, sondern
in einem dezisionistischen Akt , der mit den Komplikationen
des modernen Beziehungslebens aufräumt."
RUTSCHKY
bescheinigt dem Stiefvater BESSING (seit 2002 mit der
Popliteratin Alexa von HENNIG-LANGE verheiratet) einen
heroischen Ausweg, der in der Ästhetisierung des Sozialen
liege.
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Klappentext
"Wenn dir das
Leben die Hand reicht, greife zu - Erfolg,
Ruhm, Sex, schöne Dinge. Als der Student
Gumbo eines Nachts in einem Hamburger
Szenelokal von der Werberin Barbara
aufgelesen wird, um tags darauf in ihren
Latexlaken aufzuwachen, glaubt er sich vor
seinem endgültigen Durchbruch. Doch das
Leben ist bitter, Erfolg und schöner Schein
entpuppen sich nur zu oft als bloßer Tand,
dem die Seele fehlt. Ob der Erfolg nun winkt
oder nicht: Gumbo ist längst Opfer der alles
verschlingenden WIR-MASCHINE. Bissig,
sarkastisch zeichnet Joachim Bessing das
Porträt einer verlorenen Welt. Seine
WIR-MASCHINE ist die Metapher einer
entmenschlichten Glücks- und
Erfolgsideologie, verhängnisvoll geschmückt
mit Glamour, Geld, sex & drugs, großen
Worten und wirren Ideen. "
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Rezensionen
- CIESINGER,
Ruth (2001): Tristesse Gumbo.
Popautor
Joachim Bessing schreibt einen Roman und
übt Gesellschaftskritik
in: Tagesspiegel
v. 06.09.
- MAUS, Stephan
(2001): Job fressen Gumbo auf.
Joachim Bessing an
den Steuerknüppeln der "Wir
Maschine",
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
29.09.
- VERNA, Sascha
(2001): Würdest du bitte endlich die
Fresse halten, bitte!
Joachim Bessings
Roman-Debüt,
in: Die
ZEIT Nr.41 v.
04.10.
- SCHULDT,
Christian (2001): Willkommen im
Angstsystem.
Popliteratur
als Aufklärung: Joachim Bessings
Debütroman "Wir Maschine",
in: titel-magazin.de
v. 15.10.
- STEINFELD,
Thomas (2001): Gumborama.
Auch Joachim Bessing
verschärft die Frage nach dem Stil,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 08.11.
- FREULER,
Regula (2001): Die neuen Leiden des
jungen Ich.
In den deutschen
Romanen bespiegelt sich ein neuer Typus
von Egomanen: Aufgeblasene Würstchen im
falschen Zivilisationssystem,
in: Sonntagszeitung
v. 11.11.
- WERBER,
Niels (2001): Die Prada-Meinhof-Bande.
Die Popkultur liebt das Spiel
mit Emblemen des Terrors. Wird das jetzt
anders,
in: Literaturen, Nr.12,
Dezember
- SCHARMANN,
Eva-Maria (2002): Bessing hat kein
Internet.
Joachim Bessing: Wir
Maschine,
in: Welt
v. 05.01.
- Inhalt:
SCHARMANN
belegt, dass Bessing nicht auf
der Höhe der Zeit ist:
"'Ich habe kein Internet',
sagt er und weiß nicht, dass
zwei Hamburger Multimediamusiker
unter www.wirmaschine.de
für ein Konzeptalbum werben, das
'den verheerenden Einfluss der
Großstadt auf einen werdenden
Brandstifter' zum Inhalt haben
soll"
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Das Buch in der Debatte
-
SEIDL,
Claudius (2001): Als der Regen kam.
Der Anschlag hat
auch das Reich der Fiktion verwüstet,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 21.09.
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Berichte
- WOCHE (2001):
Leben zwischen den Partys.
Mit einem radikal
auf junge Autoren setzenden Konzept hat
Werner Feig das Göttinger Junge Theater
aus seinem Dornröschenschlaf geweckt.
Bei der Premiere von "Tristesse
Royal" kann er sich wieder der
Medienaufmerksamkeit sicher sein,
in: Die
Woche Nr.4 v.
19.01.
- PHILLIPI,
Anne (2001): Viel Hass, viel Spaß.
Ausverkauft
und hoch gepriesen: Ein Theater in
Göttingen bringt junge Literatur auf die
Bühne und präsentiert sie als lässige
Avantgarde der Sprach- und Lebenskunst,
in: Welt
am Sonntag v.
28.01.
- BEHRENDT, Eva
(2001): Der traurige Charme der Jeunesse
dorée.
Szenische Partys am Jungen Theater
Göttingen,
in: Theater heute
Nr.3, März
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Kritiken
- MÜLLER,
Kai (2001): Club der blasierten Jungen.
Aus
dem Manifest des "popkulturellen
Quintetts" ist in Göttingen ein
Theaterstück geworden,
in: Tagesspiegel
v. 29.01.
- TORNAU (2001):
Ein bisschen Sex, vor allem Worte,
in: Göttinger
Tageblatt v. 29.01.
- CORINO,
Eva (2001): Göttingen oder der Sog des
Dabeiseinwollens,
in:
Berliner Zeitung
v. 30.01.
- DIEZ, Georg
(2001): Die Sucht nach der verlorenen
Zeit.
So jung kommen wir
nicht mehr zusammen: Die Uraufführung
von "Tristesse royale" in
Göttingen,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 30.01.
- HEINE,
Matthias (2001): Ein Klassentreffen der
Alt-99er.
Die
Rückkehr der gescheitelten fünf: Mit
einer Aufführung im Jungen Theater
Göttingen beginnt die Historisierung der
"Tristesse Royale"-Revolte,
in: Welt
v. 30.01.
- WURSTER,
Stephanie (2001): Modische Monologe.
Ist "Tristesse
Royale" abendfüllend? Das Junge
Theater Göttingen macht sich mit
Bühnenfassungen der neuen deutschen
Popliteratur interessant,
in: TAZ
v. 30.01.
- BRÜGGEMANN,
Axel (2001): Picknick mit piefigen
Pfadfindern...
...in
Designerklamotten: Joachim Bessing
inszeniert "Tristesse Royale"
in Göttingen,
in: Frankfurter
Rundschau v. 01.02.
- BRÜGGEMANN
spekuliert:
"Am Ende verabschiedet sich
Schnorchel alias Joachim Bessing
von seinen Freunden im Wald:
"Deine neuen Bücher haben
nichts mehr zu tun mit uns",
rufen sie ihm hinterher -
"Genau wie ich",
antwortet er und geht.
Benjamin
von Stuckrad-Barre (in Reihe drei
versteckt und zuvor durch den
geistvollen Zwischenruf
"Hefte Raus!
Klassenarbeit!" aufgefallen)
vergeht das Klatschen. Wurde hier
etwa der Abgesang der Pop-Freunde
inszeniert, der Bruch des
"popkulturellen
Quintetts"?"
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