| |
|
[
Autoren der
Generation Golf ] [
News ] [
Suche ] [ Homepage ] |
|
| |
|
|
|
| |
|
Johannes
Ullmaier: Popliteratur für die Neue Mitte
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Johannes
Ullmaier in seiner eigenen Schreibe
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
|
 |
| |
|
|
Klappentext
"Arbeit
gab es nicht von Anfang an, sondern erst seit der
Ausquartierung aus dem Paradies. Entsprechend muß
man die Historie der Arbeit insgesamt als große
ABM-Initiative sehen, der irgendwann die Evaluation
ins Haus steht. Und wirklich treffen aus der
ferneren Zukunft Botschaften ein, in denen eine
Kommission behauptet, von höchster Warte mit einer
finalen, alle Erdteile und Phasen einschließenden
Begutachtung der Arbeitswelt betraut worden zu sein
– als Grundlage für die Entscheidung, ob und wie es
damit weitergehen soll. Sie bittet Schriftsteller,
Expeditionen in die Arbeitswelt der Gegenwart zu
unternehmen. Und diese geben Antwort: von
Großkonzernen, Online-Sexportalen und
Bestattungsinstituten, von Ziegenhirten, Superköchen
und moderner Bettelei."
|
|
|
 |
|
 |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Beiträge des Buches
- Betreff: This job is for you
-
Juli Zeh - Joe
Happy
-
Bernd Cailloux
- Der Wendekreis des Käfers. Der Zukunftsforscher und die
Gegenwart: Sich kratzen, bevor es juckt
-
ZAIMOGLU, Feridun
- Peepshow 2
- KALERNDER, Barbara & Jörg
SCHRÖDER - Der Bericht des braven Zöllners Sascha
-
GENAZINO, Wilhelm
- Momentweise betäubt. Über das Betteln
- ENSSLIN, Felix - UdL 50
- KÖHLER, Herriet - L'apprenti
sorcier. Als Lehrling in der Spitzengastronomie
- GOETTLE, Gabriele - Das ewige
Lamm. Aus dem Leben eines Ziegenhirten
-
GLASER, Peter
- Arbyte. Drei Portraits aus den digitalen Arealen
-
KLEIN, Georg -
Nacht mit dem Schandwerker
- KAPIELSKI, Thomas - BfA. Otto
Nerst befragt Kapielski
-
RÖGGLA, Kathrin
- die wiedergänger
-
KUBICEK, André
- Ende eines Arbeitslebens
- SCHMITT, Oliver Maria -
Letzte Gänge, kurze Wege. Das Ehrenamt in der Gesellschaft
der Alten
- RAAB, Thomas - Kleines
Finale
-
DATH, Dietmar - Contra naturam
|
|
| |
|
Rezension von
single-generation.de
|
|
| |
|
Weitere Rezensionen
- BARTELS, Gerrit (2007):
Freibierparasiten.
In "Schicht! Arbeitsreportagen aus der Endzeit" erkunden
Schriftsteller die moderne Arbeitswelt. Sie berichten aus
Großkonzernen, Online-Sexportalen und Bestattungsinstituten,
von Ziegenhirten, Superköchen und moderner Bettelei,
in: Tagesspiegel v. 16.11.
- Inhalt:
"Es
ist ein ungewöhnliches Projekt, das der
Literaturwissenschaftler und Suhrkamp-Lektor Johannes
Ullmaier da in Angriff genommen und umgesetzt hat: Er fragte
Schriftsteller nach Texten über das Arbeitsleben. Diese
sollten jedoch nicht ihre eigenen, bekanntermaßen
schwierigen und seltsamen Arbeitsbedingungen reflektieren,
sondern ausschwärmen und sich umsehen in der Arbeitswelt zu
Anfang des neuen Jahrtausends.
Genazino
ist die Ausnahme, weil er eben nur vor seine Haustür zu
gehen brauchte (wiewohl er die Welt der kleinen und
mittleren Angestellten genauso wie die der »Zivilisationsapokalyptiker«
und »Ekel-Referenten« kennt und beschrieben hat)",
erläutert BARTELS.
-
BISKY, Jens (2007): Komm in die totgesagte Arbeitswelt
und schau.
Haben sich etwa die Konflikte ins Innere, ins Ich
verlegt? Gibt es überhaupt noch das normale Schuften in der
Industrie oder im Einzelhandel? Siebzehn deutsche
Schriftsteller besuchen die Werktätigen der Gegenwart und
beschreiben ihr Tun, ihre Erwartungen, ihren Verzicht auf
Erfüllung,
in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v.
20.11.
-
SUNDERMEYER, Jörg (2007): Trauriger kochen mit Jamie Oliver
und Tim Mälzer.
Wenn Schriftsteller in die Hände spucken, ist irgendwann
Schichtende: Ein Sammelband rackert sich an der schönen
neuen Arbeitswelt ab,
in: TAZ v. 21.11.
-
PELTZER, Ulrich (2007): Arbeit ist das halbe Leben.
Glück und Absturz: Das Buch "Schicht!" erzählt von
deutschen Verhältnissen,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v.
02.12.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Rezensionen
- KLOPOTEK,
Felix (2001): Wer spinnt? Wir oder die?
Testcard-Mitherausgeber
Johannes Ullmaier schlägt sich durch die
Geschichte der deutschsprachigen
Popliteratur und kommt darin um
in: Jungle World
Nr.34 v. 15.08.
- LINTZEL, Aram
(2001): Anlehnung und Ablehnung,
Zwei Bücher zur
Geschichte der deutschen Popkultur,
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
15.11.
-
REICHENBACH,
Peter & Daniel BESKOS (2001): Pop und
Nichtpop und Antipop.
Johannes
Ullmaier schreibt DAS Buch zur
deutschsprachigen Popliteratur,
in: Literaturkritik.de,
Nr.12, Dezember
|
|
| |
|
Das Buch in der Debatte
- MESSMER,
Susanne (2001): Helden wie wir.
Popliteratur
war schon immer affirmativ, allein mit
Moralargumenten ist ihr nicht
beizukommen. Von Rolf Dieter Brinkmann
bis zu Christian Kracht - eine kleine
Ehrenrettung des Genrebegriffs
in: TAZ
v. 11.08.
- Kommentar:
MESSMER gibt
sich als Angehörige der
Generation
Golf zu
erkennen:
"Popliteraten wie
Benjamin
von Stuckrad-Barre,
Christian
Kracht
oder
Florian
Illies
haben es geschafft, dass deutsche
Literatur sich seit vier, fünf
Jahren nicht mehr im
Deutschunterricht, in Günter
Grass und Patrick Süskind
erschöpft - sondern dass endlich
mal jemand darüber schreibt, was
uns interessiert. Übers
Jungsein, diesen privilegierten
Zustand des
Nicht-mehr-und-noch-nicht. Sie
haben es erreicht, dass wir uns
endlich mal wieder unterhalten,
verstanden und manchmal sogar
vertreten fühlen."
Die
Autorin verteidigt die
Popliteraten gegenüber jenen,
die Popliteratur als unkritisch
einstufen:
"Wenn Moralisten
mit ihrer Kritik an der
Popliteratur davon ausgehen, dass
nur der zu schreiben ein Recht
hat, der etwas zu erzählen hat
und also etwas Interessantes,
Substanzielles erlebt haben muss,
dann hauen sie voll daneben. Dann
knüpfen sie an ein antimodernes
und hochideologisches Konzept von
Realismus an, wie es sonst nur
noch von konservativen
Literaturkritikern propagiert
wird.
Kracht, Stuckrad-Barre und Co.
aufgrund ihrer Saturiertheit eine
affirmative Haltung vorzuwerfen,
trifft nicht den Punkt. Es sind
eher ihr formal langweiliger
Ansatz, ihr begrenzter
Blickwinkel und ihr oft
gradliniger Plot, die ihre
Literatur nicht vieldeutig genug
machen."
Von
Christian
KRACHT
wird im Oktober der Roman
"1979" veröffentlicht.
Seit seinem Debüt
"Faserland" im Jahre
1995 gilt er als der
umstrittenste Popliterat.
Für
Thomas
ERNST
begründete der Roman "Faserland" gar eine neue Ära
in der Popliteratur. Die spannende Frage wird
deshalb sein, ob sein neuer Roman "1979" ebenfalls
eine neue Ära einleiten kann.
|
|
| |
|
weiterführende
Links
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|