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Marcus Wiebusch
in seiner eigenen Schreibe
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WIEBUSCH, Marcus (2005): Der Plan, wenn du
bald mal nach Hamburg kommst.
48 Stunden Hansestadt: Ein Reiseführer von Kettcar-Sänger Marcus
Wiebusch - von Altona bis Winterhude,
in: Süddeutsche Zeitung v. 21.03.
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Marcus Wiebusch: Porträts
und Gespräche
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RÜTHER, Tobias (2005): Wovon
wir reden, wenn wir von Liebe singen.
Die neue CD der Hamburger Band Kettcar zeigt erneut, daß
von ihrem Label Grand Hotel van Cleef der schönste Pop des
Landes kommt,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v.
27.02.
Tobias RÜTHER erklärt uns das Verhältnis von
kettcar
zur "Hamburger Schule":
"Kettcar kommen aus Hamburg, gehörten
aber nie zur »Hamburger
Schule«. Marcus Wiebusch, Sänger, Gitarrist und Texter von
Kettcar (...) betont zwar, wie ungeheuer wichtig
Blumfeld für seine
»Musiksozialisation« gewesen sei, genauso wie
Tocotronic oder
Bernd Begemann. Sie selbst aber
waren eher Randfiguren dieser Szene, die von außen viel
geschlossener aussieht, als sie wohl wirklich ist."
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ENGLER, Rasmus (2005): kettcar.
Wider den Kanon der Beschissenheit,
in: Intro Nr.125, März
Marcus WIEBUSCH u. a. über Authentizität:
"Der einzige Song, der von mir handelt,
ist »Nacht«. Das ist mein Lied für meine Liebste. Das bin eins zu
eins ich. »Balu« ... das bin auch ich, aber auf so einer ganz
sublimen Ebene. Und mit »48 Stunden« habe ich gar
nichts zu tun."
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WINKLER, Thomas (2005): Man muss sich nur strecken.
Die Erfolgsgeschichte der
Hamburger Band Kettcar beginnt mit einer Labelgründung aus
Verlegenheit. Ihr "Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen" ist
eines der besten deutschsprachigen Alben seit langem,
in: TAZ v. 04.03.
Neu:
VOGEL, Carsten (2005): Der realistische Romantiker.
Ihr zehnjähriges Bandjubiläum feierten Kettcar im Dezember noch im
Gleis 22. Ort des allerersten Konzertes. Jetzt legt das Quintett das
vierte Album vor. "Zwischen den Runden" ist stark beeinflusst von der
Akustik-Tour, die die Hamburger 2009 gestartet haben. Unser Redakteur
Carsten Vogel sprach mit Sänger Marcus Wiebusch über
Streicherarrangements, Serien und Sabberfäden,
in: Westfälische Nachrichten v. 11.02.
Marcus WIEBUSCH u. a. zur
Rolle des Künstlers im Gentrifizierungsprozess:
"Gentrifizierung ist
in Hamburg ein großes Thema. In dem Song
»Schrilles, buntes Hamburg« wird das Thema zwar
gestreift, aber in erster Linie geht es um
Verwertungslogiken und die Rolle des Künstlers in der
modernen Gesellschaft. Ich zeichne in dem Lied ein bitteres
Bild: Es wird sowohl der Ausverkauf thematisiert als auch
das düstere Szenarium, dass man in der Hafencity oft
Kunstevents veranstaltet, um gleichzeitig Perlenkettenpläne
zu erfüllen. Gentrifizierung spielt dabei insofern eine
Rolle, als dass Künstler immer zuerst auch sogenannte first
mover sind, die in solche maroden Viertel ziehen und es
damit aufwerten. Wenn ich es politisch formulieren müsste,
würde ich sagen, das wir alle – mit den Politikern
zusammen – , einen Zeitgeist schaffen sollten, der das
Grundübel Verwertungslogiken in Frage stellt und die Rolle
der Kunst anerkennt. Das ist in dieser Stadt mit seinem
Leuchtturmprojekt »Elbphilharmonie« zusehends schwieriger.
Deshalb unterstützen wir auch die Bewegung »Recht auf
Stadt«“.
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kettcar in der Debatte
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Richard KÄMMERLINGS hat sich dem Popjahr 2002
gewidmet. U. a. feiert er das gelungene Comeback von
Peter HEINs Fehlfarben:
"Ihnen gebührt die Palme für den
markantesten Plattentitel der Saison: »Knietief im Dispo« ist in
unseren depressiven Zeiten schon zum geflügelten Wort geworden. Wenn
auch ihre deutschrockende Musik das Irritationsniveau der Texte
nicht halten kann, ist es Hein durch eine List der Vernunft noch
einmal gelungen, seine persönliche Befindlichkeit mit der
geistigen Situation
einer Zeit zu synchronisieren, die sich im »Club der schönen
Mütter« vergnügt, während die sozialen Sicherungssysteme
einstürzenden Altbauten gleichen".
Wessen Geistes Kind die
Gruppe Kettcar ist, das kann sich nun jeder
selbst denken... |
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Zwischen den Runden (2012)
Grand Hotel van Cleef/Indigo
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Songtitel
1. Rettung
2. Im Club
3. Schwebend
4. R.I.P.
5. Kommt ein Mann in die Bar
6. Weil ich es niemals so oft sagen werde
7. Schrilles, buntes Hamburg
8. Nach Süden
9. In deinen Armen
10. Der apokalyptische Reiter und das besorgte Pferd
11. Erkenschwick
12. Zurück aus Ohlsdorf
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CD-Kritiken
fehlen nochf
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Songtitel
1. Deiche
2. Die Ausfahrt zum Haus deiner Eltern
3. 48 Stunden
4. Einer
5. Tränengas im High-End-Leben
6. Balu
7. Stockhausen, Bill Gates und ich
8. Anders als gedacht
9. Die Wahrheit ist, man hat uns nichts getan
10. Handyfeuerzeug gratis dazu
11. Nacht
Songtext:
48 Stunden
"Du betratest den Raum und wir wussten
Bescheid
Ich und mein Stolz wussten: gleich ist es vorbei
Du hast die Sätze einstudiert: "Das musst du doch
verstehen so eine Chance kommt nie wieder!
Du gehst
tränenreich in eine höhere Liga
Eine grenzenlose Liebe gegen die paar hundert Kilometer
Und wenn das hier mal ein Traum war, ist er böse und
hier geht, er und ein Drittel Heinzöl, zwei Drittel
Benzin
Dies ist nur nichts, und ein Kuss und ein Zug nach
Berlin
Wir sind nicht
dafür geschaffen uns zu belügen
Und 48 Stunden können allen, aber nicht uns genügen
Macht immer was dein Herz dir sagt
Und begrab' es an der Biegung des Flusses
Mach immer was
dein Herz dir sagt
Da muss viel mehr Weisheit in mich rein
Und ich weiß genau dein Herz ist gut
Und weiß ganz genau meins wird zu Stein
Und ein letzter flotter Spruch zum Schluss
Nicht von Anfang an gewusst
Nicht von Anfang an geahnt
Was war und ist, kommt und bleibt
Es tut uns nicht leid
So sieht's aus - unterm Strich:
Es tut uns nicht leid"
Pressestimmen
"Die »48 Stunden«
des Titels, ebenjene, die einer Fernbeziehung bleiben,
reichen nicht aus, um den gemeinsamen Traum zu leben,
von dem auf dieser Platte öfter als früher die Rede ist:
»Zu erkennen, daß man glücklich ist, ist Kunst«".
(Richard Kämmerlings in der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 12.03.2005)
"Die Band Kettcar
aus Hamburg trägt das Kinderglück schon im Titel - und
ihre Texte treffen das Lebensgefühl einer erwachsen
gewordenen Pop-Fraktion so gut, dass sie eine
Jahresproduktion schlechter Reime von Juli und Co
mühelos aufwiegen."
(Elke Buhr in der Frankfurter Rundschau
vom 02.04.2005)
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Beiträge von
single-generation.de zum Thema
Fernliebe
Mobilitätszwang
Norbert F. SCHNEIDER -
Berufliche Mobilität und Lebensform
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CD-Kritiken
HENTSCHEL, Joachim (2005):
kettcar.
"Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen",
in: Rolling Stone, März
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HENTSCHEL charakerisiert kettcar
folgendermaßen:
"Kettcar
sind die ehemaligen Punks, die wohl lange glaubten, die Welt
umwerfen zu können, und davon müde wurden. Sie sind die, die
mit Mitte 30 auf den koketten Leitsatz des »Neon«-Heftes mit
der Gegenfrage antworten würden. »Eigentlich sollten wir
erwachsen werden« – Kettcar: »Unbedingt, aber warum ist das
nur so schwer?«
In der Zeitung stand neulich, dass die Leute keine
Kinder mehr zeugen, weil sie selbst Kinder bleiben wollen,
das
Peter-Pan-Syndrom. Und Kettcar sind eine der ganz
wenigen Bands, die davon erzählen, wie sich der scheiternde
Kampf gegen dieses Syndrom anfühlt."
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GÖRKE, André (2005): Erst in
die Hölle, dann zu Ikea.
Von Spatzen und
Tauben: Die Rockband Kettcar steht mit ihrem neuen Album vor
dem Durchbruch
in: Tagesspiegel v. 05.03.
KÄMMERLINGS, Richard (2005):
Sag beim Abschied leise Servolenkung.
Der Verrat des Fußballers Calle Del'Haye: Die Hamburger
Band "Kettcar" hat der Sonnenseite des Lebens die längste
Zeit nachgetrauert,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.03.
Infos zu:
Richard
Kämmerlings - Autor der Generation Golf
BUHR, Elke
(2005): Hölle & IKEA,
in: Frankfurter Rundschau v. 02.04.
Infos zu:
Elke Buhr - Autorin der Generation Golf
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kettcar
im WWW
www.kettcar.net
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weiterführende
Links
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