"Der post-ungegenständliche Dichter
Hannemann schrieb uns die folgenden Zeilen: Metall und
Mensch klatschen einmal mehr auf das Ende. Höhere Krieger
mit der Macht tötend auszusteigen, Milizen der Blutgruppen
hassen es im März zu sterben, Höllenvettern, Todesveteranen
erheben sich, Vorsicht Attacke, Euer Blut könnte brennen,
endloser Krieg, nicht zurückrennen, Vorsicht Attacke,
Ankunft des Todes, Seine Befehle sind klar, heut kein
Verstecken, kämpft bis zum Verrecken, das sinnlose Töten der
kompletten Menschheit nimmt überhand, bewaffnete
Meuchelmörder verhindern mutwillig Dein Entkommen, Kinder
des Kummers werden ins Grab getrampelt, es gibt keine
Zukunft, es gibt keine METER zum retten, Vettern des Stahls
lassen nicht ab von der Zerstörung der Menschheit, das
letzte Kommando tanzt den Reigen des Todes, Skeptiker des
Hasses regnen auf die Erde, Wolken des Terrors zerstören
jede Hoffnung auf Kippenbergers Wiedergeburt."
Zitat:
Disco-Forschung
"Erinnern
Sie sich nicht an das Buch, das 1984 bei Peter Pakesch in
Wien von mir erschien unter dem Titel »Sind die Discos so
doof, wie ich glaube, oder bin ich der Doofe«? Dann werden
Sie wissen (der Kenner), daß dort zwischen den Buchdeckeln
nichts geschrieben stand. Dieses möchte ich im Laufe der
Zeit nachholen. Die Vorstellung vom 19. Dezember '86 ist
keine andere als, daß ich glaube, daß es scheißegal ist, ob
in einer Discothek, die 250 Personen faßt, drei Menschen
unterwegs sind oder 250, soweit die drei Personen genauso
aussehen wie die 250. Man hat so seine Vorbehalte gegen
Truppentherapie. Vermutet man etwas Bildhübsches oder etwas
Absonderliches, ist dies nur ein Beweis dafür, daß man es
nicht wahrhaben will. Selbstverständlich gilt auch hier die
Ausnahme. Eine davon bin ich natürlich, da ich nicht nur
glaube, daß ich besser aussehe (besser bin), sondern
derjenige, der den ganzen Stall durch wissenschaftliche
Arbeit zusammenhält, bis diese die abschließende Erkenntnis
gebracht hat. Kindliche, jugendliche und nun mittlerweile
mittelalterliche Gezeiten meiner Forschung waren geprägt
durch den Blick zur Tür. Erstens: Wer kommt da rein?
Zweitens: Da könnte ja jemand reinkommen (jemand
Besonderes)! Und drittens: Wenn ich jetzt gehe, bevor der
Laden dicht macht, könnte ich denjenigen oder diejenige
Person, die den Beweis für die Ausnahme liefern könnte,
verpassen. Zweitens - und das sei ehrlicherweise dazu gesagt
- mußte ich als Kind immer pünktlich ins Bett. Dagegen wehre
ich mich noch heute. Doch zurück zum heutigen Tag zwischen
drei Uhr fünfzehn und fünf Uhr. Auf die nächtliche Frage,
die ich an Michael Krebber, der als ein in sich gekehrter
beobachtender steifer amRandeder DisoTanzflächestenderTyp,
stellte »Was sagst Du dazu?« Er darauf: »Wozu?« MaKi: »Ja,
zur Disco hier und so!« Er darauf: »Ich könnte viel dazu
sagen, aber ich bin alleine hier.« Sehen Sie, der Mann hat's
schon beinah. Ich fügte hinzu: »Unter humanen Bedingungen.«
Denn solange man nicht auf's Ganze geht, heißt das Motto
»Nie wieder allein oder jetzt noch nicht«." (S.136f.)