[ popkulturelle Bohème ] [ Autoren der Generation Golf ] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
       
   

Matthias Penzel: TraumHaft

 
       
     
       
     
       
   

Matthias Penzel in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • PENZEL, Matthias (2002): Kleine Lügen für große Gefühle.
    Widerwärtig und komisch zugleich: "Der Simulant" von Chuck Palahniuk handelt - wie schon "Fight Club" - von Emotions- und Orientierungslosigkeit,
    in: Rolling Stone, Juni
  • PENZEL, Matthias (2003): Meilenweit von der Langeweile entfernt.
    Gleich in etlichen Formaten wird jetzt wieder einmal das Werk von Charles Bukowski interpretiert - die Ergebnisse sind so erstaunlich wie unterschiedlich,
    in: Rolling Stone, August
  • PENZEL, Matthias (2003): Das Schweigen der Schreibmaschine.
    Von der Kritik als amerikanischer Über-Romancier gefeiert, kann sich das lesende Volk für Don DeLillo nur zögerlich erwärmen. Sein neues Werk "Cosmopolis" soll das ändern,
    in: Rolling Stone, November
  • PENZEL, Matthias (2005): Dr. Gonzo, bitte übernehmen Sie!
    Journalismus als Rock’n’Roll – und ein starker Abgang: zum Tod des Beat-Autors Hunter S. Thompson,
    in: Tagesspiegel  v. 22.02.
  • PENZEL, Matthias (2005): Leid & Kunst.
    Chuck Palahniuk erzählt seine wüsten Geschichten wie auf Parties,
    in: Rolling Stone, Nr.6, Juni
  • PENZEL, Matthias (2006): Kontrapunkt, aber kein Hit.
    Ein Büchlein über das Glück,
    in: Frankfurter Rundschau v. 21.02.
    • Inhalt:
      Matthias PENZEL stellt das Buch "Das zerbrechliche Glück" von Eberhard STRAUB vor:

                
      "Straub erinnert an Standpunkte des Anarchisten Bakunin, an Aldous Huxley und überrascht eher en passant mit der Beobachtung, dass außer den Massenmedien auch der gern alles ordnende Staat in die Privatsphäre eingreift und Eheschließungen wie Nuklearfamilien - anstelle eigenständiger Lebensformen und Individuen - fördert.
                
      Straub macht sich stark für Liebe und Lust, wobei er Ehe und Treue eher nebenbei mitschleppt."
  • PENZEL, Matthias (2006): Bernd Cailloux - Geschäftsjahr 1968/1969,
    in: Rolling Stone, Mai
    • Inhalt:
      "Der eine ist eben vor allem Unternehmer, ein anderer Bastler und der Dritte (hier: Protagonist) Idealist bzw. ewiger Hippie. Im Feuilleton kam die Geschichte sehr gut an, vor allem da abseits der Klischees. Macht Lust auf das Buch über die Zeit dazwischen, verfasst von den zehn Jahre jüngeren Georg Heinzen und Uwe Koch: »Von der Nutzlosigkeit erwachsen zu werden«", meint Matthias PENZEL zu dem Buch "Geschäftsjahr 1968/1969" von Bernd CAILLOUX.
  • PENZEL, Matthias (2007): Are there German writers whose work you think should be better known in Germany?
    20 Jahre tot: Jörg Fauser,
    in: goon-magazine.de v. 14.07.
    • Inhalt:
      Der FAUSER-Biograf Matthias PENZEL über den verkannten Schriftsteller Jörg FAUSER:

                   "Klar: Ich, als Fauser-Biograph kenne nicht die Wahrheit, weiß nicht, warum welches Werk und welches Leben in Erinnerung bleibt; weiß eigentlich nur, dass es Gerechtigkeit nicht gibt. Höchstens Glück und Zufälle. Und ich weiß noch etwas: Nachdem ich für die Fauser-Biografie »Rebell im Cola-Hinterland« mit meinem Co-Autor Ambros Waibel über hundert Leute nach ihrem Freund oder Kollegen oder Angestellten Jörg Fauser befragt habe, darunter auch Joschka Fischer, Wolf Wondratschek, CEOs der Verlagsbranche, Informanten von Geheimdiensten, Redenschreiber für den Bundeskanzler usw., nachdem ich Fausers Elegien, diese mit Herz und Faust verfassten Artikel über vergessene Schriftsteller gelesen habe, dieses ganze wilde Oeuvre eines Suchenden, der vor allem immer wieder eine Haltung einnahm und vertrat, die Poeten wie Autoren wie Leser bekräftigt hat (Helmut Krausser wie Benjamin von Stuckrad-Barre, Feridun Zaimoglu wie C.D. Brumme, Achim Reichel und und und…), weiß ich, dass man bei einer Kritik Fausers mehr braucht als den von Winkler gebrauchten Hinweis, Fauser sei beim Ingeborg-Bachmann-Wettlesen in Klagenfurt 1984 »einfach nur furchtbar schlecht« gewesen. Denn genau da hatten wir ja, was Fausers Lebensweg prägt: mit dem richtigen Text (Mann und Frau wollen zueinander, können aber nicht) des Schriftstellers vor den Literaturbetrieblern, aber am falschen Ort zur falschen Zeit (die Lust am »Neuen Deutschen Erzählen« wurde erst zehn Jahre später wiederentdeckt)."
 
       
   

Matthias Penzel im Gespräch

 
   
  • OTTO, Stefan (2005): Lirum, Larum, LU.
    Matthias Penzel, 1966 in Mainz geboren, ist in Ludwigshafen aufgewachsen. Nach einigen Semestern Philosophie, Germanistik und Soziologie lebte er zehn Jahre in London. Er ist Journalist, vor allem für die Frankfurter Rundschau und Rolling Stone, und arbeitet gerade an seinem zweiten Roman,
    in: Meier, Nr.9, September
 
       
   

Objekte im Rückspiegel sind oft näher, als man denkt (2010).
Die Auto-Biografie

Freiburg: Orange Press

 
   
 
 

Klappentext

"Fetisch und Umweltsünde, Sicherheitskapsel und Waffe, Emanzipationsmotor und Turboantrieb des Kapitalismus: Das Automobil ist eine perverse Wunscherfüllungsmaschine, in der es nicht weniger chaotisch zugeht als in unserem Selbst (griech. »auto«). Dabei fährt das Auto nicht von selbst. Es ist nicht automobil oder gar autark, es ist ein hilfsbedürftiges Wesen. Erst wenn wir seinen Durst nach Treibstoff stillen, in ihm Platz nehmen und den Schlüssel umdrehen, erwacht der Wagen - und mit ihm das Gefühl von Macht und Unabhängigkeit. Mit dem Auto ist die Welt ein Stück kleiner geworden, aber auch größer. Sie ist freier geworden, aber auch enger. Das Auto fährt uns in die Natur, die es bedroht. Es bringt uns individuellen Geschwindigkeitsrausch und kollektiven Stillstand, es ist alles in einem. Das Auto ist das Medium des 20. Jahrhunderts. Matthias Penzel, Autonarr aus Überzeugung und wider besseres Wissen, hat das erste Autobuch der post-automobilen Gesellschaft geschrieben. Seine Kulturgeschichte ist ein rasanter Trip, off-road und assoziativ, bildgewaltig und subjektiv wie ein Roadmovie"

 
 
 
       
     
       
   

TraumHaft (2004)
Hamburg: Schwartzkopff Buchwerke

 
   
 
 

Klappentext

"Dies ist nicht die Geschichte einer Generation, die sich über Marken und Konsumgüter definiert. TraumHaft ist ein Rock 'n' Roll-Roman, eine Liebesgeschichte – über Musik, Kunst, Freundschaften und massig mehr.
Ein Mood-Roman, jedes Kapitel wie ein neuer Song. Nicht zwingend von vorne nach hinten zu lesen. Auch nach wiederholtem Lesen voller Überraschungen und Zwischentönen. Ein »Ulysses« für Motörhead-Freaks.
Die Story ist in vier Parts unterteilt, die sich von einer Stadt in Deutschland über London, New York nach Los Angeles bewegen, demselben Treck folgend, den diejenigen eingeschlagen haben, die ihre Träume schließlich in den Studios von Hollywood verpackten und verkauften.
"

 
 
 
       
     
     
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
     
   
 
   
© 2002-2010
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 01. September 2004
Update: 08. Dezember 2010