| |
|
[
popkulturelle Bohème ] [
Musik-Index ] [ Suche ] [
News ] [ Homepage ]
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Peter Hein in seiner eigenen
Schreibe
|
|
| |
|
-
HEIN, Peter & Xao SEFFCHEQUE (2002): Zu Alt, um jung zu sterben.
Punk, New Wave, NDW - Recycling statt Revival,
in: Rolling Stone Nr.10, Oktober
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Peter Hein im Gespräch
|
|
| |
|
- ZIEMER, Jürgen (2002): Die
Frauen-Versteher.
Peter Hein und Thomas Schwebel von "Fehlfarben" über Polit-Pop,
Sex und ihr erstaunliches Comeback-Album "Knietief im Dispo",
in: Süddeutsche Zeitung v. 28.09.
-
BURGER, Jörg & Sven HILLENKAMP (2002): Zurück zum Zorn.
Kommt nach Spaßgesellschaft, Start-up-Euphorie und Popliteratur
jetzt wieder Rebellion? Mieze von der Berliner Band Mia und
Fehlfarben-Legende Peter Hein über Punk und den Stimmungsumschwung
im Land,
in: Die ZEIT Nr.42 v. 10.10.
-
DAX, Max (2002). "Zur Erholung gehe ich ins Büro",
in: TAZ v. 19.10
- Inhalt:
Interview mit Thomas SCHWEBEL, Michael KEMNER und
Peter HEIN. Letzterer kommt erst zu spät und setzt sich dann ab, um
zuletzt doch noch am Gespräch teilzunehmen.
Punk
war schon immer eher Stilisierung, was die Beschreibung der
Kleidung und des Interviewsettings wichtiger werden lässt als das
Interview selbst:
"Endlich
setzt sich Peter Hein zur Runde. Diesmal hält der Stuhl. Hein
trägt einen seltsam verknitterten
weißen Anzug, der ohne Zweifel für einen Menschen mit einem
dickeren Bauch geschneidert wurde. Der Anzug sitzt überhaupt
nicht, aber Hein fühlt sich darin offensichtlich richtig wohl"
-
LORENTZ, Frank (2002): Der Zorn der älteren Herren.
Die Fehlfarben, Ikonen des Deutsch-Punks, spielen wieder. Hat
sich halt so ergeben, sagt Sänger Peter Hein,
in: Welt am Sonntag v. 20.10.
-
PILZ, Michael (2002): Geschichte wird gemacht.
Die Band Fehlfarben ist wieder da. Pünktlich zur Besinnung auf
den deutschen Punk,
in: Welt v. 26.10.
- MAGERL, Sabine (2002): Spielt das Zeug
bloß nicht!
In die Gegenwart kopiert: Peter Hein und Fehlfarben haben eine
neue Platte gemacht,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 27.10.
- FUCHS, Oliver
(2002): Ich und die Wirklichkeit.
Es geht um alles: Heute erscheint das neue Album des Safttrinkers
und Büro-Punks Peter Hein und seiner Band "Fehlfarben",
in: Süddeutsche Zeitung v. 28.10.
- HANEKAMP, Tino (2002): "Wir sind über 40,
aber frisch im Kopf!".
Die Fehlfarben sind zurück - und "Knietief im Dispo",
in: Hamburger Morgenpost v. 02.11.
-
HANEKAMP, Tino (2002): Heilfroh, wenn's nicht scheiße ist,
in: Telepolis v. 05.11.
-
HARTMANN, Andreas (2002): Fehlfarben.
"Es geht voran, es bleibt, wie es ist",
in: Jungle World Nr.49 v. 27.11.
- Kommentar:
HARTMANN interviewt anlässlich der CD "Knietief im
Dispo" die Mitglieder der Punkrockband "Fehlfarben".
Amelie von HEYDEBRECK hat in
der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung eine
Loser-Typologie präsentiert, wonach der Fehlfarben-Sänger
Peter HEIN dem Pessimismus der männlichen Modernisierungsverlierer
- die demnächst massenhaft für den Niedriglohnsektor vorgesehen
sind - eine Stimme gibt.
Dagegen ist für die
"Powerelite" (einschließlich der bereits und zukünftig noch zu
entlassenden Journalisten der Frankfurter Allgemeine) das
Helden-Modell der "Zweiten Chance" vorgesehen.
- HILSBERG, Alfred
(2002): Ich bin ja nicht mein eigener Psychiater,
in: SPEX Nr.12, Dezember
- SCHALLENBERG, Jörg
(2003): Das Leben zum Lied.
"Fehlfarben"-Sänger Peter Hein über die Last der Vergangenheit
und eine ungewisse Zukunft,
in: Süddeutsche Zeitung v. 06.02.
- Inhalt:
Peter HEIN ist mit der neuen Fehlfarben-CD
"Knietief im Dispo" auf Tour:
"SZ: Ihr Modell ist ja der Popstar im
Nebenjob. Sie arbeiten seit mehr als 25 Jahren als Angestellter
bei Xerox und gehen nur auf Tournee, wenn Sie Urlaub haben. Wollen
Sie das noch mal ändern?
Hein: Naja, bei Xerox geht es ja nur noch ein halbes Jahr.
SZ: Wieso? Wegrationalisiert?
Hein: Genau.
SZ: Und dann? Knietief im Dispo?
Hein: So ist das eben. Wir sind mit unseren Platten der Zeit
voraus. Auch unserer eigenen. Jetzt lebe ich eben das Leben zu
meinen Songs."
-
Neu:
SAWATZKI, Frank (2006): 5 Fragen an
Peter Hein.
Der Fehlfarben-Sänger über Arschkriecherei, 17 Gastsänger,
Gesamtvergreisung und ein Album, mit dem er nichts zu tun hat,
in: musikexpress, März
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
|
 |
| |
|
|
Pressestimmen
"Fehlfarben genießen allseits allen
Respekt. Was kann verlockender sein für Hein, als diesen
Respekt zu unterwandern? Und dabei die Negationen von
einst zu negieren?"
(Thomas Kramar in der Presse vom
21.02.2006)
"seltsames, sentimentales (?), supergeiles
(!!!) Stück Freundschaftsdienst: Andere Menschen singen
Fehlfarben, Altes und Neues, ein bunter Strauß
Emotionen"
(Frank Sawatzki im musikexpress, März
2003)
|
|
|
 |
|
 |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Songliste
- KROPPUCH, Nils -
Das sind Geschichten
- GRÖNEMEYER, Herbert -
Grauschleier
- HEIN, Peter & Harry RAG
– Die Wilde 13
- CACTUS, Françoise -
(Geh) Du ran Du ran
- SCHNEIDER, Helge -
Einsam
- GUT, Gudrun - Sonntag
Morgen
- CAMPINO
– Paul ist tot
-
BEGEMANN, Bernd -
Die kleine Geldwäscherei
-
SPILKER, Frank - Schlaflos nachts
-
DIE FALSCHEN FARBEN
- Der Himmel weint
- STOYA - Stell Dir vor
- FEHLFARBEN -
Chirurgie 2010
- KAISER, Claudia
- Club der schönen
Mütter
- MAHMOUD, Thomas
– Zarte Zeilen
-
LOWTZOW, Dirk von - Internationale
-
DISTELMEYER, Jochen -
Alkoholen
- LOHMEYER, Peter -
Magnificent Obsession
- HEIN, Peter & TV Smith -
Ein Jahr (es geht voran)
|
|
| |
|
CD-Kritiken
-
KRAMAR, Thomas (2006): Und die Verweigerung?
Verweigern! Diskurs-Pop-Klassiker. Die "Fehlfarben"
testen ihre Songs auf Belastbarkeit,
in: Die Presse v. 21.02.
- LEBER, Sebastian (2006):
Verwende deine Jugend.
Die Fehlfarben sind
eine Pop-Institution. Das Jubiläums-Album „26 ½“ zeigt,
wohin das führt,
in: Tagesspiegel v. 22.02.
- SAWATZKI, Frank (2006):
Fehlfarben - 26 1/2,
in: musikexpress, März
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
CD-Kritiken
- BUHR, Elke
(2002): Löcher in den Konten.
Niemand wird auf ewig siegen - Fehlfarben, die Erfinder
des deutschen Punk, probieren ein Revival,
in: Frankfurter Rundschau v. 30.10.
- Inhalt:
Elke
BUHR macht sich Gedanken zur aktuellen Single "Club der
schönen Mütter" der Band Fehlfarben:
"Vielleicht
werden irgendwann die Popgeschichtsschreiber feststellen,
dass das wichtigste Ereignis des deutschen Popjahres 2002
die Entdeckung der Mutterschaft war. Man wird sich an die
Bilder von Charlotte Roche erinnern, wie sie in ihrer
Viva-Sendung Fast Forward mit kokettem Blinzeln und
ausgefeilten Kalauern ihre Videos anmoderiert, und
unterhalb des Blinzelns sitzt das kurze T-Shirt, und
unterhalb des Shirts wölbt sich der schwangere Leib, und
mit dem Kind wächst langsam aber unaufhaltsam die auf den
Bauch der Mutter tätowierte Schlange. Demnach wäre es das
eigentliche historische Verdienst der ehemals wichtigsten
deutschen Punkband Fehlfarben, im Videoclip festgehalten
zu haben, wie Charlotte Roche ihren dicken Bauch plus
Kinderwagen über Felder und Wiesen schiebt und schließlich
lachend mit den alten Herren in der Kneipe am Tisch
sitzt."
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
|
 |
| |
|
|
Peter Hein über "Monarchie und Alltag"
"Anfangs habe ich gar nicht bemerkt, dass »Es geht
voran« als Hymne von allen möglichen Friedensbewegungen
missbraucht wurde. Aber ich fand das dann ziemlich
scheiße. Ich war ja nicht unbedingt
Hausbesetzersympathisant. Und ich habe mich eben
gewundert, wo da der Zusammenhang sein soll."
(aus: Jürgen Teipel "Verschwende Deine
Jugend", 2001, S.291)
|
Peter Hein über Peter Hein
"Ich habe unsere Bandinfos und die ganzen
Artikel für den Ostrich an meinem Schreibtisch
bei Xerox geschrieben. Genau wie später fast alle Texte
für Mittagspause und Fehlfarben. Hatte ich wenigstens
was zu tun."
(aus: Jürgen Teipel "Verschwende Deine
Jugend", 2001, S.39)
"Auf »Testbild« sind wir gekommen, als
wir mal nachmittags bei meiner Mutter zu Hause was zu
essen kriegen sollten. Da saßen wir halt herum und
warteten. Und zu der Zeit gab es ja nachmitags nur das
Testbild im Fernsehen."
(aus: Jürgen Teipel "Verschwende Deine
Jugend", 2001, S.95)
"Das
Einzige, was wir exzessiv gemacht haben, das war
flippern. Das war auch eine klare Sache: »A Game of
Skill - Played for Fun« (...) Wir haben das erfunden."
(aus: Jürgen Teipel "Verschwende Deine
Jugend", 2001, S.54)
"Ich habe an »No Future« geglaubt. »I
don't care« war auch wichtig. Nur weil ich »I don't care«
gesagt habe, bin ich ja immer noch da, wo ich heute bin.
Nur deshalb ist ja nichts aus mir geworden. Weil mir das
alles egal ist. Sonst hätte ich ja Karriere machen
können."
(aus: Jürgen Teipel "Verschwende Deine
Jugend", 2001, S.361)
|
|
 |
|
 |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
-
GROSS, Thomas (2002): Ein Aufstand alter Männer,
in: TAZ v. 19.10.
- Inhalt:
Thomas GROSS versucht eine Annäherung an das Punk-Phänomen:
"Was
(...) seine wahre, innerste Essenz ausmacht, wer das P-Wort berufen
in den Mund nehmen darf und wer nicht, ist bislang strittig.
Düsseldorf war mehr Dosenbier, Hamburg die Brutstätte kommender
Popstrategen und Berlin, wie immer, ein Sonderfall.
An populärer Musik geschulte Intellektuelle beweisen Punkkompetenz,
indem sie den Weltekel der Bewegung mit den Avantgardetheorien des
20. Jahrhunderts verbinden. Und tatsächlich lassen sich Spuren
nachweisen, von Walter Benjamins Idee eines "destruktiven
Charakters" bis hin zu Adornos negativer Dialektik, aber darüber
hinaus?
Dem
Comeback von Gruppen wie Fehlfarben kann GROSS wenig abgewinnen,
denn aus "den scharf gerittenen Attacken von einst sind
Rückzugsgefechte geworden, und aus Jugendverschwendern
Wertkonservative."
-
HAIRAPETIAN, Marc (2002): Voran in die Vergangenheit.
Das Comeback der Fehlfarben,
in: Spiegel Online v. 01.11.
- DIEDERICHSEN, Diedrich (2002): Lange
her.
Diedrich Diederichsen über das Comeback der Fehlfarben,
in: Tagesspiegel v. 04.11.
- Inhalt:
Diedrich DIEDERICHSEN
widerspricht Thomas Groß (TAZ vom 19.10.2002), der den
Fehlfarben Geschichtsblindheit vorgeworfen hatte. Für
DIEDERICHSEN waren die Fehlfarben noch nie eine Band auf der
Höhe der Zeit:
"Sie
haben schon 1980 Rückschau gehalten, ihr Grundton war immer
schon ein verklingender, ihr Gemüt vom Grau des Schleiers
verdunkelt, der immer schon über der Stadt liegt. Die
Fehlfarbe war nicht die seltene, fehlende Farbe einer Reihe,
sondern anders als bei der Zigarre das Fehlen jeglicher Farbe.
Diese Stimmung wird aber nicht formuliert aus der brennenden
Langeweile einer Jugend, die noch auf neues Ding und
Jugendbewegung wartet, sondern damals schon aus der
präpotenten Sicherheit heraus, dass man das Beste allemal
hinter sich hat."
-
BALZER, Jens (2002): Was hab ich denn da vorn verlorn?
Für die, die immer noch da sind: "Knietief im Dispo", das
neue Album der Fehlfarben,
in: Berliner Zeitung v. 07.11.
- Inhalt:
BALZER hat die Kontroverse
zwischen Diedrich DIEDERICHSEN und Thomas GROß um die Band
"Fehlfarben" verfolgt und liest die Stellungnahme von
DIEDERICHSEN als Verteidigungsschrift mit falschen
Argumenten:
"Tatsächlich (...) hat
es bei den Fehlfarben ja niemals irgendwelche
Ursprungsfantasien oder Sehnsüchte nach Vergangenem gegeben.
Der Existenzialismus, den sie gepflegt haben (und weiterhin
pflegen), ist jener Existenzialismus, der dem Punkrock je
schon innewohnt. Wer sich mit seiner ganzen Existenz aufs
Spiel setzen will, wer, wie ein heute wieder populärer
Punkslogan hieß, seine Jugend verschwendet, behält dabei am
Ende eben nichts übrig als die offene Frage, wie man nach
dem Ende dessen, worum es einem eigentlich ging, irgendwie
weiterlebt.
Davon handelte »Monarchie und Alltag«, davon handelt nun
auch »Knietief im Dispo« - nur eben aus der Perspektive von
Dreißig-, vielleicht Vierzigjährigen, denen die Welt noch
immer nicht als die eigene erscheint.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
weiterführende
Links
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|