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Tobias Rapp:
Lost and Sound
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Tobias Rapp
in seiner eigenen Schreibe
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- BLÜMNER, Heike & Tobias RAPP (1997):
Lieber einen "walk on the wild side" riskieren, als sich auf der
sicheren Seite zu langweilen,
in: TAZ v. 12.02.
- Inhalt:
"Wir waren Hausbesetzer und haben selber eine
Zeitschrift herausgegeben. Wir haben Politologie und Philosophie
studiert und ein Praktikum bei der Ausländerbeauftragten gemacht.
Nebenbei haben wir unseren Unterhalt damit verdient, alte Leute zu
versorgen und uns um alkoholkranke Sozialhilfeempfänger gekümmert.
Doch statt uns mit Parteisitzungen den Abend zu vermiesen, gehen wir
lieber in Techno-Klubs. Statt Flugblätter zu verfassen, legen wir
lieber Platten auf", bekennen BLÜMNER & RAPP und begründen, warum
ihnen politische Institutionen gestohlen bleiben können.
- RAPP, Tobias (1997): Wer will in die
Hauptstadt?
Wird Berlin unattraktiver?
Der Zuzug jüngerer Menschen hat nachgelassen. Für wehrdienstfähige
Männer gibt es keinen Grund mehr zu kommen,
in: TAZ v. 02.05.
- RAPP, Tobias (1998): Massenboheme auf
E.
Werden wir noch einmal so aufgeregt sein? Der Musikkritiker
Simon Reynolds
über Parallelen zwischen Rock- und Rave-Kultur und die Bedeutung von
Drogenzyklen, den männlichen Kriegerkörper im Hardcore und die politis,
in: TAZ v. 04.09.
- RAPP, Tobias (1999):
The body is the message.
Wie die Ästhetik von heute
zur Ethik von morgen wird: Gabriele Klein stellt in ihrem Buch
"Electronic Vibration" den Körper ins Zentrum ihrer Poptheorie,
in: TAZ v. 14.05.
- Inhalt:
"Ulf
Poschardts »DJ-Culture« war eines der ersten Bücher, das die
elektronische Musik zum Sprechen brachte und ihr im Vorbeigehen gleich
noch eine Geschichte verpaßte - wenn auch im philosophischen
Schlußteil hanebüchener Unfug zusammengequirlt wurde und nach einigen
poststrukturalistischen Umwegen zu guter Letzt der Weltgeist in der
Love Parade zu sich selbst fand. Nun legt der gleiche Verlag mit
Gabriele Kleins »Electronic Vibration« die ideelle Fortsetzung von »DJ-Culture«
nach. Mit einigen kleinen Unterschieden. Anders als Poschardts Buch
verzichtet »Electronic Vibration« fast völlig auf
Geschichtsschreibung. Und ebenfalls anders als Poschardt sind Gabriele
Kleins Überlegungen auch stimmig. Dafür ist es auch weit weniger
aufregend",
meint RAPP zum Buch
"Electronic
Vibration" von Gabriele KLEIN.
- RAPP, Tobias (1999): Der
Individualhubschrauber in Mitte.
Hier wurde der Spätneunziger-Chic kreiert: Die Einrichtung im WMF
führt die unterschiedlichsten Fraktionen hipper Trinker der Stadt
zusammen. Seit zwei Jahren ist der Club in der Johannisstraße,
in: TAZ v. 15.12.
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RAPP, Tobias (2004): Da liegt der strand.
Lebensstandort Deutschland (2): In wunderbarer und weltbekannter
vielfalt trotzt die berliner nischenkultur seit jeher allen unbilden.
Mittlerweile auch an beiden spreeufern,
in: TAZ v. 12.08.
- Inhalt:
"Alle
finden Berlin toll. Weil es hier so frei ist. Weil alle so
creative sind. Weil man tun kann, was man will. Weil
alle so dedicated zu ihrer work
sind. Wobei work eben die arbeit am kunstwerk des
eigenen lebens ist.
Doch dann blickt man
sich um, schaut sich etwa an, wie man das letzte wochenende zugebracht
hat, und muss feststellen: sie haben recht. Die weltberühmte berliner
nischenkultur lebt und gedeiht. Da sitzt man etwa den ganzen
samstagnachmittag in einer der zahllosen neuen strandbars an der Spree
herum. In der nähe des s-bahnhofs Jannowitzbrücke gelegen, eingeklemmt
zwischen dem Deutschen Zentrum für Architektur und jener
industrieruine, die vor vielen jahren einmal den plant beherbergte,
eine der keimzellen des berliner technonachtlebens, im unterschied zu
anderen clubs bis heute unvergessen, weil Wolfgang Tillmans dort mal
seine kamera in die sonntägliche morgensonne hielt",
meint RAPP
-
RAPP,
Tobias (2005): Zerreißen und neu starten.
Hinweg mit dem alten
Rockkanon, hier kommt der neue! Der britische Musikjournalist Simon
Reynolds erzählt mit "Rip It Up And Start Again" die Geschichte des
Postpunk der Jahre 1978-84,
in: TAZ v. 20.05.
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RAPP, Tobias (2005): Nihilisten auf Abenteuerurlaub.
Tina Uebel: Horror Vacui,
in: DeutschlandRadio. Sendung v. 24.05.
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RAPP, Tobias
(2005): Ein Blitzgerät als Symbol.
Bernd Cailloux: "Das Geschäftsjahr 1968/69",
in: DeutschlandRadio v. 05.07.
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RAPP, Tobias (2005): Die Verhältnisse sprechen wieder.
Lange war die Popmusik in Deutschland politisch nicht mehr so
interessant wie heute: Im Infantilitätspop artikuliert eine junge
Mittelschicht ihre Sehnsucht nach einem beschützten Leben jenseits der
Unbill gesellschaftlicher Konflikte. Im aggressiven HipHop boxt sich
eine urbane Unterschicht durch eine als kalt empfundene Welt. Und die
Linke sorgt sich um die Nation,
in: TAZ v. 14.09.
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RAPP, Tobias (2005): Lass uns nicht über Spex reden.
Wer hat die Hegemonie im
Popdiskurs? Ulf Poschardt wirft Diedrich Diederichsen Realitätsverlust
vor, Dietmar Dath wünscht der Popkulturlinken den Weltbürgerkrieg an
den Hals. In der Popkritik tobt ein Erbfolgekrieg um die
Hinterlassenschaft der "Spex" und die Definitionsmacht darüber, was
real ist,
in: TAZ v. 15.11.
- Inhalt:
Tobias RAPP zeichnet nochmals die
POSCHARDT-Debatte nach, wobei er noch Dietmar DATH und
seinen Roman
"Für immer Honig" mit einbezieht.
Im Roman von
Dietmar DATH zettelt eine "Gruppe von mathematisch und leninistisch
geschulten Übermenschen einen Weltbürgerkrieg an".
RAPP zeigt die
poplinken Verflechtungen auf, die zwischen
Diedrich
DIEDERICHSEN, Ulf POSCHARDT und
Dietmar DATH
bestanden, um seine Vatermord-These zu belegen:
"Diederichsen
(...) war der Gutachter von Poschardts Doktorarbeit, die unter dem
Titel »DJ-Culture« dann das Buch wurde, das ihm einige Türen
öffnete. Dath war der letzte Spex-Chef bevor das
Magazin verkauft wurde - Diederichsen war damals einer der
Herausgeber."
DIEDERICHSEN
wird von RAPP als "Lobbyist hinter den Kulissen" dargestellt, der
das wahre Erbe der Musikzeitschrift Spex weiterpflegt:
"seine
Behauptungen und ästhetischen Richtungsangaben konnten ihre Kraft
auch deshalb entfalten, weil er niemals müde wird, sie als Lobbyist
hinter den Kulissen durchzusetzen. Er mag nicht der einzige gewesen
sein, der in der Jury saß, die die Bundeskulturstiftung bei der
Vergabe ihrer Gelder beriet, doch es gab Partys linker
Kulturschaffender in den letzten Jahren, wo die Zahl derjenigen, die
ihre Miete direkt oder indirekt von der Bundeskulturstiftung bezahlt
bekamen, locker die Zahl überwog, die sich anderswo ausbeuten. Umso
abstruser natürlich Poschardts Vorwurf, Diederichsen hätte die
Verbindung zur Realität verloren. Dies ist Realpolitik."
Vor diesem
Hintergrund erscheint die POSCHARDT-Debatte dann als "Erbfolgekrieg
um die Hinterlassenschaften der Spex (...). Es geht
um kulturelle Hegemonie. Und der, der über sie bestimmt, darf sagen,
was real ist."
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RAPP, Tobias & Arno
FRANK (2006): Die neue Blumfeld.
Diese Woche erscheint
"Verbotene Früchte", von manchen ersehnt, von anderen gefürchtet. Fest
steht: An Blumfeld scheiden sich die Geister,
in: TAZ v. 25.04.
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RAPP, Tobias (2007): An der Denkschranke.
Abrechnen mit den poplinken Kulturpessimisten der 90er-Jahre? Oder
die weitere Zersplitterung der Musikindustrie beschreiben? Die neue
"Spex" ist da - und schon geht der Streit um das Erbe weiter,
in: TAZ v. 02.03.
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RAPP, Tobias
(2007): Vorbereitungen zu Elivs' Krönung.
Vor 30 Jahren starb Elvis Presley. Pophistoriker Jon Savage erzählt
in einem Buch, wie das Subjekt entstand, das ihm Weltruhm brachte: der
Teenager,
in: TAZ v. 16.08.
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RAPP, Tobias (2008): Vom Jungen zum Mann.
in: DeutschlandRadio v. 05.02.
- Inhalt:
Rezension des Buches
"Slam" von Nick HORNBY.
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RAPP, Tobias (2008): Auch das noch - die Avantgarde verlässt Berlin.
Die Tage Berlins als europäische Hipness-Hauptstadt sind gezählt.
DJ Fetisch ist weg und dem "FAS"-Feuilleton geht's auch nicht so gut,
in: TAZ v. 18.09.
-
RAPP, Tobias (2008): Wie Herr Lehmann nach Berlin kam,
in: DeutschlandRadio v. 23.09.
-
RAPP, Tobias (2008): Die dümmste Jugendkultur.
In Berlin randalierten junge Punks in der Universität für "mehr
Bildung" - und demonstrierten damit, wie sehr diese Jugendbewegung
inzwischen auf den Hund gekommen ist,
in: TAZ v.
14.11.
- Neu:
RAPP, Tobias (2010): Das Wunderkind der Boheme.
Die Schülerin Helene Hegemann ist erst 17 und lebt in
Berlin. In ihrem ersten Roman erzählt sie, wie schwer jungen
Menschen die Rebellion fällt, wenn schon die Eltern Rebellen
sind,
in: Spiegel Nr.3 v. 18.01.
- Inhalt:
Tobias RAPP porträtiert
Helene HEGEMANN und beschreibt die
Intention des Romans
"Axolotl Rodkill", das vom "linksresignativen
Milieu der Kulturschaffenden" handelt, in dem jugendliche Rebellion
schwer ist. Nicht auf den Plot komme es an, sondern auf die
Athmosphäre des Romans. Dass der Roman auch im Technoclub Berghain
spielt, hält RAPP nicht für erwähnenswert.
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Tobias Rapp
im Gespräch
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KITTEL, Sören (2009): "Berlin ist ein Sehnsuchtsort".
Der Journalist Tobias Rapp ist intimer Kenner der Berliner Clubs
und Szene. Heute stellt er in Berlin (20.30 Uhr, Buchhandlung "Pro
qm" in Mitte) sein Buch über den Berliner Ausgehbetrieb vor: "Lost
and Sound - Berlin, Techno und der Easyjetset". Im Gespräch
erzählt er, warum Berlin ein Ziel für das junge Europa geworden ist,
in: Berliner
Morgenpost v. 27.02.
-
MÜLLER, Kai (2009): Die neuen Tempel des Techno.
Techno, das war einmal, heißt es. Aber falsch: Autor Tobias Rapp
hat ein Buch über den neuen Berliner Underground, Easyjetset und
Rave-Touristen geschrieben. Die Szene war noch nie so lebhaft wie
heute, sagt er. Ein Gespräch,
in: Tagesspiegel
v. 03.03.
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Klappentext
"Techno ist tot, zumindest
offiziell. In Wirklichkeit waren elektronische Musik
und die nächtliche Subkultur des Ausgehens –
jenseits von sozialen Utopien und Love Parade – nie
kreativer und interessanter als heute. Und nie so an
einem Ort konzentriert: Jedes Wochenende bevölkern
junge Leute aus ganz Europa ein paar Kilometer am
Berliner Spreeufer; sie kommen mit Billigfliegern
und bleiben nicht selten, bis die letzte After Hour
nach Tagen fast wieder ins nächste Wochenende mündet
...
Tobias Rapp,
Musikredakteur der taz und ein intimer
Kenner der Szene, porträtiert die faszinierendste,
exzessivste und insgeheim einflußreichste
Hauptstadtkultur und ihre Protagonisten: Tänzer und
DJs, Musikproduzenten und Stadtplaner."
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Inhaltsverzeichnis
Vorwort: Berlin, Techno
Die Woche beginnt: der Mittwoch
Wie eine Clubmeile entsteht
Clubmiles & More
Dieser Club braucht kein Schild
Schwimmen in der MediaSpree
Die Hedonistische Internationale marschiert
Im Zentrum der Szene
Wirtschaftsfaktor Feiern
Wir feiern, wo wir sind
What we gonna do right here is go back
Auferstanden in einer Ruine
Zurück zum Beton
So viele Sprachen hier ... der Donnerstag
Der Easyjetset und die neue europäische
Clubgeografie
Das Techno-Hostel
Ein Gespräch mit einem Hostelphilosophen
Der Easyjet-DJ
Wo ist zu Hause, Techno?
Der Mittwochsmann
Bitte gehen Sie auf null, Bang Bang Berlin
Das Berliner Nachtleben ruht auf vier Säulen: der
Freitag
Der Ricardo
Samba to Rave
Der Traum vom idealen Club
Das Berghain, die Mitte der Welt (Alexis Waltz)
Techno kann so sexy sein
Kleiner historischer Exkurs: das Ostgut, wo alles
begann
Eastside-Killer, Westside-Killer
Nach Techno kommt mehr Techno
Schlange stehen. Ins Berghain gehen. Nie wieder nach
Hause wollen. Der Samstag
Das sanfte Glück des posteuphorischen High: der
Sonntag
72 Hour Party People. Die Bar 25
Wo wir herkommen, was wir wollen
Wir nennen es nicht Arbeit
Ich bin ein Zirkuskind
Hinter den Plattenspielern sind alle gleich
Eine halbe Tonne Konfetti
Wir treffen uns in der Restrealität
Strukturwandel der Rave-Öffentlichkeit
Die Sehnsuchtskulturen des Pop
Berlin abroad
Europäische Netzwerke
Feiern, bis die Haare leuchten: der Montag
Ravemutter, Ravetochter (Interview Anton Waldt)
Die große Techno-Klötzchenschieberei
Künstler, Ingenieur, Philosoph, Euphoriker
Der will nur spielen
Kleiner subjektphilosophischer Exkurs: Wer macht
eigentlich Techno?
Die Legosteine der Musik
Wie ein Schweizer Taschenmesser
Kann ein Programm zu einfach sein?
Wir verkaufen Geschmack
Innervisions
DJ-Gigs sind die Handtaschen des Musikgeschäfts
Zurück auf Start: Der Mittwoch (Reprise)
Zwanzig Platten: eine kleine Geschichte des Berliner
Sounds der nuller Jahre
Ricardo Villalobos: »Alcachofa« (Playhouse, 2003)
Luciano: »Orange Mistake« (Cadenza, 2003)
Sleeparchive: »Elephant Island« (Sleeparchive 2004)
Nathan Fake: »The Sky Was Pink«, Holden Remix (Border
Community, 2004)
John Tejada: "Sweat On The Walls" (Poker Flat, 2004)
Booka Shade: »Mandarine Girl« (Get Physical, 2005)
Ame: »Rej« (Innervisions, 2005)
Troy Pierce: »Horse Nation« (m_nus, 2005)
Theo Parrish: »Falling Up«, Carl Craig Remix (Third
Ear, 2006)
Rhythm & Sound: »Free For All«, Soundstream Remix (Burial
Mix, 2006)
Samim & Michal: »Exercize« (Freizeitglauben, 2007)
Dettmann/Klock: »Dawning/Dead Man Watches The Clock«
(Ostgut Tonträger, 2006)
Ricardo Villalobos: »Fizheuer Zieheuer« (Playhouse,
2006)
Efdemin: "Just A Track" (Dial, 2007)
Mari Boine: »Voui Voui Me« Henrik Schwarz Remix
(Universal Jazz, 2007)
Matt John: »Olga Dancekowski« (Bar 25, 2007)
Radio Slave: »No Sleep Part 4« (Rekids, 2008)
DJ Koze: »I Want To Sleep« (IRR, 2008)
Portable: »Knowone Can Take Away« (Perlon, 2008)
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Vorabdrucke
- RAPP, Tobias
(2009): Die Clubmeile.
Mitten in Berlin ist eine neue Ausgehzone entstanden, die
jedes Wochenende tausende Feierwütige aus aller Welt
anzieht. Dieses Partygeschehen produziert einen neuen
Berlin-Mythos, ist aber auch längst zum Wirtschaftsfaktor
geworden. Trotzdem haben viele Clubs keine Zukunft, weil
auch Stadtplaner und Investoren die Gegend neu erfinden
wollen. Der folgende Text ist ein exklusiver Vorabdruck
eines Kapitels aus dem Buch "Lost and Sound - Berlin, Techno
und der Easyjet" von Tobias Rapp, das im Februar im
Suhrkamp-Verlag erscheint,
in: de:bug 129, Januar/Februar
- RAPP, Tobias (2009): Bar 25.
Immer alles haben, alles machen, alles sein,
in: Groove, Januar/Februar
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RAPP, Tobias (2009): Nie wieder nach Hause.
Über das Schreckensregime des Türstehers, Rave und
Religion, die steigende Euphoriekurve, das Drinnen und das
Draußen und das ewige Halbdunkel des Morgengrauens. Ein
Samstag im Tempel des Techno, dem Berghain,
in: Jungle World Nr.7 v. 12.02.
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RAPP, Tobias (2009): Der Easyjetset fliegt auf diese Stadt.
Jedes Wochenende kommen Techno-Touristen nach Berlin, um
in den Clubs zu feiern. Wie die Billigflieger die
Ausgehkultur umwälzen und warum ohne sie jeder dritte Laden
schließen müsste,
in: TAZ
v. 20.02.
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Rezensionen
- OEHMEN, Xaver (2009): Lost
and Sound.
Das Glück in vielen Dimensionen
in: Groove, Januar/Februar
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VENKER, Thomas (2009): Feiern, gestern, heute,
in: Intro Nr.168, Februar
- DAGAN, Miriam (2009):
Easyjetsetter ersetzt Backpacker.
Durch die Nacht mit Tobias Rapp: In einer mit Interviews
und theoretischen Schlussfolgerungen angereicherten
Erzählung lebt die Geschichte Techno-Berlins auf,
in: Spex Nr.319, März/April
-
KRÖGER, Martin (2009): Feierhauptstadt des Globus.
Tobias Rapp hat ein Buch über Techno und Berlin
geschrieben – eine prima Idee,
in: Neues Deutschland v. 09.04.
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DENK, Felix (2009): Superhelden der Schlaflosigkeit.
Zeitgeist, verdichtet: Was wurde eigentlich aus Techno?
Tobias Rapp sucht in Berliner Hinterhöfen, Heizkraftwerken
und Holzverschlägen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 11.04.
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OBKIRCHER, Florian (2009): Ickarus stürzt ab.
Katerstimmung in der Klapse,
in: Falter Nr.17 v. 22.04.
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LOICHINGER, Stephan (2009): Berlins Technoszene.
Zeitverschwendung im großen Stil,
in: Frankfurter
Rundschau v. 26.05.
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Techno-Hauptstadt Berlin in
der Debatte
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SZ-MAGAZIN (2009): Im Reich des Wahnsinns.
Falls Sie nicht reinkommen: So sieht der derzeit
berühmteste Club der Welt von innen aus,
in:
SZ-Magazin Nr.15 v. 09.04.
-
ROLL, Evelyn
(2009): Jetset trifft Easyjet-Set.
Das neue Berlin: Die Hauptstadt schmückt sich gern mit
Glanz und Namen. Doch den Takt und den Stil geben hier die
vor, die kein Geld haben. Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall
hält das ewig Unfertige die Leute in Bewegung. Ein Streifzug
durch das Tag- und Nachtleben,
in: Süddeutsche Zeitung v. 11.04.
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SEIBT, Gustav (2009): Die Mitte der Welt.
Schön war's: Kunst und Weltmarkt geben dem Berliner
Nachtleben den Todeskuss,
in: Süddeutsche Zeitung v. 24.04.
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