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- GRETHER, Kerstin & Sandra GRETHER (2007):
Tocotronic.
Verschwör dich gegen dich - und deine Wunden öffnen sich!
in:
Intro
Nr.150, Juni
tip
-Titelgeschichte: Spielverderber.
Die wichtigste deutsche Band ist zurück im Zorn: das große
Interview mit Tocotronic |
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LIEBING, Hagen & Heiko ZWIRNER (2007): "Wir hatten schon immer so
ein Anti-Gen in uns".
Gespräch mit Dirk von Lowtzow über die Schönheit der
Selbstaufgabe, seine Abneigung gegen die allgemeine Aufbruchstimmung
und die Zustände auf der Kastanienallee,
in: tip Nr.11 v. 17.05.
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HAUBOLD, Josefine (2007): "Mich nervt die Harmlosistan-Kultur".
Tocotronic ist eine der am meisten beachteten deutschsprachigen
Bands. Dieser Tage erscheint ihr neues Album. Ein Gespräch mit dem
Sänger Dirk von Lowtzow über Kapitulation, Pop, Politik, Natur und
die Jungle World,
in: Jungle World Nr.26 v. 27.06.
- Inhalt:
Dirk von LOWTZOW distanziert sich,
wie es sich heutzutage gehört,
vom Pop:
"Es gibt eigentlich kaum etwas, das ich schrecklicher finde als
dieses ewige Insistieren auf Authentizität. Dabei wird oft
übersehen, dass es eben überhaupt kein Gegengift zur herrschenden
Gesellschaft ist, dieses besonders Ehrliche, sondern dass es von
der Macht nur gewünscht sein kann, dass alle immer ganz besonders
ehrlich, ganz besonders authentisch sind. Deshalb finde ich das
als Gefühl nicht besonders interessant. Uns ging es schon von
Anfang an als Band darum, Kunst zu machen, und nicht darum,
authentische Gefühle auszudrücken."
Und vom Backlash in den
Geschlechterbeziehungen:
"Seid ihr eigentlich noch wütend?
Auf jeden Fall! Ich
finde, diese Platte ist wahnsinnig wütend. Sie ist ganz schnell
geschrieben, auch die Texte, und sie ist ein einziges Aufbegehren
gegen diese Harmlosistan-Kultur, die mich so nervt. Das geht los
bei diesem unverkrampften Patriotismus und geht weiter über das,
was man bei so vielen Künstlern feststellt, dieses
überemotionalisierte Sich-selber-Einbringen in alles, dann gegen
diesen Backlash in den Geschlechterbeziehungen. Deshalb auch so
ein Stück wie »Wehrlos«, wo man sagt, man muss seine eigene
Zerbrechlichkeit ausstellen, seine Fragilität. Das ist als
Gegenmittel zu verstehen gegen diese Jürgen-Vogel-Welt, dieses
»Ich hau mal der Frau hier auf den Arsch«, diese ganze
Männer-Kumpel-Welt. Ich finde, es ist mit Sicherheit auch die, so
doof das klingt, weiblichste Platte, die wir je gemacht haben. So
ein Stück wie »Wehrlos« ist ja wahnsinnig feminin.
Etwa, weil es schwach
ist?!
Nicht weil es schwach ist, weil es eben nicht männlich
ist.
Weil es das Konzept von Männlichkeit dekonstruiert?
Ja, genau, darum geht es mir. Insofern nimmt die Platte
auch eine Antihaltung ein gegenüber einem Männerbild, das es in
der Rockmusik gibt, in dieser ganzen
Indie-Kultur. Da
herrscht ein Männer- und Frauenbild, das fast so ist wie vor 50
Jahren. Und damit meine ich jetzt nicht Eva Hermann. Allein, was
es bei deutschsprachigen Indie-Bands gibt: Diese komische
Jungs/Mädchen-Kultur, die da herrscht, diese Verdummung, diese
Sprachlichkeit, das finde ich so grässlich."
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BALZER, Jens & Max DAX (2007):
Tocotronic.
Unter weissen Fahnen,
in: Spex, Nr.309, Juli/August
- ZIEMER, Jürgen (2007): So jung kommen
wir nicht mehr zusammen.
Seit 14 Jahren sind sie die beständigste und - neben
Blumfeld und
Element Of Crime -
wichtigste deutsche Band. Mit "Kapitulation" schreiben sie ihre
Geschichte nun fort - Anlass für einen Blick zurück auf turbulente
Jahre,
in: Rolling Stone, Juli
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RIESSELMANN, Kirsten & Thomas WINKLER (2007): "Dieses ganze scheiß
Harmlosistan".
Diese Woche erscheint "Kapitulation", das neue Album der Band
Tocotronic. Ein Gespräch mit dem Sänger Dirk von Lowtzow. Darüber,
warum er immer noch wütend ist. Warum seine Band faul ist. Warum
Kapitulation gegen die neoliberalen Zumutungen hilft. Und warum er
nicht interpretiert werden will,
in: TAZ v. 03.07.
- Inhalt:
Dirk von LOWTZOW von der Band Tocotronic
stilisiert sich zum
"Puppie", jene Spezies - halb
PUnk halb HiPPIE - , die unsere neue Kulturelite bildet. LOWTZOW
steht jedoch für die Variante Anti-Star-Popstar:
"Wird
man mit dem Alter nicht milder?
Ich nicht! Bei uns wird sich schon oft echauffiert. Das Album hat
ja auch etwas sehr Kriegerisches, viele Metaphern aus der
Kriegskunst: Kapitulation, Strategie, Explosion et cetera. Es hat
ein Aggressionspotenzial. Es soll auch radikal sein oder krass.
Ein Statement gegen diese schreckliche Emo-Kultur. (...). Da kann
es doch im Moment gar nicht biografistisch und persönlich genug
sein. Es dreht sich doch alles nur um so komische
Befindlichkeiten. Und steht genau deswegen auch nicht im
Widerspruch zur Leistungsgesellschaft, die ja genau das
einfordert. Deswegen ist doch musikalisch gerade alles so
unglaublich harmlos, so weit von Punk weg, wie es nur irgend geht."
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STÖGER, Gerhard (2007): "Fuck it all!".
Mit dem neuen Album "Kapitulation" festigen Tocotronic ihren Ruf
als wichtigste deutsche Rockband der Gegenwart. Der "Falter" traf
Sänger Dirk von Lowtzow zu einem Gespräch über freudvollen
Masochismus, Schizophrenie als Waffe und den Glanz der Kunstwelt,
in: Falter Nr.27 v. 04.07.
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CD-Kritiken
- SCHRÖDER, Christian (2007):
Rebellion, nein danke!
in: Tagesspiegel v. 04.07.
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BALZER, Jens (2007): Kein Wille triumphiert.
Sternstunde des Pop: Tocotronic und ihr überragendes
neues Album "Kapitulation",
in: Berliner Zeitung v. 04.07.
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GROSS, Thomas (2007): Projekt Flausen.
So giftig süß wie nie - die Band Tocotronic und ihr neues
Album "Kapitulation",
in: Die
ZEIT Nr.28 v. 05.07.
- Inhalt:
Das ZEIT-Thema lautet Was braucht
der Mensch zum Glück? Für
Thomas GROSS ist das klar: Das Album "Kapitulation"
von Tocotronic. "Wo überall schnöder Pragmatismus regiert,
wird Passivität zur letzten Widerstandsgeste", erläutert
GROSS.
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WEBER, Julian (2007): Eine Liebeserklärung an die
Kapitulation,
in:
Stern Online v. 05.07.
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HENTSCHEL, Joachim (2007): Jugendbewegung, halt still!
Rockband Tocotronic,
in:
Spiegel Online v. 06.07.
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Neu:
DATH, Dietmar (2007): Studienabbruch, Kündigung, Erlösung.
Die neue "Tocotronic",
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 07.07.
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MÜLLER, Tobi (2007): Schöner Scheitern,
in: Frankfurter Rundschau v. 07.07.
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