| |
|
- WINDISCH, Elke (2001): "Bedrohung für
die nationale Sicherheit".
Die Russen sterben aus,
in: Die Presse v. 01.03.
- Kommentar:
Eine
Überschrift und was dahinter steckt: "Hält der Trend an, hört in
500 Jahren 'die russische Nation überhaupt auf, zu existieren',
warnt Alexander Sinelnikow, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des
Zentrums für Demographie und Umwelt."
- VOSWINKEL, Johannes (2002): Iwan im
Underground.
Samstagabend in Moskau: Lena stolziert in den "Salon", Mascha
steigt in den Theaterkeller, Borja lädt zur Dauerparty in seine
Wohnung - Russlands Jugend, groß geworden in der wilden Jelzin-Zeit,
ist ohne Orientierung und auf der Suche nach dem Glück,
in: Die ZEIT Nr.44 v. 24.10.
-
POPOV, Dmitri
(2002): Traumfrauen.
Frauenalltag,
in: Freitag Nr.47 v. 15.11.
-
HEINRICH, Nazira (2003): Ala Katschu - die alte Tradition.
Ohne Einwilligung. Seit der Unabhängigkeit Kirgisistans wird
Frauenraub zunehmend zum Mittel billiger Brautbeschaffung,
in: Freitag Nr.37 v. 05.09.
-
VOSWINKEL, Johannes (2004): An der Wiege der russischen Revolution.
Wir werden weniger:
Iwanowo kann den Niedergang nicht stoppen. Einst wurden hier die
Uniformen der Roten Armee genäht. Heute sind in der leeren Stadt vor
allem Bierbrauer gut im Geschäft,
in: Die ZEIT Nr.49 v. 25.11.
- HOLM, Kerstin (2005): Sibirien wird
noch leerer.
Aus russischen Zeitschriften: Furcht vor Bevölkerungsabnahme,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 31.03.
- Inhalt:
Kerstin HOLM schreibt in ihrer
Zeitschriftenrundschau über den "schrumpfenden Organismus des
russischen Volkes"...
- HOLM, Kerstin (2006): Gelbe Gefahr.
Das schrumpfende russische Volk findet keine Arbeit,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.04.
- Inhalt:
HOLM berichtet ausgiebig über einen Artikel
des russischen Politikwissenschaftlers Michail MARTYNOW, der das
Problem der "überschüssigen" Bevölkerung mit dem Niedergang der
russischen Geburtenrate in Verbindung bringt. Dazu nimmt er einen
Umweg über die Antike:
"Auch
die Römer kämpften gegen Bevölkerungsschwund. Martynow erinnert
daran, daß in der Kaiserzeit öffentliche Ämter bevorzugt an
Kinderreiche vergeben, daß Verwitwete zur Neuheirat verpflichtet
wurden und daß Kinderlose nicht erben durften. Den demographischen
Trend dadurch umzukehren gelang indessen nicht. Der russe zitiert
Malthus mit dem Ausspruch, wenn die Römer bloß die Zahl ihrer
Sklaven halbiert und die Bürger genötigt hätten, ihre
Liegenschaften selbst zu bearbeiten, hätte sich die
Bevölkerungszahl ohne alle Sondergesetze rasch erholt."
|
|