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Viktor
Pelewin: Die Yuppies erobern Moskau
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Kurzbiographie
- 1962 in Moskau
geboren
- Ausbildung zum
Elektroingenieur
- Literaturstudium
ohne Abschluss
- jobte als
Werbetexter
- 2000 Roman
"Generation P"
- lebt in Moskau
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Viktor
Pelewin in seiner eigenen Schreibe
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- PELEWIN, Viktor
(2001): Ich habe eine Botschaft unserer
Sternenstation empfangen.
Der Code der Mir: Der letzte
Funkspruch der russischen Sternenstation,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v.
28.02.
- PELEWIN, Viktor
(2001): Der unterirdische Himmel.
Noch immer lässt die Metro
die Moskauer träumen,
in: Neue
Zürcher Zeitung v. 26.06.
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Viktor
Pelewin im Gespräch
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- SCHOLL, Stefan (2000):
Slalom mit Nackten.
Viktor Pelewin persifliert
in dem Roman "Generation P" die
neureiche Moskauer Gesellschaft,
in: Die
Woche Nr.32 v. 04.08.
- HENNING, Peter (2000):
Ich bin Russlands bester Freund,
in: Facts
Nr.32 v. 10.08.
- BÖHMER,
Daniel-Dylan (2000): "Wünsche sind wie
Ratten".
Viktor
Pelewin ist in Russland der erfolgreichste Autor
seiner Generation,
in: Spiegel
Online Nr.43 v. 25.10.
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Generation
P (2000)
Berlin:
Volk & Welt
(2002 als Taschenbuch bei List erschienen)
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Pressestimmen
zu "Generation P"
"Pelewin
gibt seinem Helden nicht einen Funken
Moral, nicht einen Moment der
Introspektion und kaum eine
Gefühlsäußerung, es existieren
auch keinerlei familiäre
Zusammenhänge."
(Gregor Ziolkowski
in der Frankfurter Rundschau v.
12.08.2000)
"Verbildungsroman
des anpassungsbereiten
Mitmachers."
(Wilfried F.
Schoeller in der SZ v. 29.07.2000)
"Unterhaltung
irgendwo zwischen Orwell und
Raumschiff Enterprise"
(Fiona Ehlers im
Spiegel v. 31.07.2000)
"Literatur
im Stile des amerikanischen
Superzynikers T. C. Boyle:
atemberaubend komisch, bitter gallig
und so gut verträglich wie ein
verkohlter Cheeseburger mit einer
Cola"
(Peter Henning im
Focus v. 31.07.2000)
"Pelewin beschreibt
die unaufhaltsame Karriere des
früheren russischen Dichters Babilen
Tartarskij vom freien Reklametexter
zum fest angestellten Kreativen in
einem kafkaesken Medienkonzern und
schließlich zum
Bits-and-Bytes-Messias."
(Klaus-Peter Walter
in der Welt v. 12.08.2000)
"Jeder
seiner Romane ist ein Rätsel, ein
Spiel, in dem der Sinn und der
Wahnsinn in ein spannendes
Verhältnis gesetzt wird: Kuba und
Libre in einem Glas"
(Wladimir Kaminer in
der TAZ v. 29.08.2000)
"Der
Mensch ist dem Mensch ein
Werbespot"
(Aureliana Sorrento
im Tagesspiegel v. 09.09.2000)
"Pelewin
schreibt Eat-the-Rich-Literatur"
(Raul Zelik in der
Jungle World v. 13.09.2000)
"Allemal
ist es ein gelungener Gegenwurf zu
den «Elementarteilchen» des
Westens, dem literarischen Evangelium
nach Michel Houellebecq. Aber ohne
Spur von moraliner Tristesse über
das Grau von uns Labormäusen, ohne
Zynismus gelingt Pelewin eine
schockierende Operette über die
neuen russischen Zeiten."
(Franz Hass in der
NZZ v. 23.09.2000)
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Porträt
von Pelewin
- COWLEY,
Jason (2000): Der Galvanisator.
Im gesprungenen
Spiegel der Prosa,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 23.02.
- FERNANDEZ,
Dominique (2000): La mitrailleuse
Pelevine,
in: Nouvel
Oberservateur
Nr.1845 v. 16.03.
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Lesereise durch
Deutschland
- SCHLÖSSER,
Frank (2000): Attacken auf das
alltägliche Polit-Theater.
Russischer Kultautor
Viktor Pelewin las in Rostock,
in: Ostsee-Zeitung
v. 09.11.
- SCHRÖDER,
Christoph (2000): Da lacht der Autor.
Es gibt ihn
wirklich: Viktor Pelewin las im
Literaturhaus,
in: Frankfurter
Rundschau v. 07.12.
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Rezensionen
- MACPHAIL,
David (2000): Wild east show,
in: Times Literary
Supplement v.
05.05.
- SCHOELLER,
Wilfried F. (2000): Putin, Pepsi,
Pelewin.
Ein satirisches
Panorama des neuen russischen Systems,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 29.07.
- EHLERS,
Fiona (2000): Wiktor Pelewin.
Der Popstar unter
Russlands Schriftstellern karikiert in
"Generation P" das Leben junger
Russen zwischen Pepsi, Politik und
Plagiat,
in: KulturSpiegel
Nr.8 v. 31.07.
- HENNING, Peter
(2000): Alles Pepsi oder was?,
in: Focus
Nr.31 v. 31.07.
- SENGLING,
Bettina (2000): Pepsi & Perestrojka,
in: Stern
Nr.32 v. 03.08.
- KASTBERGER,
Klaus (2000): Seele, in Pepsi getränkt.
Die Reichen werden
immer reicher, dabei aber immer seltener
alt - und die Armen bleiben das, was sie
sind,
in: Die
Presse v. 12.08.
- MANGOLD,
Ijoma (2000): Monopoly mit importierten
Dollars,
in: Berliner Zeitung
v. 12.08.
- WALTER,
Klaus-Peter (2000): Messias und
Marktwirtschaft.
Viktor Pelewin
entdeckt in der Werbung die russische
Idee wieder,
in: Welt
v. 12.08.
- ZIOLKOWSKI,
Gregor (2000): Russland in wildem
Gewässer.
Adieu, ihr lieben
Illusionen: In Viktor Pelewins Roman
"Generation P." rangiert
schwarzer Humor vor Moral,
in: Frankfurter
Rundschau v. 12.08.
- HUMMEL,
Volker (2000): Russlands letzter Schrei,
in: Telepolis online
v. 17.08.
- MÜLLER,
Lothar (2000): Die schwarze Post,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 24.08.
- KAMINER,
Wladimir (2000): Ein Werbespot für
Jesus.
Süß und wandelbar
sind die Namen des Neoliberalismus,
in:
TAZ v. 29.08.
- SORRENTO,
Aureliana (2000): Generation P..
Aufsteiger und
kleine Barbaren,
in: Tagesspiegel
v. 09.09.
- ZELIK,
Raul (2000): Mach den Pepsi-Test.
Viktor Pelewins
"Generation P" ist ein schlaues
Buch über den post-sowjetischen
Turbokapitalismus mit
Eat-the-Rich-Appeal,
in: Jungle
World v. 13.09.
- SIETZ, Henning
(2000): Wer macht das Spiel?
Schrille Groteske
über Macht und Gewalt im
Postkommunismus,
in: Deutsches
Allgemeines Sonntagsblatt v.
15.09.
- POHL, Ronald
(2000): Pepsi-Cola, Putin
"light".
Über die Gesetze
des Marktes und den Schein der Politik:
Wie die Wirklichkeit den Hirngespinsten
der Literatur folgt,
in: Der
Standard v. 18.09.
- HAAS, Franz
(2000): Unser Geisterhaus Russland.
"Generation
P" - ein böse glänzender Roman von
Viktor Pelewin,
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
23.09.
- HALTER, Martin
(2000): Das Ende der Welt wird eine
Fernsehsendung sein,
in: Saarbrücker
Zeitung v. 05.10.
- HUMMEL,
Volker (2000): Generation P.
Von
Pasternak zum Werbespot: Viktor Pelewin
und die Leere im Russland der neunziger
Jahre,
in: WochenZeitung
Nr.40 v. 05.10.
- MAZENAUER,
Beat (2000): Wow! Acapulypsis now!
Russland als
3D-Puppenstube,
in: Freitag
Nr.42 v. 13.10.
- KELLER,
Christoph (2000): Im Paradies der Hölle.
e-mail-Grüße aus
Moskau: Christoph Keller liest Viktor
Pelewins Bücher und korrespondiert mit
ihm über "Generation P",
in: Literaturen
Nr.11 v. November
- KUNISCH,
Hans-Peter (2000): Die buddhistische
Maschine.
Viktor
Pelewins "Generation P" ist
eine Groteske über den vermutlich noch
lange existierenden russischen
Kapitalismus,
in: Die
ZEIT NR.43 v.
26.10.
- THIELE,
Eckhard (2000): Worauf es wirklich
ankommt.
Das neue Russland:
In Viktor Pelewins Roman geht es um
schnelles Geld und harte Drogen,
in: Berliner
Illustrierte Zeitung. Beilage der
Berliner Morgenpost
v. 05.11.
- BUSZ, Stefan
(2001): Restrauschen am Ende der Zeit,
in: Der Landbote
v. 10.02.
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Russland
und Pelewins Generation P
- SUCHER, C.
Bernd (2000): Generation Nirwana.
Die neuen Reichen
haben es geschafft: Das Moskauer Theater
ist ein lautes, funkelndes Nichts,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 25.11.
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weiterführende
Links
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