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Wladimir
Kaminer in seiner eigenen Schreibe
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- KAMINER, Wladimir
(1999): Die Russendisko,
in: TAZ
v. 26.11.
- KAMINER, Wladimir
(1999): Die erste eigene Wohnung,
in: TAZ
v. 17.12.
- KAMINER,
Wladimir (2000): Ein Werbespot für
Jesus.
Süß und wandelbar
sind die Namen des Neoliberalismus,
in:
TAZ v. 29.08.
- KAMINER, Wladimir
(2001): Nach 20 Uhr werden die Pferde gewechselt.
Schönhauser Allee (12):
Vorbereitende Studien über das Junggesellenleben
und Familienwirtschaft,
in: Frankfurter
Rundschau v. 02.03.
- KAMINER,
Wladimir (2001): Schule aus!
Am Freitag streitet zum
letzten Mal «Das literarische Quartett». Der
Schriftsteller Wladimir Kaminer macht sich
Gedanken über Marcel Reich-Ranicki und die
Frage: Wer soll das jetzt alles weglesen?,
in: Berliner Illustrierte
Zeitung. Beilage der Berliner Morgenpost
v. 10.12.
-
KAMINER, Wladimir & Helmut HÖGE (2003): Menschen, die einander
knipsen.
Über den wahren Alltag im falschen Sozialismus: Leicht
melancholische Erinnerungen an eine versunkene Welt,
in: TAZ v. 08.02.
-
KAMINER, Wladimir (2003): Bilder aus der deutschen Provinz.
Freundlich lächeln und immer cool bleiben. Wladimir Kaminer, 35,
will keine Wissenslücken preisgeben und schwadroniert in Tübingen
über Hölderlin,
in: Die ZEIT Nr.16 v. 10.04.
-
KAMINER, Wladimir (2003): Gesetz ist Gesetz.
Auf einen deutschen Pass zu warten kann schlimm sein. Ihn
bekommen ist manchmal noch schlimmer,
in: Die ZEIT Nr.18 v. 24.04.
- new:
KAMINER, Wladimir
(2003): "Huh! Wo sind denn die Mädels?"
Der stern bat deutsche Schriftsteller um Sommer-Geschichten für
Am-Strand-Leser und Zu-Hause-Gebliebene. Als Erster schreibt
Wladimir Kaminer über "Die Flora und Fauna Brandenburgs",
in: Stern Nr.30 v. 17.07.
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Wladimir
Kaminer: Porträts und Gespräche
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- HÖGE, Helmut
(2000): "Nie am anderen Ufer
angekommen".
"Leben in einer Zeit
des allgemeinen Pendelverkehrs": Ein
Gespräch mit dem Berliner Schriftsteller
Wladimir Kaminer über Frank Zappa,
vietnamesische Gemüsehändler und seinen ersten
Erzählband "Russendisko" - und über
die Frage, warum er trotz guter Honorare die
Literatur nicht ernst nimmt,
in: TAZ
v. 05.08.
- ROTHE, Frank
(2000): Einsam ist man stark.
Als Wladimir Kaminer vor
zehn Jahren von Moskau nach Berlin kam, konnte er
kaum Deutsch - heute ist er ein erfolgreicher
Autor,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 11.10.
- SCHRÖDER,
Christian (2001): "Ich hätte Matthias Rust
abschießen müssen".
In seinem Roman
"Militärmusik" schildert Wladimir
Kaminer seine Jugend in der Sowjetunion. Statt
von Bananen träumte er von Schweinebraten,
in: Tagesspiegel
v. 28.08.
- LANGER,
Annette (2001): "Sex ist einfach
blöd",
in:
Spiegel Online
v. 11.10.
- NEUMANN,
Olaf (2001): "Der Sozialismus beißt nicht,
in:
Jungle World
Nr.48 v. 21.11.
- LEHNARTZ,
Sascha (2001): Was ist das hier für ein Planet?
Wladimir Kaminer ist derzeit
der berühmteste Russe im neuen Berlin,
in: Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung
v. 09.12.
- MROZEK, Bodo (2002): Weihnachten riecht
nach Raumspray.
Russisches Brauchtum und Berliner Gewohnheiten: ein
Feiertagsgespräch mit dem Schriftsteller Wladimir Kaminer,
in: Tagesspiegel v. 24.12.
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Rezensionen
- FÖRSTER,
Jochen (2001): Aliens in Moskau,
Waldsuppe für alle.
Wladimir
Kaminer beschreibt sowjetische Subkultur,
in: Welt
v. 18.08.
- FEIST, Udo
(2001): Wladimirs Welt.
"Militärmusik"
vom Rock'n'Roll-Literaten Kaminer,
in: Saarbrücker
Zeitung v. 06.09.
- OTTE,
Joachim (2001): Kaminer Burana.
Statt
Disko jetzt Militärmusik: Berlins
populärster Russe schlägt neue Töne an
in: Tagesspiegel
v. 10.11.
- VERNA, Sacha
(2001): Pinkeln im Majakowski-Theater.
Wladimir Kaminers
Kuriositätenkabinett:
"Militärmusik", ein
realsatirischer Episodenroman
in: Frankfurter
Rundschau v. 08.12.
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Lesungen
- NUTT, Harry
(2001): Ein Hauch von Poesie.
Der Phänotyp des
jungen Mannes als Dichter und DJ: In
Berlin präsentiert Wladimir Kaminer
seinen Romanerstling
"Militärmustik",
in: Frankfurter
Rundschau v. 01.09.
- ORZESSEK, Arno
(2001): Kalter Braten in der Russendisko.
Wladimir Kaminer
stellt mit seinem neuen Buch
"Militärmusik" wieder keinen
Roman vor,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 01.09.
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Rezensionen
- BRODER,
Henryk M. (2000): Glücklich in der
Russen-Zelle.
Ein
junger russischer Zuwanderer mischt die
Berliner Literatur- und Disco-Szene auf -
sein erstes Buch präsentiert ein großes
Erzähl-Talent,
in: Spiegel
Nr.38 v. 18.09.
- HONOLD,
Alexander (2000): Verwegen kurvt ein
Russe durch Berlin.
Wladimir Kaminer tröstet,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 17.10.
- AREND,
Ingo (2000): Nichts ist hier wie es
scheint. Die Russen kommen.
In
Wladimir Kaminers Debüt-Band
"Russendisko" üben sie sich in
der Ökonomie des Überlebens,
in: Freitag
Nr.48 v. 24.11.
- GEISEL,
Sieglinde (2001): Der Russe vom Dienst.
Wie Wladimir Kaminer
den Berliner Alltag bewältigt,
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
05.02.
- GERSTENBERG,
Ralph (2001): Wladimir Kaminer:
Russendisko,
in:
Büchermarkt.
Sendung des DeutschlandRadio
v. 07.02.
- SCHMITT-MAASS
(2001): Berlin, Hauptstadt Russlands,
in:
Wortlaut
v. 01.05.
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Die Russendisko in der Debatte
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SEIBT, Gustav (2003): Nicht ohne meine Kommunkationsbrille.
Halb sarkastisch, halb romantisch: Wolfgang Herrndorfs kleiner
Berlin-Roman "In Plüschgewittern",
in: Süddeutsche Zeitung v. 29.01.
- Kommentar:
Der
generationengerechte Gustav SEIBT schwingt sich zum Vormund
der Flutkatastrophenopfer auf. Als deren selbsternannter
Fürsprecher führt er seinen
Kreuzzug gegen die Spaßgesellschaft,
genauer: gegen die "Partyzonen wie »Mitte«
oder »Friedrichshain«.
Als Anlass dient ihm dieses Mal
die Rezension von
Wolfgang HERRNDORFs "In Plüschgewittern", die
nebenbei zum Rundumschlag gerät gegen alles worunter SEIBT Pop
versteht.
Das beginnt bei
Sven REGENERs
SO36-Roman "Herr Lehmann", geht weiter zu
David WAGNERs "Meine
nachtblaue Hose" und endet bei den derzeit erfolgreichen
ostdeutschen Schriftstellern wie
Thomas BRUSSIG,
Jakob HEIN
("Formen menschlichen Zusammenlebens") und dem Reinhard MOHR-Hätschelkind Jana
HENSEL.
Das Hätschelkind von SEIBT heißt
dagegen Martin Z. SCHRÖDER, der "ein wenig vom Ich absieht". Im
Gegensatz zu SEIBT selbst, der erst vor kurzem ICH-Sagen gelernt
hat. Ina HARTWIG hat ihm dafür eine "gewisse Steifheit der
Selbstdarstellung" (FR 05.09.2002) bescheinigt.
An HERRNDORFs Roman gefällt SEIBT
in erster Linie dessen kritischer Blick auf den Berliner "Kaffee
Burger", den HERRNDORF als völlig heruntergekommenes
"70er-Jahre-Wohnzimmer mit speckigen Häkelvorhängen und
Ostdevotionalien an der Wand" beschreibt (Detlef
KUHLBRODT sieht das ganz anders).
Geiz-ist-nicht-geil-Oberlehrer
SEIBT fügt dem hinzu:
"Diese jungen Menschen tragen zwar dasselbe wie die Kinder vor
Supermärkten in Marzahn, mit dem Unterschied allerdings, »dass die
hier Achttausendmarkjobs machen und Kommunikationsbrillen
aufhaben«. Damit ist der Regelkreis der
Neidgesellschaft
geschlossen.
Aber vielleicht ist alles auch
ganz anders? So schreibt
Harald MARTENSTEIN
(ZEIT v. 30.01.2003) zu den Gesetzen der Szenemode:
"Das, was bei der gesellschaftlich
tonangebenden Altersgruppe als besonders geschmacklos gilt, wird
von der nachwachsenen Generation immer zur Szenemode ernannt". Als
Beispiel nennt MARTENSTEIN die Clubgänger von Berlin-Mitte, die
heute so aussähen wie Bauarbeiter von 1980. "Also wie die
Antithese zu den aktuellen (...) Opinion-Leaders".
Daraus lässt sich folgern: Die
Partygänger der Spaßgesellschaft wollen unter keinen Umständen mit
Typen wie Gustav SEIBT verwechselt werden. Was SEIBT kritisiert
ist also nichts anderes als die Kehrseite seines eigenen
Generationenstils.
-
KUHLBRODT, Detlef (2003): Es ist eine fremde und seltsame Welt.
Ein Rolls-Royce hat seinen Preis, Dosenbier auch: Im Berliner
Kaffee Burger trugen die Macher des Verbrecher-Verlags aus
Wirtschaftsmagazinen vor,
in: TAZ v. 16.01.
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