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Christian
Kracht: Urlaub vom Alltag im Faserland
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Christian
Kracht im Gespräch
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- WALTER,
Guido (1995): Die legendärste Party aller
Zeiten,
in: Berliner Zeitung
v. 19.07.
- WEHLINGS,
Sebastian & Ingo MOCEK (1998): Christian
Kracht und Eckhart Nickel "Ich hasse
Busfahrer!" - "Ich auch!",
in: Jungle World
Nr.23 v. 03.06.
-
AMEND,
Christoph & Stephan LEBERT (2000): Der
schlechteste Journalist von allen.
Ist
er der wahre Chronist seiner Generation? Wie
blickt so einer auf die Welt? Kracht ist
verzweifelt und gelangweilt. Das hat ihn nach
Bangkok getrieben,
in: Tagesspiegel
v. 01.07.
- MEIER,
Simone (2001): Hoffnung intakt, kann man denken.
Christian
Kracht ist melancholischer Popliterat und
zwanghafter Kosmopolit. Eine nächtliche
Begegnung in Zürich,
in: Tages-Anzeiger
v. 27.01.
- REENTS, Edo
& Volker WEIDERMANN (2001): "Ich möchte
ein Bilderverbot haben".
Christian Kracht über die
Askesen des Islam, die Tränen von Goldie Hawn
und seinen neuen Roman "1979", der
morgen erscheint,
in: Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung
v. 30.09.
- WEIDERMANN,
Volker & Anne ZIELKE (2002): Der
Waldverherrlicher.
Christian Kracht und Eckhart
Nickel: Muß man Hesse lieben?
in: Frankfurter
Allgemein Sonntagszeitung
v. 30.06.
-
THIEDE, Roger (2004): Adresse: Freak Street.
Mit einer neuen Zeitschrift wollen die Schriftsteller Christian
Kracht und Eckhard Nickel vom nepalesischen Kathmandu aus... - ja
was eigentlich?
in: Focus Nr.41 v. 04.10.
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Das Werk von Christian
Kracht in der Debatte
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Das
Literaturmagazin "Der
Freund" in der Debatte
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BUCHMARKT (2004): Axel Springer AG und Christian Kracht planen
Literaturmagazin DER FREUND,
in: Buchmarkt.de v. 04.09.
- MARTENSTEIN, Harald (2004):
Souplesse Royale.
"Der Freund": Christian
Kracht bringt eine neue, seltsame Kulturzeitschrift heraus,
in: Tagesspiegel v. 24.09.
- Inhalt:
Harald MARTENSTEIN bekundet seine
Abneigung gegenüber dem popkulturellen Quartett und seiner Tristesse
Royale anlässlich der Vorstellung der Zeitschrift "Der Freund":
"Bei Kracht und seinen Popfreunden
mischen sich die historischen Bezüge und die Codes, es sind
Fin-de-Siècle-Dekadenz, Dandytum, Sehnsucht nach Konventionen und
Spaß an der Provokation dabei. Es ist nur ansatzweise politisch,
lediglich eine ästhetische Haltung, der Versuch einiger nicht mehr
ganz junger, wohlhabender und ratloser Männer, mit hochgezogenen
Augenbrauen und abgespreiztem kleinen Finger von ganz oben herab auf
die Welt zu blicken, im Grunde eine in die Lebensmitte verlagerte
pubertäre Allmachtsfantasie. Je älter sie werden, desto weniger sexy
sieht es aus, denn solche Posen lässt man nur der Jugend durchgehen.
Sie spielen angestrengt etwas nach, die durchkoksten 20er Jahre, die
Salons der Kaiserzeit, den kolonialen Lebensstil, genauso wie in den
70er Jahren die K-Gruppen den Klassenkampf nachgespielt haben.
(...). Es ist eine Farce, damals wie heute, weil gesellschaftlich
nichts mehr dahinter steht, weder eine revolutionäre Arbeiterklasse
noch ein intaktes Bürgertum, nicht einmal eine Idee, lediglich das
Ego einiger Selbstdarsteller."
- LUETZOW, Gunnar (2004): Draußen,
in: Frankfurter Rundschau v. 25.09.
- SCHLÜTER, Christian (2004): Ein
Bernhardiner stürmt nun auch mich zu.
Kathmandu oder Berlin - ist doch
wurscht. Springers neue Literaturzeitschrift "Der Freund" feiert
Großzügigkeit und Verschwendung,
in: Frankfurter Rundschau v. 28.09.
- NEUBAUER, Hans-Joachim (2004):
Berliner Luft.
Beim "Freund",
in: Rheinischer Merkur Nr.40 v. 30.09.
- SCHWARTZ, Claudia (2004): Freak
Street, Katmandu,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 01.10.
-
SUNDERMEIER, Jörg (2004): Dandytum geht anders.
Literaturmagazin Der Freund,
in: Jungle
World Nr.42 v. 06.10.
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Klappentext
zu "1979"
"Teheran 1979: Die
Stadt liegt in einem schwer
durchschaubaren Taumel, es ist der
Vorabend der islamischen Revolution
des Aufstandes der Anhänger
Ajatollah Khomeinis gegen den Schah
und sein westliches Regime. Der
Erzähler, ein junger deutscher
Innenarchitekt, und sein hoch
gebildeter, zynischer, gesundheitlich
zerstörter Freund Christopher reisen
zu der Musik von Devo und Blondie
durch den Iran bis nach Teheran.
Panzer stehen an den
Straßenkreuzungen, doch die beiden
Protagonisten sehen dies nicht. Sie
unterhalten sich lieber über
Herrensandalen und Bezüge von
Sofakissen. Und deshalb kommen beide
in die Hölle. In seinem neuen Roman
»1979« inszeniert der Autor in
staubtrockenem Ton eine postmoderne
Groteske, die seltsam verstörende
Bilder hinterlässt. Vor allem aber
ist es ein großartiges Stück
deutschsprachiger Literatur, dessen
Klang völlig eigenständig ist,
bisher ungehört. In einer extrem
disziplinierten, betörenden Sprache
saugt Christian Kracht den Leser in
eine Geschichte über das Ende der
Zivilisation hinein. Es gibt kein
Entkommen."
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Pressestimmen
zu "1979"
"Das Jüngste
Gericht für einen siechen
Pop-Lifestyle, der in Form von
physischer und psychischer
Auslöschung seine Bestrafung
ersehnt. Ein angstlüsternes Begehren
nach einem anderen »Ende der
Geschichte«. Pop wird Politik"
(Peter Kessen in
Literatur Konkret 2001)
"höchst
ungemütliche Buch, das, wenn
überhaupt, nur eine einzige
Botschaft hat: »Wir
müssen alle ein Opfer bringen, damit
Heilung kommt.«
»1979« ist ein Roman über die
Dekadenz - die Dekadenz westlichen
Konsums und östlicher Heilslehren,
die Dekadenz der Lager und die
Dekadenz der Drogenpartys, »und
plötzlich, auf einmal, sah ich auch
mich in meiner ganzen widerlichen
Erbärmlichkeit«"
(Elke Heidenreich im
Spiegel Nr.41 v. 08.10.2001)
"Krachts neuer,
sein zweiter Roman heißt und spielt
»1979«; er setzt dem Jahr ein
Denkmal, in dem Ayatollah Khomeini
das prowestliche Regime des Schahs
von Persien stürzte und den
fundamentalistischen Religionsstaat
begründete, also das Gegenmodell zur
Warenwelt, aus der Christian Kracht
bislang sein literarisches Material
bezog."
(Harald Jähner in
der Berliner Zeitung v. 09.10.2001)
"Was dem
radikalen Islamisten als letztes
Instrument zur Errichtung eines
idealen Gottesstaates erscheint,
könnte dem zynischen Ästhetizisten
als Mittel zur Negation der
bestehenden Verhältnisse willkommen
sein. Niemand sollte glauben, daß
die Terrortaten radikaler
Fundamentalisten nur in der
islamischen Welt zu faszinieren
vermöchten. Aus der kleinen Lust am
Untergang spricht eine große
Sehnsucht nach dem Purgatorium. Warum
das so ist, erzählt dieses
Buch."
(Hubert Spiegel in
der FAZ v. 09.10.2001)
"Das
liest sich wie ein ganz subtiler
Splatterroman, wie die totale
Schwindsucht, wie ein lauter Schrei
nach Autorität und wie ein stiller
nach Liebe."
(Gerrit Bartels in
der TAZ v. 10.10.2001)
"1979(...)
stellt die Gegenzeit zu zwei anderen
historischen Daten dar: 1968 und
1989. 1968 setzte sich ein
antibourgeoises Hippietum durch, 1989
siegte der kapitalistische Westen
über den autoritären Kommunismus.
1979 bezeichnet dagegen den bisher
folgenreichsten Rückschlag gegen das
vermeintlich unaufhaltsame westliche
Gesellschaftsmodell: In diesem Jahr
begann mit dem Sturz des
Schah-Regimes in Teheran die
islamistische Revolution der
muslimischen Welt."
(Gustav Seibt in der
SZ v. 12.10.2001)
"1979
entspricht einem auf alt getrimmten
Bildband, in dem heutige
Pop-Fotografen das Prinzip der
Benetton-Anzeigen mit Retro-Collagen
durchsetzen; wo Style zwar Fokus,
aber nicht mehr Fetisch ist und am
liebsten zur Brechung von
unerträglicher Realität eingesetzt
wird "
(Holger in't Veld in
der TAZ Hamburg v. 16.10.2001)
"Nicht
mehr da sein, und nicht länger der
sein zu müssen, der man ist - von
diesem Verlangen fantasiert Christian
Krachts erstaunlicher,
unerschrockener und in seiner
irritierenden Stringenz
finster-faszinierender Roman. "
(Peter Henning in
der Weltwoche v. 18.10.2001)
"»1979«
ist kein Buch über den Islamismus,
vielmehr geht es um die Frage, ob ein
konsequenter Ästhet in einer
brutalen Welt bestehen kann"
(Jobst-Ulrich Brand
im Focus v. 22.10.2001)
"Statt
einen zeithistorischen Roman hat er
eine hyperrealistische Fabel
geschrieben, halb Reisebericht, halb
Bildungsroman, eine unter
snobistischen Vorzeichen absolvierte
Morgenlandfahrt. Hermann Hesse lässt
grüssen. "
(Wolfgang Lange in
der NZZ v. 23.10.2001)
"Der
vollkommen leere Protagonist bildet
eine perfekte Leinwand. Die Distanz
schafft einen Raum, die kalte
Düsternis der Erzählung füllt
diesen mit der notwendigen Nacht. In
unseren Projektionsräumen stapeln
sich die Filmrollen. Ein schönes
Buch."
(Ludger Blanke in
der Jungle World v. 24.10.2001)
Pressestimmen
zum namenlosen Protagonisten in
"1979"
"Sie haben keine
Moral, keine Skrupel, aber Stil
(...). Sie sind sich selber leid, sie
sind das System leid, das sie
möglich gemacht hat. Sie sehnen sich
nach dem Aufgehen in einer
Gemeinschaft. Und weil sie noch nicht
so weit, noch nicht so organisiert
oder zu feige sind, selbst den
Aufstand gegen das ausgehöhlte
westliche Wertesystem anzuzetteln,
deren Hülle in extremo sie selbst
sind, beklatschen sie mehr oder
weniger klammheimlich fremde
Kulturen, wenn die sich zu
revolutionärem Systemsturz gegen die
»Dekadenz« aufschwingen. Und dann
gehen sie hin und bringen sich selbst
zum Erlöschen. Sie sehen aus wie der
»Held« in Christian Krachts Roman
»1979«."
(Elmar Krekeler in
der Welt v. 06.10.2001)
"Gerade weil dem
Erzähler jede politische Reflexion
fremd ist, er niemals wertet, nie
sich auflehnt und wie Hans im Glück
in jedem Abstieg noch eine Chance
erkennt, ist das Buch von großer
Wucht."
(Harald Jähner in
der Berliner Zeitung v. 09.10.2001)
"Lässt
sich die ästhetische Haltung zur
Welt durch (...) Schrecken brechen,
oder bezeichnet sie einen
allerletzten, wenn auch trostlosen
Rückzugspunkt, eine pièce de
resistance der inneren Freiheit? Im
(...) Roman siegt, unter
verschärften Spielbedingungen, der
Einzelne mit seinem Schönheitssinn.
Dies gelingt durch den Verzicht auf
Individualität, durch Reinigung vom
eigenen Willen, durch Unterwerfung.
Der Sieg ist von einer Niederlage
nicht zu unterscheiden."
(Gustav Seibt in der
SZ v. 12.10.2001)
"Wie in Trance und
durch den undurchsichtigen
Schicksalslenker namens Mavrocordato
getrieben, macht er sich auf (...),
um endlich, in der gewaltsam
erfahrenen Entindividualisierung, so
etwas wie Heimat zu empfinden."
(Peter Henning in
der Weltwoche v. 18.10.2001)
"Der Ich-Erzähler
ist eine »Eintragung ins Nichts«,
wie es in einem Lied der Hamburger
Band Blumfeld heißt."
(Claudia Cosmo im
DeutschlandRadio v. 13.11.2001)
Pressestimmen
zu Christian Kracht
"Vielleicht sollte
man (...) ein Interviewverbot für
Intellektuelle oder solche, die immer
dafür gehalten werden, in die
Verfassung aufnehmen (Ausnahmen
müsste ein Bundesgesetz
regeln)."
(Elmar Krekeler in
der Welt v. 06.10.2001)
"Wenn Kracht sich
(...) ernst gemeinten Fragen (...)
nicht mit diesem von vielen als
schwer erträglich empfundenen
Unernst entziehen würde, könnte er
vielleicht ein paar Tausend Bücher
mehr verkaufen, aber auch in jede
Talkshow geladen und von allen
befragt werden: Herr Kracht, Ihr Buch
spielt in Teheran, Sie wohnen in
Asien, Sie kennen sich aus: Erzählen
Sie doch mal! Was wollen die Mullahs?
Was können wir tun? Ist der Westen
wirklich so dekadent usw.
Kracht würde als Weisheitsfigur
herumgereicht werden wie Grass und
Walser oder Botho Strauß oder er
würde zum Peter Scholl-Latour der
Popliteraten werden. Wer will das
aber? Kracht wehrt sich nicht nur in
Interviews gegen »das Blei, das
(ihm) in die handgenähten Schuhe
gepackt wird« (SZ). Auch sein
literarischer Stil tut das."
(Ludger Blanke in
der Jungle World v. 24.10.2001)
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Rezensionen
- FREULER,
Regula (2001): Weltenbummler sind die
wahren Imperialisten.
Christian Kracht
rechnet in "1979" mit der
Hippiegeneration ab,
in: Sonntagszeitung
v. 30.09.
- KREKELER,
Elmar (2001): Kampf der Kulturlosen.
Das Buch zur
Zeit: In Christian Krachts neuem Roman
"1979" wird ein Hedonist von
sich selbst erlöst,
in: Welt
v. 06.10.
- CORINO,
Karl (2001): Abspecken im Gelben Gulag.
Zeitreise mit
Pop-Literat Christian Kracht in den Iran
der islamischen Revolution,
in: Welt
am Sonntag v.
07.10.
- HEIDENREICH,
Elke (2001): Nichts wird je wieder gut.
Christian Kracht
erzählt in seinem verstörendem Roman
"1979" vom Elend der Dekadenz
und dem Zwang zum Opfer in einer
brutalen, unverständlichen Welt,
in: Spiegel
Nr.41 v. 08.10.
- JÄHNER,
Harald (2001): Dandys Straflager.
Christian Kracht
unterzieht sich der islamischen
Revolution. Die Popliteratur konvertiert
zu Askese und Terror,
in: Berliner
Zeitung v. 09.10.
- SPIEGEL,
Hubert (2001): Wir sehen uns mit Augen,
die nicht die unseren sind.
Der Blick auf die
Oberfläche reicht nicht mehr aus: Aus
Christian Krachts Roman "1979"
spricht der Selbsthaß als Lebensgefühl
des Westens,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 09.10.
- AMEND,
Christoph (2001): Symphonie des
Untergangs.
Der Popliterat
bereist das Jahr 1979,
in: Tagesspiegel
v. 10.10.
- BARTELS,
Gerrit (2001): Wenn Verzweiflung am
allergrößten ist.
Ernste
Geschichten am Angang des neuen
Jahrtausends: Die ganz schön kaputte
Welt von Christian Kracht, Rebecca Casati
und Joachim Bessing,
in: TAZ
v. 10.10.
- BUHR,
Elke (2001): Durch nichts erregt werden.
Christian Krachts
neuer Roman "1979" schickt
einen dummen Dandy durch die Hölle,
in: Frankfurter
Rundschau v. 10.10.
- HOYER,
Lutz (2001): Läuterung der
Spaßfraktion.
Junge Literatur:
Berluti-Schuhe sind im Iran nicht
geländetauglich: Krachts neuer Roman
"1979",
in: Berliner
Morgenpost v.
11.10.
- ALTENBURG,
Matthias (2001): Pipi-Mädchen-Prosa.
Matthias Altenburg
über Pop-Literaten, die im Fahrwasser
von Christian Kracht literarischen
Schiffbruch erleiden,
in: Die
Woche Nr.42 v.
12.10.
- Inhalt:
Matthias
ALTENBURG,
ein
Autor der
Single-Generation,
lobt "1979", weil es
eine Ahnung davon vermittelt,
"dass es ein Leben, wenn
auch kein leichtes, jenseits der
Simulation gibt". Rebecca
CASATIs "Hey, Hey, Hey"
findet dagegen keine Gnade und
Joachim
BESSINGs "Wir-Maschine"
wertet er als
"Pipimädchenprosa" ab,
nur das letzte Kapitel ist nach
seinem Geschmack. Ansonsten
plädiert ALTENBURG für eine
"fünfjährige
Debütanten-Pause" als
Qualitätssteigerungsmaßnahme.
- Kommentar:
Matthias
ALTENBURG könnte man
Wilhelm
GENAZINO
entgegenhalten. Auf die
Frage, ob es zu viele
Schriftsteller gäbe,
antwortet er:
"Im Gegenteil. Es
sollte noch mehr geben.
Irgendwann kann dann
vielleicht jeder Leser
den ihm gemäßen Autor
finden, fast bis hin zur
hundertprozentigen
Identität. Das wäre ein
Zeichen von hoher
Kultur!"
- BRINKMANN,
Martin (2001): Die Party ist aus.
Ein Schnösel
fährt zur Hölle,
in: Rheinischer
Merkur Nr.41 v.
12.10.
-
SEIBT,
Gustav (2001): Dunkel ist die Speise des
Aristokraten.
Das Jahr
"1979" und der Zerfall der
schönen Schuhe: Christian Kracht ist ein
ästhetischer Fundamentalist,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 12.10.
- KLOTZEK,
Timm (2001): Ess-Stäbchen, die sich in
den Kopf bohren.
Schwer zu hassen,
schwer zu kopieren: "1979" -
der neue Roman von Christian Kracht,
in: Jetzt
Nr.42. Beilage zur Süddeutschen Zeitung
v. 15.10.
- HENNING,
Peter (2001): Kippfiguren.
Verstörendes Protokoll aus der
Dandy-Hölle: Aus Christian Krachts
apokalpytischem Roman "1979"
spricht die kalte Lust am Untergang,
in: Weltwoche
Nr.42 v. 18.10.
- BRAND,
Jobst-Ulrich (2001): Dandys Inferno.
Requiem für die
Gute-Laune-Literatur: Christian Kracht
schickt seinen Helden auf Höllenfahrt,
in: Focus
Nr.43 v. 22.10.
- LANGE,
Wolfgang (2001): Snob auf
Morgenlandfahrt.
Christian Krachts
hyperrealistischer Roman
"1979",
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
23.10.
- BLANKE,
Ludger (2001): Herzlose Finsternis.
Christian Kracht
ist nicht der Peter Scholl-Latour des
Pop,
in: Jungle
World Nr.44 v.
24.10.
-
MÄRZ, Ursula (2001):
Christian Kracht: 1979,
in: Die ZEIT
Nr.44 v. 25.10.
- Inhalt:
Wider den
tierischen Ernst: "Christian
Kracht (...) steht, wiewohl mit
einem ganz anderen literarischen
Profil als
Houellebecq
ausgestattet, vor dem gleichen
strategischen Problem wie dieser.
Wie einen geschmacklich
grenzüberschreitenden Roman
verfassen, dessen Provokation
nicht schon gedacht und deshalb
Opfer der Affirmation ist?"
schreibt MÄRZ in Fortführung
ihrer Argumentation in der FR v.
13.10.2001
- HENNING,
Peter (2001): Die Show ist vorbei.
Aus Christian
Krachts apokalyptischem Roman
"1979" spricht die kalte Lust
am Untergang,
in: Financial
Times Deutschland
v. 26.10.
- FUCHS,
Oliver (2001): Dokument der Leere,
Christian Krachts
neuer Reiseroman "1979",
in: Rolling
Stone Nr.11,
November
- RÜDENAUER,
Uli (2001): Ist doch schön, Gefangener
zu sein.
Gepflegte
Endzeitstimmung auf den Höhen Tibets:
Popliterat Christian Kracht begreift
Entbehrung als ästhetisches Lebensmodell
in: Saarbrücker Zeitung
v. 06.11.
- LEIPPRAND,
Eva (2001): Ein guter Gefangener.
Christian Kracht
schreibt einen ziemlich paradoxen Roman,
in: Literaturkritik.de
Nr.11, November
- LÖTSCHER,
Christine (2001): Ende der
Spassgesellschaft, Ende der Literatur?
Ein Buch verkündet
den Untergang der Zivilisation. Sein
Autor, der 1966 geborene Schweizer
Christian Kracht, wird als
seismografisches Genie gefeiert. Das gibt
zu denken,
in: Tages-Anzeiger
v. 07.11.
- COSMO,
Claudia (2001): Christian Kracht: 1979,
in: Büchermarkt.
Sendung des DeutschlandRadio
v. 13.11.
- BÜRGER,
Jan (2001): Lager light.
Wie ein Popautor
einen Schnösel in die Hölle schickt und
dabei groß wirkt,
in: Literaturen,
Nr.12, Dezember
- MORITZ, Rainer (2001): Im
Innersten rein.
Christian Krachts "1979" und der Verlust des
Literarischen,
in: Schweizer Monatshefte, Nr.12, Dezember
- AREND,
Ingo (2001): Der Gesang des Pennälers.
Madenbrei für
alle. Christian Krachts umstrittener
Roman "1979" ist ein Spiel mit
dem Feuer,
in: Freitag
Nr.50 v. 07.12.
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Berichte zu Lesungen
- BÄCKER,
Marcus (2001): Mit gutem Schuhwerk.
Christian Kracht und
Rebecca Casati - und ihre sehr
unterschiedliche Kunst,
in: Kölner
Stadt-Anzeiger v.
15.10.
- Inhalt:
KRACHT
simulierte im Kölner Stadtgarten
"mit gnadenloser Konsequenz
eine Lesung und brachte es
tatsächlich fertig, auf diese
Weise den gesamten letzten Teil
seines Buches abzuwickeln (...).
Ja, so sind sie, die Pop-Stars:
verflucht eigenwillig und ganz
schön cool," schreibt
BÄCKER
- IN'T
VELD, Volker (2001): In Stylegewittern.
So genannte
Pop-Literatur in den Zeiten des Krieges:
Christian Kracht und Rebecca Casati lesen
heute im Mojo Club,
in:
TAZ Hamburg v.
16.10.
- SCHRÖDER,
Christoph (2001): Guck mal, wer da lacht.
Zwei aus der Pop-Ecke:
Christian Kracht stellt seinen zweiten,
Rebecca Casati ihren ersten Roman in der
Batschkapp vor
in: Frankfurter
Rundschau v. 16.10.
- Inhalt:
"Casati
hat das Publikum gestreichelt.
Dann kam Kracht und packte den
Dampfhammer aus. Gut so",
meint SCHRÖDER.
- MEYER-ARLT,
Ronald (2001): Dandys Höllenfahrt,
in: Hannoversche
Allgemeine Zeitung
v. 19.10.
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Das Buch in der Debatte
-
SEIDL,
Claudius (2001): Als der Regen kam.
Der Anschlag hat
auch das Reich der Fiktion verwüstet,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 21.09.
- KESSEN,
Peter (2001): Christian Kracht,
in: Literatur
Konkret 2001
- MANATI,
Bernhard (2001): Das Ende der
Popliteratur?,
in: MAX
Nr.21 v. 04.10.
- HAGE,
Volker (2001): Vorbeben der Angst.
Wie reagieren die
Schriftsteller auf die Terrorangriffe in
den USA? Was folgt aus der veränderten
Weltlage für die Literatur? Schluss mit
Pop-Tralala, ernster Ton, elementare
Themen - überraschend haben etliche der
Romane deutscher Sprache, die jetzt
erscheinen, das längst beherzigt,
in: Spiegel
Nr.41 v. 08.10.
- STEINFELD,
Thomas (2001): Schatten.
Die Frankfurter
Buchmesse und der Krieg,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 10.10.
- Inhalt:
Der
Pop-Theoretiker
Thomas
STEINFELD
sieht die Literatur im
Rampenlicht, in der ein "Vorgefühl
des Ernstfalls zu
spüren ist. Zwischen sie
drängeln sich ebenso viele, die
sich nun von außen ein wenig
tragisches Gewicht ausleihen
möchten. Manch einer wandert in
der Phantasie in die Zonen der
Angst und des Schreckens, um sich
die handgenähten Sohlen mit Blei
beschweren zu lassen. Hier gilt
es zu unterscheiden, und auch das
wird Aufgabe der Messe und ihrer
Besucher sein."
- MÄRZ, Ursula
(2001): Beipackzettel zur Weltlage.
Glücklich
verabschiedet, kehrt er plötzlich
wieder: Der Nutzen der Literatur soll
sich in deren Aktualität erweisen
in: Frankfurter
Rundschau v. 13.10.
- Inhalt:
Ursula
MÄRZ
kritisiert, dass Literatur nur
noch wahrgenommen wird, wenn sich
aus ihnen etwas zum Thema
"Islam, westliche
Zivilisation, Kulturkampf, Krieg,
Amerika, Hochhäuser,
Terrorismus, Sprengstoff- bzw.
Selbstmordattentat, Flug- bzw.
Katastrophenangst,
Weltuntergangsmentalität"
zitieren lässt:
"Die
indiskutable Grässlichkeit
namens Nutzen der Literatur
findet Bücher wichtig, in denen
kopf- und sprachlose
Grünschnäbel nach Teheran
reisen und dort die Hölle auf
Erde erleben. Nur zur Erinnerung:
Über den Abstieg in die Hölle
hat ein gewisser Dante vor
geraumer Zeit ein recht
ordentliches Buch
geschrieben."
- SACK,
Adriano (2001): Kampf um die
Deutungshoheit.
Die Kritiker haben
den Begriff Popliteratur geboren und zur
Waffe gegen junge Autoren gemacht. Der
Verleger Helge Malchow wirbt für mehr
Toleranz
in:
Welt am Sonntag v.
14.10.
- KNIPPHALS,
Dirk (2001): Unser kleiner
Literaturbetrieb.
Wenn
die Leichtigkeit des Seins vorbei ist,
darf der Selbsthass des Westens mächtig
en vogue werden - über die diesjährige
Frankfurter Buchmesse,
in: TAZ
v. 15.10.
- Inhalt:
KNIPPHALS
beklagt wie Ursula MÄRZ (FR v.
13.10.) die Versuche
"unseren kleinen
Literaturbetrieb mit dem großen
Weltgeschehen zu verknüpfen -
was Christian Krachts Roman
'1979', als Ausdruck des
Ernsts
der Lage
gelesen, im Wahrnehmungsranking
nach oben spülte und manch
anderes Buch dafür abfallen
ließ: Romane wie
Uwe
Timms Alt-68er-Geschichte 'Rot'
oder
Bodo
Kirchhoffs 'Parlando'
wären unter anderen Umständen
sicherlich noch stärker beachtet
worden."
- STERN
ONLINE (2001): Kracht beerdigt die
Popliteratur,
in: Stern
Online
- BERGER,
Jürgen (2001): "Mich macht die
Politik wütend".
Er ist der
gefragteste Theaterautor der Saison: Der
Schriftsteller Albert Ostermaier über
Intellektuelle in Zeiten des Krieges, die
neue Sehnsucht nach Haltung und die
veränderte Rolle des Theaters,
in: Die
Woche Nr.45 v.
02.11.
- Inhalt:
OSTERMAIER
sieht in KRACHTs Roman
"1979" "eine
radikale Sehnsucht nach einer
neuen Klarheit. Die Zeit des
Zynismus ist vorbei." Die Spaßgesellschaft
wird nach seiner Ansicht von
einem Politisierungsschub in der
Literatur abgelöst. Die
Bedeutung Amerikas besteht für
OSTERMAIER darin, dass Amerika
"eine mythologische
Grundierung geschaffen hat. Was
früher die Antike und der
klassische Bildungskanon waren,
wurde von Popmythen und
Filmbildern abgelöst."
- BOETTIGER,
Helmut (2001): Mickey Mouse und
Madensuppe,
in:
Tagesspiegel
v. 17.11.
- FREUND,
Wieland (2001): Zurück in die
Wirklichkeit.
Ein
Schriftsteller und ein Lektor diskutieren
über die neue deutsche Literatur,
in:
Welt v. 24.11.
- Inhalt:
Diskussion
mit Thomas HETTCHE und Martin
HIELSCHER über das
Ende
der Popliteratur:
"Hielscher:
(...) Ein Buch wie
"1979" von Christian
Kracht bedeutet die Beerdigung
der Popliteratur durch den besten
Popliteraten. Und darin kommt auf
eine unheimliche Art und Weise
ein Alter vom Berge vor,
gewissermaßen das Urbild für
Bin Laden. "1979" macht
drastisch deutlich, dass die
Welt, in der wir jetzt im Moment
leben, so nicht Bestand haben
kann. Und wenn ich etwas aus den
Ereignissen um den 11. September
entnehme, dann das.
Hettche: Ich halte Kracht für
einen interessanten Autor, aber
"1979" ist kein
wichtiges Buch. In der Weise, in
der dieser Roman die Auflösung,
von der Martin Hielscher spricht,
geradezu ersehnt, dekuvriert er
sich als Jugendbuch. Es zeigt
sehr europäisch verschlüsselt
die jugendliche Angstfantasie
davor, was geschehen könnte,
wenn die Eltern nach der Party zu
früh nach Hause kommen."
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Sonstiges
- KÄMPCHEN,
Martin (2001): Billiger machen sie es
nicht.
Pilgerreise in
Zeiten des Krieges: Eine Reise durch
Nepal zum Kailasch, dem heiligen Berg
Tibets,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 03.11.
- NICKEL, Eckhart
(2001): Zweite Haut am Fuß.
Berluti-Schuhe,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 13.11.
- Inhalt:
NICKEL
berichtet über den Kult um den
Berluti-Schuh.
- STEPHAN,
Carmen (2001): Was bleibt: Salem,
in: Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung
v. 30.12.
- Inhalt:
STEPHAN
schreibt über die angesehenen
Schlosskinder von Salem:
"Golo Mann, Königin Sofia
von Spanien, Hildegard
Hamm-Brücher, ja sogar Christian
Kracht. Das sind die Absolventen,
mit denen man sich in Salem gern
schmückt. Dagegen gehören die
Absolventen Arianne SOMMER und
Isabell KESSLER (noch) nicht
dazu. Als "Schloß
Luderstein" könnte es
jedoch zukunftsweisend sein,
meint die Autorin.
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HAMMELEHLE, Sebastian (2003): Endstation Auslöschung.
Christian Krachts Roman "1979" kommt als Theaterstück auf die Bühne,
in: Welt am Sonntag
v. 09.03.
- LAUDENBACH, Peter (2003): Wir
Menschen vom Planeten Pop.
Am Ende der Party: Das Schauspielhaus Bochum bearbeitet Christian
Krachts Roman "1979",
in: Tagesspiegel v. 16.03.
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HEINE, Matthias (2003): Spiel mit romantischen Allegorien.
Matthias Hartmann bringt in Bochum Christian Krachts "1979" auf
die Bühne,
in: Welt v. 17.03.
- IDEN, Peter (2003): Eine Auslöschung
als Glücksfall.
Christian Krachts Roman "1979", von Matthias Hartmann multimedial
umgesetzt,
in: Frankfurter Rundschau v. 17.03.
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KANSTEINER, Morten (2003): Die Hölle bin ich.
Matthias Hartmann hat in Bochum den Roman "1979" von Christian
Kracht für die Bühne adaptiert. Auch wenn der Theaterapparat
manchmal ins Ächzen kommt: Der Inszenierung gelingt es, den
schwierigen Vorgang abzubilden, der die schrittweise Verfertigung
der Illusion beim Erzählen heißt,
in: TAZ v. 17.03.
- WILINK,
Andreas (2003): Das flüchtige Phantom der Freiheit.
Vom Roman zum Making-Of eines Roadmovies: Matthias Hartmann
inszeniert in Bochum Christian Krachts "1979",
in: Süddeutsche Zeitung v. 17.03.
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Rezensionen
- THOMSEN,
Henrike (2000): Gameboy in der
Strohhütte,
in: Spiegel
Nr.16 v. 17.04.
- STAHL,
Enno (2000): Christian Kracht: Der gelbe
Bleistift,
in:
Büchermarkt,
Sendung des DeutschlandRadio
v. 30.05.
- HERRMANN,
Karsten (2000): Ein Dandy in der weiten
Welt,
in:Titel-Magazin
v. 21.06.
- TERKESSIDIS,
Mark (2000): Das klaustrophobische
Subjekt,
in: Die ZEIT
Nr.41 v. 05.10.
- Infos zu:
Mark Terkessidis -
Autor der Generation Golf
- JUNG,
Christina (2000): Zeitgemäßes über
Asien.
Die Reisenotizen des
Schweizers Christian Kracht,
in: Literaturkritik.de
v. November
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Rezensionen
- PILZ,
Michael (1999): Lyrisches Ich ins Grab,
hopp, hopp,
in: Welt v.
24.09.
- BAX, Daniel
(1999): Das Poesiealbum-Prinzip,
in: TAZ
v. 13.10.
- BARTELS,
Gerrit (1999): Auf der Kippe,
in: TAZ Berlin
v. 23.10.
- TAZ (1999):
Ironie und Selbstinszenierung,
in: TAZ Bremen
v. 25.10.
- BARTELS,
Gerrit (1999): Berührungen mit der
Leere,
in: Kieler
Nachrichten v.
23.12.
- HÖBEL,
Wolfgang (1999): Ist ja gar nicht alles
supergut,
in: Spiegel
Nr.41 v. 11.10.
- KUTZMUTZ, Olaf
(2000): Nur die Pose zählt,
in: Westfälische
Nachrichten v.
04.01.
- MANGOLD,
Ijoma (1999): So was von nett,
in: Berliner Zeitung
v. 30.10.
- WELT
(1999): Kampftrinken in Kambodscha,
in: Welt
v. 11.09.
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