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Daniel Goetsch: X
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Kurzbiographie
- 1968 in Zürich geboren
- 2004 Roman "X"
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Daniel Goetsch in seiner
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Daniel
Goetsch im Gespräch
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RB (2004): Über Vorstadtjugend, eine Reise an "Matrix" vorbei und
den Schriftsteller als Atmosphärenzauberer,
in: Bilger Verlag
- Inhalt:
"R.B.
Misstrauen und Ängste
prägen das Befinden deiner Protagonisten. In «X» spielt ein
Medikament namens Paxil eine Rolle. Es hilft Ängste abzubauen.
D.G. Paxil wurde in den USA entwickelt und dort schon bald als
psychoaktives Medikament zugelassen. Die entsprechende Krankheit
dazu musste – wie z.B. auch beim inzwischen verbreiteten Ritalin –
erst erfunden werden. Sie heisst
«Schüchternheit» oder, im Fachjargon,
«Sozialphobie». Vor
zwei Jahren wurden in der Schweiz Testpersonen gesucht, die sich an
einer Studie für ein Mittel gegen Sozialphobie beteiligen. Natürlich
habe ich mich beworben. Ich weiss nicht, ob die Studie jemals
durchgeführt wurde. Ich vermute, dass Paxil bei uns schon bald auf
dem Markt sein wird."
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Klappentext
"«X» - Ein
namenloser junger Mann in einer im Frost erstarrten
Stadt. Er zieht in eine Wohnung in einem Hochhaus
und installiert den Telefonbeantworter. Vor dem
Fenster die Stadt, die er zu kennen meint. Mit den
Bewohnerinnen und Bewohnern, die sich in seiner
Erinnerung finden. «X» - Ein namenloser junger Mann
kehrt aus einer sechsmonatigen Schlafkur zurück. Er
beginnt im Kopf seine Welt zu ordnen. Er ortet Lea,
von der er seit der Schulzeit überzeugt ist, dass
sie für ihn bestimmt sei. Doch Lea wohnt nicht mehr
hier. Sagt Luk, sein bester Freund, der inzwischen
das Studium geschmissen hat. Luk arbeitet für eine
dubiose Firma, die ein Medikament vertreibt. Gegen
Sozialphobie. Ein Mittel gegen Schüchternheit."
Pressestimmen
"Das «Verlangen nach Stoff», die «Verwahrlosung der
Aussenviertel», das «pompöse Warum immerzu» und eine
Jugendliebe als «so eine Art Obsession» einer
psychisch labilen Hauptfigur: Die Ingredienzien von
Daniel Goetschs Début «Aspartam» (1999) bilden auch
den Fond seines neuen Romans «X». (...). Anders als
im Erstling (...) präsentiert uns Goetsch jetzt die
in weiten Teilen durchaus anregend zu lesende
Geschichte eines postmodernen Rip Van Winkle und Don
Quijote in Personalunion."
(Gieri Cavelty in der Neuen
Zürcher Zeitung vom 21.07.2004)
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Rezensionen
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CAVELTY, Gieri (2004): Variabel.
Daniel Goetschs Roman "X",
in: Neue Zürcher Zeitung v. 21.07.
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